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19.03.2014  Vaterschaftsurlaub beim Bund
19.03.2014  WHO verstärkt Zusammenarbeit mit Pflege und Hebammen
17.03.2014  Masterumfrage Hebammen 2013: Bericht erschienen
03.03.2014  Richtungswechsel beim Kaiserschnitt in den USA
17.02.2014  Versicherungsmarkt für Hebammen bricht zusammen!
07.02.2014  Kostenbefreiung auf allen Leistungen der Mutterschaft
07.02.2014  Früherkennung von Brustkrebs
04.02.2014  Gesundheitsberufegesetz (GesBG) in der Vernehmlassung

 

Vaterschaftsurlaub beim Bund

Zehn Tage bezahlten Vaterschaftsurlaub haben Bundesangestellte bereits auf sicher. Künftig können sie aber auch mehrere Monate unbezahlten Urlaub nehmen. Voraussetzung ist, dass «keine triftigen betrieblichen Gründe» dagegen sprechen.
Ein entsprechendes Gesuch dürfen leibliche Väter, eingetragene Partner oder Partnerinnen sowie Väter, die ein Kind adoptiert haben, stellen. So steht es in den Empfehlungen des Eidgenössische Personalamtes (EPA). Die Gesuche seien wohlwollend zu prüfen. Sprächen keine triftigen betrieblichen Gründe dagegen, solle der unbezahlte Urlaub gewährt werden. Die Empfehlungen wurden Anfang März durch die Konferenz der Personalverantwortlichen für das Bundespersonal genehmigt. Angeregt wurde die Änderung vom Personalverband.
Quelle: NZZ, 13. März 2013

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr WHO verstärkt Zusammenarbeit mit Pflege und Hebammen

Das Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation WHO und das Europäische Forum der nationalen Pflege- und Hebammen-Verbände (EFNNMA) haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um die Pflege und die Hebammerei zu stärken. Das EFNNMA wird auch Beiträge leisten zu einem Leitfaden der WHO über gute Pflege- und Hebammenpraxis, der derzeit vom WHO-Europa-Büro ausgearbeitet wird.

Die Regionaldirektorin von WHO Europa, Zsuzsanna Jakab und Valentina Sarkisova, Vorsitzende des EFNNMA-Steuerungskomitees, unterzeichneten am 11. Februar das Memorandum, in dem die Grundsätze der Zusammenarbeit festgelegt werden. Der Leitfaden und ein strategisches Grundsatzpapier werden den Mitgliedstaaten von WHO Europa im September 2014 vorgestellt.


 

mehr Masterumfrage Hebammen 2013: Bericht erschienen

Mit dieser Umfrage wurden in der Schweiz berufstätige Hebammen mit Abschluss eines «Master of Science» (MSc) oder «Master of Advanced Studies» (MAS) einer schweizerischen oder ausländischen Hochschule angesprochen. Die Gruppe von Schweizer Fachhochschulen, die Bachelorstudiengänge anbieten und Masterstudiengänge planen, zusammen mit dem Schweizerischen Hebammenverband (SHV), wollten mit dieser Umfrage einen Überblick zur Anzahl sowie zu soziodemographischen und professionellen Merkmalen von Hebammen mit Masterabschluss gewinnen, die in der Schweiz berufstätig sind. Die so erhobenen Informationen werden zur Bedarfsanalyse und Planung betreffend Leistungserbringung hochqualifizierter Hebammen in der Gesundheitsversorgung, im Ausbildungs- und Lehrbereich und in der Forschung und Praxisentwicklung genutzt. Hinzu kommt der Bedarf zur Reglementierung von neuen Berufsrollen im Rahmen der Gesetzgebung, damit für erweiterte Berufsausübungsprofile auf Masterstufe wie zum Beispiel «Advanced Practice Midwifery APM» und/oder «Advanced Practice Nurses APN» die nötigen rechtlichen Rahmenbedingungen zur eigenständigen Berufsausübung geschaffen werden können.


 

Richtungswechsel beim Kaiserschnitt in den USA

Die Berufsorganisationen der Geburtshelfer, das «American College of Obstetricians and Gynecologists» und die «Society for Maternal-Fetal Medicine» haben einen einschneidenden Richtungswechsel bezüglich der Guidelines zum Kaiserschnitt vorgenommen. So ist zum Beispiel die verzögerte Eröffnungsperiode kein Grund mehr um einen Kaiserschnitt durchzuführen (ebenso die Zwillingsgeburt, Verdacht auf Makrosomie etc.), während die Geburtseinleitung als Risiko für eine Kaiserschnittgeburt gewertet wird.

ACOG 2014 Consensus Prevention of primary CS.pdf

Mehr Infos:
http://www.acog.org/
https://www.smfm.org/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Versicherungsmarkt für Hebammen bricht zusammen!

Ab dem Sommer 2015 haben freiberuflich tätige Hebammen in Deutschland keine Haftpflichtversicherung mehr.
Für die Hebammen bedeutet dies das berufliche Aus, denn ohne Versicherung dürfen sie nicht arbeiten. Die Hebammenverbände fordern gemeinsam eine politische Lösung des Problems.

Die Nürnberger Versicherung hat verkündet, dass sie zum 1. Juli 2015 aus den beiden letzten verbliebenen Versicherungskonsortien für Hebammen aussteigen. Sowohl beim Deutschen Hebammenverband (DHV) als auch beim Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands (BfHD) ist offen, wer die Hebammen dann noch versichert. Zahlreiche Anfragen bei alternativen Versicherungsunternehmen im In- und Ausland blieben bisher erfolglos.

Die Lage auf dem Versicherungsmarkt führt zum Zusammenbruch der Versorgung mit Geburtshilfe. Das ist eine absurde Situation, sagt Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes e.V. (DHV). Ruth Pinno, Vorsitzende des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. (BfHD) verdeutlicht: Das bedeutet Berufsverbot für die freiberuflichen Hebammen, denn ohne Haftpflichtversicherung dürfen wir weder Geburten zu Hause, im Geburtshaus oder als 1:1-Beleghebamme in der Klinik betreuen noch Schwangeren- und Wochenbettbetreuungen annehmen. Der Markt für die Versicherung von Hebammen reguliert sich nicht mehr selbst. Die Folgen sind dramatisch, der Beruf ist akut von der Vernichtung bedroht. Martina Klenk fordert deshalb: Wir brauchen jetzt dringend eine politische Lösung!

Mehr Infos: http://www.hebammenverband.de/aktuell/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Kostenbefreiung auf allen Leistungen der Mutterschaft

Bis anhin wurde Frauen auf Leistungen, die auf Grund von Risiken oder Komplikationen während der Schwangerschaft oder dem Wochenbett erbracht wurden, die Kostenbeteiligung (Franchise und Selbstbehalt) erhoben, wobei Leistungen während der normal verlaufenden Mutterschaft von der Kostenbeteiligung befreit waren. Auf Grund der Initiative der ehemaligen SHV-Präsidentin Liliane Maury Pasquier wurde diese Ungerechtigkeit mit der Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) nun endlich bereinigt.

Ab 1. März 2014 sind neu alle Leistungen der Mutterschaft vom Beginn der 13. Schwangerschaftswoche bis zum Ende der achten Woche nach der Geburt von der Kostenbeteiligung befreit (Art. 64 Abs. 7 KVG). Dabei ermittelt die Ärztin oder der Arzt, die oder der die Schwangerschaft begleitet, den mutmasslichen Beginn der 13. Schwangerschaftswoche und gibt ihn auf der Rechnung an. Eine Totgeburt nach der 23. Schwangerschaftswoche gilt als Niederkunft. Die Frist nach Artikel 64 Absatz 7 KVG endet am 56. Tag nach der Niederkunft um 24 Uhr.

Dies bedeutet für die von Hebammen betreuten Frauen, dass zukünftig auf allen Leistungen während der Risikoschwangerschaft und auf der ärztlich verordneten Wochenbettbetreuung durch die Hebammen nach dem 10. Tag nach der Geburt keine Kostenbeteiligung mehr erhoben wird. Der SHV fordert seine Mitglieder auf, die Frauen im Rahmen der Betreuungen über diese Neuerung zu informieren.

Der SHV hat sich in der Vernehmlassung zum Gesetzesentwurf leider ohne Erfolg dafür eingesetzt, dass ab dem 1. März 2014 nebst den Ärzten auch Hebammen den mutmasslichen Beginn der Schwangerschaft auf der Rechnung bestätigen können.

Mehr Infos: http://www.bag.admin.ch/themen/krankenversicherung/00305/13845/index.html?lang=de

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Früherkennung von Brustkrebs

In den letzten Jahren wurden international verschiedene kritische Diskussionen zu Brustkrebsfrüherkennungsprogrammen geführt. Dem Nutzen stehen auch Überdiagnosen und Verunsicherungen der Frauen gegenüber.

Der kürzlich publizierte Bericht des Swiss Medical Boards bringt hierzu keine neuen Fakten. Das Bundesamt für Gesundheit hält - im Einklang mit der WHO und zahlreichen europäischen Ländern - an seinen Screening-Empfehlungen fest. Unbestritten ist, dass die Qualität der Programme gefördert werden soll.

Das Swiss Medical Board hat Anfang Februar seinen Bericht zum systematischen Mammographie-Screening veröffentlicht. Basierend auf denselben wissenschaftlichen Grundlagen haben in den letzten Jahren weltweit bereits viele Fachdiskussionen stattgefunden. Verschiedene Gremien haben teils unterschiedliche Schlussfolgerungen gezogen.

Unbestritten ist, dass mit systematischen Früherkennungsprogrammen Brustkrebs früher erkannt und dadurch besser behandelt werden kann sowie Leben gerettet werden. Andererseits ist es eine Tatsache, dass in den Früherkennungsprogrammen auch Krebserkrankungen diagnostiziert werden, die einen relativ gutartigen und langsamen Verlauf haben und nicht zum Tod führen. Auch ist die psychische Belastung von Frauen, bei denen in der Mammographie ein verdächtiger Befund festgestellt wird, der sich aber durch weitere Abklärungen als harmlos herausstellt, nicht zu vernachlässigen. In Abwägung aller Faktoren haben viele Länder wie auch die Schweiz entschieden, systematische Früherkennungsprogramme einzuführen. Ein Ende Januar 2014 erschienener Bericht des niederländischen Gesundheitsrates empfiehlt nach eingehender Analyse der seit 25 Jahren bestehenden nationalen Programme, die Früherkennung von Brustkrebs mittels Mammographie weiterzuführen.
Quelle: Medienmitteilung Bundesamt für Gesundheit (BAG), 7. Februar 2015

Mehr Infos: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=51934

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr Gesundheitsberufegesetz (GesBG) in der Vernehmlassung

Mit dem geplanten Gesundheitsberufegesetz (GesBG) legt der Bundesrat die Anforderungen an die Ausbildung der Pflegefachfrauen und -männer, Physiotherapeutinnen und -therapeuten, Ergotherapeutinnen und -therapeuten, Hebammen sowie Ernährungsberaterinnen und -berater fest. Die Vernehmlassung dauert bis zum 18. April 2014.

Die Verbände der im Gesetzesentwurf betroffenen Berufe und die Fachkonferenz Gesundheit der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (FKG KFH) begrüssen die hohe Priorität, die der Patientensicherheit und der Versorgungsqualität mit der Schaffung des GesBG eingeräumt wird. Zusätzlich zu den vorgeschlagenen Regelungen schlagen die Berufsverbände und die FKG KFH die Aufnahme weiterer Punkte in das geplante Gesetz vor.