5. Mai: Internat. Hebammentag
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Aktuell

02.06.2017  SHV-Guideline zu Zigaretten- und Alkoholkonsum überarbeitet
02.06.2017  Anmeldung zum Audit für das Anerkennungsverfahren HGG
24.05.2017  Epilepsiemedikament schädigte tausende Ungeborene
24.05.2017  Computerspiel hilft nach Notkaiserschnitt
24.05.2017  Erster Bericht zur Aufsicht über die Krankenversicherer
24.05.2017  Hebammenbetreuung im Wochenbett: eine Sekundäranalyse
24.05.2017  Fachtagung zu den sexuellen Rechten
24.05.2017  Workshop «Dinge unter der Lupe»

 

SHV-Guideline zu Zigaretten- und Alkoholkonsum überarbeitet

Die «Guideline zu Screening und Beratung bei Zigaretten- und Alkoholkonsum vor, während und nach der Schwangerschaft» des SHV wurde überarbeitet und mit neuen Erkenntnissen ergänzt. Es werden aktuelle Themen wie E-Zigaretten, aber auch der Zusammenhang von Suchtmittelkonsum und Fruchtbarkeit sowie In-vitro-Fertilisation aufgegriffen. Die Guideline enthält klare Empfehlungen, wie Rauchen oder Alkoholkonsum in der Stillzeit gehandhabt werden sollen, wenn gänzlicher Verzicht nicht möglich ist. Die aufgeführten Instrumente im Anhang bieten den Gesundheitsfachpersonen eine gute Grundlage für die Umsetzung im Arbeitsalltag.

Ella Benninger, Qualitätsbeauftragte SHV

Mehr Infos: Guideline

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Anmeldung zum Audit für das Anerkennungsverfahren HGG

Die Pilotphase für das Anerkennungsverfahren hebammengeleitete Geburtshilfe (HGG) in der Deutschschweiz ist abgeschlossen. Ab dem 1. Juli können sich interessierte Institutionen für ein Audit in der Deutschschweiz anmelden. Das Anmeldeformular und weitere Informationen zum Anerkennungsverfahren sind auf der Website des SHV unter www.hebamme.ch/anerkennungsverfahren zu finden. Wer Fragen zum Anerkennungsverfahren und zum Audit hat, kann sich an Anne Steiner oder Ella Benninger wenden unter audit@hebamme.ch.

Ella Benninger, Qualitätsbeauftragte SHV

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Epilepsiemedikament schädigte tausende Ungeborene

Bis zu 4100 Kinder sind in Frankreich offenbar mit Missbildungen zur Welt gekommen – weil ihre Mütter während der Schwangerschaft ein Anti-Epileptikum mit dem Wirkstoff Valproat einnahmen. Zu diesem Ergebnis kommt die französische Arzneimittelaufsicht in einer ersten Schätzung. Frauen, die während der Schwangerschaft Valproat zu sich nehmen, haben ein vierfach erhöhtes Risiko, ein Kind mit schweren Missbildungen auf die Welt zu bringen. Untersucht wurden Geburten seit der Einführung des Medikaments Depakine mit dem Wirkstoff Valproat im Jahr 1967.
Das vom französischen Pharmariesen Sanofi hergestellte Medikament wird gegen Epilepsie verschrieben. Seit Anfang der 1980er-Jahre ist die Gefahr von Missbildungen bei Babys bekannt. Betroffene Familien gehen in Frankreich mit juristischen Mitteln gegen Sanofi vor. Sie werfen dem Pharmakonzern vor, schwangere Frauen nicht hinreichend informiert zu haben.
Nach den Klagen in Frankreich hat auch in der Schweiz eine Frau Strafanzeige eingereicht. Sie klagt gegen Sanofi und das Universitätsspital Lausanne. Beide hätten die Behinderung ihrer Kinder mitverschuldet. Die beiden Kinder litten an «schweren kognitiven Beeinträchtigungen und Autismus und müssen die Schule in einer spezialisierten Einrichtung besuchen», sagte ihre Anwältin. Die Frau hatte jahrelang das Epilepsiemedikament Depakine eingenommen, auch während ihrer Schwangerschaft. Es sei die erste Strafanzeige wegen Depakine in der Schweiz, sagte die Anwältin der betroffenen Frau. Bislang gebe es nur Zivilklagen.

Quelle: www.srf.ch > Titel im Suchfeld eingeben

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Computerspiel hilft nach Notkaiserschnitt

Bei etwa 15% der Geburten jedes Jahr muss ein Notfallkaiserschnitt durchgeführt werden. Selbst wenn das Kind dabei lebend zur Welt kommt: Jede dritte Mutter entwickelt eine posttraumatische Belastungsstörung im Monat nach der Geburt, weil das Leben ihres Kindes oder ihr eigenes bedroht war. Typisch sind Albträume und sogenannte Flashbacks – plötzlich aus dem Nichts wiederkehrende Erinnerungen.
Helfen könnte Ablenkung in den ersten Stunden nach der Entbindung, wie Forschende um Antje Horsch vom Unispital Lausanne im Fachblatt «Behaviour Research and Therapy» berichten. Und zwar mit Tetris: Mütter, die im Zuge einer Studie nach dem Notkaiserschnitt das Computerspiel spielten, hatten eine Woche nach der Geburt weniger Albträume und Flashbacks als solche, die nicht auf diese Weise abgelenkt wurden.

Quelle: «Luzerner Zeitung» vom 26. April 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Erster Bericht zur Aufsicht über die Krankenversicherer

Das Anfang 2016 in Kraft getretene neue Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) erhöht die Transparenz bei den Versicherern und verstärkt die Mittel der Aufsichtsbehörde. Das für die Aufsicht zuständige Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlichte nun den ersten Tätigkeitsbericht zur Aufsicht über die Krankenversicherer.
Die Aufsichtsbehörde muss die Interessen der Versicherten schützen und gewährleisten, dass die Versicherer über genügend Reserven verfügen, um die Risiken zu decken. Dazu analysiert sie die Konten der vom BAG zugelassenen Krankenversicherer. 2015 realisierten 33 von 59 Versicherern einen Verlust. Folglich sanken die Reserven der Krankenversicherer 2016 von 6,667 auf 6,061 Mrd. Franken. 14 Versicherer verfügten nicht über ausreichende Reserven, sodass bei diesen die Aufsichtstätigkeit verstärkt wurde und sie quartalsweise oder sogar monatlich über den Gang ihrer Geschäftstätigkeit zu berichten hatten. Ein Versicherer musste in der Folge seine Prämien unterjährig erhöhen.
Die Aufsichtsbehörde muss auch die Gleichbehandlung der Versicherten sicherstellen. Audits ergaben gewisse Fehler, bspw. in Bezug auf die während einer Schwangerschaft erbrachten Leistungen, die nicht immer vorschriftsgemäss abgerechnet wurden. Die entsprechenden Versicherer wurden angewiesen, dies korrekt zu handhaben.

Quelle: Medienmitteilung des Bundesamtes für Gesundheit vom 6. April 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Hebammenbetreuung im Wochenbett: eine Sekundäranalyse

Rebekka Erdin, Irina Iljuschin und Jessica Pehlke-Milde von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften haben umfassende Daten der frei praktizierenden Hebammen in der Schweiz für eine Sekundäranalyse herangezogen. Die Häufigkeiten bekannter psychosozialer Risikofaktoren anhand dieser Daten wurden mit denen anderer Datenquellen verglichen und Gruppenvergleiche in Bezug auf Familienmerkmale und Merkmale der Hebammenbetreuung angestellt.
Nur ein Teil der untersuchten Risikofaktoren ist in den Daten der Hebammen abbildbar. 18,6% aller Familien weisen einen, 6,25% mehrere solche abbildbare Risikofaktoren auf. Mütter aus Entwicklungs- und Schwellenländern, sehr frühe oder späte Mütter sowie grosse Familien sind dabei besonders oft belastet. Belastete Familien erhalten mehr Hausbesuche, aber zeigen einen späteren Beginn der ambulanten Nachsorge. Zudem leiden sie öfters unter Stillproblemen und werden häufiger an andere Fachpersonen überwiesen.
Frei praktizierende Hebammen in der Schweiz dokumentieren in ihrer täglichen Arbeit einige der bekannten psychosozialen Risikofaktoren und passen die Betreuung beim Vorliegen solcher Risikofaktoren an. Das Erheben von Daten mit einer umfassenderen Abdeckung der bekannten psychosozialen Risikofaktoren, idealerweise mithilfe von validierten Instrumenten, wird empfohlen, und weiterführende Forschung ist erforderlich für ein vertieftes Verständnis der aktuellen interdisziplinären Zusammenarbeit und der Bedürfnisse von betroffenen Familien und Fachpersonen.

Quelle: «International Journal of Health Professions», Volume 4, Issue 1, ISSN 2296-990X, doi:10.1515/ijhp-2017-0002

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Fachtagung zu den sexuellen Rechten

Über die Sexualität und darüber, mit wem der Mensch wie viele oder auch keine Kinder hat, will er selbstbestimmt entscheiden können. Das Recht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit stützt diese Autonomie zunehmend in einem menschenrechtlichen Rahmen ab, und auch das Schweizer Recht reguliert verschiedene Bereiche davon.
Sexuelle Gesundheit Schweiz und das Schweizerische Kompetenzzentrum für Menschenrechte organisieren am 28. August in Bern die Fachtagung «Sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung in Recht und Praxis», die der Frage nachgeht, inwiefern sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung rechtlich verankert ist und wo die diesbezügliche Umsetzung heute in der Schweizer Praxis steht. Die Tagung richtet sich an Fachpersonen, die sich in Beratungsstellen, in der Gesundheitsversorgung, in der Bildung oder Sozialarbeit, in der Verwaltung oder in zivilgesellschaftlichen Organisationen, in der Politik und in der Forschung mit entsprechenden Fragestellungen befassen.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Workshop «Dinge unter der Lupe»

Die Schweizerische Gesellschaft für Gesundheits- und Pflegegeschichte (GPG-HSS) organisiert am 16. Juni am Medizinhistorisches Institut der Universität Bern den 4. Workshop «Dinge unter der Lupe: Geschichte(n) und materielle Kultur(en) in den Gesundheitsberufen». Ob Augenspiegel, Ultraschall oder Glukosemessgeräte, Naegele-Regel, Eiserne Lungen, Handschienen oder -griffe: Mit Objekten lassen sich die Zonen erkunden, in denen Gesundheitswissenschaften, klinische Professionalität, Gesellschaft und Alltagskultur einander gegenseitig beeinflussen. Historikerinnen, Hebammen, ein Soziologe und Ergotherapeutinnen und -therapeuten stellen dazu Resultate vor, die sie mit objektbezogener Forschung zur Geschichte der Gesundheit und ihrer Berufe gewonnen haben, sowie ihre Projekte in Unterricht und im Museum. Sie ermöglichen fruchtbare Einsichten zu Geschichte und Gegenwart der Gesundheit und ihrer Berufe.
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird jedoch um Anmeldung bis am 13. Juni gebeten unter gpg@gpg-hss.ch.

Mehr Infos: Programm

SHV/FSSF, Miryam Azer