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Archiv "Newsletter"


Aktuell

10.04.2012  Gesundheitskosten in der Schweiz stiegen moderat
10.04.2012  OECD-Studie: The Future of Families to 2030
10.04.2012  Nationale Strategie zur Eliminierung der Masern
10.04.2012  Europäische Impfwoche vom 21. bis 27. April 2012
04.04.2012  Betreuung und Reanimation des Neugeborenen
04.04.2012  Eine Gratis-App für das Stillen unterwegs
07.03.2012  Psychische Erkrankungen bei Kinderwunsch
06.03.2012  2. deutschsprachige Zukunftswerkstatt 2012, Bern

 

Gesundheitskosten in der Schweiz stiegen moderat

Im Jahr 2010 sind die Gesundheitskosten in der Schweiz auf 62,5 Milliarden Franken gestiegen. Ihr Anteil am Bruttoinlandprodukt beläuft sich damit auf 11,4 Prozent.
Damit lag das Wachstum der Kosten deutlich unter dem Mittel der vergangenen fünf Jahre von 3,7 Prozent. Die Gesundheitskosten hatten 2004 die 50-Milliarden-Grenz überschritten und lagen 2009 bei 61 Milliarden Franken.
Die Gesundheitsausgaben stiegen 2010 gegenüber dem Vorjahr in nahezu allen Leistungskategorien. Am stärksten war die ambulante Behandlung in Spitälern (plus 9,5 Prozent). Um je rund 2 bis 3 Prozent stiegen die Kosten für die ambulante Behandlung durch Ärzte, die Langzeitpflege in den Heimen sowie die stationäre Akutbehandlung in den Spitälern. Diese vier Kategorien verursachten über 60 Prozent der Gesundheitsausgaben. Die Sozialversicherungen übernahmen 42 Prozent der Gesamtkosten, die privaten Haushalte 25 und der Staat knapp 20 Prozent.
Quelle: SDA

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

OECD-Studie: The Future of Families to 2030

Das Zusammenleben in Familien hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Patchwork-Familien und die Zahl alleinerziehender Eltern haben zugenommen, immer mehr Mütter sind erwerbstätig und junge Erwachsene bleiben länger in der Ausbildung.
Die Lebenserwartung aller Generationen steigt und führt zu neuen Betreuungsaufgaben, wenn Eltern oder Grosseltern pflegebedürftig werden. Anhand von zwei Szenarien untersucht der Bericht, welche Hauptfaktoren den Wandel von Familien- und Haushaltsstrukturen in den OECD-Ländern bis ins Jahr 2030 beeinflussen könnten, welche Herausforderungen sich dadurch stellen werden und mit welchen politischen Handlungsoptionen diese nachhaltig angegangen werden können.

Das BSV und das SECO haben die Studie begleitet und finanziell unterstützt. Für Institutionen, Forschungsprojekte, Tagungen und Konferenzen, die sich spezifisch mit Familienfragen beschäftigen, stehen im BSV und im SECO auf Anfrage Exemplare zur Verfügung.

Mehr Infos: http://www.seco.admin.ch/dokumentation/publikation/00008/00022/04836/index.html?lang=de

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Nationale Strategie zur Eliminierung der Masern

Europa masernfrei bis 2015: so lautet das Ziel des Regionalbüros der WHO für Europa.
Der Bundesrat hat eine nationale Strategie zur Masernelimination verabschiedet. Damit dies gelingt, braucht es auf kantonaler und nationaler Ebene Massnahmen, um die Durchimpfungsrate zu erhöhen, Masernausbrüche zu bekämpfen und die epidemiologische Überwachung der Krankheit sicherzustellen.

Die Masern können nur zum Verschwinden gebracht werden, wenn mindestens 95% der Bevölkerung mit zwei Dosen des Masernimpfstoffs geimpft sind. Zurzeit beträgt die Durchimpfungsrate für Masern gesamtschweizerisch 82% und variiert stark von Kanton zu Kanton. Um die Masern zu eliminieren, braucht es vereinte Anstrengungen von Bund und Kantonen, der Gesundheitsfachleute, aber auch des Erziehungs- und Bildungsbereichs. Die Handlungsfelder der vom Bundesrat genehmigten Strategie beinhalten deshalb die Information der Bevölkerung, die epidemiologische Überwachung der Krankheit und Massnahmen zur Bekämpfung von Masernausbrüchen. Zudem soll für nicht geimpfte Personen, die die Masern noch nicht durchgemacht haben, der Zugang zur Impfung verbessert werden. Es ist indes nicht vorgesehen, die Impfung für obligatorisch zu erklären. Die Bevölkerung, insbesondere die Eltern von kleinen Kindern, sollen stattdessen von der Notwendigkeit dieser Impfung überzeugt werden.

Mehr Infos: http://www.sichimpfen.ch

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Europäische Impfwoche vom 21. bis 27. April 2012

Auch dieses Jahr beteiligt sich die Schweiz an der Europäischen Impfwoche. Thema der Woche ist die Eliminierung der Masern in Europa.
Mehr Informationen in englischer Sprache sind auf der Website der WHO-Europa zu finden unter:
www.euro.who.int/en > What we do > Health Topics > Disease prevention > Vaccines and Immmunization

Mehr Infos: http://www.euro.who.int/en

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Betreuung und Reanimation des Neugeborenen

Revidierte Empfehlungen 2012 der Schweizerischen Gesellschaft für Neonatologie (SGN)
Eine Arbeitsgruppe der SGN hat im Jahr 2000 Empfehlungen zur Betreuung und Reanimation von Neugeborenen für die Schweiz erarbeitet. Nach einer ersten Überarbeitung im Jahr 2007 werden diese nun aufgrund neuerer Daten und Evidenzen sowie Revisionen internationaler Empfehlungen erneut revidiert. Diese Leitlinien sollen als Empfehlungen verstanden werden, die im individuellen Fall angepasst werden können und sollen.

SGN-Empfehlungen Reanimation Neugeborene_2012.pdf

Mehr Infos: http://www.neonet.ch

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Eine Gratis-App für das Stillen unterwegs

Stillen und trotzdem unterwegs sein wird in Zukunft einfacher. Mit der neuen kostenlosen App 'mamamap' der Schweizerischen Stiftung zur Förderung des Stillens können Stillräume rasch und unkompliziert gefunden werden.
Bereits heute bestehen in der Schweiz ca. 250 öffentlich zugängliche Stillräume in Apotheken, Geschäften, Bibliotheken, Restaurants, etc., diese sind aber den stillenden Müttern oft nicht bekannt. Stillen sollte an sich eine Selbstverständlichkeit sein, es ist jedoch auch ein Lernprozess für Mutter und Kind und benötigt einen gewissen Schutz und Ruhe.

Mit der neuen Gratis-App 'mamamap' kann der nächste Stillraum, basierend auf der aktuellen Lokalisation des smartphones, rasch und unkompliziert gefunden werden. Wichtige Informationen zu diesem Raum können auf einen Blick abgerufen werden. Mit dem interaktiven Tool kann zudem jede Nutzerin weitere Stillräume eingeben, so wird die Anzahl angegebener Stillräume rasch erhöht.

Stiftung Stillen 030412 Pressemitteilung.pdf

Mehr Infos: http://www.stiftungstillen.ch

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr Psychische Erkrankungen bei Kinderwunsch

Fachtagung: Psychische Erkrankungen bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft und der Zeit danach. Welche Herausforderungen stellen sich für die psychosoziale Betreuung, Mittwoch, 9. Mai 2012, Bildungszentrum 21 in Basel, 9 bis 16.30 Uhr
Glücklich, gesund und in grosser Vorfreude - dies wünscht man jeder Frau, die sich ein Kind ersehnt oder ein Kind erwartet. Im Beratungsalltag begegnen uns aber auch Frauen in schwierigen Situationen, da sie psychisch eingeschränkt oder erkrankt sind.

Was bedeutet dies für eine zukünftige oder bereits bestehende Schwangerschaft? Welche Auswirkungen hat die Schwangerschaft auf das Leben der Frau?
Welche Auswirkungen haben Medikamente auf das Kind?
Wie erkennt man, dass sich die Frau in einer schwierigen psychischen Verfassung befindet?
Wie kann ein interdisziplinärer Ansatz aussehen, damit eine optimale psychosoziale Beratung angeboten werden kann?

Diesen Fragen will die Tagung des Fachverbandes Sexuelle Gesundheit in Beratung und Bildung nachgehen und dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit ins Zentrum stellen.


 

2. deutschsprachige Zukunftswerkstatt 2012, Bern

Call for Abstracts und Anmeldung für Hebammen aus Schule, Forschung und Praxis. Die Werkstatt findet am 5. und 6. November 2012 in Bern statt.
Die Kommission der Sektion Bern Hebammen Fortbildung (KBHF) des Schweizerischen Hebammenverbandes (SHV) organisiert in Zusammenarbeit mit dem FHG Zentrum für Gesundheitsberufe (fhg) in Innsbruck, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Berner Fachhochschule (BFH) und die IMC Fachhochschule Krems gemeinsam die 2. deutschsprachige Zukunftswerkstatt «Visionen für Forschung und Praxis in der Geburtshilfe» in Bern, Schweiz. Die Werkstatt zielt auf Projekte in der geburtshilflichen Praxis und auf individuelle Projekte auf Bachelor- und Masterebene ab. Deshalb brauchen wir Ihren/deinen Beitrag!

Call for Abstracts Zukunftswerkstatt Bern_2012.pdf

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein