5. Mai: Internat. Hebammentag
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Aktuell

17.02.2015  Lohngleichheit jetzt!
10.02.2015  Biannual European Congress on Intrapartum Care
23.01.2015  Die eingebildete Gesundheit
15.12.2014  Unterstützung für betreuende und pflegende Angehörige
15.12.2014  Dialog-Projekt NGP Psychische Gesundheit
15.12.2014  Krankenversicherung übernimmt neue Analysen bei Brustkrebs
15.12.2014  Smartphones und Handys in der Schwangerschaft
15.12.2014  Haftpflichtprämien für deutsche Hebammen steigen erneut

 

Lohngleichheit jetzt!

Zum internationalen Frauentag am 7. März 2015 organisiert ein breites Frauenbündnis eine nationale Demonstration mit einer Kundgebung auf dem Bundesplatz. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr auf der Schützenmatte in Bern.
Frauen verdienen immer noch 20% weniger, nur weil sie Frauen sind. «Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit»  seit 33 Jahren steht dieser Grundsatz in der Bundesverfassung, seit 17 Jahren ist das Gleichstellungsgesetz in Kraft. Tatsache ist aber: Bei gleicher Arbeit verdienen Frauen jeden Monat 677 Franken weniger als ihre Kollegen. Das sind über 8000 Franken, die Jahr für Jahr in der Haushaltskasse und später für die Berechnung der Rente fehlen.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Biannual European Congress on Intrapartum Care

Der Biannual European Congress on Intrapartum Care findet vom 21. bis 23. Mai 2015 in Porto statt. Abstracts können neu bis am 15. Februar 2015 eingereicht werden und vom Frühbucherrabatt kann man bis am 15. März profitieren.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Christine Brändli


 

Die eingebildete Gesundheit

Diskussionen über Gesundheit und ihre Kosten begleiten uns durch den Alltag. Doch was heisst eigentlich krank oder gesund? Müssen wir nicht nur von Krankheiten, sondern auch von Gesundheiten sprechen? Zu diesem Thema findet im März eine Veranstaltungsreihe der Universität Basel statt.

Tagungsprogramm

SHV/FSSF, Christine Brändli


 

Unterstützung für betreuende und pflegende Angehörige

Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Pflege und Betreuung kranker Familienmitglieder durch Angehörige künftig noch wichtiger. Der Bundesrat lanciert deshalb verschiedene Massnahmen, um Angehörige besser unterstützen zu können.
Der Bundesrat will die Rahmenbedingungen für betreuende und pflegende Angehörige so verbessern, dass diese sich langfristig engagieren können, ohne sich zu überfordern. Nötig sind zum einen bessere Informationen und der Ausbau von Entlastungsangeboten, wie Unterstützung durch Freiwillige oder Ferienbetten in Alters- und Pflegeheimen. Wichtig sind zum anderen Massnahmen, um die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege zu fördern.

Deshalb hat der Bundesrat als Teil seiner gesundheitspolitischen Prioritäten Gesundheit2020" den Aktionsplan zur Unterstützung und Entlastung von pflegenden Angehörigen" verabschiedet. Die Umsetzung dieser Massnahmen soll gemeinsam mit den Kantonen, Gemeinden und privaten Organisationen angegangen werden.

BAG Angehoerigenpflege 12-2014.pdf

Mehr Infos: http://www.bag.admin.ch/themen/gesundheitspolitik/14437/index.html?lang=de

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Dialog-Projekt NGP Psychische Gesundheit

Am 20. November 2014 hat der Dialog Nationale Gesundheitspolitik (NGP) den Entwurf des Berichtes «Dialog-Projekt Psychische Gesundheit» zur informellen Anhörung freigegeben. Gegenstand des Berichtentwurfs sind die Aufrechterhaltung und Förderung der psychischen Gesundheit sowie die Prävention und Früherkennung psychischer Erkrankungen. Die informelle Anhörung dauert bis 28. Februar 2015 und hat insbesondere zum Ziel, die vorgeschlagenen Massnahmen zu konkretisieren.

NGP Dialog-Projekt Psychische Gesundheit.pdf

Mehr Infos: http://www.bag.admin.ch/themen/gesundheitspolitik/14149/14714/15113/index.html?lang=de

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Krankenversicherung übernimmt neue Analysen bei Brustkrebs

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) vergütet ab dem 1. Januar 2015 genetische Untersuchungen von Brustkrebsgewebe.
Diese helfen beim Entscheid für oder gegen eine Chemotherapie. Zudem werden bei Brustkrebspatientinnen künftig auch die Kosten für verschiedene Brustoperationen übernommen. Dies hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) am 9. Dezember 2014 entschieden. Bei Brustkrebspatientinnen bezahlt die Grundversicherung neu auch Teilrekonstruktionen der Brust. Bisher übernahm sie die Kosten nur, wenn die gesamte Brust rekonstruiert werden musste. Diese Änderung trägt dem medizinischen Fortschritt Rechnung: es reicht in immer mehr Fällen aus, nur noch einen Teil der Brust zu amputieren. Gleichzeitig übernimmt die OKP neu auch die Kosten, wenn die gesunde Brust verkleinert werden muss.

Mehr Infos: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=55591

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Smartphones und Handys in der Schwangerschaft

Ob die Benutzung von Mobilfunkgeräten in der Schwangerschaft die Gesundheit von Mutter und Kind gefährden kann, ist wissenschaftlich noch ungeklärt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann einige Regeln beachten. Handys und Smartphones produzieren zum Teil starke elektromagnetische Strahlung, die in den Körper eindringen kann. Die Werte sind dann besonders hoch, wenn der Empfang schlecht ist und das Mobilfunkgerät viel Sendeleistung aufwenden muss, um die Verbindung herstellen und halten zu können.
Starke Strahlung entsteht zudem, wenn ein Smartphone auch unterwegs eine Internet-Verbindung hat. Das Gerät versucht dann, auch bei schlechtem Empfang Daten wie E-Mails, Website-Inhalte oder App-Aktualisierungen zu übertragen.

Handys geben unterschiedlich starke Strahlung ab. Die Hersteller müssen für jedes Modell den sogenannten SAR-Wert (Spezifische Absorptionsrate) ermitteln. Als Grenzwert zum Schutz der Gesundheit hat sich international ein Wert von 2 Watt pro Kilogramm im Kopfbereich durchgesetzt. Als besonders strahlungsarm gelten Handys mit einem Wert von unter 0,6 Watt pro Kilogramm. Derzeit (Stand Frühjahr 2014) liegt mehr als der Hälfte aller Modelle über dem empfohlenen Grenzwert für strahlungsarme Handys.

Mehr Infos: http://www.familienplanung.de/schwangerschaft/gesundheit-und-ernaehrung

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Haftpflichtprämien für deutsche Hebammen steigen erneut

Im Juli 2015 werden die Haftpflichtprämien für freiberuflich tätige Hebammen in Deutschland erneut massiv ansteigen, wie der Versicherungsmakler Securon dem Deutschen Hebammenverband e.V. (DHV) aktuell mitteilte. Für freiberuflich in der Geburtshilfe tätige Hebammen sind über 23 Prozent Steigerung in der Gruppenhaftpflicht des Hebammenverbandes angekündigt. Die Prämie steigt damit auf 6.274 Euro im Jahr. Derzeit befindet sich der Hebammenverband in Verhandlungen zum gesetzlich neu definierten Sicherstellungszuschlag, der ab Juli 2015 greifen wird. Dieser soll die Prämiensteigerungen ausgleichen für Hebammen, die die Haftpflichtprämie aufgrund einer geringeren Leistungsmenge nicht mehr erwirtschaften können.

Mehr Infos: http://www.hebammenverband.de/aktuell

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein