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Aktuell

19.01.2017  Tagung „Macht erzählen gesund?“
20.12.2016  Interdisziplinäres Symposium in Zürich
20.12.2016  Taschenstatistik 2016 zum Thema Gesundheit
20.12.2016  Mütter von Frühchen fallen in Rechtslücke
20.12.2016  Neue Publikationen des Kantons Basel-Stadt
20.12.2016  Genossenschaft Maternité Alpine steht auf Spitalliste
20.12.2016  Bewegung schon früh und abwechslungsreich fördern
20.12.2016  SHV prämiert beste Gesamtleistung eines BFH-Studiengangs

 

Tagung „Macht erzählen gesund?“

Am 8. Februar 2017 findet in Zürich die vom Netzwerk Erzählcafé Schweiz organisierte Tagung „Macht erzählen gesund?“ statt. Unter anderem werden Stefanie Schmid-Altringer und Cecilia Colosseus das Projekt „Der Start ins Leben. Hebammen-Erzählcafés in Deutschland“ in einem Workshop vorstellen. Das Netzwerk Erzählcafé Schweiz ist eine Initiative der Fachhochschule Nordwestschweiz und des Migros-Kulturprozent und hat zum Ziel, die Entstehung und Etablierung sorgsam moderierter Erzählcafés zu fördern.

Programm und Anmeldung

Mehr Infos: Details zu den Erzähl-Cafés

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Interdisziplinäres Symposium in Zürich

Mit Experten aus dem UniversitätsSpital Zürich, Prof. Fabie Duhamel, RN, Ph. D., Universität Montreal, Kanada, und Dr. Martina Jotzo, dipl. Psychologin, Darmstädter Kinderkliniken, Darmstadt, Deutschland, werden am1. Februar 2017 in Zürich in Vorträgen und Workshops die zentralen Fragen des interdisziplinären Symposiums „Familienzentrierte Pflege in der Neonatologie“ diskutiert, um von Anfang an individuelle Versorgungskonzepte unter Einbezug der gesamten Familie zu entwickeln. Familienzentrierte Betreuung ist eine interdisziplinäre Aufgabe und bezieht alle Berufsgruppen ein, was zu einem Wandel von bisher üblichen Berufsbildern führt. Das Symposium richtet sich an Interessierte aus den Bereichen familienzentrierter Betreuung inner- und ausserhalb der Neonatologie.

Mehr Infos: Programm

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Taschenstatistik 2016 zum Thema Gesundheit

Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte zum zweiten Mal eine Taschenstatistik zum Thema Gesundheit. Diese bietet einen Überblick über die verfügbaren Statistikdaten zu den Gesundheitsdeterminanten, zum Gesundheitszustand der Bevölkerung, zum Gesundheitswesen sowie zu den Kosten und der Finanzierung des Gesundheitswesens.
Im Kapitel „Geburten und Gesundheit der Neugeborenen“ steht unter anderem, dass das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt seit 1970 kontinuierlich ansteigt. 2015 entfiel ein Drittel der Geburten auf Frauen unter 30 Jahren, 1970 waren es noch zwei Drittel. Wenn Frauen ihre Kinder später bekommen, hat das unter anderem eine Abnahme der Fruchtbarkeit sowie eine Zunahme bestimmter Risiken wie spontane Zwillingsschwangerschaften oder Chromosomenanomalien zur Folge. 97% der Geburten erfolgen im Spital, ein Drittel davon per Kaiserschnitt. Die Kaiserschnittrate ist in bestimmten Regionen doppelt so hoch wie in anderen.

Mehr Infos: Taschenstatistik 2016

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Mütter von Frühchen fallen in Rechtslücke

Laut Gesetz haben Mütter nach der Geburt Anspruch auf einen Mutterschaftsurlaub. Dieser dauert 14 Wochen und wird durch Beiträge an die Erwerbsersatzordnung finanziert. Doch gibt es die Möglichkeit, den Urlaub zu verschieben, wenn das Kind im Spital bleiben muss. So kann ihn die Mutter auch erst dann antreten, wenn sie das Kind mit nach Hause nehmen kann. So weit, so gut. Nur hat der Gesetzgeber nicht geregelt, wer für die Zeit zwischen Geburt und Mutterschaftsurlaub aufkommt. Die Mütter von Frühchen fallen damit in eine Gesetzeslücke. Gleichzeitig darf die Mutter in den ersten acht Wochen gar nicht arbeiten – zu ihrem eigenen Schutz gilt ein Arbeitsverbot.
Ein Lichtblick ist das Urteil, welches das Bundesgericht am 11. August 2016 gefällt hat. Das Gericht verhandelte den Fall einer Mutter, die beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Thurgau angestellt war und deren Kind nach der Geburt im Spital bleiben musste. Der Arbeitgeber weigerte sich, der Frau für die Zeit bis zum Mutterschaftsurlaub den Lohn weiter zu zahlen – zu Unrecht, wie das Gericht urteilte. Laut Arbeitsrechtsexperte Roger Rudolph ist dies ein Schritt in die richtige Richtung, „doch was es braucht, ist eine Gesetzesänderung.“ Die ständerätliche Gesundheitskommission will deshalb, dass der Bundesrat eine Vorlage ausarbeitet für jene Fälle, in denen ein Neugeborenes über drei Wochen im Spital bleiben muss. Der Ständerat behandelte das Geschäft in der Wintersession.

Quelle: „Neue Zürcher Zeitung“ vom 26. November 2016

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Neue Publikationen des Kantons Basel-Stadt

Ein Rauchstopp, im Idealfall bereits vor der Schwangerschaft, ist ein wichtiger Beitrag für die gesunde Entwicklung des Fötus. Der neue Flyer „Rauchstopp in der Schwangerschaft“ des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt, der auf Deutsch und in elf Fremdsprachen veröffentlicht wird, informiert werdende Eltern. Er soll insbesondere von Fachpersonen wie Gynäkologinnen und Gynäkologen, Hebammen, Pflegefachpersonen und Elternberatende bei ihren Beratungen abgegeben werden.
Für Schwangere und alle Interessierten gibt es heutzutage viele Informationsmöglichkeiten. Dabei die Übersicht zu behalten, auch bezüglich der fachlichen Qualität, ist nicht einfach. Zudem fehlt häufig der regionale Bezug. Aus diesem Grund entstand die Broschüre „Abenteuer Schwangerschaft“ des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Region. Schwangere erhalten aktuelle Informationen zu den Themen Kinderwunsch, Entwicklung, Ernährung, Sport, psychische Gesundheit während der Schwangerschaft, Geburt, rechtliche Fragen und der Rolle des Vaters. Verteilt wird die Broschüre „Abenteuer Schwangerschaft“ durch Fachpersonen in den Arztpraxen, Hebammen und Elternberatende.

Mehr Infos: Publikationen

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Genossenschaft Maternité Alpine steht auf Spitalliste

Hoch erfreut nahm die Genossenschaft Geburtshaus Simmental Saanenland: Maternité Alpine am 8. November 2016 Kenntnis vom Entscheid des Regierungsrates des Kantons Bern zur Aufnahme des Geburtshauses Maternité Alpine auf die Spitalliste. Damit ist die letzte Hürde zum Betriebsstart überwunden. Die zweitletzte Hürde war die Erteilung der Betriebsbewilligung, die am 25. Oktober 2016 erfolgte. Die Aufnahme auf die Spitalliste bedeutet, dass die obligatorische Grundversicherung die Kosten der Leistungen im Geburtshaus übernimmt. Seit dem 1. Januar 2017 werden an der Eggetlistrasse 5a in Zweisimmen die ersten Geburten begleitet.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Bewegung schon früh und abwechslungsreich fördern

Braucht es gezielte Bewegungsförderung für Kinder zwischen 0 Jahren und dem Vorschulalter? Bewegen sich Kinder in diesem Alterssegment nicht von Natur aus genügend? Lange Zeit gab es kaum wissenschaftliche Literatur oder fundierte Studien zu dieser Fragestellung. Jetzt lancieren die Hauptakteure der Schweiz im Bereich Frühförderung in Zusammenarbeit mit der Universität Lausanne erstmals Empfehlungen für die Kleinsten.
Bei der wissenschaftlichen Erarbeitung dieser Empfehlungen hat sich klar gezeigt, dass durch eine gezielte Förderung die motorischen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten der Kinder gefördert werden können. Deshalb ist es wichtig, dass allen Kindern ein aktiver Start ins Leben ermöglicht werden kann. Zugleich ergibt sich dabei ein präventiver Effekt, indem den Kindern bereits von früh an Freude an körperlicher Bewegung und Aktivität vermittelt wird. Und zwar stets unter Berücksichtigung der Individualität und Einzigartigkeit von jedem Kind. Dies kann einer späteren Inaktivität, die bei den 6- bis 16-jährigen Kindern und Jugendlichen immer ausgeprägter wird, entgegenwirken.

Mehr Infos: Bewegungsempfehlungen

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

SHV prämiert beste Gesamtleistung eines BFH-Studiengangs

Am 28. Oktober 2016 wurde Nadine Pauli, Absolventin des BSc Hebamme für Pflegefachpersonen an der Berner Fachhochschule (BFH) vom Schweizerischen Hebammenverband (SHV) für die beste Gesamtleistung mit magna cum laude ausgezeichnet. Den Preis überreichte Barbara Stocker, SHV-Präsidentin.

SHV/FSSF, Miryam Azer