Aktuell
16.01.2012 STI in den USA
16.01.2012 Die Hebamme Ibu Robin Lim, CNN Hero 2011
16.01.2012 Kinderarmut in der Schweiz
16.01.2012 Kindern zuhören
16.01.2012 Haushalte mit Kindern oft in wirtschaftlicher Not
16.01.2012 Gesundheitspersonalmangel in der Schweiz beheben
16.01.2012 Der Vater für gesunde Mütter
21.12.2011 Verein «Fälle für Alle» gegründet
STI in den USA
Der jährliche Bericht zur Entwicklung und dem aktuellen Stand der sexuell übertragbaren Infektionen in den USA ist Ende Dezember 2011 erschienen.
Der Bericht «Sexually Transmitted Disease Surveillance, 2010» stellt Statistiken und STI-Trends in den USA vor. Er erscheint jährlich und dient als Referenzbericht für Politikerinnen und Politiker, für Gesundheitsfachleute, für Präventionsfachleute, Forscherinnen und Forscher und all jene Personen, die in die Umsetzung von STI-Präventionsprogrammen involviert sind.
Der Bericht ist nur in englischer Sprache verfügbar.
Als PDF kann er auf von der Website der CDC heruntergeladen werden.
Mehr Infos:
http://www.cdc.gov/std/stats10/default.htm
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Die Hebamme Ibu Robin Lim, CNN Hero 2011
Die amerikanische Hebamme Ibu Robin Lim wurde mit dem prestigeträchtigen Preis «CNN Hero of the Year 2011» für ihre Arbeit bei indonesischen Familien ausgezeichnet.
Seit rund fünf Jahren wählt die amerikanische TV-Station CNN ihre/n Held/in es Jahres, die, so CNN, das Gesicht der Welt verändern. «Mutter Robin» wird sie in Indonesien genannt und sie hat Tausenden von indonesischen Frauen bei der Geburt geholfen.
Ibu Robin Lim erhielt für ihre Non-Profit-Organisation Yayasan Bumi Sehat (Gesundheit der Mütter der Erde) einen Scheck über 250'000.- US Dollar. Die Organisation leistet kostenlose pränatale Dienste und gilt als einer der sichersten Geburtsorte in Indonesien.
Im Jahr 2003 gründet Lim ihre erste Klinik in Ubud, im Zentrum von Bali. Nach dem Tsunami im Jahr 2004 wurde in Aceh, an der Nordspitze der Insel Sumatra, die zweite Klinik eröffnet, und mit dem Preisgeld will sie eine weitere Klinik in Indonesien bauen.
Mehr Infos:
http://bumisehatbali.org
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Kinderarmut in der Schweiz
Kinderarmut ist kein Randphänomen. In den meisten OECD-Ländern steigt der Anteil armutsbetroffener Haushalte mit Kindern. Caritas Schweiz schätzt die Anzahl armutsbetroffener Kinder hierzulande auf 260 000.
Werden sich die Ungleichheiten zwischen den Haushalten noch weiter vergrössern? Was bedeutet diese Entwicklung für Familien?
Im Bericht über die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz 2010/2011 zeigt Regula Heggli auf, dass die weltwirtschaftlichen Unsicherheiten und die daraus resultierenden politischen Entscheide einen weiteren Druck auf das soziale Sicherungssystem befürchten lassen. Der Schwerpunktteil «Arme Kinder» nimmt die Rahmenbedingungen für Kinder und Familien in der Schweiz genauer unter die Lupe. Die Beiträge in diesem Teil setzen sich mit dem Ausmass und mit den verschiedenen Erscheinungsformen der Kinderarmut auseinander. Zudem stellen sie verschiedene Ansätze vor, um Kinderarmut wirkungsvoll vorzubeugen. Reportagen aus dem Alltag armutsbetroffener Familien vervollständigen diesen Band.
«Sozialalmanach 2012 - Das Caritas-Jahrbuch zur sozialen Lage der Schweiz», Luzern,
Dezember 2011, ca. 240 Seiten, CHF 34.,
ISBN: 978-3-85592-128-7
Mehr Infos:
http://www.caritas.ch
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Kindern zuhören
Kindern zuhören. Das Recht auf Meinungsäusserung und Anhörung
Ein Bericht der EKKJ
Kindern und Jugendlichen in der Schweiz eine Stimme geben ist eine zentrale Aufgabe der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ). Und zwar eine Stimme, die von den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung nicht nur gehört, sondern auch in ihren Entscheidungen und Handlungen entsprechend berücksichtigt wird. Um diese Stimme zu (ver)stärken, wählte die EKKJ als Themenschwerpunkt 2010/11 das Recht auf Meinungsäusserung und Anhörung - Artikel 12 der Kinderrechtskonvention KRK.
Herausgeberin des Berichts:
Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ)
c/o Bundesamt für Sozialversicherungen, Effingerstrasse 20, 3003 Bern,
Tel. 031 322 92 26
Mail: ekkj-cfej@bsv.admin.ch
Der Bericht steht in Deutsch, Französisch und Italienisch auf der Website der EKKJ zur Verfügung unter:
Mehr Infos:
http://www.ekkj.admin.ch
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Haushalte mit Kindern oft in wirtschaftlicher Not
Haushalte mit Kindern haben mehr Schwierigkeiten, eine unerwartete Ausgabe zu tätigen. Die Existenz eines Kindes oder mehrer Kinder sowie ein niedriger Bildungsstand belasten die finanzielle Situation der Privathaushalte.
Gemäss der Erhebung über die Einkommen und die Lebensbedingungen (SILC) des BFS verfügte 2010 ein Viertel der Personen, die in einem Haushalt mit Kind(ern) leben, nicht über die finanziellen Reserven, eine unerwartete Ausgabe von 2000 Franken zu tätigen. Die EU setzt die Armutsgefährdungsschwelle bei 60 Prozent des Medians des verfügbaren Äquivalenzeinkommens an. Demnach waren im Jahr 2010 14,2 Prozent der in der Schweiz lebenden Bevölkerung, d.h. fast jede siebte Person, armutsgefährdet. Zur Veranschaulichung: Als armutsgefährdet gilt eine alleinstehende Person mit einem verfügbaren monatlichen Einkommen von weniger als 2400 Franken oder ein Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren mit weniger als 5000 Franken.
Quelle: Medienmitteilung des Bundesamtes für Statistik (BFS), Dezember 2011
Mehr Infos:
http://www.bfs.admin.ch
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Gesundheitspersonalmangel in der Schweiz beheben
In einem heute lancierten Manifest fordert eine breite Koalition, dass die Schweiz ihre Verantwortung gegenüber dem globalen Mangel an Gesundheitspersonal wahrnimmt.
Das Schweizer Gesundheitswesen ist mit einem Mangel an Fachleuten konfrontiert. Jährlich bildet es rund 5000 Personen zu wenig aus. Mit dem Gesundheitspersonalmangel ist einer der Grundpfeiler unserer Gesundheitsversorgung gefährdet. Die Schweiz steht damit nicht allein da: Der Gesundheitspersonalmangel ist ein weltweites Problem. Global gesehen stellt deshalb die Rekrutierung im Ausland keine Lösung dar. Dies hat auch die Weltgesundheitsversammlung erkannt: Im Mai 2010 hat sie einen ethischen Kodex zur Rekrutierung von Gesundheitspersonal verabschiedet.
Auf Initiative des Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) und des Netzwerks Medicus Mundi Schweiz haben 26 Organisationen, die in der Entwicklungszusammenarbeit international sowie als Berufsverbände und Gewerkschaften in der Schweiz engagiert sind, ein Manifest lanciert. Nach Ansicht dieser Koalition muss die Schweiz mehr tun, um dem dramatischen Mangel an Gesundheitspersonal zu begegnen und dem WHO-Kodex auch in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen.
Der SHV ist Mitunterzeichner des Manifests zum Gesundheitspersonalmangel.
Manifest_Gesundheitspersonalmangel.pdf
Mehr Infos:
http://medicusmundi.ch
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Der Vater für gesunde Mütter
Der US-Amerikaner Marshall D. Lindheimer kämpft bis heute unermüdlich gegen die Schwangerschaftsintoxikation in Bern und rund um den Globus. Die Medizinische Fakultät der Universität Bern hat ihm den Ehrendoktortitel verliehen.
Sein neuer Ansatz hat vielen schwangeren Frauen und ihren Kindern geholfen: Marshall Lindheimer gilt als «Vater der geburtshilflichen Nephrologie» und unermüdlicher Forscher im Bereich der Nierenphysiologie während der Schwangerschaft. Der heute 79-jährige Wissenschaftler hat sich besonders im Bereich der Präeklampsie, der Schwangerschaftsintoxikation, verdient gemacht insbesondere an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und der Klinik für Nephrologie/Hypertonie der Universität Bern.
Bereits in den 1970er Jahren hatte der gebürtige New Yorker einen engen Kontakt zur hiesigen Nephrologie gepflegt, und nicht zuletzt durch Lindheimer hat sich Bern zum wichtigsten Präeklampsie-Zentrum der Schweiz entwickelt. Mit der Integration im neuen Nationalen Forschungsschwerpunkt «Transcure» an der Universität Bern ist das Zentrum fest in der schweizerischen Forschungslandschaft verankert. Marshall Lindheimers Engagement hat aber eine noch viel grössere Reichweite: Er unterstützt bis heute die World Health Organization (WHO) bei der Bekämpfung der Präeklampsie, da sie weltweit die zweitgrösste Ursache der mütterlichen Mortalität ist.
Quelle: uniaktuell, Universität Bern, Dezember 2011
Verein «Fälle für Alle» gegründet
Im Jahr 2010 wurde der Verein «Fälle-für-Alle» gegründet. Zweck des Vereines ist es, eine länderübergreifende Vernetzung der Hebammen aus Österreich, aus Deutschland, aus der Schweiz und aus Italien zu ermöglichen.
Eines der Hauptziele ist die Qualitätssicherung und -Verbesserung der praktischen Hebammentätigkeiten.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen würden, damit wir die Plattform www.fälle-für-alle.org nach Ihren Bedürfnissen und Anliegen gestalten können.
Ihre Meinung ist uns sehr wichtig. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert nicht mehr als 10 Minuten.
Die Vertreterinnen der Schweiz: Isabelle Romano und Ans Luyben, Bern
Mehr Infos:
http://www.fälle-für-alle.org
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein