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Aktuell

21.02.2017  Wahl der richtigen Krankenkasse für das Kind
21.02.2017  Stellungnahme zu «Varianten der Geschlechtsentwicklung»
21.02.2017  Informationen zu Schwangerschaft neu auf www.sex-i.ch
21.02.2017  SAMW-Award «Interprofessionalität» für Projekte
21.02.2017  Vernetzung in der nachgeburtlichen Betreuung
21.02.2017  Nationale Strategie zu Impfungen verabschiedet
21.02.2017  Pflegenotstand droht: Pflegende schlagen Alarm
21.02.2017  Westschweizer Mitglied für redaktionellen Beirat gesucht

 

Wahl der richtigen Krankenkasse für das Kind

Die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie hat im Januar einen Brief an Eltern verschickt, der sie darauf hinweist, für ihr Kind keinen Krankenkassenvertrag zu unterschreiben, der den Zugang zu Kinderärzten einschränkt oder für Konsultationen eine Alterslimite unter 18 Jahren festlegt. Eltern wählen für ihr Kind eine/n Kinderärztin/-arzt ihres Vertrauens, die/der ausgebildet und kompetent ist, um die Entwicklung ihres Kindes zu verfolgen. Diese/r wird die Eltern beraten, über alles informieren, was die Gesundheit ihres Kindes betrifft, und im Krankheitsfall da sein, um es zu behandeln. Das Wachstum und die Entwicklung des Kindes werden bis mindestens im Alter von 18 Jahren weitergehen. Es ist wichtig, dass die/der Kinderärztin/-arzt der Ansprechpartner während der ganzen Kindheit und Jugendzeit bleiben kann.

Mehr Infos: Brief der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie vom Januar 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Stellungnahme zu «Varianten der Geschlechtsentwicklung»

Ein Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung über «Disorders of Sex Development (DSD)» im August 2016 hat die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) aufgefordert, medizin-ethische Richtlinien auszuarbeiten im Hinblick auf die Behandlung von Kindern mit einem biologisch nicht eindeutigen Geschlecht. Die Zentrale Ethikkommission der SAMW hat dies zum Anlass genommen, sich vertieft mit der Thematik zu befassen, Expertisen einzuholen und das geeignete Vorgehen zu diskutieren. Die Mitte Dezember 2016 veröffentlichte Stellungnahme fasst den aktuellen medizinischen, ethischen und rechtlichen Stand zusammen und formuliert sieben Empfehlungen.

Mehr Infos: Stellungnahme

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Informationen zu Schwangerschaft neu auf www.sex-i.ch

Auf der Internetplattform www.sex-i.ch sind neu Informationen zu Schwangerschaft, Geburt und Stillen, zu administrativen Fragen sowie zu Sexualität und Verhütung in elf Sprachen aufgeschaltet. Frauen, Männer und Paare – speziell auch Migrantinnen und Migranten – können sich über die verschiedenen Aspekte einer Schwangerschaft, über ihre Rechten und über weiterführende Beratungsangebote informieren. Angeboten werden die Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Türkisch, Albanisch, Serbisch/Bosnisch/Kroatisch, Somalisch und Tigrinya. Herausgeberin ist Sexuelle Gesundheit Schweiz, Dachorganisation der Beratungsstellen für sexuelle Gesundheit in Beratung und Bildung sowie der Fach- und Berufsverbände in diesen Berufsgruppen.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

SAMW-Award «Interprofessionalität» für Projekte

Um Best-Practice-Beispiele bekannt zu machen, hat die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) den SAMW-Award «Interprofessionalität» ausgeschrieben für Projekte aus der Praxis, Forschung und Bildung. Von den 42 eingereichten Projekten haben 29 die Anforderungen erfüllt und wurden mit dem Award ausgezeichnet: 11 aus der Westschweiz und 15 aus der Deutschschweiz; 3 betreffen gesamtschweizerische Projekte. Alle Universitätsspitäler sind mit mindestens einem Award vertreten, aber auch Kantonsspitäler und Pflegeheime, Fachverbände, Medizinische Fakultäten und Fachhochschulen für Gesundheit wurden prämiert.
Bei den gesamtschweizerischen Projekten sticht namentlich die «Interprofessionelle Arbeitsgruppe Elektronisches Patientendossier» hervor. Hier haben acht Berufsverbände zusammengefunden, um gemeinsam zur Realisierung von eHealth beizutragen. Dabei galt es, diverse Hürden zu überwinden, etwa unterschiedliche, berufsspezifische Begriffe für gleiche oder ähnliche Prozesse. Solche Stolpersteine zu identifizieren und aus dem Weg zu räumen, ist entscheidend für eine erfolgreiche interprofessionelle Zusammenarbeit.

Quelle: Medienmitteilung der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften vom 8. Dezember 2016

Mehr Infos: Prämierte Projekte

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Vernetzung in der nachgeburtlichen Betreuung

Hebammen und Mütter- und Väterberaterinnen (MVB) haben das gemeinsame Ziel, Eltern ein Netz zu bieten, das ihnen vor und nach der Geburt ihres Kindes Orientierung, Sicherheit und Stärkung gibt. Auf beiden Seiten sind spezifisch ausgebildete Fachleute, die nach vorgegebenen Qualitätskriterien arbeiten. Sie begleiten Eltern und deren Kinder – entsprechend ihren Zuständigkeiten – in der Schwangerschaft und nach der Geburt.
Um die Zusammenarbeit zu stärken, haben sich Vertreterinnen von Familystart, der Sektion Zürich und Umgebung des Schweizerischen Hebammenverbandes, der Mütter- und Väterberatung von Stadt und Kanton Zürich sowie dreier Geburtskliniken (Universitätsspital, Stadtspital Triemli, Spital Zollikerberg) im Januar 2016 zu einem Zukunftsworkshop getroffen und im Anschluss einen Leitfaden zur Zusammenarbeit entwickelt. Seit Juli wird der Leitfaden erprobt. Er beschreibt die Aufgabenfelder der Hebammen und MVB, hält Grundsätze der Zusammenarbeit fest wie auch die Erreichbarkeit der MVB von Stadt und Kanton.

Quelle: Newsletter «Frühe Förderung» der Stadt Zürich vom 8. Dezember 2017

Mehr Infos: Leitfaden

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Nationale Strategie zu Impfungen verabschiedet

Die Bevölkerung kann noch besser vor Infektionskrankheiten geschützt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 11. Januar eine nationale Strategie zu Impfungen (NSI) verabschiedet, die den Impfschutz optimieren soll. Den Gesundheitsfachleuten soll bei deren Umsetzung künftig eine wichtigere Rolle zukommen. Die Ärztinnen und Ärzte werden aufgefordert, das Thema Impfungen mit ihren Patientinnen und Patienten systematisch anzugehen und dafür zu sorgen, dass der Impfstatus immer auf dem neuesten Stand ist. Alle anderen Akteure werden ermutigt, über Impfungen zu informieren.
Die an die Bevölkerung abgegebenen Informationen spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle, um den Impfschutz zu optimieren. Sie müssen dem heutigen Stand der Wissenschaft entsprechen sowie klar, transparent und auf das Zielpublikum zugeschnitten sein. Zudem wird die Verwendung des elektronischen Impfausweises gefördert, damit jede Person leicht ermitteln kann, welche Impfungen in ihrer Situation empfohlen werden.
Die NSI sieht vor, dass die Eltern für Impfungen sensibilisiert werden, bspw. bei der Anmeldung ihres Kindes in einer Tagesstätte, oder dass sie in der Schule einen Impfcheck bei ihren Kindern durchführen lassen können. Der Zugang zu den Impfungen muss auch in finanzieller Hinsicht erleichtert werden. Das Bundesamt für Gesundheit wird die nötigen Schritte einleiten, damit die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung getragenen Impfungen von der Franchise ausgenommen werden können. Die NSI ist Teil der Strategie «Gesundheit 2020» des Bundesrates, die unter anderem das Ziel verfolgt, der Bevölkerung einen Gesundheitsschutz auf hohem Niveau zu gewährleisten.

Quelle: Medienmitteilung des Bundesamtes für Gesundheit vom 11. Januar 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Pflegenotstand droht: Pflegende schlagen Alarm

Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) lancierte Mitte Januar die Volksinitiative „Für eine starke Pflege“ (Pflegeinitiative). Sie hat zum Ziel, den drohenden Pflegenotstand zu verhindern. Die Initiative verpflichtet Bund und Kantone, in die Ausbildung im Pflegebereich zu investieren, die Rahmenbedingungen in der Praxis zu verbessern und die eigenverantwortliche Arbeit der Pflegefachpersonen gesetzlich anzuerkennen. Damit sollen mehr junge Menschen einen Pflegeberuf ergreifen und nach der beruflichen Grundbildung die höhere Berufsbildung zur diplomierten Pflegefachperson absolvieren. Ausgebildetes Personal soll dank guten Anstellungsbedingungen länger im Beruf gehalten werden oder z. B. nach einer Familienpause wieder einsteigen.
Für den SBK hat es das Bundesparlament verpasst, die notwendigen Weichen zu stellen. Eine parlamentarische Initiative für die gesetzliche Anerkennung der Verantwortung der Pflege ist vor einem Jahr im Parlament gescheitert. Die Alarmsignale der Pflegeverbände wurden von der Politik und den Behörden bisher weitgehend ignoriert. Nun zählen die Pflegenden auf die Unterstützung der Schweizer Bevölkerung – der SHV unterstützt die Pflegeinitiative des SBK.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Westschweizer Mitglied für redaktionellen Beirat gesucht

Für die „Hebamme.ch“ sucht der SHV neue Mitglieder aus der Westschweiz für den redaktionellen Beirat. Die Mitglieder äussern ihre Meinung zum Inhalt der Zeitschrift, geben Empfehlungen ab und leiten die gehörte Kritik von anderen Hebammen weiter. Sie bestimmen auch die in der „Hebamme.ch“ behandelten Themen mit. Die Sitzungen des redaktionellen Beirats finden vier Mal pro Jahr statt. Die gebrauchten Sprachen sind vor allem Französisch und manchmal Deutsch – es ist erforderlich, die andere Sprache gut zu verstehen.
Sind Sie motiviert, sich zu engagieren und Ihre Vorschläge in die Zeitschrift einzubringen? Sind Sie interessiert, Ihre Kenntnisse der verschiedenen Themen zu vertiefen? Christine Brändli, Leiterin Sekretariat, erwartet Ihre Bewerbung unter ch.braendli@hebamme.ch. Cynthia Khattar, Redaktorin Romandie, beantwortet Ihre Fragen unter c.khattar@sage.femme.ch.

Cynthia Khattar, Redaktorin Romandie

SHV/FSSF, Miryam Azer