5. Mai: Internat. Hebammentag
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Tätigkeitsfelder

In der Schwangerschaft führt die Hebamme eigenständig die Schwangerschaftskontrollen durch und betreut Sie bei Risiken in Zusammenarbeit mit der Ärztin oder dem Arzt. Sie bietet Geburtsvorbereitungskurse in Gruppen oder für Paare/Frauen einzeln an.

Die Hebamme leitet die ganze Geburt selbständig, sei es in einem Spital, einem Geburtshaus oder bei Ihnen zuhause. Bei Komplikationen arbeitet sie eng mit einer Ärztin oder einem Arzt zusammen und handelt entsprechend der Verordnungen. Die Hebamme kann eine Schwangere oder Gebärende sowie ein Neugeborenes jederzeit in ein Spital einweisen.

Ihre Hebamme betreut Sie und das Neugeborene im Wochenbett. Dabei führt sie die notwendigen Kontrollen durch und führt Sie auf den Weg zum erfolgreichen Stillen. Wenn Sie Ihr Kind nicht stillen möchten, unterstützt Sie die Hebamme dabei genauso. Ihre Hebamme ist für Sie jederzeit erreichbar.

Ihre Hebamme steht Ihnen während der gesamten Stillzeit zur Verfügung bei Fragen, zum Beispiel auch dann, wenn Sie die Stillzeit beenden möchten.

Die Hebamme leitet Sie während dem Wochenbett in Rückbildungs- und Beckenbodengymnastik an und offeriert dazu ein Kursangebot.

Sechs Wochen nach der Geburt führt die Hebamme die Nachkontrolle durch, in der sie Ihnen u.a. Informationen zur Sexualität und Familienplanung abgibt.

In Krisensituationen ist die Hebamme für Sie eine Vertrauensperson. Sie verweist Sie bei Bedarf an entsprechende Fachstellen oder Fachpersonen.

Speziell weitergebildete Hebammen bieten alternative Heilmethoden wie Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur, Atemtherapie, Babymassage, Infant Handling etc. während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett an.

Die Hebamme leistet bei ihrer Tätigkeit einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsförderung von Mutter und Kind. Sie unterstützt durch ihre Beratung und Information einen gesunden Verlauf der Schwangerschaft, der Geburt, des Wochenbetts und trägt damit langfristig zum Wohlbefinden der ganzen Familie bei.

Die im Spital angestellte Hebamme arbeitet im geburtshilflichen Ambulatorium, in der Geburtenabteilung, in der Wochenbettabteilung oder auf der Pränatalstation. Sie leitet auch Geburtsvorbereitungskurse und Informationsveranstaltungen. Die Hebamme kann nach 2-jähriger Berufserfahrung frei praktizierend arbeiten.

Die frei praktizierende Hebamme betreut Sie in einer Hebammenpraxis, einem Geburtshaus, als Beleghebamme an einem Spital oder bei Ihnen zuhause. Dazu braucht sie eine Berufsausübungsbewilligung des Kantons, eine Berufshaftpflichtversicherung und eine Zahlstellennummer von santésuisse, um die Leistungen zuhanden der Grundversicherung abzurechnen.