5. Mai: Internat. Hebammentag
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26.06.2013  Darmkrebsvorsorge erweitert
26.06.2013  Kein Verbot von Weichmachern
26.06.2013  Fachtagung Stillen, 26. September 2013, Teufen
26.06.2013  Justine-Siegemund-Preis 2012 geht an Bernerinnen
26.06.2013  45 Millionen Menschen auf der Flucht
26.06.2013  SMS verderben die Sprache nicht
26.06.2013  ICM-Kongress in Prag, 1. bis 5. Juni 2014
20.06.2013  SHV-Sektion Bern lanciert Petition

 

Darmkrebsvorsorge erweitert

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) übernimmt zukünftig zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen um Darmkrebs möglichst früh zu erkennen. Dies hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) beschlossen. Ab 1. Juli 2013 werden Vorsorgeuntersuchungen zu Dickdarmkrebs bei allen Personen zwischen 50 und 69 Jahren durch die OKP abgedeckt.

Mehr Infos: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=49404

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Kein Verbot von Weichmachern

Der Weichmacher Bisphenol A soll vorerst nicht verboten werden. Der Bundesrat lehnt eine entsprechende Forderung ab. Er will zuerst einen Bericht über den Nutzen und die Gefahren des Stoffes abwarten, der in Verpackungen, Spielzeugen, Babyflaschen und Kassenbons auftaucht. Zum Verbot musste sich die Regierung im Zusammenhang mit einer Motion 13.3337 von Nationalrat Luc Barthassat (CVP, Genf.)

Mehr Infos: http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20133337

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Fachtagung Stillen, 26. September 2013, Teufen

Die Schweizerische Stiftung zur Förderund des Stillens lädt zu einer interdisziplinären Fachtagung nach Teufen ein. Mehr Informationen entnehmen Sie dem PDF.

Fachtagung Stillen_Vorinformation_26_9_2013.pdf

Mehr Infos: http://www.stiftungstellen.ch

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Justine-Siegemund-Preis 2012 geht an Bernerinnen

Anlässlich des Deutschen Hebammenkongresses im Mai 2013 wurden Jeannine Troendle und Marisa Zumbrunn, Hebammenstudentinnen an der Berner Fachhochschule (BFH) mit dem 2. Preis im Wert von 500.- Euro für ihre Arbeit «B-Streptokokken: Antibiotika versus vaginale Knoblauchtherapie» ausgezeichnet. Der SHV gratuliert herzlich!

Alle drei Jahre stiftet der Hippokrates Verlag einen Preis zur Förderung wissenschaftlichen Arbeitens von Hebammenschülerinnen und -studentinnen. Eingereicht werden können alle noch nicht publizierten wissenschaftlichen Arbeiten von Hebammenschülerinnen/-studentinnen, die in den Jahren 2010 bis 2012 im Rahmen der Ausbildung entstanden sind.


http://de.wikipedia.org/wiki/Justine_Siegemundin

Mehr Infos:
https://www.thieme.de/de/hebammenarbeit/ausbildung-justina-siegemund-preis-2217.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Justine_Siegemundin

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr 45 Millionen Menschen auf der Flucht

Die Zahl der intern vertriebenen Menschen wird laut UNO in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Weniger die bewaffneten Konflikte, sondern vielmehr der Klimawandel, die Nahrungsmittelkrise oder der Kampf um Rohstoffe treiben diese Menschen in die Flucht.

Bevölkerungswachstum, Landflucht und Wasserknappheit seien weitere Ursachen, weshalb Millionen von Menschen ihre gewohnte Umgebung verlassen müssten. Bereits heute seien mehr Menschen wegen Naturkatastrophen auf der Flucht als wegen Kämpfen.
Sie erhalten aber nicht den Status von Flüchtlingen, welcher sich nach der Konvention von 1951 richtet. Dies schaffe ein Problem, diese Menschen nach internationalem Recht zu schützen, hielt das UNHCR in seinem Bericht fest.


 

SMS verderben die Sprache nicht

Wenn Schweizerinnen und Schweizer SMS schreiben, verwenden sie nur wenige englische Ausdrücke.
Zudem sind die Anglizismen eher ein Zeichen höherer Bildung als ein Hinweis auf den Sprachzerfall, wie eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderte Studie zeigt.

Englisch wird immer wichtiger, auch in der Schweiz. Sprachpuristen befürchten deshalb, dass Anglizismen in den Landessprachen überhand nehmen. Gemeinhin wird angenommen, dass englische Ausdrücke gerade bei jungen Menschen "in" sind, vor allem wenn sie neue, informelle Kommunikationsformen wie SMS verwenden. Dies ist jedoch nicht der Fall, wie Forschende um Elisabeth Stark vom Romanischen Seminar der Universität Zürich im Rahmen einer breit angelegten Untersuchung herausgefunden haben, der insgesamt 26000 SMS zugrunde liegen.

Sehr selten englische Ausdrücke
So wurden je 4600 SMS von zumeist jungen Menschen aus der Deutsch- und der Westschweiz auf Anglizismen untersucht. Es zeigt sich, dass englische Ausdrücke sowohl in deutschen als auch in französischen SMS selten sind. Nur 3,16 Prozent (deutsch) respektive 2,34 Prozent (französisch) aller Wörter oder Wortteile waren englisch. Die meisten davon (deutsch: 2,57 Prozent, französisch: 1,76 Prozent) waren Entlehnungen wie "Computer", "Handy" oder "joggen/jogging", die längst Eingang in den Duden und den Grand Robert gefunden haben. Bloss 0,59 Prozent (deutsch) und 0,58 Prozent (französisch) waren "echte" englische Wörter. Am häufigsten benutzt werden dabei feste Begrüssungs- und Abschiedsformeln wie "Hi", "Love you" oder "Kisses".

Mehr Infos: http://www.snf.ch/D/Medien/Medienmitteilungen/Seiten/2013.aspx?NEWSID=1978&WEBID=705D0BF9-BC95-43E6-

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

ICM-Kongress in Prag, 1. bis 5. Juni 2014

Den neuesten Newsletter zum Kongress finden Sie hier als PDF oder unter der angegebenen Website.

ICM2014-Newsletter-June-2013.pdf

Mehr Infos: http://www.internationalmidwives.org/events/triennial-congress/prague-2014.html

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr SHV-Sektion Bern lanciert Petition

Anlässlich des Kongresses des Schweizerischen Hebammenverbandes in Thun im Mai 2013 lancierte die SHV-Sektion Bern eine Petition für die Einführung der hebammengeleiteten Geburtshilfe in Schweizer Spitälern.

Mit der Petition werden Gesundheitsdirektionen und Spitalleitungen aller Kantone aufgefordert:

1. Hebammengeleitete Geburtshilfeangebote in Spitälern einzuführen, die sich an gesunde Frauen mit einem geringen Risiko für Komplikationen richten, in der die fachliche Betreuung der Frauen und Familien sowie die organisatorische Leitung unter der Verantwortung von Hebammen liegen.

2. Hebammengeleitete Geburtshilfeangebote in Spitälern einzuführen, mit der eine kontinuierliche und ganzheitliche Betreuung von Frauen während der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettzeit im stationären und im ambulanten Bereich ermöglicht wird.