5. Mai: Internat. Hebammentag
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Archiv "Newsletter"


Aktuell

12.09.2014  Gesundheit2020: 2. Nationale Konferenz im Januar 2015
12.09.2014  Erster Bericht der WHO zur Suizidprävention
12.09.2014  Kosten nichtübertragbarer Krankheiten in der Schweiz
12.09.2014  Geburtshaus Delphys in neuen Räumen
13.08.2014  Arbeitsbedingungen in deutschen Kliniken verschlechtern sich
13.08.2014  Schweizer Teilnahme am «Girl Summit 2014», London
13.08.2014  DHV akzeptiert Angebot der Krankenkassen
13.08.2014  Zu Risiken und Nebenwirkungen auch ins «Netz» schauen

 

Gesundheit2020: 2. Nationale Konferenz im Januar 2015

Im September 2013 eröffnete Bundesrat Alain Berset, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern, die erste Nationale Konferenz Gesundheit2020. Die damals geführten Gespräche boten den wichtigsten Gesundheitsakteuren die Gelegenheit, sich zu verschiedenen Projekten zu äussern und gemeinsam über eine geeignete Umsetzung nachzudenken (der SHV nahm an der Konferenz teil). Der partizipative Ansatz steht im Zentrum der Strategie Gesundheit2020.

Aus diesem Grunde wurde entschieden am 26. Januar 2015 eine zweite Konferenz durchzuführen. Sie richtet sich wiederum an alle wichtigen Akteure des Gesundheitswesens und wird dem Thema «Koordinierte Versorgung» gewidmet sein. Gemeinsam und mit Beiträgen von hochkarätige Referenten sollen die problematischen Schnittstellen identifiziert und der Handlungsbedarf definiert werden. Dabei soll die Sicht der Patientinnen und Patienten im Vordergrund stehen. Die Resultate der Konferenz sollen einen wertvollen Beitrag zum Fortschreiten der Arbeiten leisten.

Mehr Infos: http://www.bag.admin.ch/gesundheit2020/index.html?lang=de

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Erster Bericht der WHO zur Suizidprävention

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erstmals einen Überblick über die Häufigkeit von Suiziden weltweit und über die Präventionsmassnahmen in den einzelnen Ländern veröffentlicht.

Auch in der Schweiz ist Suizid eine häufige Todesursache. Der Dialog Nationale Gesundheitspolitik von Bund und Kantonen hat an seiner Septembersitzung den Vorgehensplan zur Erarbeitung eines Aktionsplans Suizidprävention genehmigt. Er soll zusammen mit der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz und weiteren Akteuren in partizipativer Weise erarbeitet werden. Die Strategie soll dem Dialog im Frühjahr 2016 zur Verabschiedung vorgelegt werden.

Mehr Infos:
http://www.nationalegesundheit.ch/de/projekte/psychische-gesundheit/dialog-projekt-psychische-gesund
http://www.bag.admin.ch/themen/gesundheitspolitik/14149/14173/index.html?lang=de
http://www.who.int/mental_health/prevention/suicide/suicideprevent/en/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Kosten nichtübertragbarer Krankheiten in der Schweiz

Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder chronische Leiden der Atemwege: Nichtübertragbare Krankheiten (Non-Communicable Diseases: NCDs) verursachen heute weltweit die meisten Todesfälle. Um auch die finanziellen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen dieser Krankheiten besser abzuschätzen, hat das BAG im 2013 eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben. Der Auftrag erfolgte auch im Hinblick auf die Entwicklung der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten.
Ein Forschungskonsortium unter der Leitung des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft (ZHAW) ermittelte erstmals für die Schweiz die direkten und indirekten Kosten der wichtigsten nichtübertragbaren Krankheiten und kommt zum Schluss: NCDs sind für 80 % der direkten Gesundheitskosten verantwortlich.

Mehr Infos: http://www.bag.admin.ch/themen/medizin/00683/index.html?lang=de

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Geburtshaus Delphys in neuen Räumen

Das Geburtshaus Delphys, das erste und bisher einzige Geburtshaus der Stadt Zürich, hat seinen Sitz Anfang August 2014 von der Friedaustrasse 12 in neue Räume der Wohngenossenschaft Kalkbreite an die Badenerstrasse 177 verlegt.

Das Team freut sich, jetzt noch mehr Raum für Schwangerschaftsbegleitung, Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung bieten zu können. Die neue Lokalität verfügt unter anderem über zwei Geburtszimmer mit Gebärpool sowie vier Wochenbettoasen für die jungen Familien. Dies erlaubt es, dem Konzept von Delphys weiter treu bleiben zu können: Werdende Mütter finden bei eine hochindividuelle Betreuung durch die Hebamme sowie eine sichere und ruhige Umgebung, die ihnen eine selbstbestimmte und natürliche Geburt ermöglicht.

Mehr Infos: http://www.kalkbreite.net

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Arbeitsbedingungen in deutschen Kliniken verschlechtern sich

Unzählige Überstunden, zunehmende Teilzeitarbeit, hoher Personalmangel, immer mehr berufsfremde Tätigkeiten und hierarchische Strukturen kennzeichnen die Arbeitsbedingungen von angestellten Hebammen in Deutschland.
Das ist das Ergebnis einer Befragung, die der Deutsche Hebammenverband (DHV) erstmalig bei den Mitgliedern durchgeführt hat. Über 2000 in Kliniken angestellte Hebammen aller Altersgruppen haben an der Befragung teilgenommen. Das sind knapp ein Viertel aller angestellten Hebammen in Deutschland.

Als gravierende Änderungen in ihrer täglichen Arbeit gaben die befragten Hebammen an, dass ihre Einflussnahme auf den Geburtsverlauf sinke und dass berufsfremde Tätigkeiten wie das Putzen der Klinikräume, aber auch Dokumentationsarbeiten zugenommen hätten. «Durch Unterbesetzung, Zeitdruck und viele Unterbrechungen können die Hebammen in den Kliniken die Frauen nicht so betreuen, wie es für die Gebärenden nötig wäre. Das führt zu Frustrationen bei den Hebammen» sagt Susanne Steppat, Beirätin für den Angestelltenbereich im Präsidium des DHV. Sie ist überzeugt, dass hohe Arbeitsbelastung und geringe Einflussmöglichkeiten außerdem zu der hohen Interventionsrate bei Klinikgeburten beitragen.
«Ich bin erschrocken darüber, wie hoch der Leidensdruck in den Kliniken inzwischen ist», meint Steppat. Davon zeuge auch der hohe Anteil von teilzeitarbeitenden Hebammen. Im Jahr 2012 waren laut Statistischem Bundesamt 71,7 Prozent der angestellten Hebammen teilzeit- oder geringfügig beschäftigt. Dieser Anteil hat sich seit 1991 mehr als verdoppelt.

Mehr Informationen unter: http://www.hebammenverband.de/aktuell/

Mehr Infos: http://www.hebammenverband.de/aktuell/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Schweizer Teilnahme am «Girl Summit 2014», London

Eine Zukunft ohne Genitalverstümmelung und Zwangsheirat von Kindern. Dieses Ziel stand im Zentrum des «Girl Summit 2014» (Mädchengipfel), der auf Einladung der britischen Regierung und dem Kinderhilfswerk UNICEF am 22. Juli 2014 in London stattfand.

Jährlich werden weltweit schätzungsweise 14 Millionen Mädchen zwangsverheiratet, die jüngsten unter ihnen sind gerade mal achtjährig. Die Genitalverstümmelung ist insbesondere in Afrika und zum Teil in Asien weit verbreitet, wo gemäss UNO-Schätzungen jährlich drei Millionen Mädchen akut gefährdet sind. 125 Millionen Mädchen und Frauen sollen bereits beschnitten sein; in etlichen afrikanischen Ländern sind neun von zehn Mädchen davon betroffen. Durch die Migration werden sie auch in der Schweiz praktiziert.

Ziel des «Girl Summit 2014» war es deshalb, eine weltumspannende Bewegung ins Leben zu rufen, die Früh- und Zwangsverheiratungen und die Genitalverstümmelung von Mädchen weltweit innerhalb einer Generation zum Verschwinden bringen soll. Einen hohen Stellenwert genoss am Gipfel der Austausch von «good practices», von Instrumenten und Massnahmen, die sich in der Praxis bewährt haben.

Das Engagement der Schweiz äussert sich in erster Linie im Bundesgesetz über Massnahmen gegen Zwangsheiraten, das im Juli 2013 in Kraft getreten ist. Um diese gesetzgeberischen Massnahmen durch konkrete Aktivitäten zu ergänzen, hat der Bundesrat ein entsprechendes fünfjähriges Programm gegen Zwangsheiraten und Zwangsehen lanciert (20132017). Ziel ist es, in der ganzen Schweiz Angebote für Betroffene zu schaffen und die Zusammenarbeit zwischen Fachpersonen in diesem Bereich zu stärken.
Quelle: BAG, Juli 2014

Mehr Infos: https://www.gov.uk/government/topical-events/girl-summit-2014

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

DHV akzeptiert Angebot der Krankenkassen

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) nimmt das aktuelle Angebot des GKV-Spitzenverbandes zum Ausgleich der Haftpflichtprämien an. Das Angebot wurde mittlerweile um die gesetzlich festgelegten Zuschläge für Hebammen erweitert. Die finanzielle Lage vieler freiberuflich tätiger Hebammen ist derzeit aufgrund der um 20 Prozent auf 5.091 Euro angestiegenen jährlichen Haftpflichtprämie sehr angespannt. Ein schneller Ausgleich durch die Krankenkassen ist damit notwendig, um nicht weitere Hebammen aus dem Beruf zu drängen. Der Verband verzichtet deshalb auf das geplante Schiedsstellenverfahren.

Nach eingehender Prüfung sieht der DHV keine Alternative und nimmt das zunächst im Mai abgelehnte Angebot der Krankenkassen zum Ausgleich der Prämienerhöhung an. Mittlerweile wurde das ursprüngliche Angebot modifiziert, die Vergütung der Beleghebammen im Schichtdienst nach oben korrigiert und die gesamte Vergütung um einen Zuschlag ergänzt. Dieser Zuschlag ergibt sich aus der ab Juli dieses Jahres geltenden gesetzlichen Neuregelung des SGB V und wird im Juli 2015 von einem noch zu verhandelnden sogenannten Sicherstellungszuschlag abgelöst. Beide Massnahmen sollen die flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe bei der Geburt sichern.

Das ursprünglich angekündigte Schiedsstellenverfahren wird damit nicht beantragt. Das Verfahren würde die Ausgleichzahlungen für die Hebammen um mehrere Monate verzögern und deren finanzielle Belastung damit weiter verschärfen. Im Moment tragen die Hebammen die Kosten der um 20 Prozent gestiegenen Haftpflichtprämie alleine. Der Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands (BfHD) hat das Angebot des GKV-Spitzenverbandes bereits Ende Juli 2014 angenommen.

Mehr Infos: http://www.hebammenverband.de/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Zu Risiken und Nebenwirkungen auch ins «Netz» schauen

Was muss bei der Einnahme von Medikamenten beachtet werden? Welche Wechselwirkungen gibt es mit anderen Medikamenten oder Nahrungsmitteln? Welche Risiken bestehen, medikamentenabhängig zu werden? Auf diese und andere Fragen rund um das Thema «Medikamente» gehen die neuen Internetportale der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein. Zu finden sind sie unter:
www.maennergesundheitsportal.de und www.frauengesundheitsportal.de. Auch für Schweizer Leserinnen zu empfehlen!
(Quelle: Deutsche Hebammenzeitschrift 8-2014/BZgA)

Mehr Infos:
http://www.frauengesundheitsportal.de
http://www.maennergesundheitsportal.de

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein