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18.12.2015  Neue Tarifstruktur für stationäre Leistungen
18.12.2015  Mehr Patientensicherheit dank nationalen Qualitätsprogrammen
18.12.2015  Filmabend „Myanmar Midwife"
18.12.2015  Nationales Austauschtreffen zu fide-Sprachkursen
26.11.2015  Tagung „Mutter-Kind-Bindung und Geburtsverarbeitung“
26.11.2015  Gesundheitskosten betragen knapp 70 Mrd. CHF
26.11.2015  Welchen Einfluss haben Milchprodukte auf Entzündungen?
26.11.2015  Weitere Massnahmen gegen weibliche Genitalverstümmelungen

 

Neue Tarifstruktur für stationäre Leistungen

In der Tarifstruktur SwissDRG wird festgelegt, wie die stationären Leistungen im akutsomatischen Bereich der Spitäler von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung entschädigt werden. In der Version 5.0, die am 1. Januar in Kraft trat, hat sich die Anzahl der Zusatzentgelte leicht erhöht. Durch Zusatzentgelte werden die Spitäler, die gewisse spezielle und kostenintensive Leistungen erbringen, spezifisch für solche Leistungen vergütet. Wenn sich bspw. Hämophilie-Patienten (Bluter) im Spital einer Blinddarmoperation unterziehen müssen, brauchen sie zusätzlich bestimmte teure Arzneimittel; diese Arzneimittel benötigen sie jedoch unabhängig vom Eingriff.
Der Bundesrat ist nach wie vor der Ansicht, dass die Differenzierung der Tarifstruktur noch nicht ausreichend ist. Daher empfiehlt der Bundesrat, die Tarifstruktur anhand der neuen Spitalklassifikation des Bundesamtes für Gesundheit differenziert anzuwenden, sollten sich die Tarifpartner nicht auf eine klare Strategie in Richtung eines einheitlichen Basispreises einigen können. Mit der Spitalklassifikation können Spitäler anhand bestimmter Merkmale (z. B. durchschnittlicher Schweregrad ihrer Fälle) in Gruppen mit ähnlicher Spitalstruktur eingeteilt und somit verglichen werden.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Mehr Patientensicherheit dank nationalen Qualitätsprogrammen

Die Steigerung der Qualität gehört zu den Prioritäten der bundesrätlichen Strategie „Gesundheit2020“. Drei Ziele stehen dabei im Vordergrund: Die Qualität der medizinischen Leistungen soll verbessert, die Patientensicherheit erhöht und die Kostensteigerung in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gedämpft werden. Um diese Ziele zu erreichen und den heutigen Schwächen bei der Qualität der Leistungen entgegenzuwirken, sollen zusätzliche nationale Programme erarbeitet und umgesetzt werden.
Der Bund wird dazu auch in Zukunft mit bestehenden Organisationen zusammenarbeiten und die bestehenden Aktivitäten in einem Netzwerk besser koordinieren und ausbauen. Eine tragende Rolle wird die Stiftung Patientensicherheit Schweiz spielen, die schon bisher im Rahmen der Qualitätsstrategie des Bundes Pilotprogramme durchführt, etwa zur sicheren Chirurgie und zur Medikationssicherheit.
Geplant ist zudem, weitere Qualitätsindikatoren zu entwickeln, mit der sich die Qualität medizinischer Leistungen messen und beurteilen lassen. Der Bund publiziert solche Indikatoren bereits heute für die Akutspitäler; sie sollen in Zukunft auch im ambulant-ärztlichen Bereich entwickelt werden, um die Transparenz zu erhöhen.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Filmabend „Myanmar Midwife"

Medicus Mundi Schweiz lädt zusammen mit Women’s Hope International und Save the Children herzlich ein zum Filmabend „Myanmar Midwife – Aus dem Leben einer Hebamme in Myanmar“. Der Film zeigt Daw Nweni Cho, eine staatliche Hebamme in Myanmar bei ihrer täglichen Arbeit. Daw Nweni Cho versorgt sieben Dörfer mit über 2000 Menschen und ist neben ihren Aufgaben als Hebamme auch für die medizinische Grundversorgung der Dorfbewohner zuständig. Der Film veranschaulicht auf eindrückliche Weise, unter welchen Bedingungen vom Staat angestellte Hebammen in Myanmar arbeiten, sowie die Umstände, in denen Frauen gebären und welchen Risiken sie dabei ausgesetzt sind.

13. Januar 2016, um 18.30 Uhr im CineMovie1 in Bern:
Dokumentarfilm „Myanmar Midwife“ (43 Minuten) und anschliessend „Ein Jahr danach“ (8 Minuten), OV mit deutschen Untertiteln; Gespräch mit Meta Marz, Hebamme, und Carine Weiss, Medicus Mundi Schweiz, moderiert von Gerhard Bärtschi, Women’s Hope International, anschliessend Apéro.

10. Februar 2016, um 18.30 Uhr im Kino Riffraff in Zürich:
Dokumentarfilm „Myanmar Midwife“ (43 Minuten) und anschliessend „Ein Jahr danach“ (8 Minuten), OV mit deutschen Untertiteln; Gespräch mit Martina Frank, Save the Children, und Meta Marz, Hebamme, moderiert von Carine Weiss, Medicus Mundi Schweiz.

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SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Nationales Austauschtreffen zu fide-Sprachkursen

Am Kick-off-Meeting vom 3. Februar 2015 hat das Staatssekretariat für Migration die Ausschreibung der 2. Pilotphase der fide-Sprachkurse zu Schwangerschaft, Geburt und früher Kindheit lanciert. Es werden unterdessen insgesamt 14 Projektträgerschaften und 19 Pilotsprachkurse unterstützt. Das Staatssekretariat für Migration lädt involvierte Akteure und Schlüsselpersonen im Bereich der Sprach- und Gesundheitsförderung sowie der Erwachsenenbildung und frühen Förderung zu einem nationalen Austausch im Staatssekretariat für Migration in Wabern/Bern ein am 4. Februar 2016 von 14 bis 17 Uhr.
Ziel des Treffens ist es, die Pilotprojekte und deren Erfahrungen bekannt zu machen und gemeinsam offene Fragen, Herausforderungen und nächste Schritte zu besprechen. Insbesondere soll die nachhaltige Verankerung des Projekts sowie die Erreichbarkeit der Zielgruppe der zukünftigen Mütter diskutiert werden. Das Detailprogramm folgt. Anmeldungen bitte bis am 18. Dezember 2015 an branka.vukmirovic@sem.admin.ch.

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SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Tagung „Mutter-Kind-Bindung und Geburtsverarbeitung“

Viele Fachpersonen rund um Mütter und Babys werden in diesen Begleitungen immer wieder mit dem Thema der Bindung konfrontiert. Unweigerlich zur Heilung von Bindungsverletzungen gehört auch die Geburtsverarbeitung der Frauen (mehrheitlich Frauen), manchmal auch die der Väter. Denn gerade bei schweren Geburten reisst oft die Verbindung zwischen Mutter und Baby ab. Die verschiedenen Facetten dieses so wichtigen menschlichen Lebensbereichs von Bindung, Verbindung oder eben auch möglichen Bindungsverletzungen zwischen Müttern und ihren Babys greift die Tagung „Mutter-Kind-Bindung und Geburtsverarbeitung: Guter Start ins Leben“ des Netzwerks Verarbeitung Geburt am 29. Januar 2016 im Festsaal Hotel Römertor, Winterthur, auf.

Mehr Infos: Details und Anmeldung

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Gesundheitskosten betragen knapp 70 Mrd. CHF

Dies sind die Ergebnisse der neuesten definitiven Zahlen des Bundesamts für Statistik zu den Kosten und der Finanzierung des Gesundheitswesens: Die Ausgaben sind 2013 um 2,5% gewachsen. Sie liegen damit unter dem Trend der letzten fünf Jahre (+3,5%). In Verbindung mit einem Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 1,7% stieg das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt auf 10,9%.
Die Gesundheitsausgaben für Krankenhäuser blieben in diesem Jahr mit einem Wachstum von 1,4% nahezu stabil. Dieser geringe Anstieg der Ausgaben für Krankenhäuser muss jedoch im Zusammenhang mit dem hohen Anstieg von 7,4% im Vorjahr gesehen werden. Über beide Perioden gerechnet ergibt sich ein mittleres Wachstum von 4,3%, was ungefähr der durchschnittlichen Wachstumsrate der letzten fünf Jahre (+4,1%) entspricht.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Welchen Einfluss haben Milchprodukte auf Entzündungen?

Milchprodukte werden regelmässig mit der Begründung negativ dargestellt, dass sie entzündliche Vorgänge und somit nicht übertragbare chronische Krankheiten im Menschen fördern und die Gesundheit schädigen können. Die Kluft zwischen diesen Aussagen und der verfügbaren wissenschaftlichen Studien ist gross. In der Vergangenheit wurde vielfach erforscht, welchen Einfluss Milch und Milchprodukte auf das Immunsystem des Menschen und im speziellen auf Entzündungsreaktionen haben; eine kritische Zusammenfassung der verschiedenen Ergebnisse fehlte allerdings.
Ziel der von Agroscope geleiteten und in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Critical Reviews in Food Science and Nutrition“ veröffentlichten Studie war es, sich einen Überblick über durchgeführte Humanstudien zu verschaffen, die den Einfluss von Milchprodukten auf Entzündungsreaktionen im Menschen thematisierten. Die Forschenden fanden insgesamt 52 Studien mit 71 Studienresultaten, die sich mit diesem Thema beschäftigten. Aufgrund dessen, dass es keine Methode gibt, die es ermöglicht, Resultate aus einer sehr unterschiedlichen Studienlandschaft korrekt zu beurteilen, entschlossen sich die Autoren dazu, eine Entzündungspunktzahl zu entwickeln. Diese Bewertungsmethode ergab schliesslich – sofern man nicht an einer Milchallergie leidet – einen leicht entzündungshemmenden Einfluss der Milchprodukte, und vor allem Menschen mit einem eingeschränkten Stoffwechsel könnten von dieser Lebensmittelgruppe profitieren.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Weitere Massnahmen gegen weibliche Genitalverstümmelungen

In die Schweiz wandern zunehmend Frauen aus Ländern ein, in denen die weibliche Genitalverstümmelung praktiziert wird. Schätzungen gehen davon aus, dass in unserem Land rund 14‘700 betroffene oder gefährdete Mädchen und Frauen (v. a. aus Eritrea, Äthiopien und Ägypten) leben, wie ein Bericht in Erfüllung einer Motion von Nationalrätin Maria Bernasconi festhält.
In einer Umfrage erklärten 2012 vier von fünf Gynäkologinnen und Gynäkologen und zwei Drittel der Hebammen, Kontakt mit beschnittenen Mädchen oder Frauen gehabt zu haben. Ein Drittel der Befragten aus dem Gesundheits-, Asyl-und Sozialbereich gaben an, sie hätten in ihrem Arbeitsalltag schon erlebt, dass ein Mädchen in Gefahr war, eine Genitalverstümmelung zu erleiden. Eine Genitalverstümmelung kann schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit der betroffenen Mädchen und Frauen haben und gilt in der Schweiz als schwere Körperverletzung.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das Staatssekretariat für Migration (SEM) unterstützen seit 2003 verschiedene Präventions- und Sensibilisierungsmassnahmen gegen weibliche Genitalverstümmelung. Dazu gehört insbesondere eine Vermittlungsstelle zur Prävention von Mädchenbeschneidung, die von der Caritas Schweiz geführt wird. In den kommenden Jahren planen das BAG und das SEM, Informations-, Beratungs- und Präventionsaktivitäten eines Netzwerks mitzufinanzieren, das durch verschiedene Organisationen aufgebaut und getragen werden soll.

SHV/FSSF, Miryam Azer