Aktuell
12.09.2011 Indien - Mädchen werden gezielt abgetrieben
10.09.2011 Informationen von Swissmedic, Juni 2011
10.09.2011 SHV-Stellungnahme zur Konservierung von Nabelschnurblut
10.09.2011 SHV-Guideline bei Zigaretten- und Alkoholkonsum
04.09.2011 Tagung im Evang. Tagungszentrum Boldern
04.09.2011 Weltstillwoche vom 3. bis 9. Oktober 2011
04.09.2011 Fachtagung Stillen, Mittwoch, 5.10.2011, Bern
17.08.2011 Stillen ohne Worte
Indien - Mädchen werden gezielt abgetrieben
Männlicher Nachwuchs hat in Indien immer noch einen immens hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Wurden unerwünschte Mädchen früher nach der Geburt getötet, bedienen sich Paare heute der Pränataldiagnostik - und lassen Mädchen gezielt abtreiben.
Bei Zweitgeborenen, wenn das erste Kind ein Mädchen war, hat sich das Geschlechterverhältnis von 906 Mädchen auf 1000 Jungen (im Jahr 1990) bis auf 836 Mädchen auf 1000 Jungen (2005) verringert - ein Rückgang von Mädchengeburten um immerhin 0,5 Prozent pro Jahr.
Prabhat Jha, Maya A Kesler, Rajesh Kumar et al.
Trends in selective abortions of girls in India: analysis of nationally representative birth histories from 1990 to 2005 and census data from 1991 to 2011.
Das Abstract in englischer Sprache ist unter dem angegebenen Link zu finden.
Informationen von Swissmedic, Juni 2011
Zusammenfassung der Meldungen vermuteter unerwünschter Wirkungen nach Impfungen in der Schweiz in den letzten 10 Jahren (2001-2010)
Die Pharmacovigilance bei Impfstoffen ist wichtiger Bestandteil eines Impfprogramms, damit die Sicherheit neuer Impfstoffe genau überwacht und schnell und angemessen auf Bedenken reagiert werden kann. Seit 1988 sind vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkungen gemäss Schweizer Bundesgesetz über Arzneimittel und Medizinprodukte meldepflichtig. Bis Juni 2001 waren das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Schweizerische Arzneimittelnebenwirkungszentrale (SANZ) gemeinsam dafür zuständig, Spontanmeldungen von unerwünschten Ereignissen nach Impfungen (Adverse events following immunization, AEFI) entgegenzunehmen. Es wurden bereits Ergebnisse zur Überwachung der Zeiträume 1988-1990 und 1991-2001 veröffentlicht.
SHV-Stellungnahme zur Konservierung von Nabelschnurblut
Die Konservierung von Nabelschnurblut in kommerziellen Stammzellenbanken widerspricht dem Solidaritätsgedanken unseres Gesundheitssystems.
Der SHV distanziert sich von der Konservierung von Nabelschnurblut in kommerziellen Stammzellenbanken, weil dies dem Solidaritätsgedanken unseres Gesundheitssystems widerspricht und weil es ein Schritt in Richtung "Zweiklassen-Medizin" bedeutet. Zudem besteht ein enormer Ressourcenverschleiss, weil die Mehrzahl der Stammzellen in kommerziellen Stammzellenbanken nie gebraucht wird. Dieser Effekt kann mit einer Konservierung in öffentlichen Stammzellenbanken umgangen werden, weil die Spenden der Allgemeinheit zur Verfügung stehen und die Chance, dass die Stammzellen auch eingesetzt werden, sehr viel grösser ist. Kommt es zu einer Transplantation von Stammzellen aus kommerziellen Stammzellenbanken, entsteht die Situation, dass diese aus rein kommerziellen Uberlegungen erfolgen, was gegen ethische Prinzipien in der Transplantationsmedizin verstösst.
Stellungnahme Stammzellenbanken.pdf
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
SHV-Guideline bei Zigaretten- und Alkoholkonsum
Der Schweizerische Hebammenverband führt Richtlinien für die Beratung von schwangeren Frauen bezüglich Zigaretten- und Alkoholkonsum ein.
Während der Schwangerschaft stellen Zigaretten- und Alkoholkonsum ein Risiko für das ungeborene Kind dar. Bereits relativ geringer Zigarettenkonsum beeinträchtigt die vorgeburtliche Entwicklung. Eine Studie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Alcoholism: Clinical and Experimental Research zeigt zudem, dass gelegentliches Trinken von drei Gläsern Alkohol in der Schwangerschaft mit einem höheren Risiko für Sauerstoffmangel des Kindes bei der Geburt zusammenhängt. Aus diesem Grund hat der SHV in Zusammenarbeit mit der Universität Basel Richtlinien für in der Schweiz tätige Hebammen erlassen, welche die Beratung von schwangeren Frauen regeln.
Medienmitteilung Guideline 09-11 .pdf
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Tagung im Evang. Tagungszentrum Boldern
Die Tagung im Rahmen des Projektes «Theologie der Zugehörigkeit» findet am Samstag, 19. und Sonntag, 20. November 2011 statt.
Mit dabei sind: Ina Praetorius, Theologin und freie Autorin, Wattwil; Elke Rüegger-Haller, Pfarrerin, Zürich; Hans Saner, Philosoph, Basel; Christina Schües, Philosophin, Lübeck, und Brigitte Becker, Studienleiterin, Boldern.
«Der Mensch ist sterblich.» Diesen Satz kennt man seit Jahrhunderten. Was aber bedeutet es fur menschliches Dasein, dass alle klein und abhangig aus dem Leib einer Anderen gekommen sind? Einer Mutter, die ihrerseits Tochter einer Tochter ist?
Die Tagung auf Boldern will Menschen zusammen bringen, die über ihr Geborensein und die «Geburtigkeit» des Daseins (Hannah Arendt) nachdenken wollen.
Eingeladen sind Philosophinnen, Politiker, Alltagspraktische, Theologen und andere Neugierige ein, das Menschsein in Beziehung, Abhangigkeit und Freiheit besser verstehen zu lernen.
Weltstillwoche vom 3. bis 9. Oktober 2011
Die diesjährige Kampagne stellt mit dem Motto «Stillen. Kommunikation ohne Worte» die positiven Effekte des Stillens für die Beziehung zwischen Mutter und Kind ins Zentrum.
Stillen ist ein wichtiger Moment der Achtsamkeit, in dem Blickkontakte und Berührungen stattfinden und die vertrauensvolle Mutter-Kind Beziehung aufgebaut werden kann. Stillen bedeutet für das Neugeborene Zuwendung, Nähe und Wärme. Körpereigene Botenstoffe wie z.B. Oxytocin, welche bei der stillenden Mutter als auch beim Säugling ausgeschüttet werden, fördern die Beziehung zwischen Mutter und Kind und reduzieren die Stressempfindung.
Organisiert wird die Weltstillwoche von der Schweizerischen Stiftung zur Förderung des Stillens, in Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden.
Fachtagung Stillen, Mittwoch, 5.10.2011, Bern
Stillen - Kommunikation ohne Worte, so das Motto der Fachtagung in Bern. Stillen ist mehr als Ernährung. Verschiedene Studien zeigen positive psychosoziale Effekte bei Mutter und Kind.
Die Fachtagung ist von der Schweizerischen Stiftung zur Förderung des Stillens organisiert und findet am Mittwoch, 5. Oktober 2011, statt.
Adresse und Ort der Fachtagung:
Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Inselspital Bern.
Effingerstrasse 102, 3010 Bern
Eingang 17, Mehrzweckraum D 103
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung bis 30. September an: contact@stiftungstillen.ch
Fachtagung Stillen 051011 D.pdf
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Stillen ohne Worte
Neue Stillbroschüre des Deutschen Hebammenverbandes
Stillen - sprich darüber!
so das Motto der Weltstillwoche, die vom 3. bis 9. Oktober 2011 stattfindet.
Der Deutsche Hebammenverband hat die aus Belgien stammende Broschüre "Stillen ohne Worte", mit Hilfe des Rotary Clubs in Frankfurt am Main, neu gedruckt. Die Stillbroschüre von rund 20 Seiten ist ein einfaches Mittel, um Frauen die wichtigsten Sachverhalte zum Stillen (mit Bildern) nahezubringen.
Mehr Informationen unter:
www.hebammenverband.de
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein