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08.04.2013  SwissPedNet im Dienste der Kinder
08.04.2013  Dialäkt Äpp: Gib öis dini Schtimm
08.04.2013  Eva Cignacco erhält Venia Docendi der Uni Basel
08.04.2013  Aktuelle Therapieoptionen der postpartalen Hämorrhagie
08.04.2013  Gesundheitsstatistik 2012, Bundesamt für Statistik (BFS)
08.04.2013  Medizinische unterstützte Fortpflanzung: Zahlen 2011
08.04.2013  HIV-Infektion bleibt Körperverletzung
08.04.2013  All families matter!

 

SwissPedNet im Dienste der Kinder

Es ist ein international anerkanntes Problem, dass Kinder mit Medikamenten versorgt werden, die grösstenteils nur an Erwachsenen getestet worden sind. Die Forschung in der Pädiatrie ist gegenüber der Forschung in der Erwachsenenmedizin aus mehreren Gründen im Nachteil; angefangen mit der jeweils sehr kleinen Anzahl Patienten bis zu besonderen ethischen und psychologischen Bedenken, die die Planung und Durchführung von Studien mit Kindern erschweren. Zur Verbesserung dieser Situation wurde das SwissPedNet gegründet.

PedNet_Medienmitteilung_130402(1).pdf

Mehr Infos: http://www.scto.ch/de/Aktuell.html

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Dialäkt Äpp: Gib öis dini Schtimm

Unser Dialekt verrät unsere Herkunft. Doch woher kommt ein Sprecher, der vom Huusini, Bitzgi oder Göitschi redet, wenn er das Apfelgehäuse meint? Dialektforscher der Universitäten Zürich und Bern haben eine App entwickelt, welche die Herkunft von schweizerdeutschen Dialekten bestimmt. Mit der App kann man auch die eigene Aussprache aufnehmen, sie mit aktuellen sowie früheren Aufnahmen anderer User vergleichen und somit Daten für die Dialektforschung sammeln. Die «Dialäkt Äpp» gratis im Apple App Store zum Download bereit.

Mehr Infos: http://www.mediadesk.uzh.ch/articles/2013/dialaekt-aepp-gib-oeis-dini-schtimm.html

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Eva Cignacco erhält Venia Docendi der Uni Basel

Am 14. März 2013 erhielt Eva Cignacco von der Medizinischen Fakultät nach erfolgreichem Habilitationsverfahren die «Venia Docendi» der Universität Basel.
Am 14. März 2013 erhielt Eva Cignacco von der Medizinischen Fakultät nach erfolgreichem Habilitationsverfahren die «Venia Docendi» der Universität Basel. Sie ist die erste Pflegewissenschafterin und Hebamme in der Schweiz, der dieser wichtige Schritt einer universitären Karriere gelungen ist. Ihre Habilitationsschrift verfasste sie zum Thema «Schmerzen bei Frühgeborenen: Evidenzen und Herausforderungen». Sie kann sich fortan als Privatdozentin der Universität Basel bezeichnen. Diese Habilitation ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Akademisierung der Pflege und des Hebammenberufs auf universitärem Niveau. Eva Cignacco lehrt und forscht seit 2007 am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Basel und hat durch ihre Forschungsarbeiten im Bereich des neonatalen Schmerzes nationale und internationale Anerkennung erlangt.

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Aktuelle Therapieoptionen der postpartalen Hämorrhagie

Im Herbst 2012 hat die Kommission «Qualitätssicherung» der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG)  unter Leitung von Prof. Daniel Surbeck  die Richtlinien für die Behandlung der postpartalen Hämorrhagie aktualisiert (Expertenbrief Nr. 26).

Expertenbrief SGGG1.pdf

Mehr Infos: http://www.sggg.ch

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Gesundheitsstatistik 2012, Bundesamt für Statistik (BFS)

Das BFS veröffentlicht zum ersten Mal einen Bericht, der einen Überblick über alle verfügbaren statistischen Daten zum Thema Gesundheit liefert.
Der Bericht geht auf alle Aspekte der Gesundheitsstatisik ein: auf die Rahmenbedingungen und die Gesundheitsdeterminanten, den Gesundheitszustand der Bevölkerung und die Inanspruchnahme von Pflegeleistungen, das Gesundheitssystem und dessen Finanzierung.
Gesundheitsstatistik 2012, BFS, Neuchâtel, 2012, Nr. 1290-1200

Mehr Infos: http://www.portal-stat.admin.ch/ges/index.html

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Medizinische unterstützte Fortpflanzung: Zahlen 2011

2011 liessen sich in der Schweiz 6350 Paare zur Erfüllung ihres Kinderwunsches mit In-vitro-Fertilisation behandeln.
Rund 10'800 Behandlungszyklen wurden begonnen. Daraus entstanden 2350 Schwangerschaften, die zu 1715 Geburten mit 2006 lebend geborenen Kindern führten.
Die Zahl der behandelten Frauen nahm gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent ab, die Zahl der erstmals behandelten sogar um 9 Prozent. Die Anzahl der lebendgeborenen Kinder sank um weniger als 1 Prozent, weil die Erfolgsrate der Behandlungen leicht höher war. Der Rückgang von Behandlungen ist sowohl bei Paaren mit Wohnsitz in der Schweiz als auch bei Wohnsitz im Ausland feststellbar. Damit stagniert die Zahl der medizinisch-unterstützen Fortpflanzung zum ersten Mal seit Jahren.
Quelle: BFS, März 2013

Mehr Infos: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/02/03/key/02.html

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

HIV-Infektion bleibt Körperverletzung

Die Infektion mit HIV gilt aber nicht mehr als lebensgefährliche Körperverletzung.
Das Bundesgericht hat seine bisherige strenge Rechtsprechung mit Blick auf den medizinischen Fortschritt gelockert. Künftig kann die Übertragung des Aids-Virus je nach den Umständen als (nicht lebensgefährliche) schwere oder auch nur als einfache Körperverletzung geahndet werden.
Die bisherige Rechtsprechung ging davon aus, dass die HIV-Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Ausbruch der Immunschwäche Aids und anschliessend mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Tod des Opfers führt. Diese Annahme ist laut einem neuen, einstimmig ergangenen Urteil der Strafrechtlichen Abteilung angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der medizinischen Behandlungsmöglichkeiten heute nicht mehr haltbar. Vielmehr könnten mit HIV infizierte Personen bei früher Diagnose und guter Behandlung fast so lange leben wie nicht Infizierte, weshalb nicht länger von einer lebensgefährlichen Körperverletzung gesprochen werden könne.
Indes bleibt die HIV-Infektion «nach wie vor eine nachteilige pathologische Veränderung mit Krankheitswert», und der Betroffene hat sogar bleibende Organschädigungen als Nebenwirkungen der Behandlung zu gewärtigen. Diesen konkreten Elementen des Einzelfalls können die kantonalen Strafrichter nach der Lockerung der Rechtsprechung des Bundesgerichts nun differenzierter Rechnung tragen.
Quelle: NZZ online, Mi, 3.4.2012. Urteil 6B_337/2012 vom 19. 3. 13  BGE-Publikation.

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

All families matter!

Denkanstösse für eine integrative Bildungs- und Familienpolitik
Welchen Beitrag können Schulen und Politik leisten, damit die vielfältigen Familien- und Lebensformen in der Gesellschaft und auch im Gesetz adäquat berücksichtigt werden? Dieser Frage widmet sich eine öffentliche Fachtagung am 7. Juni 2013 in Zürich. Sie findet im Rahmen des Zurich Pride Festivals 2013 statt und steht ebenfalls unter dem Pride-Motto «All Families Matter».

Die Ziele der Fachtagung sind: Die Teilnehmenden werden eingeladen, sich für eine integrative Bildungs- und Familienpolitik zu engagieren, indem sie sich in ihrem persönlichen Umfeld und im Kontakt mit Fachstellen, Behörden, schulischen Institutionen und politischen Instanzen für einen integrativen Ansatz einsetzen.

Mehr Infos: http://fachtagung.allfamiliesmatter.ch/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein