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19.08.2016  Artikel über das Zika-Virus
15.08.2016  Hebammengeleitete Geburtshilfe besser würdigen
15.08.2016  Anzahl Geburten stieg 2015
15.08.2016  WHO: Good Practices für Hebammen und Pflegepersonal
15.08.2016  Zahlen und Fakten zur psychischen Gesundhheit
15.08.2016  240‘000 Ultraschalltests zu viel
15.08.2016  Krankenkassenprämie wird erhöht
15.08.2016  Genossenschaft Maternité Alpine hat Mietshaus gefunden

 

Artikel über das Zika-Virus

Hier finden Sie die vollständige Literaturliste zum Artikel "Was es über das Zika-Virus zu wissen gilt", erschienen in der "Hebamme.ch" vom September 2016.

Literaturliste

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Hebammengeleitete Geburtshilfe besser würdigen

Seit Januar 2016 befasst sich eine Gruppe von Expertinnen im Auftrag des Zentralvorstandes des SHV mit der Entwicklung eines Anerkennungsverfahrens für Einrichtungen, die eine hebammengeleitete Geburtshilfe anbieten. Zehn Themen sollen die Grundlage dafür bilden, in einem Audit festzustellen, ob das Angebot einer Einrichtung den Anforderungen an eine hebammengeleitete Geburtshilfe entspricht. Das Audit soll von Peers – sogenannt Gleichrangigen, Gleichgestellten – durchgeführt werden. In diesem Fall werden dies Hebammen sein, die selber beruflich in einer Einrichtung mit hebammengeleiteter Geburtshilfe tätig sind. Das Verfahren richtet sich sowohl an Geburtshäuser wie auch an Geburtskliniken.
Die Themen wurden in einem breit angelegten Vernehmlassungsverfahren zur Diskussion gestellt. 36 Prozent der insgesamt 137 zur Vernehmlassung eingeladenen Persönlichkeiten, Spitäler, Geburtshäuser, kantonalen Gesundheitsdirektionen, Krankenversicherungen usw. haben geantwortet. Die Antworten waren grösstenteils positiv. Einzelne Änderungsvorschläge oder Anregungen wurden berücksichtigt. Im Herbst ist ein Praxistest vorgesehen. Die Themen sollen mit Pilotaudit in einem Geburtshaus und in einer Geburtsklinik auf ihre Tauglichkeit geprüft werden. Nach der Genehmigung des Verfahrens durch den Zentralvorstand des SHV wird das Anerkennungsverfahren voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2017 in Kraft treten können.
Weitere Auskünfte erteilt Marianne Haueter: mhaueter@bluewin.ch

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Anzahl Geburten stieg 2015

Die definitiven Ergebnisse der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung für das Jahr 2015 zeigen, dass die Zahl der Lebendgeburten zugenommen hat, und zwar von 85'300 im Jahr 2014 auf 86'600 im Jahr 2015 (+3,1%). Dieser Geburtenanstieg ist nicht auf einen Babyboom, sondern auf das Bevölkerungswachstum zurückzuführen, denn die zusammengefasste Geburtenziffer blieb stabil bei 1,5 Kindern pro Frau (2015: 1,54). Die Zahl der Geburten erhöhte sich in den meisten Kantonen. Nur sechs Kantone verzeichneten einen Rückgang: Zürich, Uri, Neuenburg, Graubünden, Schaffhausen und Obwalden. Trotz rückläufiger Geburtenzahl ist Zürich noch immer der Kanton mit den meisten Geburten pro Einwohnerin und Einwohner (11,6‰). Die niedrigste Geburtenziffer registrierte das Tessin (8,4‰). Zum Vergleich: Gesamtschweizerisch zählte die Schweiz 10,5 Geburten pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner.
Die meisten Geburten (77,1%) erfolgten im Rahmen einer Ehe. Der Anteil der nicht ehelichen Geburten belief sich 2015 auf 22,9%. Somit stieg die Zahl der nicht ehelichen Geburten weiter an: von 18'500 im Jahr 2014 auf 19'800 im Jahr 2015 (+7,1%).

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

WHO: Good Practices für Hebammen und Pflegepersonal

Mit 55 Fallstudien zeigt das „European compendium of good practices in nursing and midwifery towards Health 2020 goals“ des Regionalbüros der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Europa, wie Hebammen und das Pflegepersonal zur öffentlichen Gesundheit und mehr Chancengleichheit beitragen. Die Fallstudien illustrieren, dass Hebammen und das Pflegepersonal einen grossen Beitrag leisten zur Gesundheitsförderung und Prävention über den gesamten Lebenszyklus der Patientinnen und Patienten hinweg. Zudem tragen sie wesentlich zu einer patientenzentrierten Betreuung bei, verbessern den Zugang zu und fördern die Integration von Gesundheitsdienstleistungen. Dabei erweist sich die Zusammenarbeit in multidisziplinären Teams als besonders effektiv.

Mehr Infos: Publikation

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Zahlen und Fakten zur psychischen Gesundhheit

In der Ausgabe 6 aus der Reihe "Gesundheitsförderung Schweiz Bericht" fokussiert Gesundheitsförderung Schweiz auf die psychische Gesundheit über die gesamte Lebensspanne und bündelt Grundlagenwissen zu verschiedenen Querschnittsthemen. Expertinnen und Experten verschiedener Fachbereiche verfassten zu relevanten Querschnittsthemen verschiedene Kapitel, so auch ein Kapitel zur psychischen Gesundheit in der frühen Kindheit. Sabine Brunner vom Marie Meierhofer Institut für das Kind zeigt darin, dass die Grundlage für die psychische Gesundheit in den Jahren der frühen Kindheit gelegt wird. In den ersten Lebensjahren ist die Eltern-Kind-Beziehung besonders zentral. Für das Kleinkind sind verlässliche, verfügbare und vertraute Bezugspersonen unverzichtbar. In diesem Zusammenhang zu bedenken ist bspw. die postpartale Depression. Für die psychische Gesundheit der Kinder ebenfalls entscheidend sind familiale Schutzfaktoren wie eine stabile elterliche Beziehung, gute Erziehungskompetenzen der Eltern sowie ein positives Familienklima.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

240‘000 Ultraschalltests zu viel

Die jüngste Datenerhebung von santésuisse zeigt ein deutliches Bild: Ultraschalluntersuchungen, vor allem bei Schwangeren, nehmen markant zu. Statt den zwei durch die Krankenkassen bezahlten Untersuchungen während der Schwangerschaft stellten die Ärzte inzwischen rund sechs Ultraschallbilder her, sagte santésuisse-Vertrauensarzt Urs Vogt am 13. Juni im Schweizer Radio SRF. Das heisst, dass bei fast jeder Konsultation im Verlauf der Schwangerschaft ein Bild gemacht wird.
Diese Untersuchungen geben dem Arzt und der Schwangeren zwar mehr Sicherheit. Meist begründeten die Ärzte die Ultraschalluntersuchungen aber mit «Komplikationen», sodass sie medizinisch notwendig erscheinen und damit kassenpflichtig werden. «Eigentlich kann man von einem Missbrauch sprechen», sagte Urs Vogt. Laut dem Krankenkassenverband santésuisse hiesse das nämlich, dass rund 70 Prozent aller Schwangerschaften in der Schweiz Risikoschwangerschaften wären, was sicher nicht der Fall sei. Jedenfalls entspreche diese Praxis nicht dem Gesetz. Bei gut 60‘000 Geburten pro Jahr bezahlen die Krankenkassen so rund 240‘000 Ultraschalltests pro Jahr zu viel, wie Sandra Kobelt von santésuisse sagt. Dies ergebe Zusatzkosten von 30 Mio. CHF.
Die Ultraschalltests nehmen laut santésuisse generell zu, nicht nur in der Gynäkologie, sondern auch in der Urologie, der Gastroenterologie und in anderen Gebieten der inneren Medizin. Insgesamt erhöhte sich die Zahl in den letzten fünf Jahren um zehn Prozent. Mit dem Vorschlag von Gynäkologen, drei statt zwei Untersuchungen kassenpflichtig zu machen, wäre santésuisse einverstanden. Wenn sich alle Ärzte daran hielten, spare dies 15 Mio. CHF.

Quelle: Neue Zürcher Zeitung vom 14. Juni 2016

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Krankenkassenprämie wird erhöht

Psychische Erkrankungen sollen künftig rascher erkannt und behandelt und die Gesundheit im Alter gestärkt werden. Das Eidgenössische Departement des Innern erhöht deshalb den Zuschlag auf der Krankenkassenprämie, wie dies von der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz beantragt worden ist. Damit soll die Belastung des Gesundheitssystems durch chronische, nichtübertragbare Krankheiten verringert werden. Der Prämienzuschlag von heute jährlich CHF 2.40 pro krankenversicherter Person wird in zwei Schritten erhöht, und zwar 2017 auf CHF 3.60 und um weitere CHF 1.20 im Jahr 2018.
In der Schweiz betrugen 2011 die direkten medizinischen Kosten aller nichtübertragbaren chronischen Krankheiten 51,7 Mrd. Franken. Zu diesen Krankheiten gehören Krebs, psychische Krankheiten, Diabetes, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen oder Muskel-Skelett-Erkrankungen. Mit gesundheitsfördernden und präventiven Massnahmen wird das Ziel verfolgt, die Krankheitslast und die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Kosten zu verringern. Zudem zeigt der erst kürzlich vom Bundesrat verabschiedete Bericht über die Perspektiven der Langzeitpflege, dass die demografische Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten zu Mehrausgaben für die Langzeitpflege in Milliardenhöhe führen wird. Es lohnt sich deshalb, in Präventionsmassnahmen zu investieren, welche die Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich hinauszögern.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Genossenschaft Maternité Alpine hat Mietshaus gefunden

Die Genossenschaft Geburtshaus Maternité Alpine berief am 25. Juli eine ausserordentliche Generalversammlung ein, weil die Verwaltung für den Geburtshausbetrieb gut geeignete Räume zur Miete an der Eggetlistrasse 5a in Zweisimmen gefunden hat. Die anwesenden Genossenschafter haben dem Kredit für den fünfjährigen Mietvertrag unter dem Vorbehalt der Erteilung der Betriebsbewilligung und der Aufnahme auf die kantonale Spitalliste nach eingehender Diskussion grossmehrheitlich zugestimmt.
Zur definitiven Prüfung der Betriebsbewilligung wurden sämtliche Unterlagen an die Gesundheits- und Fürsorgedirektion eingereicht. Der definitive Entscheid sollte Ende August erfolget sein. Die Verwaltung hat auch das Gesuch für die Aufnahme des Geburtshauses Maternité Alpine auf die Spitalliste des Kantons Bern per 1. Januar 2017 gestellt. Darüber wird der Gesamtregierungsrat entscheiden. Am 1. Januar 2017 ist zudem der Betriebsstart geplant: Die ersten schwangeren Frauen haben sich bereits provisorisch angemeldet. Geburtsvorbereitungskurse sowie Themenkurse sind bereits ab Herbst geplant.

SHV/FSSF, Miryam Azer