5. Mai: Internat. Hebammentag
Aktuelles

 
| de | fr | kleine Schrift Normalschrift grosse Schrift Druckansicht
Site durchsuchen
Kongress
Der Verband
Bereich für Mitglieder
Weiterbildung
Hebamme werden
Stellenmarkt
Zeitschrift "Hebamme.ch"
Sektionen
Hebammenforschung
Mediacorner
Literatur
Links
Kontakt

Der SHV bedankt sich für die Unterstützung bei der Realisierung dieser Seiten bei:


Jetzt im Shop:
Tasche aus LKW-Plane
> mehr Infos / anschauen...
> jetzt bestellen...
Neu im Shop!
Parkkarte "Hebamme im Dienst"
> jetzt bestellen...


Aktuelles für Mitglieder

Archiv: | Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5 | Seite 6 | Seite 7 | Seite 8 | Seite 9 | Seite 10 | Seite 11 | Seite 12 | Seite 13 | Seite 14 | Seite 15 | Seite 16 | Seite 17 | Seite 18 | Seite 19 | Seite 20 | Seite 21 | Seite 22 | Seite 23 | Seite 24 | Seite 25 | Seite 26 | Seite 27 | Seite 28 | Seite 29 | Seite 30 | Seite 31 | Seite 32 | Seite 33 | Seite 34 | Seite 35 | Seite 36 | Seite 37 | Seite 38 | Seite 39 | Seite 40 | Seite 41 | Seite 42 | Seite 43 | Seite 44 | Seite 45 | Seite 46 | Seite 47 | Seite 48 | Seite 49 | Seite 50 | Seite 51 | Seite 52 | Seite 53 | Seite 54 | Seite 55 | Seite 56 | Seite 57 | Seite 58 | Seite 59 | Seite 60 | Seite 61 | Seite 62 | Seite 63 | Seite 64 | Seite 65 | Seite 66 | Seite 67 | Seite 68 | Seite 69 | Seite 70 | Seite 71 | Seite 72 | Seite 73 | Seite 74 | Seite 75 | Seite 76 | Seite 77 | Seite 78 | Seite 79 | Seite 80 | Seite 81 | Seite 82 | Seite 83 | Seite 84 | Seite 85 | Seite 86 | Seite 87 | Seite 88 | Seite 89 | Seite 90 |

27.11.2013  Männlich, weiblich oder kein Eintrag
27.11.2013  Väter in Haushalt und Familie in der Schweiz
27.11.2013  Krebs: Breite Zustimmung für ein Bundesgesetz
27.11.2013  Neuer Influenza-Pandemieplan für die Schweiz
27.11.2013  «Herzensort» erschienen - ein Buch über Riggisberg
27.11.2013  Frankreich: Hebammen gehen auf die Strasse
26.11.2013  Verein Stärnechind
26.11.2013  Kein Raum für Sexismus

 

Männlich, weiblich oder kein Eintrag

Das deutsche Recht steht vor einer Änderung, die bedeutende gesellschaftspolitische Bedeutung hat: Es gibt künftig ein drittes Geschlecht - also nicht mehr nur Männer und Frauen, sondern auch ein unbestimmtes Geschlecht. Damit trägt der Gesetzgeber dem Umstand Rechnung, dass es intersexuelle Menschen gibt: Menschen mit nicht eindeutigen, also mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen. Bisher war im Geburtsbuch jeder entweder dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuzuordnen. Diese rechtliche Grundeinteilung soll vom 1. November 2013 an Vergangenheit sein. Dann soll der neue Paragraph 22 des Personenstandsgesetzes in Kraft treten, der die bisher zwingende Einordnung beseitigt. Es werden künftig nicht der Vermerk «Zwitter», «intersexuell» oder Ähnliches eingetragen - sondern einfach gar nichts. Betroffene können sich dann, wenn sie wollen, später für ein Geschlecht entscheiden und einen entsprechenden Eintrag vornehmen lassen.
Quelle: focus.de/Deutsche Hebammenzeitschrift, 10/2013

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Väter in Haushalt und Familie in der Schweiz

Wie gross ist das Engagement der in einem Paarhaushalt lebenden Väter bei der Hausarbeit und der Kinderbetreuung? Durch welche persönlichen und familiären Merkmale zeichnen sich die bei der Haus- und Familienarbeit am stärksten engagierten Väter aus? Die vorliegende Studie liefert Ansätze zur Beantwortung dieser Fragen.
Der erste Teil der Publikation präsentiert eine Übersicht der Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit in Familienhaushalten und beleuchtet die Rolle des Vaters in der Familie.
Der zweite Teil beinhaltet eine deskriptive Analyse der persönlichen und familiären Merkmale der engagiertesten Väter.
Der dritte Teil untersucht im Detail die Einflussfaktoren auf das stärkere Engagement der Väter bei der Hausarbeit und der Kinderbetreuung mittels logistischer Regressionen.
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Neuchâtel

Mehr Infos: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/20/22/publ.html?publicationID=5382

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Krebs: Breite Zustimmung für ein Bundesgesetz

Eine flächendeckende Krebsregistrierung ermöglicht Fortschritte bei der Prävention, Früherkennung und Behandlung von Krebs. Deshalb will der Bundesrat eine bundesgesetzliche Grundlage für eine vollständige und einheitliche Erfassung der Daten zu Krebserkrankungen schaffen. Der Vorentwurf ist in der Vernehmlassung auf breite Zustimmung gestossen.
Der Bundesrat hat deshalb das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) beauftragt, bis Ende 2014 einen Gesetzesentwurf zu erarbeiten. Das Bundesgesetz über die Registrierung von Krebserkrankungen ist Teil der Gesamtschau Gesundheit2020 des Bundesrates.

Mehr Infos: http://www.bag.admin.ch/themen/gesundheitspolitik/10374/14506/index.html?lang=de

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Neuer Influenza-Pandemieplan für die Schweiz

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat zusammen mit den Kantonen und Experten den nationalen Influenza-Pandemieplan überarbeitet. Dieser soll helfen, in einem künftigen Pandemiefall schnell und angemessen zu reagieren.
Der schweizerische Influenza-Pandemieplan dient den nationalen und kantonalen Behörden dazu, sich auf eine Pandemie vorzubereiten. Bei der Bewältigung der letzten Grippe-Pandemie, der Pandemie A(H1N1) im Jahre 2009, zeigten sich Schwächen. Anpassungsbedarf wurde unter anderem im Bereich Kommunikation identifiziert. Zudem zeigte sich, dass der Plan in den Bereichen Logistik und Steuerung zu eng gefasst war. Das BAG und die Eidgenössische Kommission für Pandemievorbereitung und -bewältigung (EKP) haben deshalb den Pandemieplan in Zusammenarbeit mit den Kantonen und weiteren Experten umfassend überarbeitet.
Im neuen nationalen Pandemieplan spielen Aggressivität und Übertragbarkeit des Virus weiterhin eine wichtige Rolle für die Bewältigung einer Pandemie. Der Plan wurde aber vereinfacht, gekürzt und optimiert. So kennt er beispielsweise nur noch drei anstelle von sechs Pandemiestufen: die normale Lage, die Pandemie und die Post-Pandemie. Mit dieser Einstufung löst sich die Schweiz vom Modell der Weltgesundheitsorganisation. Mit der Vereinfachung können auch die Massnahmen flexibler entsprechend der nationalen Lage beschlossen werden.

Mehr Infos: http://www.bag.admin.ch/influenza/01120/01134/03058/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr «Herzensort» erschienen - ein Buch über Riggisberg

Informationen der Autorinnen:
Am 26. März 2013 teilte man uns mit, dass der gemeinsame Verwaltungsrat vom Inselspital und vom Spital Netz Bern entschieden hat, unsere Geburtshilfe in Riggisberg per Ende Juli 2013 zu schliessen.Noch am selben Tag, nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe des Schliessungsentscheides, begann ein Kampf, den wir uns selbst nicht vorgestellt  und die Verantwortlichen im Verwaltungsrat und der Spital Netz Bern AG wohl so auch nicht erwartet hatten.
Die erste Medienmitteilung von Verena Piguet löste mediale Aufmerksamkeit aus. Die Facebook-Seite Die Geburtshilfe Riggisberg darf nicht geschlossen werden liess eine Solidaritätswelle anrollen, die uns selbst überraschte und das Zusammenstehen innerhalb des Spitals war eine klare Kampfansage. Wir haben alles nur Menschenmögliche unternommen, um unsere Geburtshilfe zu retten.


 

Frankreich: Hebammen gehen auf die Strasse

Hebammen in Frankreich, die eine ausserklinische Geburt anbieten, können sich seit 2001 keine Versicherung mehr leisten. Von den Versicherern war ihnen eine Prämie von 22 000.- Euro pro Jahr vorgeschlagen worden  in der gleichen Höhe, wie sie der Versicherung der GynäkologInnen, die in Kreisssälen tätig sind, entspricht. Eine solche Versicherungssumme ist für eine Hebamme nicht erschwinglich und bedeutet das Aus für die ausserklinische Geburt. Einige Hebammen hatten daraufhin Geburten in Geburtshäusern oder zu Hause begleitet, ohne versichert zu sein.
Nun muss eine Hebamme, die ausserklinische Geburtshilfe ohne Versicherung anbietet, ausserdem mit einer Geldstrafe in Höhe von 45 000.- Euro rechnen - und mit dem Entzug ihrer Arbeitserlaubnis.

Dieses Prozedere bedeutet das Aus für die Hausgeburt in Frankreich und widerspricht dem Menschenrecht auf die freie Wahl des Geburtsortes. Dies sehen auch viele der Hebammen in Frankreich so, die seit vielen Jahren mit wenigen Interventionen und einem grossen Fach- und Erfahrungswissen Geburten ausserhalb der Klinik begleiten. Auch viele Frauen und Familien sind entsetzt und rufen zur Demonstration auf.
Quelle: Deutsche Hebammenzeitschrift 11/2013

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Verein Stärnechind

Der Verein Stärnechind stellt für früh- und fehlgeborene Kinder Kleidchen her und stellt den betroffenen Eltern eine Erinnerungsbox zur Verfügung. Mit der Erinnerungsbox möchte der Verein Stärnechind den Eltern die Zeit der Trauer ein wenig erleichtern. Die Eltern erhalten im Spital oder Geburtshaus eine Erinnerungsbox mit einer Mütze wie ihr Kind sie getragen hat, eine zweiteilige Herzkette aus Ton (ein Herz kann dem Kind auf seine letzte Reise mitgegeben werden) sowie einen Engel aus Federn. Zudem enthält die Box eine Erinnerungsurkunde sowie diverses Infomaterial von Vereinen, an die sich die trauernden Eltern wenden können.

Spitälern und Geburtshäusern stellt der Verein Stärnechind Kleidchen, Mützchen und Umschlagtücher kostenlos zur Verfügung, um den Eltern einen würdigen Abschied ihres verstobenen Kindes zu ermöglichen.
Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Sämtliche Spenden fliessen zu 100 Prozent in das Projekt Stärnechind.

Mehr Infos: http://www.stärnechind.ch/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Kein Raum für Sexismus

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF präsentiert die neue Nummer ihrer Fachzeitschrift. «Frauenfragen» 2013 untersucht, was Sexismus mit Rollenstereotypen und Machtverhältnissen zu tun hat.
Der alltägliche Sexismus gegenüber Frauen und Mädchen äussert sich auf vielerlei Arten: In aufdringlichen Blicken, in der Sprache, in anzüglichen oder herablassenden Bemerkungen und Gesten, in ungewollten körperlichen Berührungen, in sexistischen Werbeplakaten und in den Medien. Bis heute sind die Handlungsspielräume der Geschlechter im öffentlichen Raum unterschiedlich gross. Immer mehr Frauen wehren sich auf unkonventionelle Weise gegen diese Zumutungen.
Die aktuelle Ausgabe fragt, was Sexismus mit Rollenstereotypen und den Machtverhältnissen zwischen Frauen und Männern zu tun hat. Beleuchtet wird sowohl die Auswirkung von Stadtplanung auf die Geschlechterbilder als auch der Zusammenhang zwischen zunehmender gesellschaftlicher Sexualisierung und Sexismus. Geklärt wird, wie es mit dem (rechtlichen) Schutz vor Sexismus aussieht, und in den Interviews und Porträts zeigt sich, was Engagement gegen Sexismus alles beinhalten kann.

Bestelladresse
«Frauenfragen» 2013 kann auf der Website der EKF bestellt werden (Printausgabe) und ist auch als PDF verfügbar: www.ekf.admin.ch >> Dokumentation >> Zeitschrift Frauenfragen

Mehr Infos: http://www.ekf.admin.ch/dokumentation/00507/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein