5. Mai: Internat. Hebammentag
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Archiv "Newsletter"


Aktuell

23.05.2016  Interdisziplinäre Empfehlungen für neonatale Erstversorgung
28.04.2016  Kurzfilm zum Internationaler Hebammentag vom 5. Mai
26.04.2016  Frauen sind stärker untervertreten
26.04.2016  Ziel sind weniger Antibiotikaresistenzen
26.04.2016  Komplementärmedizin soll gleichgestellt werden
26.04.2016  Elektronisches Patientendossier rückt näher
26.04.2016  In-vitro-Fertilisationen nehmen wieder zu
26.04.2016  Neue Website zur Nabelschnurblutspende

 

Interdisziplinäre Empfehlungen für neonatale Erstversorgung

Demographische Veränderungen haben zur Folge, dass geburtshilfliche Abteilungen mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden. Eine gut abgestimmte interdisziplinäre und -professionelle Zusammenarbeit ist Voraussetzung, um die Sicherheit der werdenden Mütter und Neugeborenen zu gewährleisten und die Erwartungen der werdenden Eltern zu erfüllen. Schwangere mit einem hohen Risikoprofil für Mutter und/oder Kind sollen rechtzeitig identifiziert und in ein Zentrum für Perinatalmedizin eingewiesen bzw. verlegt werden. Geburtshilfliche Abteilungen sind im Sinne einer prophylaktischen Strategie gefordert, Strukturen zu klären, Prozesse zu definieren und klare Verantwortlichkeiten zu benennen.
Nun hat eine multidisziplinäre Arbeitsgruppe interdisziplinäre Empfehlungen erarbeitet. Beteiligt waren Mitglieder aus folgenden Organisationen: gynécologie suisse, Schweizerische Gesellschaft für Neonatologie, Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie, Schweizerische Gesellschaft für Anästhesie und Reanimation, Schweizerischer Hebammenverband und Swiss Association of Obstetric Anaesthesia. Die Empfehlungen richten sich an die geburtshilflichen Institutionen der Schweiz sowie im Einzelnen an Geburtshelfer, Hebammen, Neonatologen, Pädiater, Anästhesisten und Pflegefachpersonen.
Empfehlungen unter www.hebamme.ch > Hebammen > Bereich für Mitglieder > fph Allgemein oder angestellte Hebammen

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Kurzfilm zum Internationaler Hebammentag vom 5. Mai

Am 5. Mai machen Hebammen weltweit auf ihre Arbeit aufmerksam. Studentinnen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften tun dies mit einem Kurzfilm und einer Website. Beides haben sie im 6. Semester des Bachelorstudiums Hebamme im Modul Berufspolitik erarbeitet, wo Studentinnen jedes Jahr ein Projekt im Bereich Öffentlichkeitsarbeit für den Internationalen Hebammentag realisieren.
„Was wissen Sie über die Arbeit der Hebamme?“ Diese Frage stellten die Studentinnen Passanten, Dozierenden und Studierenden vor laufender Kamera. Ebenso fragten sie bei Hebammen, Ärztinnen und Ärzten nach über den Alltag und die Zusammenarbeit in der Geburtshilfe. Aus den Statements ist ein ebenso informativer wie unterhaltender 6-Minuten-Film entstanden. Er ist eingebettet in eine Website, auf der die Studentinnen über die Arbeit der Hebamme und die Ausbildung für ihren zukünftigen Beruf informieren.

Flyer

Mehr Infos: Website mit Film

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Frauen sind stärker untervertreten

Eine akademische Laufbahn beginnt mit dem Erwerb eines Doktortitels. Gemäss den Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS), die im Bericht der Europäischen Kommission «She Figures 2015» zu Frauen in der Wissenschaft veröffentlicht wurden, lag die Schweiz mit einem Frauenanteil von 43% der Promovierten im Jahr 2012 europaweit auf dem letzten Rang (europäischer Durchschnitt – EU28: 47%). Es sind auf dieser Stufe jedoch Fortschritte bei der Gleichstellung von Mann und Frau zu beobachten: Im Jahr 2004 betrug der Anteil der Frauen lediglich 37%. Je nach Fachbereich bestehen allerdings grosse Unterschiede. Männer und Frauen konzentrieren sich jeweils auf ganz spezifische Fachrichtungen. 2012 entfielen im Ingenieurwesen 24% der Doktortitel auf Frauen, im Bildungsbereich waren es hingegen 57%.
Wie überall in Europa nimmt der Frauenanteil auch in der Schweiz ab, je höher man die Stufen der akademischen Karriereleiter hinaufsteigt. 2013 lag der Frauenanteil im unteren akademischen Mittelbau (wissenschaftliche Mitarbeitende) bei 38% (EU28: 45%). Bei den leitenden Forschenden, dem höchsten akademischen Grad, betrug er 19% (EU28: 21%).
Eine wissenschaftliche Laufbahn kann mit der Wahl an die Spitze einer Hochschule (Rektor/in oder Präsident/in) oder in den Hochschulrat fortgesetzt werden. Im Jahr 2014 wurden 18% der Hochschulen von Frauen geleitet (EU28: 20%). Sie stellten 23% der Hochschulratsmitglieder (EU28: 41%).
Verglichen mit den früheren Publikationen von «She Figures» zeigen die im Bericht 2015 veröffentlichten Prozentzahlen eine gewisse Zunahme des Frauenanteils in der Wissenschaft. In der Schweiz z. B. betrug die durchschnittliche jährliche Zuwachsrate zwischen 2002 und 2012 bei den Frauen mit neu erworbenem Doktortitel 5% und bei den Männern mit neu erworbenem Doktortitel 1% (EU28: 4% bzw. 2%). Trotz dieser sehr vielversprechenden Zahlen wird es aber noch einige Zeit dauern, bis in diesem Bereich ein Geschlechtergleichgewicht erreicht wird.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Ziel sind weniger Antibiotikaresistenzen

Die Teilrevision der Tierarzneimittelverordnung (TAMV) soll den fachgerechten Einsatz von Tierarzneimitteln fördern. Ziel ist zum einen, unerwünschte Arzneimittelrückstände in Lebensmitteln tierischer Herkunft zu vermeiden. Zum anderen sollen die Entstehung und Verbreitung von Antibiotikaresistenzen reduziert werden. Ab 1. April 2016 gelten deshalb strengere Anforderungen an die Abgabe von Tierarzneimitteln auf Vorrat und an die Verschreibung von Fütterungsarzneimitteln und Arzneimittelvormischungen.
Angepasst wird auch die Arzneimittel-Werbeverordnung (AWV). Künftig muss in den Pflichthinweisen für Arzneimittel stehen, dass ein Arzneimittel vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic zugelassen wurde. Von dieser Massnahme dürften insbesondere Arzneimittel der Komplementär- und Phytomedizin profitieren, da sie sich so klar von Nahrungsergänzungsmitteln oder Medizinprodukten abgrenzen können. Die Massnahmen sind zudem Teil der Umsetzung des neuen Verfassungsartikels zur Komplementärmedizin, den Volk und Stände am 17. Mai 2009 angenommen haben.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Komplementärmedizin soll gleichgestellt werden

Volk und Stände haben im Mai 2009 den neuen Verfassungsartikel zur Berücksichtigung der Komplementärmedizin deutlich angenommen. Seit 2012 übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP, Grundversicherung) provisorisch bis 2017 die ärztlichen Leistungen der anthroposophischen Medizin, der traditionellen chinesischen Medizin, der Homöopathie und der Phytotherapie.
Die Vergütung der Leistungen ist provisorisch und befristet, weil der Nachweis aussteht, dass die Leistungen der vier komplementärmedizinischen Fachrichtungen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sind. Es hat sich nun gezeigt, dass dieser Nachweis für die Fachrichtungen als Ganzes nicht möglich sein wird. Unter Einbezug der betroffenen Kreise wurde daher ein abgestuftes Verfahren erarbeitet. Neu sollen Fachrichtungen der Komplementärmedizin den anderen von der OKP vergüteten medizinischen Fachrichtungen gleichgestellt werden. Somit sollen sie unter bestimmten Bedingungen (Anwendungs- und Forschungstradition, wissenschaftliche Evidenz und ärztliche Erfahrung, Weiterbildung) dem Vertrauensprinzip unterstellt und Leistungen grundsätzlich von der OKP vergütet werden. Analog zu den anderen medizinischen Fachrichtungen sollen lediglich einzelne, umstrittene Leistungen daraus überprüft werden.
Diese Gleichstellung soll neben den vier provisorisch vergüteten Bereichen auch die Akupunktur miteinbeziehen, die bereits heute unbefristet von der OKP vergütet wird. Das Eidgenössische Departement des Innern schickt die entsprechenden Verordnungsanpassungen bis am 30. Juni in die Anhörung. Es ist vorgesehen, dass die Verordnungsbestimmungen am 1. Mai 2017 in Kraft treten.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Elektronisches Patientendossier rückt näher

Das Eidgenössische Departement des Innern hat die Verordnungen zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier am 22. März in die Anhörung geschickt. Sie regeln die technischen und organisatorischen Vorgaben für den Aufbau und den Betrieb des elektronischen Patientendossiers. Die Anhörung dauert bis am 29. Juni.
Das Parlament hat das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) am 19. Juni 2015 verabschiedet. Es legt die Rahmenbedingungen für die Bearbeitung von Daten und Dokumenten im Rahmen des elektronischen Patientendossiers fest. Mit dem elektronischen Patientendossier sollen die Qualität und Sicherheit sowie die Effizienz medizinischer Behandlungen verbessert werden. Dabei haben Datensicherheit und Datenschutz höchste Priorität.
Die Verordnungen zum EPDG regeln unter anderem die Zertifizierung von Stammgemeinschaften und Gemeinschaften. Diese Zusammenschlüsse von Arztpraxen, Apotheken, Spitälern, Spitexorganisationen, Pflegeheimen und weiteren Gesundheitseinrichtungen stellen den elektronischen Austausch der Daten sicher. Festgelegt wird zudem das Format der neuen Patientenidentifikationsnummer. Schliesslich werden die Rahmenbedingungen geregelt, unter welchen Finanzhilfen für den Aufbau und die Zertifizierung von Gemeinschaften und Stammgemeinschaften gewährt werden.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

In-vitro-Fertilisationen nehmen wieder zu

Im Jahr 2014 haben sich 6269 Paare mit Kinderwunsch einer In-vitro-Fertilisation unterzogen. Dies führte zu rund 1955 Lebendgeburten. Diese Zahlen sind zwar leicht höher als im Jahr 2013, jedoch niedriger als diejenigen zwischen 2009 und 2012. Soweit einige neue Ergebnisse der Statistik der medizinisch unterstützten Fortpflanzung des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die Zahl der Frauen, die 2014 mit einer Behandlung begonnen haben, ist gegenüber 2013 um 7 Prozent angestiegen, während die Gesamtzahl der behandelten Frauen lediglich um 1 Prozent zugenommen hat. In beiden Fällen blieben die Zahlen unter jenen von 2012. Dieser Anstieg ist sowohl bei den Paaren mit Wohnsitz in der Schweiz als auch bei den Paaren mit Wohnsitz im Ausland zu beobachten, wobei er bei letzteren ausgeprägter ist. Die Zahl der Lebendgeburten ist gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent gestiegen.
Das Durchschnittsalter der Frauen, die 2014 eine Erstbehandlung begannen, lag bei 36,2 Jahren. Die Partner waren durchschnittlich 39,9 Jahre alt. 17 Prozent der behandelten Frauen waren im Ausland wohnhaft. 6 Prozent der Paare nahmen eine Samenspende in Anspruch.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Neue Website zur Nabelschnurblutspende

Ein Team in der Universitätsfrauenklinik des Inselspitals Bern hat zusammen mit Prof. Daniel Surbek eine unabhängige Informationswebsite zum Thema Nabelschnurblutspende gestaltet. Diese soll dabei helfen, zu entscheiden, ob eine Frau ihr Nabelschnurblut in eine öffentliche oder private Bank geben soll. Im Jahre 1988 wurden zum ersten Mal Stammzellen aus Nabelschnurblut transplantiert. Gemäss Angaben der „National Marrow Donor Program (NMDP)” wurden inzwischen über 25‘000 Patienten mit Stammzellen aus Nabelschnurblut behandelt. In der Frauenklinik Insel Bern kann bereits seit 2008 Nabelschnurblut für die öffentliche Stammzell-Bank gespendet werden.

SHV/FSSF, Miryam Azer