5. Mai: Internat. Hebammentag
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27.11.2013  «Herzensort» erschienen - ein Buch über Riggisberg
26.11.2013  Kein Raum für Sexismus
26.11.2013  Verein Stärnechind
25.11.2013  Petition mit 17'000 Unterschriften überreicht
24.11.2013  Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
01.11.2013  Statistik der frei praktizierenden Hebammen 2012
30.10.2013  Vaterschaftsurlaub und Elternurlaub in der Schweiz
30.10.2013  Krebsregistrierung: Neues Bundesgesetz geplant

 

mehr «Herzensort» erschienen - ein Buch über Riggisberg

Informationen der Autorinnen:
Am 26. März 2013 teilte man uns mit, dass der gemeinsame Verwaltungsrat vom Inselspital und vom Spital Netz Bern entschieden hat, unsere Geburtshilfe in Riggisberg per Ende Juli 2013 zu schliessen.Noch am selben Tag, nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe des Schliessungsentscheides, begann ein Kampf, den wir uns selbst nicht vorgestellt  und die Verantwortlichen im Verwaltungsrat und der Spital Netz Bern AG wohl so auch nicht erwartet hatten.
Die erste Medienmitteilung von Verena Piguet löste mediale Aufmerksamkeit aus. Die Facebook-Seite Die Geburtshilfe Riggisberg darf nicht geschlossen werden liess eine Solidaritätswelle anrollen, die uns selbst überraschte und das Zusammenstehen innerhalb des Spitals war eine klare Kampfansage. Wir haben alles nur Menschenmögliche unternommen, um unsere Geburtshilfe zu retten.


 

Kein Raum für Sexismus

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF präsentiert die neue Nummer ihrer Fachzeitschrift. «Frauenfragen» 2013 untersucht, was Sexismus mit Rollenstereotypen und Machtverhältnissen zu tun hat.
Der alltägliche Sexismus gegenüber Frauen und Mädchen äussert sich auf vielerlei Arten: In aufdringlichen Blicken, in der Sprache, in anzüglichen oder herablassenden Bemerkungen und Gesten, in ungewollten körperlichen Berührungen, in sexistischen Werbeplakaten und in den Medien. Bis heute sind die Handlungsspielräume der Geschlechter im öffentlichen Raum unterschiedlich gross. Immer mehr Frauen wehren sich auf unkonventionelle Weise gegen diese Zumutungen.
Die aktuelle Ausgabe fragt, was Sexismus mit Rollenstereotypen und den Machtverhältnissen zwischen Frauen und Männern zu tun hat. Beleuchtet wird sowohl die Auswirkung von Stadtplanung auf die Geschlechterbilder als auch der Zusammenhang zwischen zunehmender gesellschaftlicher Sexualisierung und Sexismus. Geklärt wird, wie es mit dem (rechtlichen) Schutz vor Sexismus aussieht, und in den Interviews und Porträts zeigt sich, was Engagement gegen Sexismus alles beinhalten kann.

Bestelladresse
«Frauenfragen» 2013 kann auf der Website der EKF bestellt werden (Printausgabe) und ist auch als PDF verfügbar: www.ekf.admin.ch >> Dokumentation >> Zeitschrift Frauenfragen

Mehr Infos: http://www.ekf.admin.ch/dokumentation/00507/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Verein Stärnechind

Der Verein Stärnechind stellt für früh- und fehlgeborene Kinder Kleidchen her und stellt den betroffenen Eltern eine Erinnerungsbox zur Verfügung. Mit der Erinnerungsbox möchte der Verein Stärnechind den Eltern die Zeit der Trauer ein wenig erleichtern. Die Eltern erhalten im Spital oder Geburtshaus eine Erinnerungsbox mit einer Mütze wie ihr Kind sie getragen hat, eine zweiteilige Herzkette aus Ton (ein Herz kann dem Kind auf seine letzte Reise mitgegeben werden) sowie einen Engel aus Federn. Zudem enthält die Box eine Erinnerungsurkunde sowie diverses Infomaterial von Vereinen, an die sich die trauernden Eltern wenden können.

Spitälern und Geburtshäusern stellt der Verein Stärnechind Kleidchen, Mützchen und Umschlagtücher kostenlos zur Verfügung, um den Eltern einen würdigen Abschied ihres verstobenen Kindes zu ermöglichen.
Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Sämtliche Spenden fliessen zu 100 Prozent in das Projekt Stärnechind.

Mehr Infos: http://www.stärnechind.ch/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Petition mit 17'000 Unterschriften überreicht

Die Einführung von hebammengeleiteten Geburtshilfeangeboten in Schweizer Spitälern liegt nun in den Händen der Kantonsregierungen.
Die Sektionen des Schweizerischen Hebammenverbandes (SHV) haben eine entsprechende Petition dem Präsidenten der Sanitätsdirektorenkonferenz (GDK), Herrn Regierungsrat Carlo Conti, am Donnerstag, 21. November 2013 in Bern überreicht.

13 Sektionen des SHV aus allen Landesteilen unterstützen die Petition für die Einführung der hebammengeleiteten Geburtshilfe in Schweizer Spitälern. Diese hat das Ziel die normale physiologische Geburt zu fördern. In sechs Monaten wurden 17'002 Unterschriften zusammentragen.
24 verschiedene Organisationen und Parteien unterstützten sie bei ihrem Vorhaben. Die SHV-Sektion Bern startete die Petition anlässlich des Schweizerischen Hebammenkongresses vom 15./16. Mai 2013 in Thun unter dem Motto «Geburtshilfliche Versorgung neu gestalten: Das Potenzial von Hebammen nutzen».
Die Unterzeichnenden fordern Gesundheitsdirektionen und Spitalleitungen aller Kantone auf:

- Hebammengeleitete Geburtshilfeangebote in Spitälern einzuführen, welche sich an gesunde Frauen mit einem geringen Risiko für Komplikationen richtet, in der die fachliche Betreuung der Frauen und Familien sowie die organisatorische Leitung unter der Verantwortung von Hebammen liegen.

- Hebammengeleitete Geburtshilfeangebote in Spitälern einzuführen, mit der eine kontinuierliche und ganzheitliche Betreuung von Frauen während der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettzeit im stationären und im ambulanten Bereich ermöglicht wird.
Bern, November 2013

Mehr Infos: http://www.bernerhebamme.ch/petition

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Am Montag, 25.11.2013, findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Dazu startet der cfd die alljährlichen 16 Tage, die mit dem Frauentag beginnen und mit dem Menschenrechtstag enden.
Gewalt zerstört Vertrauen und verbreitet Angst. Manche Gewalterlebnisse verletzen Menschen für ein ganzes Leben lang. Besonders Frauen erleben Gewalt vor allem dort, wo sie eigentlich ganz Anderes erwarten - in der Liebe und in der Sexualität. Denn Gewalt innerhalb von Partnerschaften und Beziehungen ist die am meisten verbreitete Form von Gewalt an Frauen. Weltweit erlebt mehr als jede dritte Frau in ihrem Leben häusliche oder sexuelle Gewalt.

Dieses Jahr steht die sexuelle Gewalt im Fokus der Kampagne.

Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, Frauenhäuser, Selbstverteidigungsvereine und Opferhilfestellen treten in diesen 16 Tagen gemeinsam an die Öffentlichkeit. Sie machen aufmerksam auf das tabuisierte Thema und zeigen auf, was dagegen unternommen wird.

Mehr zu den verschiedenen Aktionen erfahren Sie unter dem Link des Christlichen Friedensdienstes (cfd) mit Sitz in Bern.

Istanbul Konvention
Im September 2013 unterzeichnete die Schweiz das Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, die sogenannte Istanbul Konvention. Mehr dazu finden Sie unter den Links des Eidgenössischen Departments für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Mehr Infos:
http://www.cfd-ch.org/16tage/index.php
http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/recent/dossie/frauen.html
http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/recent/dossie/frauen/battig.html

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Statistik der frei praktizierenden Hebammen 2012

Die Tätigkeiten der frei praktizierenden Hebammen in den Bereichen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett werden in einer Statistik umfassend erhoben und die gesamtschweizerischen Daten werden in einem jährlichen Statistikbericht vorgestellt. Der Bericht 2012 und das Faktenblatt sind am 31.10.2013 erschienen.

Mehr Infos: http://www.hebamme.ch/de/heb/shv/stats.cfm

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Vaterschaftsurlaub und Elternurlaub in der Schweiz

Der Bundesrat hat den Bericht 'Vaterschaftsurlaub und Elternurlaub, Auslegeordnung und Präsentation unterschiedlicher Modelle' in Erfüllung des Postulats Fetz an seiner Sitzung vom 30. Oktober 2013 verabschiedet.
Der Bericht erläutert die gegenwärtige Situation in der Schweiz, auf internationaler Ebene und in verschiedenen europäischen Staaten. Es werden acht Modelle von Vaterschafts- und Elternurlaub beschrieben. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass ein solcher Urlaub zu einer partnerschaftlicheren Rollenteilung in der Familie beitragen kann. Somit zählt der Urlaub zu den Massnahmen, welche die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit für junge Familien zu verbessern vermögen. Im Weiteren hat der Bundesrat das EDI beauftragt, bis Mitte 2014 eine Regelung im Bundesrecht zu prüfen, die den Arbeitnehmenden das Recht gäbe, nach der Geburt ihres Kindes das Erwerbspensum zu reduzieren. Bei dieser Massnahme handelt es sich zwar nicht um einen Elternurlaub, sie würde aber gleichwohl zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie beitragen.

Mehr Infos: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=50638

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Krebsregistrierung: Neues Bundesgesetz geplant

Eine flächendeckende Krebsregistrierung ermöglicht Fortschritte bei der Prävention, Früherkennung und Behandlung von Krebs. Deshalb will der Bundesrat eine bundesgesetzliche Grundlage für eine vollständige und einheitliche Erfassung der Daten zu Krebserkrankungen schaffen. Der Vorentwurf ist in der Vernehmlassung auf breite Zustimmung gestossen. Der Bundesrat hat deshalb das Eidgenössische Departement des Innern beauftragt, bis Ende 2014 einen Gesetzesentwurf zu erarbeiten. Das Bundesgesetz über die Registrierung von Krebserkrankungen ist Teil der Gesamtschau Gesundheit2020 des Bundesrates.

Mehr Infos: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=50754

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein