5. Mai: Internat. Hebammentag
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Archiv "Newsletter"


Aktuell

14.11.2012  Der Bedarf an Grippeimpfstoff ist gedeckt
14.11.2012  Zunahme der Kaiserschnittgeburten in Deutschland
11.11.2012  Die Menschenrechte für schwangere Frauen stärken
06.11.2012  FamilyStart in Basel lanciert
06.11.2012  Neue LOVE-LIFE-Kampagne
06.11.2012  Alkohol am Arbeitsplatz - wie darüber reden?
18.10.2012  Der Flasmob für's Stillen war ein Erfolg!
15.10.2012  Berner Hebammenlauf 2013: Vorankündigung

 

mehr Der Bedarf an Grippeimpfstoff ist gedeckt

Nach einem Lieferengpass beim Grippeimpfstoff werden nun im November zusätzliche Impfdosen gegen die saisonale Grippe in der Schweiz ankommen.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) kündigt an, dass damit der Bedarf an Impfdosen ab Ende November für die kommende Grippesaison 2012/2013 gedeckt sein sollte.

Am 31. Oktober hat Swissmedic den Anwendungsstopp für die Grippeimpfstoffe Agrippal und Fluad von Novartis aufgehoben. Damit stehen in der Schweiz für die Grippesaison 2012/13 ungefähr so viele Impfungen gegen die saisonale Grippe zur Verfügung, wie in den letzten beiden Jahren verabreicht wurden. Somit sollte der effektive Bedarf gedeckt sein. Spätestens ab Ende November können sich neben den Risikogruppen und ihren Kontaktpersonen alle impfen lassen, die das wünschen.


 

Zunahme der Kaiserschnittgeburten in Deutschland

Die Kaiserschnittrate in Deutschland steigt stetig an und innerhalb Deutschlands gibt es frappierende Unterschiede, so die Resultate einer neuen Studie, die eben erschienen ist.
Während beispielsweise in Dresden nur 17 Prozent der Babys per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, sind es in Landau in der Pfalz dreimal so viele (51 %). Warum das so ist, hat Professorin Petra Kolip von der Universität Bielefeld zusammen mit dem IGES Institut in Berlin für Faktencheck Gesundheit untersucht. Dazu wurde die Entwicklung der Kaiserschnittrate anhand von Routinedaten der BARMER GEK, Ergebnissen einer Befragung von BARMER-GEK-versicherten jungen Müttern sowie öffentlich verfügbaren Daten analysiert.

Kernergebnis: In einigen Kreisen ist der Eingriff dreimal häufiger als in anderen. Die regionalen Variationen begründen sich vor allem dadurch, dass Geburtshelfer in den einzelnen Regionen bei Risikokonstellationen unterschiedlich vorgehen. Andere bisher häufig genannte Begründungen, wie das steigende Alter der Mütter oder der explizite Wunsch der Eltern nach einem Kaiserschnitt scheinen dagegen nur eine untergeordnete Rolle bei der Erklärung der Unterschiede zu spielen.

Themenblatt_Kaiserschnitt.pdf
Report_Kaiserschnittgeburten_final.pdf

Mehr Infos: http://www.faktencheck-kaiserschnitt.de

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Die Menschenrechte für schwangere Frauen stärken

Obwohl europäische Mütter die Schwangerenvorsorge, Geburtsbetreuung und Geburtshilfe in unterschiedlichen Systemen erleben, kämpfen sie in allen Mitgliedstaaten mit ähnlichen Schwierigkeiten.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg hat im Jahr 2010 im Fall Anna Ternovszky gegen Ungarn entschieden, dass das Recht auf Privatsphäre auch das Recht die Umstände der eigenen Entbindung zu bestimmen mit einschliesst. Viele europäische Mitgliedstaaten haben jedoch Geburtsbetreuungssysteme, in denen die Autonomie und Entscheidungsfreiheit der Gebärenden kontinuierlich stark eingeschränkt und behindert werden.

Das Recht, ausserhalb des Krankenhauses entbinden zu können, ist wichtig für alle Frauen, ob sie sich für eine Krankenhaus- oder eine Hausgeburt entscheiden. Der repektvolle Umgang mit Frauen, welche die Entbindung im Krankenhaus bevorzugen, ist nur dann gewährleistet , wenn sich die Frau zu jeder Zeit dagegen entscheiden, und ein andere Betreuungsform wählen kann, selbst wenn sie diese Option nicht wahrnimmt. Empfehlungen von Fachkräften haben eine unterschiedliche Wirkung, je nachdem ob die Fachkraft davon ausgeht, dass die Frau sich frei dafür oder dagegen entscheiden kann, den fachlichen Rat anzunehmen, oder ob die Fachkraft der Überzeugung ist, dass die Klientin gerichtlich gezwungen werden kann ihrem Rat zu folgen.

Das Europäische Parlament wird mit der Petition aufgerufen, die Frage der Menschenrechte bei der Geburt zum Ausgangspunkt einer Analyse zu machen und die Diskussion über die Situation der Schwangerenbetreuung und Geburtshilfe in all seinen Mitgliedstaaten zu führen.

Mehr Infos:
http://www.change.org/organizations/human_rights_in_childbirth_hric
http://www.humanrightsinchildbirth.com/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr FamilyStart in Basel lanciert

Das Hebammen-Netzwerk «Family Start beider Basel» bietet Familien mit Neugeborenen nach Spitalaustritt eine 12-Stunden-Helpline und professionelle Hausbesuche während 365 Tagen im Jahr.
Nach einer Geburt verlassen Mutter und Neugeborenes das Spital heute im Durchschnitt nach drei bis vier Tagen. Um ihnen auch zu Hause eine sichere, bedürfnisgerechte und koordinierte Betreuung zu gewährleisten, schliessen die Frauenklinik am Universitätsspital Basel und das Bethesda Spital Basel als erste Kliniken der Schweiz einen Leistungsvertrag mit einem Hebammen-Netzwerk ab.
Der Trend zu einer Verkürzung des Spitalaufenthaltes ist durch medizinischen Fortschritt und kulturellen und soziologischen Wandel bedingt. Diese im Grunde positive Entwicklung führt jedoch dazu, dass die erste Zeit zu Hause mit einem Neugeborenen in seiner Bedeutung oft unterschätzt wird. Kern des Projekts «FamilyStart» ist darum die Koordination einer nahtlosen Betreuung von Familien nach der Geburt.
Für das Pilotprojekt in Basel-Stadt und Basel-Landschaft betreiben seit dem 1. November 2012 vierzig erfahrene Hebammen abwechselnd die Telefon-Helpline - 0848 622 622 - und beantworten Fragen rund um Gesundheit und Pflege von Mutter und Neugeborenem. Die Hepline wird täglich von 8 bis 20 Uhr bedient. Damit gewährleisten sie eine professionelle Koordination, Beratung und häusliche Nachsorge an 365 Tagen im Jahr.


 

mehr Neue LOVE-LIFE-Kampagne

Du kannst es nicht ewig verstecken - sprich über Geschlechtskrankheiten
Mit dieser Botschaft geht die LOVE LIFE-Kampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG) in eine neue Runde.

Partnerinformation ist das Thema der aktuellen LOVE LIFE-Kampagne des BAG in Zusammenarbeit mit der Aids-Hilfe Schweiz (AHS) und der Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGS). Die Slogans Du kannst es nicht ewig verstecken ..." und "Sag es wie du willst, aber sag es ..." fordern Menschen mit Geschlechtskrankheiten auf, ihre Sexpartner über die Diagnose zu informieren. So können auch diese sich testen und allenfalls behandeln lassen. Denn auch unbemerkt können Geschlechtskrankheiten zum Teil gravierende Folgen für die Gesundheit haben. Und selbst wenn jemand keine Symptome hat, kann sie oder er die Infektion weitergeben.
Die Kampagne richtet sich an die sexuell aktive Bevölkerung generell, aber auch an Betroffene und Fachpersonen. Mit Fernseh-Spots und Plakaten in öffentlichen Verkehrsmitteln macht sie auf die Partnerinformation aufmerksam. Auf der Website www.check-your-lovelife.ch sind Tipps zu finden, wie man das Thema ansprechen kann. Zudem werden dort alternative Informationsmöglichkeiten in Form von SMS, E-Mails und Briefen angeboten, wenn ein persönliches Gespräch nicht möglich sein sollte.


 

mehr Alkohol am Arbeitsplatz - wie darüber reden?

Wie kann man das Alkoholproblem einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters ansprechen? Sucht Schweiz unterstützt seit Jahren Unternehmen und öffentliche Stellen darin, solche Situationen zu bewältigen.
Die Website www.alkoholamarbeitsplatz.ch hat aufgezeigt, dass Bedarf nach einem praktischen Hilfsmittel besteht, um Vorgesetzten zu helfen, das heikle Thema anzusprechen und auf konkrete Situationen zu reagieren. Dank der finanziellen Unterstützung des Nationalen Programms Alkohol konnte nun ein Filmprojekt realisiert werden. Dargestellt werden verschiedene Gesprächsmöglichkeiten, wobei die gespielten Szenen von Fachpersonen kommentiert werden.

Interaktiv und sehr anschaulich stellen diese Filmszenen Gesprächstechniken dar und heben wichtige Aspekte hervor (Über Alkohol sprechen oder sich an Fakten, an Auffälligkeiten halten? Mitgefühl oder Härte zeigen?). Dabei soll nicht vergessen gehen, dass jede Situation individuell betrachtet werden muss. Die Gespräche zeigen daher nicht die perfekte Lösung; vielmehr handelt es sich um Beispiele, die dem Arbeitgeber helfen, einen eigenen Lösungsweg zu finden.


 

Der Flasmob für's Stillen war ein Erfolg!

Susan Rodriguez und Miriam Wille sind dipl. Hebammen und hatten für den 10. Oktober einen Event für's Stillen am Zürcher Bellevueplatz vorbereitet. Es war ein grosser Erfolg! Susan und Miriam danken allen für die Unterstützung!
Den Film und die Bilder zum Stillmob finden Sie unter den angegeben Siteadressen.

Stillmob.pdf

Mehr Infos:
http://www.stillmob.ch/
http://www.youtube.com/watch?v=i2c_oY7J4J4&feature=youtu.be

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Berner Hebammenlauf 2013: Vorankündigung

Bitte reserviert euch den 7. September in der Agenda 2013! Dann findet in Bern der 2. Hebammenlauf statt. Eure Hilfe zählt!
Gemeinsam rennen wir, um unseren Beitrag zur Bekämpfung der hohen Mütter- und Kindersterblichkeit in Äthiopien zu leisten. Der Erlös fliesst in die Ausbildung von Hebammen und andere Präventionsprojekte.
Der Lauf wird durch das Hilfswerk "womens hope international" veranstaltet in Partnerschaft mit der Berner Sektion des Schweizerischen Hebammenverbandes (SHV), der Frauenklinik des Inselspitals sowie dem Fachbereich Gesundheit der Berner Fachhochschule (BFH).

Mehr Infos: http://www.womenshope.ch

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein