5. Mai: Internat. Hebammentag
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Aktuell

13.09.2017  Frauenklinik Luzern: Ansprechstelle für beschnittene Frauen
11.09.2017  6. Tagung der Einkaufsgemeinschaft HSK
01.09.2017  Gründung des neuen Trägervereins smarter medicine
01.09.2017  «Innovation Qualité»: der Preis für Qualitätspioniere
28.08.2017  3. Nationale Tagung «Gesundheit & & Armut» 2018
28.08.2017  Lohn und Mutterschaft als Diskriminierungsgründe
28.08.2017  Neues Geburtshaus im Bethesda-Spital in Basel geplant
28.08.2017  Gesundheitsversorgung schwangerer Asylbewerberinnen

 

Frauenklinik Luzern: Ansprechstelle für beschnittene Frauen

Immer öfter sind Ärztinnen und Ärzte mit Frauen konfrontiert, die beschnitten sind. Meistens handelt es sich dabei um Flüchtlingsfrauen aus afrikanischen Ländern, in denen Beschneidungen zwar keinen religiösen Hintergrund, aber oft eine langjährige Tradition haben. In der Frauenklinik am Luzerner Kantonsspital gibt es nun eine Frachgruppe, die sich für einen neuen Umgang mit beschnittenen Frauen einsetzt. In dieser Fachgruppe engagieren sich unter anderen die beiden Leitenden Ärtzinnen Corina Christmann und Sina Meili. Im Interview mit SRF erzählen sie von Ihren Erfahrungen.

Mehr Infos: Interview

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

6. Tagung der Einkaufsgemeinschaft HSK

Etwa 260 Vertreter von Krankenversicherungen, Spitälern, Gesundheitsdirektionen, Verbänden und Behörden tauschten sich an der diesjährigen 6. Tagung der Einkaufsgemeinschaft HSK vom 7. September über das Thema «5 Jahre SwissDRG – Resultate | Entwicklung | Herausforderungen» aus. Fünf Referate setzten sich kritisch mit der Thematik auseinander und gaben Zündstoff für die anschliessende Podiumsdiskussion.

Mehr Infos: Medienmitteilung und Referate

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Gründung des neuen Trägervereins smarter medicine

Mitte Juni ist in Bern ein neuer Trägerverein gegründet worden, welcher der vor drei Jahren lancierten Kampagne «smarter medicine» in der Schweiz mehr Schub verleihen möchte. Nebst medizinischen Fach- und Berufsorganisationen unterstützen auch Verbände, welche die Interessen der Patientinnen und Patienten sowie Konsumentinnen und Konsumenten vertreten, die Stossrichtung der Kampagne. Sie möchten gemeinsam die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, dass bei gewissen Behandlungen manchmal weniger Medizin mehr Lebensqualität für die betroffenen Personen bedeuten kann.
Den Gründungsmitgliedern des Trägervereins ist es sehr wichtig, dass die Kampagne «smarter medicine» nicht von der Gesundheitsökonomie vereinnahmt wird. Es geht darum, die Behandlungsqualität nach dem Motto «Weniger Medizin kann mehr sein» zu verbessern. Die damit einhergehende Kostendämpfung ist zwar wünschenswert, aber nicht das primäre Ziel. Der Schweizerische Verband der Berufsorganisationen im Gesundheitswesen (SVBG) ist Gründungsmitglied dieses Trägervereins, und durch die Mitgliedschaft im SVBG ist auch der Schweizerische Hebammenverband hierbei vertreten.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

«Innovation Qualité»: der Preis für Qualitätspioniere

Der neue Preis der Schweizerischen Akademie für Qualität in der Medizin, der Qualitätsorganisation der FMH, heisst «Innovation Qualité». Sie zeichnet damit erfolgreiche Qualitätsprojekte des Schweizer Gesundheitswesens aus und würdigt engagierte Qualitätspioniere.
Die neue Auszeichnung trägt der Vielfalt der Schweizer Qualitätsarbeit mit drei Preiskategorien Rechnung:
• Patientenversorgung neu gedacht, dotiert mit CHF 15ʹ000.–
• Patientensicherheit, dotiert mit CHF 15ʹ000.–
• Ärzteorganisationen, dotiert mit CHF 10ʹ000.–
Die Kategorien «Patientenversorgung neu gedacht» und «Patientensicherheit» stehen Fachleuten des gesamten Gesundheitswesens offen. Die Kategorie «Ärzteorganisationen» richtet sich an ärztliche Berufsorganisationen, um sie zu motivieren, ihre Qualitätsprojekte für «Innovation Qualité» anzumelden.
Wenn Ihre kluge Qualitätsidee den Praxistest mit Bravour bestanden hat, dann bewerben Sie sich damit für «Innovation Qualité». Die Anmeldefrist läuft bis 8. Dezember, die Preisverleihung findet am 17. April 2018 in Bern statt.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

3. Nationale Tagung «Gesundheit & & Armut» 2018

Der «Call for Papers» richtet sich an alle, die sich mit Zusammenhängen von Gesundheit und Armut befassen. Die Berner Fachhochschule, Organisatorin der 3. Nationalen Tagung „Gesundheit und Armut“, lädt Fachpersonen aus Politik, Verwaltung und Praxis ein, ihre Projekte, Programme oder Dienstleistungen an der Tagung vorzustellen und ihre Erfahrungen bei der Implementierung, Anwendung und Umsetzung mit anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Forscherinnen und Forscher erhalten die Möglichkeit, über aktuelle wissenschaftliche Studien, sozialepidemiologische Kennzahlen und Interventionsansätze zu berichten. Workshopbeiträge und Fachreferates sollten bis am 15. Dezember eingegeben werden, Posterbeiträge bis am 31. März 2018.
Die Tagung nimmt gesundheitliche Belange von Menschen in vulnerablen Lebenslagen in der Schweiz in den Fokus und sucht nach Möglichkeiten, gesundheitsbezogene Ressourcen zu stärken. Sie will sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheit in den öffentlichen Diskurs einbringen und entsprechende Reaktionen anstossen.

Mehr Infos: Formular zur Einreichung und Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Lohn und Mutterschaft als Diskriminierungsgründe

Nach gut 20 Jahren Gleichstellungsgesetz (GlG) bilanziert die im Auftrag des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann von der Universität Genf erarbeitete Studie «Analyse der kantonalen Rechtsprechung zum Gleichstellungsgesetz (2004–2015)» dessen Wirkung im Alltag. Dafür wurden rund 200 Gerichtsentscheide aus den Jahren 2004 bis 2015 untersucht. Im Vergleich zu einer letzten Analyse zum Zehn-Jahre-Jubiläum des GlG von 2005 halten sich Probleme in der Anwendung des Gesetzes hartnäckig, so wird bspw. die Verbandsklage als Instrument nach wie vor wenig genutzt. Weiterhin ist die am häufigsten geltend gemachte Diskriminierung die Lohnungleichheit.
Darüber hinaus verzeichnet die Studie einen starken Anstieg von geltend gemachten Fällen, in denen es um Diskriminierung aufgrund von Schwangerschaft und Mutterschaft geht. Ob es sich dabei um eine Verschärfung der Diskriminierungsproblematik handelt oder ob sich Frauen heute ganz einfach besser zur Wehr zu setzen wissen, muss im Rahmen der vorliegenden Studie offen bleiben. Dabei verbietet das GlG, das 1996 in Kraft trat, Diskriminierung im Erwerbsleben; von der Anstellung über den Lohn, die Weiterbildung und Kündigung bis zur sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz.
Quelle: Medienmitteilung des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann vom 14. Juni 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Neues Geburtshaus im Bethesda-Spital in Basel geplant

Das Bethesda-Spital plant ein Geburtshaus, in der ausschliesslich hebammengeleitete Geburten durchgeführt werden sollen. Dies berichtete die «Schweiz am Wochenende». Konkret sollen hierfür mehrere Räume im Parterre des neu entstehenden Gebäudes für Alterswohnungen eingerichtet werden. Das neue Geburtshaus soll also direkt neben der bereits bestehenden Geburtsklinik des Bethesda-Spitals realisiert werden.
Mit diesem Projekt wolle Bethesda-Direktor Thomas Rudin einerseits Hebammen, insbesondere Beleghebammen fördern. Er schliesst nicht aus, neben den bestehenden neun noch weitere Beleghebammen anzustellen, sollte das Projekt 2019 erfolgreich starten. Andererseits folgt das Basler Privatspital damit aber auch dem immer stärker werdenden Trend der ambulanten Geburten. Das Angebot richtet sich an schwangere Frauen, bei denen das Risiko für Komplikationen als gering eingeschätzt wird. Ärzte werden bei den Geburten jeweils keine dabei sein.
Quelle: «Basler Zeitung» vom 10. Juli 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Gesundheitsversorgung schwangerer Asylbewerberinnen

Schwangere asylsuchende Frauen werden in der Schweiz unzureichend versorgt. Dies zeigt die Studie der Berner Fachhochschule (BFH) «Sexuelle und reproduktive Gesundheitsversorgung von Frauen und ihren Säuglingen in Asylunterkünften in der Schweiz (Refugee)». Schwangere Asylbewerberinnen erhalten die wesentlichen medizinischen Leistungen im Zuge der perinatalen Versorgung – psychosoziale Unterstützung ist ihnen aufgrund fehlender Finanzierung von Dolmetscherdiensten aber verwehrt. Nichtärztliche Gesundheitsfachpersonen sind kaum in die Versorgung eingebunden. Weiter ist in Asylunterkünften nur der Zugang zu Kondomen sichergestellt. Die Tatsache, dass Asylbewerberinnen keine Finanzierungshilfen für frauenspezifische Verhütungsmittel erhalten, der Schwangerschaftsabbruch dagegen von der Krankenkasse finanziert wird, werten die Forschenden als Zeichen für eine verfehlte Verhütungspolitik.
Einen Lichtblick bildet das innovative Modell der integrierten Gesundheitsversorgung des Kantons Waadt. Schwangere Asylbewerberinnen und Mütter werden von in Netzwerken tätigen Gesundheitsfachpersonen in Fragen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit kontinuierlich begleitet. Weiter empfiehlt die Forschungsabteilung Geburtshilfe die Finanzierung von Dolmetscherdiensten und den kostenlosen Zugang zu selbstbestimmten Verhütungsmitteln.
Die BFH untersuchte, mit finanzieller Unterstützung vom Bundesamt für Gesundheit, acht Asylunterkünfte der Kantone Bern, Waadt und Tessin. Zum Zeitpunkt der Analyse lebten dort 151 Frauen im geburtsfähigen Alter von 18 bis 48 Jahren, vor allem aus Eritrea, Äthiopien, Irak, Afghanistan und Syrien.

Mehr Infos: Studie

SHV/FSSF, Miryam Azer