5. Mai: Internat. Hebammentag
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Archiv "Newsletter"


Aktuell

18.12.2017  3. Novemberkongress Gesundheit 2020+
18.12.2017  2. Workshop «Nationale Strategie zu Impfungen»
18.12.2017  Interprofessionelle Arbeits- und Steuergruppe eHealth
18.12.2017  Mutter-Kind-Zentrum für das Landesspital in Liechtenstein
18.12.2017  Pflegeinitiative: Unterschriften sind eingereicht
18.12.2017  Kompetenzzentrums für Fachkräfte im Gesundheitswesen
18.12.2017  Anwendung von Antibiotika – nur wenn nötig
18.12.2017  Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird dauerhaft möglich

 

3. Novemberkongress Gesundheit 2020+

Am 31. Oktober fand der von santésuisse organisierte 3. Novemberkongress Gesundheit 2020+ in Bern statt. Verschiedene Referenten aus Politik und von Seiten der Krankenkassen beleuchteten das Thema „Die Rolle der Kantone in der Gesundheitsversorgung“. Highlight war aus meiner Sicht das Referat von Prof. Dr. Christoph Meier, ärztlicher Direktor am Universitätsspital Basel. Er hat sehr kritisch über unnötige Eingriffe in der Medizin, Überversorgung und über die Bedeutung von „informed choice“ gesprochen. Allgemein war es ein von Männern dominierter Anlass. Ganz zum Schluss hat Susanne Hochuli, ehemalige Gesundheitsdirektorin aus dem Kanton Aargau und designierte Präsidentin der Schweizerischen Stiftung SPO Patientenschutz, als einzige weibliche Referentin klare Worte gebraucht: „Alle wissen, wo die Probleme im Gesundheitssystem liegen, doch anstatt zu handeln, wird der ‹Schwarze Peter› munter herumgereicht. Es sollte im Gesundheitswesen mehr Feldversuche geben. Mehr Handeln statt Zaudern.“
Teilnahme: Barbara Stocker, Präsidentin SHV

Mehr Infos: Referate

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

2. Workshop «Nationale Strategie zu Impfungen»

Der Bundesrat hat die Nationale Strategie zu Impfungen, die auf der Grundlage des Epidemiengesetzes (seit Januar 2016 in Kraft) basiert, im Januar 2017 genehmigt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist damit betraut, deren Umsetzung unter Einbezug der betroffenen Akteure (u. a. des SHV) zu planen. Bei der Massnahmensammlung sowie bei deren Priorisierung am ersten Workshop im Juni und bei der Erarbeitung der Umsetzungsstrategie konnten die Akteure u. a. im Rahmendes vom BAG organisierten zweiten Workshops am 30. Oktober in Bern mitwirken. Nun werden die Inputs gesichtet, finalisiert und den Verbänden bis im Mai 2018 zur Vernehmlassung zugestellt. Wichtige Themen aus der Sicht des SHV waren u. a. die Rolle und Aufgabe der Swissmedic in diesem Prozess, der Wunsch nach zielgruppenorientierten Impfplänen mit entsprechender Literatur für die Beratung und die Frage nach der Abgeltung der Beratung bei nichtärztlichen Fachpersonen.
Teilnahme: Andrea Weber-Käser, Geschäftsführerin SHV

Mehr Infos: Download der Broschüre, Artikelnummer 316.522.d

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Interprofessionelle Arbeits- und Steuergruppe eHealth

Die Interprofessionelle Arbeits- und Steuergruppe (IPAG) ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen sowie der Dachverband der Apothekerinnen und Apotheker (pharmaSuisse). Sie setzt sich seit Längerem mit den Inhalten der verschiedenen Austauschformaten des elektronischen Patientendossiers (EPD) auseinander, so auch an der Sitzung vom 23. Oktober. Die IPAG hat auch zusätzlich zu den beteiligten Verbänden und Gremien in der Vernehmlassung zu den ersten Austauschformaten des EPD – eMedikation, eLaborbefund und eImpfdossier – eine Stellungnahme abgegeben. Diese hat der SHV mitunterzeichnet. Susanne Leu, Sektion Zentralschweiz des SHV, vertritt den Verband in den Arbeitsgruppen; ich vertrete den SHV in der Steuergruppe. In beiden Gruppen sind folgende Verbände vertreten: Verband Schweizer Chiropraktorinnen und Chiropraktoren, ErgotherapeutInnenverband Schweiz, Verbindung Schweizer Ärztinnen und Ärzte, Schweizer Physiotherapie Verband, pharmaSuisse, Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, Schweizer Verband der Ernährungsberater/innen, Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft, SHV.
Teilnahme: Andrea Weber-Käser, Geschäftsführerin SHV; Susanne Leu, Hebamme

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Mutter-Kind-Zentrum für das Landesspital in Liechtenstein

Am Seminar zur Weiterentwicklung des liechtensteinischen Gesundheitswesens war Mitte November an der Universität in Triesen von Referentinnen gefordert worden, dass ein Zentrum geschaffen wird, wo zentral Leistungen rund um die Vor- und Nachsorge bei Geburten erbracht werden können. «Mit der Forderung nach einem Mutter-Kind-Zentrum rennt man bei uns offene Türen ein», so Michael Ritter, Präsident des Stiftungsrats des Liechtensteinischen Landesspital (LLS). Es liefen bereits detaillierte Abklärungen und Gespräche mit Ärzten und medizinischen Partnern, und das LLS hat auch mit den Hebammen, welche die Idee eines Mutter-Kind-Zentrums im Rahmen des Gesundheitsseminars lanciert haben, Kontakt aufgenommen. «Unser Ziel ist es, das Angebot im Bereich der Frauenmedizin im Verlauf des Jahres 2018 zu schaffen», erklärt Spitaldirektor Karl-Anton Wohlwend. Neben der Vor- und Nachsorge bei Geburten soll das Angebot weitere Leistungen umfassen. Der genaue Umfang ist in Abklärung.

Quelle: Medienmitteilung des Liechtensteinischen Landesspitals vom 17. November 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Pflegeinitiative: Unterschriften sind eingereicht

Die Pflegeinitiative wurde am 7. November mit über 114‘000 beglaubigten Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Bis Juli 2018 hätte der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner für die Pflegeinitiative Unterschriften sammeln können. Tatsächlich gelang es, das Sammelziel bereits in acht Monaten zu erreichen. Die Pflege ist ein zentraler Pfeiler in der Gesundheitsversorgung – diese Aussage unterschreibt die Bevölkerung, ohne zu zögern. Die Pflegeinitiative will, dass Bund und Kantone diese Tatsache anerkennen. Sie sollen dazu verpflichtet werden, für eine ausreichende, allen zugängliche Pflege von hoher Qualität zu sorgen. Denn nur mit einer hohen Pflegequalität ist die Sicherheit der Patientinnen und Patienten gewährleistet. Dafür braucht es gut ausgebildetes Personal. Studien belegen, dass mehr Menschen Komplikationen erleiden oder gar sterben, wenn zu wenig diplomiertes Pflegefachpersonal vorhanden ist.

Quelle: Medienmitteilung des Schweizer Berufsverbandes der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner vom 7. November 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Kompetenzzentrums für Fachkräfte im Gesundheitswesen

Der Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen stellt eine der wichtigsten Herausforderungen für eine gute Qualität der Gesundheitsversorgung der Schweizer Bevölkerung dar. Im Wettbewerb um Gesundheitsfachleute und eine bestmögliche Gesundheitsversorgung sind neue Wege gefragt. Daher wird die Thematik durch eine Kooperation der Fachhochschulen Gesundheit im Rahmen der Projekte der strategischen Planung 2017 bis 2020 des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation und der Schweizerischen Hochschulkonferenz bearbeitet.
Dem Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen soll durch die Gründung und den Aufbau eines Kompetenzzentrums für Fachkräfte im Gesundheitswesen und die Erarbeitung einer nationalen Strategie gegen den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen durch die Fachhochschulen Gesundheit begegnet werden. Die fünf kooperierenden Hochschulen bilden gemeinsam ein Kompetenznetzwerk, das Competence Network Health Workforce (CNHW), um in übergeordneten Projekten mittels kompetitiv ausgeschriebenen Calls for Proposals und in Standortprojekten der Netzwerkpartner die Strategie gemeinsam zu erarbeiten und das Kompetenzzentrum aufzubauen.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Anwendung von Antibiotika – nur wenn nötig

Der Kampf gegen Antibiotikaresistenzen wird weltweit intensiviert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Antibiotika Awareness Woche lanciert, die zum ersten Mal auch in der Schweiz durchgeführt wurde. Die Fachwelt soll klarer vermitteln und die Bevölkerung vor allem besser verstehen, dass die Folgen von Antibiotikaresistenzen ernst zu nehmen sind und weiter zunehmen werden.
Im Rahmen der nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR) arbeiten in der Schweiz Expertinnen und Experten aus der Human- und Tiermedizin sowie aus der Landwirtschaft und dem Umweltbereich seit 2015 an Massnahmen, welche die Resistenzbildung reduzieren sollen. Zu den zentralen Punkten gehören der Ausbau der Datenerhebung, das Formulieren von Verschreibungsrichtlinien und Präventionsmassnahmen zur Vermeidung von Infektionen, damit Antibiotika gar nicht erst eingesetzt werden müssen.
Im Bereich der Humanmedizin werden die Trends bei der Entwicklung von Antibiotikaresistenzen seit 2004 beobachtet. Bei einigen Erregern steigen die Resistenzen, bei anderen bleiben sie stabil oder nehmen ab. Der Verbrauch von Antibiotika ist in den letzten zwei Jahren stabil geblieben. Die Menge der abgegebenen Antibiotika ist indes nicht das einzige Kriterium; ebenso wichtig ist die Qualität der Verschreibungen. Um einen sachgemässen Antibiotikaeinsatz sicher zu stellen, erarbeiten die Fachgesellschaften derzeit nationale Verschreibungsrichtlinien. PharmaSuisse, die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) und das Bundesamt für Gesundheit haben zudem gemeinsam ein Faktenblatt mit Empfehlungen rund um die Antibiotikaeinnahme erstellt. Dieses kann den Patientinnen und Patienten abgegeben werden.
Antibiotikaresistenzen nehmen überall auf der Welt zu. Diese Resistenzen bergen das Risiko, dass Infektionskrankheiten nicht mehr wirksam behandelt werden können und gefährden damit das Leben zahlreicher Menschen und Tiere. Die Schweiz bleibt nicht verschont: Jedes Jahr sterben Menschen und Tiere an bakteriellen Infektionen, gegen die Antibiotika keine Wirkung mehr zeigen.

Quelle: Medienmitteilung des Bundesamtes für Gesundheit vom 10. November 2017

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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird dauerhaft möglich

Der Bundesrat hat Mitte November die gesetzlichen Grundlagen verabschiedet, die künftig im Gesundheitsbereich eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in grenznahen Regionen dauerhaft ermöglichen. Seit 2006 kann die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) im Rahmen von Pilotprojekten der Kantone und der Krankenversicherer die Kosten medizinischer Behandlungen im grenznahen Ausland übernehmen. Solche Pilotprojekte bestehen bereits im Raum Basel/Lörrach und St. Gallen/Liechtenstein. Mit den neuen rechtlichen Grundlagen, die per 1. Januar in Kraft treten, können diese Projekte dauerhaft weitergeführt werden. Zudem können die Kantone weitere unbefristete Programme zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in grenznahen Regionen beantragen. Die Versicherten können sich freiwillig bei den ausgewählten Leistungserbringern im Ausland behandeln lassen
Ebenfalls wird es ab dem 1. Januar 2018 für alle in der Schweiz Versicherten möglich sein, im ambulanten Bereich ihren Arzt und andere Leistungserbringer in der ganzen Schweiz frei zu wählen, ohne dass ihnen dabei finanzielle Nachteile entstehen. Bisher musste die OKP die Kosten höchstens nach jenem Tarif vergüten, der am Wohn- oder Arbeitsort des Versicherten oder in dessen Umgebung gilt. Waren die Kosten für die Behandlung an einem anderen Ort höher, musste der Versicherte die Differenz selbst übernehmen.

Quelle: Medienmitteilung des Bundesamtes für Gesundheit vom 15. November 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer