5. Mai: Internat. Hebammentag
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Archiv "Newsletter"


Aktuell

01.04.2016  Atelier über die Kontrazeptionsberatung
24.03.2016  Gesundheitsverhalten unter der Lupe
24.03.2016  Genetische Untersuchungen: Besserer Schutz vor Missbrauch
24.03.2016  Prämienausgleich 2016
24.03.2016  Bildungsniveau der Eltern ist entscheidend für Kindeswohl
24.03.2016  Längeres Stillen hat Vorteile für Mutter und Kind
24.03.2016  Mehr Pflegefachkräfte dank Masterplan
24.03.2016  Trisomie 21 neu in der IV-Liste der Geburtsgebrechen

 

Atelier über die Kontrazeptionsberatung

Die Europäische Gesellschaft für Empfängnisverhütung und reproduktive Gesundheit (European Society of Contraception and Reproductive Health, ESC) organisiert vom 4. bis 7. Mai 2016 ihren 14. Kongress unter dem Titel „Contraception: from molecular biology to social science and politics“ in englischer Sprache in Basel. Am 4. Mai findet von 15.30 bis 17.30 Uhr der Vor-Kongress "Kontrazeptionsberatung: ein Workshop für nichtärztliche Berater/innen" in Form von Ateliers in deutscher Sprache statt, der sich an Hebammen und Krankenschwestern richtet. Eine Anmeldung ist obligatorisch.

Mehr Infos: Programm und Anmeldung

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Gesundheitsverhalten unter der Lupe

Im Auftrag des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) und des Bundesamtes für Gesundheit hat das Autorenteam von der Universität Luzern und vom Imperial College London (UK) das risikoreiche Gesundheitsverhalten in der Schweiz untersucht. Dabei lag ein besonderer Fokus auf der Unterscheidung von Bevölkerungsgruppen nach sozioökonomischen Kriterien wie Einkommens- und Bildungsniveau. Auch war zu zeigen, ob sich kulturell bedingte Unterschiede im Gesundheitsverhalten innerhalb der Schweiz empirisch isolieren lassen. Mit den Daten können die Autoren zeigen, dass fast ausschliesslich die wohlhabenderen und besser gebildeten Bevölkerungsschichten ihr Verhalten bezüglich Gesundheit – Alkohol- und Tabakkonsum, körperliche Aktivität und Ernährungsverhalten – in den letzten 15 Jahren verbessert haben. Die Autoren können auch nachweisen, dass die Bevölkerung auf der Deutschschweizer Seite der beobachteten Sprachgrenze eher mehr auf die Gesundheit achtet als jene auf der französischsprachigen Seite.

Mehr Infos: Obsan Dossier 51 und Obsan Bulletin 2/2016

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Genetische Untersuchungen: Besserer Schutz vor Missbrauch

Mit der Totalrevision des Bundesgesetzes über genetische Untersuchungen beim Menschen (GUMG) will der Bundesrat Missbräuchen vorbeugen und den Schutz der Persönlichkeit gewährleisten. In der Vernehmlassung im Frühjahr 2015 wurden die Vorschläge grundsätzlich positiv aufgenommen. Trotz Kritik an einzelnen Aspekten des Vorentwurfs will der Bundesrat die eingeschlagene Richtung beibehalten. Er hat das Eidgenössische Departement des Innern beauftragt, bis im Frühling 2017 einen Gesetzesentwurf auszuarbeiten.
Die Revision sieht eine eingehendere Regelung der vorgeburtlichen Diagnostik vor. Im Zentrum stehen zwei Neuerungen: Erstens hat der Bundesrat vor dem Hintergrund der neuen pränatalen Bluttests die zulässigen Untersuchungen präzisier geregelt. Zweitens will das revidierte Gesetz verbieten, die Eltern vor Ablauf der zwölften Schwangerschaftswoche über das Geschlecht des ungeborenen Kindes zu informieren. Weiter werden auch genetische Untersuchungen ausserhalb des medizinischen Bereichs geregelt. Neu sollen ausserdem genetische Untersuchungen von nicht vererbbaren Merkmalen aufgenommen werden.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Prämienausgleich 2016

Zwischen 1996 und 2013 haben die Versicherten einiger Kantone im Vergleich zu den Leistungen zu hohe, in anderen Kantonen zu tiefe Krankenversicherungsprämien bezahlt. Dieses Ungleichgewicht wird zwischen 2015 und 2017 teilweise ausgeglichen. Das Bundesamt für Gesundheit hat nun die Höhe des Betrags berechnet, der den einzelnen Versicherten 2016 zugutekommt. Die Krankenversicherer werden in den Kantonen Zürich, Zug, Freiburg, Appenzell Innerrhoden, Graubünden, Thurgau, Tessin, Waadt und Genf insgesamt 188 Mio. Franken auszahlen. Die Aufteilung auf die Kantone erfolgt anteilig gemäss dem Betrag, um den ihre Prämien in der Vergangenheit zu hoch ausgefallen sind.
Die 188 Mio. Franken setzen sich aus zwei Beträgen zusammen: Der Bund leistet 2016 einen zweiten Beitrag von 88,7 Mio. Franken, der in Form einer «Prämienrückerstattung» an die Versicherten ausbezahlt wird. Die Versicherten mit Wohnsitz in den Kantonen, in denen in der Vergangenheit zu tiefe Prämien bezahlt wurden, finanzieren zusammen die restlichen 99,3 Mio. Franken; dazu wird bei ihnen im laufenden Jahr ein monatlicher Prämienzuschlag erhoben.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Bildungsniveau der Eltern ist entscheidend für Kindeswohl

Vorschulkinder von Eltern mit tiefem Bildungsniveau erhalten in den USA im Schnitt 1000 Stunden weniger an Zuwendung in Bezug auf ihre mentale, emotionale und gesundheitliche Entwicklung (z. B. Vorlesen, Hausaufgabenhilfe, Teilhabe an Bildungsaktivitäten). Und sie profitieren seltener von Entwicklungskontrollen beim Kinderarzt, gesundem Essen, einem Kindersitz im Auto oder Bewegung, sind ausserdem öfter dem Passivrauchen ausgesetzt und schauen mehr Fernsehen.
Das zeigen neue Forschungsergebnisse aus den USA. Die grössten bildungsbedingten Unterschiede in der Kindererziehung zeigen sich in der frühen Kindheit, wenn die gesundheitlichen Bedürfnisse der Kinder am komplexesten sind und den grössten langfristigen Effekt haben. Um die Chancengleichheit der Kinder zu verbessern, empfehlen die Forschenden, generell mehr in Bildung zu investieren. Zudem sollte die Elternbildung in Bezug auf die Bedürfnisse der Kinder während der Schwangerschaft und in der frühen Kindheit gestärkt werden.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Längeres Stillen hat Vorteile für Mutter und Kind

Eine aktuelle Analyse von mehreren Studien zu gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen des Stillens hat gezeigt, dass weltweit eine längere Stillzeit nicht nur den Tod von jährlich mehr als 800‘000 Babys, sondern auch rund 20‘000 Todesfälle von Brustkrebs verhindern könnte. Die im britischen Fachjournal „The Lancet“ veröffentlichte Metastudie „Breastfeeding” stützt sich auf Daten von zahlreichen Studien und Analysen zu gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen des Stillens. Die Zahlen zeigen, dass in den Industriestaaten nur eines von fünf Kindern volle zwölf Monate, in ärmeren Ländern eines von drei Kindern volle sechs Monate komplett gestillt wird.
Die Studie argumentiert, dass durch das längere Stillen in den Industriestaaten das Risiko eines plötzlichen Kindstods um mehr als ein Drittel verringert werden könnte. In ärmeren Ländern könnte durch längeres Stillen etwa die Hälfte der Durchfallerkrankungen und ein Drittel der Atemwegserkrankungen verhindert werden. Ausserdem verringere die Muttermilch das spätere Risiko für Diabetes und Übergewicht beim Kind sowie Brust- und Eierstockkrebs bei der Mutter.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Mehr Pflegefachkräfte dank Masterplan

Der Bundesrat hat den Schlussbericht zum Masterplan Bildung Pflegeberufe 2010–2015 gutgeheissen. Mit diesem wurde eine Koordinationsplattform geschaffen, die es Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt ermöglicht hat, Massnahmen zur Erhöhung der inländischen Ausbildungsabschlüsse in den Pflegeberufen aufeinander abzustimmen und umzusetzen.
Der Schlussbericht des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) zeigt auf, dass die bildungspolitischen Ziele des Masterplans Bildung Pflegeberufe zu einem grossen Teil erreicht worden sind. Seit 2007 haben sich die jährlichen Abschlüsse Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ mehr als verdoppelt; sie decken nun über 84 Prozent des geschätzten Nachwuchsbedarfs. Zudem stehen Grundlagen für die Förderung der betrieblichen Ausbildungsplätze zur Verfügung. Auf der Tertiärstufe entwickelt sich die Anzahl Abschlüsse ebenfalls positiv. Die Anstrengungen, um die Eintritte in die Pflegestudiengänge der höheren Fachschulen und der Fachhochschulen zu erhöhen, werden fortgesetzt.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Trisomie 21 neu in der IV-Liste der Geburtsgebrechen

Personen mit einer Trisomie 21 (Down-Syndrom) brauchen in der Regel medizinische Massnahmen zur Behandlung einer muskulären Hypotonie (Muskelschwäche) und teilweise zur Behandlung der psychischen Auswirkungen ihrer Intelligenzminderung (Oligophrenie). Dabei handelt es sich zumeist um Physio- und teilweise um Psychotherapien. Diese werden seit März 2016 für unter 20-Jährige neu von der IV statt von der Krankenversicherung übernommen. Die meisten anderen Erkrankungen, die häufig mit Trisomie 21 einhergehen, waren bereits auf der Liste der Geburtsgebrechen aufgeführt.
Die Kosten, die dadurch von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zur IV verlagert werden, lassen sich nicht genau beziffern. Der Betrag dürfte sich auf mehrere Millionen Franken jährlich belaufen. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen bedeutet diese Änderung eine finanzielle Entlastung, da in der IV kein Selbstbehalt erhoben wird.

SHV/FSSF, Miryam Azer