5. Mai: Internat. Hebammentag
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Archiv "Newsletter"


Aktuell

15.10.2012  Qualität von Gesundheitsinformationen im Internet
15.10.2012  Impfung gegen die saisonale Grippe 2012-2013
15.10.2012  Berner Hebammenlauf 2013: Vorankündigung
14.10.2012  "Fälle für alle" - Dank für die Teilnahme
14.10.2012  Nicht-invasiver Pränataltest - SGGG-Empfehlungen
04.10.2012  2. Zukunftswerkstatt Geburtshilfe 2012 in Bern
01.10.2012  Weltstillwoche, 1. bis 7. Oktober 2012
24.09.2012  Auszeichnung für Elisabeth Kurth

 

Qualität von Gesundheitsinformationen im Internet

Das Internet ist zu einem Medium des Alltags geworden. Mehr als die Hälfte der Personen mit Internetzugang suchen nach Informationen zu Gesundheitsthemen und nutzen die zahlreichen Angebote.
Auf diese Dinge sollten Sie achten:

Qualitätscheck für Gesundheitswebsites

1. Sind die Autoren und Redakteure qualifiziert?
2. Macht die Website deutlich, dass sie das Arzt-Patient-Verhältnis lediglich ergänzt und nicht ersetzt?
3. Welches sind Absicht und Zielpublikum der Website?
4. Wie geht die Website mit den persönlichen Daten ihrer Benutzer um?
5. Werden die Quellen der Informationen und das Datum der letzten Aktualisierung angegeben? Sind die Behauptungen über Vor- und Nachteile von bestimmten Produkten oder Behandlungsmethoden mit stichhaltigen Begründungen untermauert?
6. Sind Name und Kontakt des Herausgebers der Website angegeben?
7. Wie und von wem wird die Website finanziert?
8. Sind Werbung und redaktioneller Inhalt der Website klar getrennt?

Aus: Stiftung «Health on the Net», www.hon.ch

Quelle: spectra 94, September 2012, Digitalisierung im Gesundheitswesen, Herausgeber: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Bern

spectra_94_de_web BAG.pdf

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Impfung gegen die saisonale Grippe 2012-2013

2012-2013 bleiben die Empfehlungen für die saisonale Grippe unverändert.
Der optimale Zeitpunkt für eine Schutzimpfung liegt zwischen Mitte Oktober und Mitte November. Die Impfung wird besonders empfohlen für Menschen mit einem erhöhten Grippekomplikationsrisiko (z.B. Personen über 65 Jahre, schwangere Frauen ab dem 2. Trimester sowie Frühgeborene) und für das Personal (Ärzteschaft und Pflege) in Institutionen des Gesundheitwesens (Spitäler, Heime usw.).

BAG Grippe_Merkblatt_6Gruende_d_web.pdf
Grippeinmpfung 2012_Seite 1.pdf
Grippeimpfung 2012_Seite 2.pdf

Mehr Infos:
http://www.impfengegengrippe.ch
http://www.bag.admin.ch/influenza/01118/01123/index.html?lang=de

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Berner Hebammenlauf 2013: Vorankündigung

Bitte reserviert euch den 7. September in der Agenda 2013! Dann findet in Bern der 2. Hebammenlauf statt. Eure Hilfe zählt!
Gemeinsam rennen wir, um unseren Beitrag zur Bekämpfung der hohen Mütter- und Kindersterblichkeit in Äthiopien zu leisten. Der Erlös fliesst in die Ausbildung von Hebammen und andere Präventionsprojekte.
Der Lauf wird durch das Hilfswerk "womens hope international" veranstaltet in Partnerschaft mit der Berner Sektion des Schweizerischen Hebammenverbandes (SHV), der Frauenklinik des Inselspitals sowie dem Fachbereich Gesundheit der Berner Fachhochschule (BFH).

Mehr Infos: http://www.womenshope.ch

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr "Fälle für alle" - Dank für die Teilnahme

Im Jahr 2010 beschlossen Hebammen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz ein interaktives Modell für Qualitätsmanagement im Sinne eines Fallberichts- und Lernsystems für Hebammen aus der beruflichen Praxis zu entwickeln.
Dank des Vorstands und des Projektteams für die Teilnahme und die finanzielle Unterstützung!

Liebe Hebammen und UnterstützerInnen,
wir möchten uns bei Ihnen herzlich für Ihre Teilnahme an der Umfrage "Fälle für Alle" bedanken.
Wir konnten mit Ihrer Hilfe einen sehr hohen Rücklauf verzeichnen. 831 Hebammen haben daran teilgenommen. Die Daten wurden statistisch ausgewertet und in einem ersten Evaluationsbericht zusammengefasst.
Das Projektteam erarbeitet derzeit eine Publikation zu den Ergebnissen, die vermutlich Anfang 2013 erscheinen wird.
Voraussichtlich wird auch Anfang 2013 das Meldeportal, das derzeit mit einer Softwarefirma erarbeitet wird, freigeschaltet. Durch die grosse Spendenbereitschaft der Hebammenverbände und anderen UnterstützerInnen, wird das Internetportal "Fälle für Alle" den Hebammen, die in einem Hebammenverband Mitglied sind, zur Verfügung gestellt.


 

Nicht-invasiver Pränataltest - SGGG-Empfehlungen

In den Medien wurde in den vergangenen Wochen über die Einführung des nicht-invasiven Tests «Praenatest®» berichtet, der das Vorliegen einer Trisomie 21 beim ungeborenen Kind untersucht.
Die Akademie für fetomaternale Medizin - sie ist eine Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) - hat im Auftrag des SGGG-Vorstands und in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinische Genetik eine Information für schwangere Frauen und für Ärztinnen und Ärzte zusammengestellt. Die Informationsblätter können in Deutsch, Französisch und in Italienisch als PDF auf der SGGG-Website heruntergeladen werden.

Mehr Infos:
http://www.sggg.ch/de/
http://www.sggg.ch/de/content/nicht-invasiver-pr%C3%A4nataltest-praenatest%C2%AE

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

2. Zukunftswerkstatt Geburtshilfe 2012 in Bern

Am Montag, 5. und Dienstag, 6. November 2012 findet in Bern die 2. deutschsprachige Zukunftswerkstatt «Visionen für Forschung und Praxis in der Geburtshilfe» statt.
Die Kommission der Sektion Bern Hebammen Fortbildung (KBHF) des Schweizerischen Hebammenverbandes (SHV) organisiert  in Zusammenarbeit mit dem FHG-Zentrum für Gesundheitsberufe (fhg) in Innsbruck, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Berner Fachhochschule (BFH) und der IMC-Fachhochschule Krems  gemeinsam die 2. deutschsprachige Zukunftswerkstatt «Visionen für Forschung und Praxis in der Geburtshilfe» in Bern.

Die Werkstatt zielt auf Projekte in der geburtshilflichen Praxis und auf individuelle Projekte auf Bachelor- und Masterebene ab. Die Werkstatt stellt aktuelle Projekte aus der geburtshilflichen Praxis und individuelle Projekte auf Bachelor- und Masterstufe vor. Anmeldeschluss für die Zukunftswerkstatt ist der 31. Oktober 2012.

Die Anmeldung kann für beide Fortbildungstage oder auch nur für einen Veranstaltungstag erfolgen.

Programm1-ZWBE_1 korr ir.pdf

Mehr Infos: http://www.bernerhebamme.ch/fortbildungen

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Weltstillwoche, 1. bis 7. Oktober 2012

Stillen - auch für die Zukunft das Beste! Fachtagung in Zürich, 4. Oktober 2012
Im Zentrum der diesjährigen Mottos stehen die positiven Effekte des Stillens für Gesundheit und Umwelt. Die Schweizerische Stiftung zur Förderung des Stillens organisiert zusammen mit ihren Partnerorganiationen verschiedene Veranstaltungen in den Schweizer Städten wie z.B. die Kurztagung für Fachleute und Medien vom 4. Oktober 2012 in Zürich. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bis 30. September 2012 bei der Schweizerischen Stiftung zur Förderung des Stillens (siehe Link).

Fachtagung 4 Oktober ZH_2.pdf

Mehr Infos: http://www.stiftungstillen.ch

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr Auszeichnung für Elisabeth Kurth

Elisabeth Kurth erhielt im August 2012 den «Preis für hervorragende Publikation» der ZHAW für ihren Beitrag «Reproductive health care for asylum-seeking women - a challenge for health professionals» im Journal BMC Public Health (2010).
Elisabeth Kurth, Dozentin im Bachelorstudiengang Hebammen, untersuchte mit Co-Autor/innen die Gesundheitsprobleme von asylsuchenden Frauen und die Schwierigkeiten von Gesundheitsfachpersonen bei deren Betreuung. Die Frauen sind oft traumatisiert durch Erlebnisse im Heimatland. Ein zusätzliches Problem ist ihr unsicherer Aufenthaltsstatus in der Schweiz.
In ihrer Dankesrede rief Elisabeth Kurth die Anwesenden dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass auch benachteiligte Bevölkerungsgruppen die nötige Gesundheitsversorgung erhalten. So haben zum Beispiel, trotz hohem Lebensstandard in der Schweiz, asylsuchende Frauen oft keinen Zugang zu einer sicheren Empfängnisverhütung.

Der SHV gratuliert Elisabeth Kurth herzlich!