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01.12.2013  «Aufwachsen - Gesund ins Leben starten» lanciert
01.12.2013  Kein Raum für Sexismus
01.12.2013  Die Kosten der stationären Spitalaufenthalte 2011
27.11.2013  Familienzulagenregister erfolgreich in Betrieb
27.11.2013  Tarifstruktur SwissDRG Version 3.0 genehmigt
27.11.2013  Frankreich: Hebammen gehen auf die Strasse
27.11.2013  Männlich, weiblich oder kein Eintrag
27.11.2013  Vaterschaftsurlaub und Elternurlaub in der Schweiz

 

mehr «Aufwachsen - Gesund ins Leben starten» lanciert

Alle Kinder in der Schweiz sollen, unabhängig von ihrer sozialen oder nationalen Herkunft, ihr Leben möglichst gesund beginnen können. Das ist das Ziel des Integrationsdialogs «Aufwachsen - Gesund ins Leben starten». Der Dialog ist eine Initiative der Tripartiten Agglomerationskonferenz (TAK). Ihre Gesprächspartner sind die Berufsverbände jener Fachpersonen, die während der Schwangerschaft, der Geburt und der ersten Lebensjahre Kleinkinder und Eltern betreuen und beraten.

Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre haben einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes. In dieser Phase trägt die fachliche Betreuung durch Ärzteschaft, Hebammen und Beratungsstellen viel dazu bei, dass sich Kinder körperlich, geistig und sozial gut entwickeln können. Entsprechende Angebote werden aber nicht von allen Eltern gleichermassen genutzt, was für die Mütter und die Kinder negative Folgen haben kann. Betroffen sind insbesondere sozioökonomisch benachteiligte oder eingewanderte Familien.


 

Kein Raum für Sexismus

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF präsentiert die neue Nummer ihrer Fachzeitschrift. «Frauenfragen» 2013 untersucht, was Sexismus mit Rollenstereotypen und Machtverhältnissen zu tun hat.
Der alltägliche Sexismus gegenüber Frauen und Mädchen äussert sich auf vielerlei Arten: In aufdringlichen Blicken, in der Sprache, in anzüglichen oder herablassenden Bemerkungen und Gesten, in ungewollten körperlichen Berührungen, in sexistischen Werbeplakaten und in den Medien. Bis heute sind die Handlungsspielräume der Geschlechter im öffentlichen Raum unterschiedlich gross. Immer mehr Frauen wehren sich auf unkonventionelle Weise gegen diese Zumutungen.

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift fragt, was Sexismus mit Rollenstereotypen und den Machtverhältnissen zwischen Frauen und Männern zu tun hat. Beleuchtet wird sowohl die Auswirkung von Stadtplanung auf die Geschlechterbilder als auch der Zusammenhang zwischen zunehmender gesellschaftlicher Sexualisierung und Sexismus. Geklärt wird, wie es mit dem (rechtlichen) Schutz vor Sexismus aussieht, und in den Interviews und Porträts zeigt sich, was Engagement gegen Sexismus alles beinhalten kann.

Bestelladresse
«Frauenfragen» 2013 kann auf der Website der EKF bestellt werden (Printausgabe) und ist auch als PDF verfügbar: www.ekf.admin.ch >> Dokumentation >> Zeitschrift Frauenfragen

Mehr Infos: http://www.ekf.admin.ch/dokumentation/00507/

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Die Kosten der stationären Spitalaufenthalte 2011

Im 2011 beliefen sich die durchschnittlichen Kosten für einen stationären Spitalaufenthalt auf 9249 Franken. Hinter diesem Durchschnittswert verbergen sich jedoch grosse Unterschiede. Bei einigen Dutzend Hospitalisierungen, die besonders anspruchsvolle Betreuung erforderten, beliefen sich die Kosten auf mehrere Hunderttausend Franken pro Spitalaufenthalt.

Die häufigsten Spitalaufenthalte - jene der Neugeborenen, die am geplanten Geburtstermin und ohne Komplikationen zur Welt gekommen sind - kosteten hingegen weniger als 2000 Franken pro Fall.

Die vorliegende Publikation zeigt auf, wie sich die Art der behandelten Krankheit, die Pflege, das Alter der Patientinnen und Patienten, die Dauer ihres Spitalaufenthalts und allfällige Komplikationen auf die Kosten der stationären Spitalaufenthalte auswirken können.

Mehr Infos: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/01/new/nip_detail.html?gnpID=2013-714

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr Familienzulagenregister erfolgreich in Betrieb

Das nationale Familienzulagenregister ist seit dem 1. Januar 2011 in Betrieb. Die Bilanz nach zwei Jahren fällt sehr positiv aus.
Seit Januar 2009 regelt das Familienzulagengesetz auf nationaler Ebene den minimalen Anspruch auf Kinder- oder Ausbildungszulagen. Es stellt auch klar, welcher Elternteil Anspruch auf die Zulagen hat, wenn Mutter und Vater beide erwerbstätig sind. Am 1. Januar 2011 wurde das nationale Familienzulagenregister in Betrieb genommen. Das Register ist ein wesentliches Instrument zur Unterstützung der Durchführungsstellen in ihren Bemühungen, Mehrfachbezüge von Familienzulagen für ein Kind zu verhindern. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) hat auf der Basis von Erhebungen bei allen Durchführungsstellen eine Bilanz der ersten zwei Betriebsjahre gezogen.


 

Tarifstruktur SwissDRG Version 3.0 genehmigt

Der Bundesrat hat die weiterentwickelte Tarifstruktur SwissDRG an seiner Sitzung vom 13. November 2013 genehmigt. Die Version 3.0 tritt am 1. Januar 2014 in Kraft; sie ersetzt die vorgängige Version 2.0.

Mehr Infos: http://www.swissdrg.org/de/index.asp?navid=0

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Frankreich: Hebammen gehen auf die Strasse

Hebammen in Frankreich, die eine ausserklinische Geburt anbieten, können sich seit 2001 keine Versicherung mehr leisten. Von den Versicherern war ihnen eine Prämie von 22 000.- Euro pro Jahr vorgeschlagen worden  in der gleichen Höhe, wie sie der Versicherung der GynäkologInnen, die in Kreisssälen tätig sind, entspricht. Eine solche Versicherungssumme ist für eine Hebamme nicht erschwinglich und bedeutet das Aus für die ausserklinische Geburt. Einige Hebammen hatten daraufhin Geburten in Geburtshäusern oder zu Hause begleitet, ohne versichert zu sein.
Nun muss eine Hebamme, die ausserklinische Geburtshilfe ohne Versicherung anbietet, ausserdem mit einer Geldstrafe in Höhe von 45 000.- Euro rechnen - und mit dem Entzug ihrer Arbeitserlaubnis.

Dieses Prozedere bedeutet das Aus für die Hausgeburt in Frankreich und widerspricht dem Menschenrecht auf die freie Wahl des Geburtsortes. Dies sehen auch viele der Hebammen in Frankreich so, die seit vielen Jahren mit wenigen Interventionen und einem grossen Fach- und Erfahrungswissen Geburten ausserhalb der Klinik begleiten. Auch viele Frauen und Familien sind entsetzt und rufen zur Demonstration auf.
Quelle: Deutsche Hebammenzeitschrift 11/2013

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Männlich, weiblich oder kein Eintrag

Das deutsche Recht steht vor einer Änderung, die bedeutende gesellschaftspolitische Bedeutung hat: Es gibt künftig ein drittes Geschlecht - also nicht mehr nur Männer und Frauen, sondern auch ein unbestimmtes Geschlecht. Damit trägt der Gesetzgeber dem Umstand Rechnung, dass es intersexuelle Menschen gibt: Menschen mit nicht eindeutigen, also mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen. Bisher war im Geburtsbuch jeder entweder dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuzuordnen. Diese rechtliche Grundeinteilung soll vom 1. November 2013 an Vergangenheit sein. Dann soll der neue Paragraph 22 des Personenstandsgesetzes in Kraft treten, der die bisher zwingende Einordnung beseitigt. Es werden künftig nicht der Vermerk «Zwitter», «intersexuell» oder Ähnliches eingetragen - sondern einfach gar nichts. Betroffene können sich dann, wenn sie wollen, später für ein Geschlecht entscheiden und einen entsprechenden Eintrag vornehmen lassen.
Quelle: focus.de/Deutsche Hebammenzeitschrift, 10/2013

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Vaterschaftsurlaub und Elternurlaub in der Schweiz

Im Juni 2011 reichte Ständerätin Anita Fetz das Postulat «Freiwillige Elternzeit und Familienvorsorge» (11.3492) ein und ersuchte den Bundesrat, das Modell eines Elternurlaubs zu prüfen, das durch privates Sparen und flankierende Steuermassnahmen finanziert würde. Der Bundesrat hat nun den Bericht «Vaterschaftsurlaub und Elternurlaub, Auslegeordnung und Präsentation unterschiedlicher Modelle» in Erfüllung des Postulats Fetz am 30. Oktober 2013 verabschiedet. Der Bericht erläutert die gegenwärtige Situation in der Schweiz, auf internationaler Ebene und in verschiedenen europäischen Staaten. Es werden acht Modelle von Vaterschafts- und Elternurlaub beschrieben. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass ein solcher Urlaub zu einer partnerschaftlicheren Rollenteilung in der Familie beitragen kann. Somit zählt der Urlaub zu den Massnahmen, welche die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit für junge Familien zu verbessern vermögen. Im Weiteren hat der Bundesrat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) beauftragt, bis Mitte 2014 eine Regelung im Bundesrecht zu prüfen, die den Arbeitnehmenden das Recht gäbe, nach der Geburt ihres Kindes das Erwerbspensum zu reduzieren. Bei dieser Massnahme handelt es sich zwar nicht um einen Elternurlaub, sie würde aber gleichwohl zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie beitragen.

Mehr Infos: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=50638>

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein