5. Mai: Internat. Hebammentag
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16.04.2014  Revidierter Steuerabzug von Aus- und Weiterbildungskosten
16.04.2014  Schweizer Hebammen am ICM-Kongress in Prag
16.04.2014  Internationaler Tag zur Eliminierung von Geburtsfisteln
11.04.2014  Ja zur medizinischen Grundversorgung
30.03.2014  Umsetzung von «Gesundheit2020» auf Kurs
26.03.2014  Medizinisch unterstützte Fortpflanzung 2012
21.03.2014  Bernerinnen gewinnen Bübchen-Wissenschaftspreis
20.03.2014  Nachgeburtliche Betreuung: Qualität und Lücken

 

Revidierter Steuerabzug von Aus- und Weiterbildungskosten

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung das Bundesgesetz über die steuerliche Behandlung berufsorientierter Aus- und Weiterbildungskosten auf den 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt. Gleichzeitig hat das EFD Anpassungen in der Berufskostenverordnung vorgenommen, die durch das neue Gesetz notwendig wurden. Damit werden neu alle beruflichen Aus- und Weiterbildungskosten zum Abzug zugelassen.
Bern, 16.04.2014

Mehr Infos: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=52679>

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Schweizer Hebammen am ICM-Kongress in Prag

Die Schweizer Hebammen treten an der Eröffnungsfeier des ICM-Kongress in Prag am 1. Juni 2014 um 15 Uhr in einem gemeinsamen Outfit auf.
Entsprechend unseren Landesfarben tragen wir ein rotes Oberteil (T-Shirt, Pullover oder Jacke) und ein weisses Halstuch. Die Eröffnungszeremonie wird ein grosser Anlass werden. Miriam Wille, Mitglied des SHV-Zentralvorstands, wird beim Einzug der Schweizer Delegation die Fahne tragen. Der SHV ruft alle Schweizer Hebammen auf, die in Prag anwesend sind, mitzumachen und die gleichen Farben zu tragen.

Die Vertreterinnen des SHV werden auch am Weltrekordversuch «Stimmen der Hebammen» vom 31. Mai 2014 um 14 Uhr teilnehmen und dabei die Landesfarben tragen.

Der SHV freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme der Schweizer Hebammen an den oben erwähnten Anlässen. Es wäre zudem schön, wenn wir uns an den beiden Anlässen als Gruppe formieren könnten.

Bei Fragen wenden Sie sich an m.indergand@hebamme.ch oder an d.guettinger@hebamme.ch

Mehr Infos: http://www.midwives2014.org/key-dates-and-social-events-during-the-congress.htm

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr Internationaler Tag zur Eliminierung von Geburtsfisteln

Schluss mit der Scham, Schluss mit der Isolation, Schluss mit den Fisteln!
Am 22. Mai 2014, dem Internationalen Tag zur Eliminierung der Geburtsfisteln, finden auf dem Markplatz in Basel zwischen 17.15 Uhr und 18.30 Uhr zwei Flashmob statt. Die Flashmob dauern rund 5 Minuten und haben zum Ziel die Bevölkerung zu sensibilisieren. Der SHV ist im Patronatskomitee vertreten und unterstützt die Flashmob-Aktion in Basel.

Frauen in afrikanischen und asiatischen Ländern, die eine schwere Geburt überleben, leiden häufig an Fisteln: Das Gewebe zwischen der Scheide und der Blase ist zerrissen. Fisteln im Vaginalbereich sind nicht nur äusserst unangenehm, sie führen auch dazu, dass die Betroffenen aufgrund ihrer Urininkontinenz von der Gemeinschaft ausgegrenzt werden. Nur ein operativer Eingriff kann hier Hilfe leisten.


 

Ja zur medizinischen Grundversorgung

Abstimmung vom 18. Mai 2014: Der SHV unterstützt den Bundesbeschluss über die medizinische Grundversorgung.
Der Verfassungsartikel deckt alle Gesundheitsberufe in der Grundversorgung ab und ebnet so den Weg für zukunftsträchtige Versorgungsmodelle - dies ist im Interesse aller Gesundheitsberufe. Während der ursprüngliche Text der Initiative "Ja zur Hausarztmedizin" nur auf die Hausarztmedizin zielte, ist der Verfassungsartikel breiter ausgerichtet. Die offene Formulierung schafft Raum für neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Pflegenden, medizinischen Praxisassistentinnen, Apothekern, Hebammen, Ergo- und PhysiotherapeutInnen, der Spitex und anderen Gesundheitsberufen. So sind Bund und Kantone verpflichtet, die medizinische Grundversorgung als Ganzes zu fördern. Dies dient der gesamten Bevölkerung.

Mehr Infos: http://www.hausarzt-ja.ch/komitees/unterstuetzende-organisationen/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Umsetzung von «Gesundheit2020» auf Kurs

Die Strategie "Gesundheit2020" ist auf Kurs. Im letzten Jahr wurden acht von zehn Prioritäten erfüllt. Für das laufende Jahr hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) zwölf neue Prioritäten definiert. Mit der Anfang 2013 verabschiedeten Strategie «Gesundheit2020» will der Bundesrat die Lebensqualität sichern, die Chancengleichheit stärken, die Versorgungsqualität erhöhen und die Transparenz verbessern. Zentrale Pfeiler bei der Umsetzung der Strategie sind die Partizipation aller Akteure und transparentes Vorgehen. Das EDI informiert jährlich über den Stand der Umsetzung.

Mehr Infos: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=52470

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Medizinisch unterstützte Fortpflanzung 2012

Im Jahr 2012 haben sich in der Schweiz 6321 Paare einer medizinisch unterstützten Fortpflanzung unterzogen (2011: 6343 Paare) und 10'821 Behandlungszyklen wurden begonnen, leicht mehr als im Vorjahr. Bei mehr als einem Drittel der Behandlungen kam es zu Schwangerschaften, die zu rund 2000 Geburten führten. Bei nahezu jeder fünften Entbindung handelte es sich um eine Mehrlingsgeburt. Die Unfruchtbarkeit des Mannes blieb der häufigste Grund für die Behandlung. Soweit einige neue Ergebnisse der Statistik der medizinisch unterstützten Fortpflanzung 2012 des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), 25.3.2014

Mehr Infos:
https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=52343
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/01/new/nip_detail.html?gnpID=2014-108

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr Bernerinnen gewinnen Bübchen-Wissenschaftspreis

2013 hat die deutsche Firma Bübchen zum 1. Mal den Bübchen-Wissenschaftspreis für Hebammen gestiftet. Vom Aufruf bis zum Einsendeschluss wurden über 30 Arbeiten zu den unterschiedlichsten Themen und mit den verschiedensten Erkenntnissen eingereicht. Und seit dem 7. März 2014 stehen nun auch die Gewinnerinnen fest:

Der 1. Preis ging an Jacqueline Wagner und Karin Stucky von der Berner Fachhochschule (BFH). Ihre Arbeit, die sich mit «Traum(a)geburt - Risikofaktoren und Screening-Möglichkeiten für posttraumatische Belastungsstörungen in der postpartalen Phase» beschäftigt, überzeugte die Jury des Bübchen-Wissenschaftspreises auf ganzer Linie.


 

mehr Nachgeburtliche Betreuung: Qualität und Lücken

Ein Studie zu postnatal care im Rahmen der COST-Aktion IS907: «Childbirth: cultures, concerns and consequences», März 2014, Hochschule Luzern, Soziale Arbeit
Die Wichtigkeit der Unterstützung der Mütter und Väter in der postnatalen Periode ist in der wissenschaftlichen Literatur anerkannt. In der Schweiz gibt es verschiedene Studien dazu, jedoch sind dies meist kleinere qualitative Studien mit regionalen Stichproben. Und die wenigen vorhandenen quantitativen Studien basieren häufig auf Sekundärdatenanalysen oder fokussieren die Sicht der Fachpersonen und nicht jene der Mütter.

Die vorliegende Studie füllt eine Lücke, indem sie die subjektive Sicht der Mütter in Bezug auf die Qualität und Lücken der nachgeburtlichen Betreuung in der Deutschschweiz mit einer quantitativen Methodik erfragt. Sie leistet zudem einen Beitrag dazu, die gesundheitliche Versorgung von Müttern und Kindern nach der Geburt an den Bedürfnissen dieser Frauen selbst zu messen und Massnahmen zu prüfen, die es erlauben, die Gesundheitsversorgung an diesen auszurichten.