Aktuell
20.12.2010 Gesundheitspersonal in der Schweiz
20.12.2010 "Fälle-für-Alle"
20.12.2010 "Zeit für..."
20.12.2010 EMA Bildungskonferenz Madeira 2010
20.12.2010 2009: Jede dritte Geburt ein Kaiserschnitt
20.12.2010 Abendveranstaltung WEG
20.12.2010 10 Jahre Selbsthilfegruppe Extro
20.12.2010 In der Nähe von AKWs
Gesundheitspersonal in der Schweiz
Gefährliche Auslandabhängigkeit
Erstmals zeigt eine nationale Studie auf, wie stark die Schweiz auf zugewanderte Ärzte und Pflegefachkräfte angewiesen ist. Im Pflegebereich standen im Jahr 2008 zehn in der Schweiz ausgebildeten höheren Fachkräften neun aus dem Ausland zugewanderte gegenüber, hiervon 49 Prozent aus Deutschland. Noch alarmierender ist die Situation bei den Ärzten: Bei einem Verhältnis von zehn zu fünfzehn schlägt das Pendel klar in Richtung zugewanderte Ärzte aus, wobei über 60 Prozent aus Deutschland stammen.
"Fälle-für-Alle"
Hebamme muss nicht jeden Fehler selber machen
Praxisberichte erstellen, lesen, kommentieren, und natürlich davon lernen: Diese Mög-lichkeit bietet ein neues Fallberichtsportal für Hebammen, das ab sofort im Internet unter der Adresse www.Fälle-für-Alle.org abrufbar ist.
"Zeit für..."
Schweizerischer Hebammenkongress 12./13. Mai 2011, Fribourg
Dieses Jahr haben wir für Sie ein interessantes Programm mit Referentinnen aus der Schweiz, Australien und Kanada zusammengestellt. Wir möchten Ihnen aufzeigen, dass in einer Zeit, in der Technik, Fortschritt, Forschung und Studien einen hohen Stellenwert bekommen haben, der Faktor Zeit noch immer das wichtigste Element unserer Arbeit als Hebamme ist. Deshalb der Titel "Zeit für..."
EMA Bildungskonferenz Madeira 2010
Hebamme: Fachperson für Frauengesundheit
Am 19./20. November 2010 fand in Funchal, Madeira, die 3. Bildungskonferenz der Eu-ropean Midwives Association (EMA) mit dem Titel "Educators leading the challenges of midwifery education in Europe" statt. Zentrale Themen waren die Verbesserung der Frauengesundheit und damit auch die Gesundheit ihrer Kinder (MDG 4 und 5), sowie die anstehenden Reformen im Gesundheitswesen in mehreren europäischen Ländern.
2009: Jede dritte Geburt ein Kaiserschnitt
Sensibilisierungsarbeit durch den SHV geplant
Neuste Zahlen des Bundesamtes für Statistik zeigen weiterhin eine hohe
Kaiserschnittrate (1998: 22.7%, 2008: 33.0%, 2009: 32.8%). Der Schweizerische
Hebammenverband plant Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit in
Zusammenarbeit mit GynäkologInnen, KinderärztInnen und NeonatologInnen und
ruft weitere Akteure zu konkretem Handeln auf.
Abendveranstaltung WEG
Ohne Worte - wie kleine Kinder sagen, was sie wollen!
Mittwoch, 2. März 2011, 17.00 - 19.00 Uhr
WE'G, Mühlemattstrasse 42, 5001 Aarau
Feinfühligkeit als Schlüsselkompetenz in der Erziehung von Kindern und in der Beratung von Eltern: Informationen und praktische Umsetzung für Eltern und Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen
Zielgruppe
Mütterberaterinnen, Hebammen, Pflegefachpersonen, Stillberaterinnen, Fachpersonen, die mit Eltern und kleinen Kindern arbeiten, Eltern und weitere am Thema interessierte Personen
Kosten
CHF 65.- inkl. anschliessendem Apéro
Programm und Anmeldung: www.weg-edu.ch/tagungen
Mehr Infos:
http://www.weg-edu.ch/tagungen
SHV/FSSF, Gerlinde Michel
10 Jahre Selbsthilfegruppe Extro
Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe
Blasenexstrophie ist eine sehr selten Fehlbildung der ableitenden Harnwege. Auf ca. 40'000 Geburten kommt diese Fehlbildung einmal vor. Im März 2000 wurde die Selbsthilfegruppe Extro gegründet; inzwischen zählt die Gruppe 42 Betroffene zwischen 2 und 59 Jahren. Er-fahrungsaustausch ist ihr grösstes Anliegen An den Zusammenkünften erfahren junge Eltern von den älteren, wie man mit Harnwegsinfekten umgeht, ob und wie man das Umfeld über die Krankengeschichte des Kindes informieren soll und wo man geeignete Inkontinenzmittel bekommt. Für die jungen Betroffenen ist die wichtigste Erfahrung in der Selbsthilfegruppe, dass andere mit derselben Krankengeschichte leben. Das Jubiläumstreffen findet am 19./20. März 2011 in Zofingen statt.
Mehr Infos:
http://www.exstrophie.ch
SHV/FSSF, Gerlinde Michel
In der Nähe von AKWs
Weniger Mädchen als Knaben kommen zur Welt
Die ionisierende Strahlung aus den Atomkraftwerken scheint das Erbgut von Embryonen zu schädigen. In der Umgebung von Atomkraftwerken kommen in Deutschland und der Schweiz weniger Mädchen auf die Welt.