Aktuell
15.08.2012 Neues Handbuch zur weiblichen Genitalverstümmelung
09.07.2012 Literaturliste zum Artikel von J. Hüppi und K. Künzle
02.07.2012 Bevölkerungswachstum setzt sich fort
02.07.2012 Psychische Gesundheit in der Schweiz Monitoring 2012
02.07.2012 Nationales Gesundheitsportal vertagt
02.07.2012 Weitere Steigerung der Studierendenzahlen
02.07.2012 Ambulante Grundversorgung: Neue Versorgungsmodelle
02.07.2012 Die ersten 1000 Tage, Freitag, 7. September 2012
Neues Handbuch zur weiblichen Genitalverstümmelung
Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (Hrsg.) Handbuch zur Information und Reflexion über weibliche Genitalverstümmelung: Ansätze, Herausforderungen und Empfehlungen für Fachpersonen
Das Handbuch betrachtet weibliche Genitalverstümmelungen in ihrem sozialen Kontext unter Berücksichtigung des Gesundheitsbereichs, der Angebote für die betroffenen Frauen, der Asyl- und Integrationsfragen, der rechtlichen Aspekte, des Kinder- und Jugendschutzes und der Prävention. Es versucht, Lösungen und mögliche Hilfestellungen für die betroffenen Frauen zu erarbeiten, indem es sich auf deren Empfehlungen und Vorschläge stützt.
Das Buch, soeben ist es mit Unterstützung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) auch in deutscher Sprache erschienen, wird von der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz, Luzern, herausgegeben.
Mehr Infos:
http://www.dienstleistungen.luzern.phz.ch/zentrum-menschenrechtsbildung/publikationen/weibliche-geni
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Literaturliste zum Artikel von J. Hüppi und K. Künzle
Literaturliste zum Artikel von Junia Hüppi und Karin Künzle, «Selbsthypnose in der Geburtshilfe», erschienen in: Hebamme.ch, Zeitschrift des Schweizerischen Hebammenverbandes (SHV), Ausgabe 7-8 2012, S. 36
1 Bongartz, B. & Bongartz, W. (1988). Hypnose. Wie sie wirkt und wem sie hilft. Zürich, Kreuz Verlag.
2 Münch, F. (1990). Geburtshilfe. In: D. Revenstorf (Hrsg.), Klinische Hypnose (S. 355-362). Berlin Heidelberg: Springer-Verlag.
3 Crafter, H. (2003). Psychologische Aspekte des Wehenschmerzes während der normalen Geburt. In: M. Yerby (Hrsg.), Schmerz und Schmerzmanagement in der Geburtshilfe (S. 67-87). Bern: Verlag Hans Huber.
4 Harmon, T.M., Hynan, M.T. & Tyre, T.E. (1990). Improved obstetric outcomes using hypnotic analgesia and skill mastery combined with childbirth education. Journal of Consulting and Clinical Psychology, 58, 525-530.
5 Jenkins, M.W. & Pritchard, M.H. (1993). Hypnosis: practical applications and theoretical considerations in normal labour. British journal of obstetrics and gynaecology, 100(3), 221-226.
6 Hüsken-Janssen, H., Revenstorf, D. & Tinneberg, H. (2005). Hypnotherapeutische Geburtsvorbereitung. Studie zur Wirksamkeit der hypnoreflexogenen Methode nach Schauble. Frankfurt am Main: Peter Lang.
7 Martin, A.A., Schauble, P.G., Rai, S.H. & Curry, R.W.jr. (2001). Effects of hypnosis on the labor processes and birth outcomes of pregnant adolescents. Journal of Family Practice, 50, 441-443.
8 Brann, L.R. & Guzvica, S.A. (1987). Comparison of hypnosis with conventional relaxation for antenatal and intrapartum use: a feasibility study in general practice. Journal of the Royal College of General Practitioners, 37, 437-440.
9 Cyna, A.M., Andrew, M.I. & McAuliffe, G.L. (2006). Antenatal self-hypnosis for labour and childbirth: a pilot study. Anaesthesia and Intensive Care, 34, 464-469.
10 Guse, T., Wissing, M. & Hartman, W. (2006). The effect of a prenatal hypnotherapeutic programme on postnatal maternal psychological well-being. Journal of Reproductive and Infant Psychology, 24(2), 163-177.
11 Schmid, V. (2005). Der Geburtsschmerz. Bedeutung und natürliche Methoden der Schmerzlinderung. Stuttgart: Hippokrates Verlag.
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Bevölkerungswachstum setzt sich fort
Ende 2011 belief sich die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz auf 7 952 600 Einwohnerinnen und Einwohner, was einem Anstieg von 82 400 Personen im Vergleich zu 2010 entspricht.
Dieses Bevölkerungswachstum von 1,0 Prozent ist vergleichbar mit dem im Jahr 2010 registrierten Wachstum. Diese Zahl umfasst die Schweizer Staatsangehörigen sowie alle Personen ausländischer Nationalität, ausgenommen jene mit Kurzaufenthaltsbewilligungen oder Personen im Asylprozess, die sich seit weniger als einem Jahr in der Schweiz aufhalten. Die ständige Wohnbevölkerung nahm 2011 um 1,0 Prozent zu (+82 400 Personen). Diese Zunahme ist vergleichbar mit jener der Jahre 2009 und 2010; sie ist aber weniger stark als im Rekordjahr 2008 (+108 400 Personen, d. h. +1,4%). Die Schweiz gehört zusammen mit Frankreich (+0,5% im Jahr 2011), Italien (+0,5% im Jahr 2009) und Österreich (+0,4% im Jahr 2011) zu den europäischen Ländern, die ein Bevölkerungswachstum verzeichnen. Zu den Ländern mit abnehmender Bevölkerungszahl zählt beispielsweise Deutschland (0,1% im Jahr 2010).
Mehr Infos:
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/medienmitteilungen.html?pressID=7948
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Psychische Gesundheit in der Schweiz Monitoring 2012
Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders stark von depressiven Symptomen betroffen? Wie hängen soziale Unterstützung und psychische Belastung zusammen? Welche psychiatrischen Diagnosen werden am häufigsten stationär behandelt?
Der dritte Monitoringbericht des Obsan zur psychischen Gesundheit in der Schweiz liefert Antworten auf diese und ähnliche Fragen. Eingehend auf den psychischen Gesundheitszustand, Schutz- und Risikofaktoren, Inanspruchnahme sowie auf spezifische Themen wie Arbeit, Invalidisierung, Suizid, Kosten und soziale Ungleichheit gibt er auf Basis unterschiedlicher Datenquellen einen aktuellen Überblick über die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung.
Daniela Schuler, Laila Burla
Psychische Gesundheit in der Schweiz. Monitoring 2012.
Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan), Neuchâtel 2012, 100 Seiten, April 2012, CHF 16.- (exkl. MWST), Bestellnummer: 873-1202, ISBN: 978-3-907872-96-3.
Die Publikation ist auch in Französisch verfügbar.
Mehr Infos:
http://www.obsan.admin.ch/bfs/obsan/de/index/05/publikationsdatenbank.html?publicationID=4672
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Nationales Gesundheitsportal vertagt
Im Rahmen der Strategie «eHealth Schweiz» war im Vorfeld der Einführung des Patientendossiers die Umsetzung des Projekts «Nationales Gesundheitsportal» geplant.
Es war geplant, dass diese von Bund und Kantonen getragene Website mit vertrauenswürdigen, gut strukturierten und verständlichen Gesundheitsinformationen der Bevölkerung als Orientierungshilfe für Entscheide im Bereich Gesundheit dienen und die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken sollte. Anfang 2012 hat aber der Steuerungsausschuss aufgrund der negativen Rückmeldungen von Bund und Kantonen entschieden, das Projekt bis auf weiteres zu verschieben. Es soll aber als langfristiges Ziel Bestandteil der Strategie «eHealth Schweiz» bleiben
Mehr Infos:
http://www.e-health-suisse.ch
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Weitere Steigerung der Studierendenzahlen
Die seit 2008 jährlich vom Schweizerischen Verband Bildungszentren Gesundheit und Soziales BGS durchgeführte Umfrage zeigt ein erfreuliches Resultat.
Dank der Anstrengungen der Gesundheitsinstitutionen, der Organisationen der Arbeitswelt und der Bildungseinrichtungen konnten die Studierendenzahlen an den Höheren Fachschulen Gesundheit kontinuierlich gesteigert werden. Am 31. Dezember 2011 waren an den Höheren Fachschulen Gesundheit bereits 6028 Studierende eingeschrieben. Den grössten Anteil mit 4010 Studierenden machen die Pflegefachfrauen/Pflegefachmänner HF aus.
Ebenso ist eine markante Steigerung bei den Grundbildungen Gesundheit und Soziales auf Sekundarstufe II als wichtige Zubringer für die Bildungsgänge HF zu verzeichnen. Die Anzahl der Lernenden bei den im BGS vertretenen Bildungszentren stieg von 2008 bis 2011 von 3593 auf 5808 Lernende. Den grössten Anteil machen die Fachfrauen/
Fachmänner Gesundheit aus mit einer Steigerung 2008 bis 2011 von 2383 auf 3542 Lernende.
Mehr Infos:
http://www.bgs-ch.ch
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Ambulante Grundversorgung: Neue Versorgungsmodelle
Die Zukunft der ambulanten medizinischen Grundversorgung liegt auch in neuen Versorgungsmodellen.
Zu diesem Schluss kommt eine Arbeitsgruppe, die von Bund und Kantonen eingesetzt wurde. Zwar sind in der Schweiz Ansätze für solche Versorgungsmodelle am Entstehen. Damit sie sich aber weiter entwickeln können, müssen Rahmenbedingungen gelten, die solche Initiativen begünstigen. Ein Beispiel für solche Versorgungsmodelle sind Gesundheitszentren, in denen nebst ärztlichen Grundversorger/innen unter anderem auch Pflegefachpersonen, Ergo- und Physiotherapeuten und Hebammen arbeiten.
Mehr Infos:
http://www.fmh.ch
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Die ersten 1000 Tage, Freitag, 7. September 2012
Nationale Fachtagung der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE): «Die ersten 1000 Tage» Ernährung in der Schwangerschaft und in den ersten zwei Lebensjahren.
In Zusammenarbeit mit der ETH Zürich, dem Bundesamt für Gesundheit BAG und dem Schweizerischen Verband dipl. Ernährungsberaterinnen SVDE.
Ort: Inselspital Bern, Saal Ettore Rossi und Nebenräume
Mehr Infos:
http://www.sge-ssn.ch/de/ich-und-du/die-sge/events/
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein