5. Mai: Internat. Hebammentag
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24.05.2017  Epilepsiemedikament schädigte tausende Ungeborene
04.05.2017  «Hebamme.ch» Nr. 5/2017
01.05.2017  Elternbroschüre «Ernährungsspass im Familienalltag»
01.05.2017  Sonnenschutzmittel in der Stillzeit?
26.04.2017  Sitzung des ZV: DV-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
26.04.2017  Elektronisches Patientendossier
26.04.2017  Gesundheitsversorgung in Flüchtlingsunterkünften
26.04.2017  Neues Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung

 

Epilepsiemedikament schädigte tausende Ungeborene

Bis zu 4100 Kinder sind in Frankreich offenbar mit Missbildungen zur Welt gekommen – weil ihre Mütter während der Schwangerschaft ein Anti-Epileptikum mit dem Wirkstoff Valproat einnahmen. Zu diesem Ergebnis kommt die französische Arzneimittelaufsicht in einer ersten Schätzung. Frauen, die während der Schwangerschaft Valproat zu sich nehmen, haben ein vierfach erhöhtes Risiko, ein Kind mit schweren Missbildungen auf die Welt zu bringen. Untersucht wurden Geburten seit der Einführung des Medikaments Depakine mit dem Wirkstoff Valproat im Jahr 1967.
Das vom französischen Pharmariesen Sanofi hergestellte Medikament wird gegen Epilepsie verschrieben. Seit Anfang der 1980er-Jahre ist die Gefahr von Missbildungen bei Babys bekannt. Betroffene Familien gehen in Frankreich mit juristischen Mitteln gegen Sanofi vor. Sie werfen dem Pharmakonzern vor, schwangere Frauen nicht hinreichend informiert zu haben.
Nach den Klagen in Frankreich hat auch in der Schweiz eine Frau Strafanzeige eingereicht. Sie klagt gegen Sanofi und das Universitätsspital Lausanne. Beide hätten die Behinderung ihrer Kinder mitverschuldet. Die beiden Kinder litten an «schweren kognitiven Beeinträchtigungen und Autismus und müssen die Schule in einer spezialisierten Einrichtung besuchen», sagte ihre Anwältin. Die Frau hatte jahrelang das Epilepsiemedikament Depakine eingenommen, auch während ihrer Schwangerschaft. Es sei die erste Strafanzeige wegen Depakine in der Schweiz, sagte die Anwältin der betroffenen Frau. Bislang gebe es nur Zivilklagen.

Quelle: www.srf.ch > Titel im Suchfeld eingeben

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

«Hebamme.ch» Nr. 5/2017

Literaturliste zum Artikel «So sieht das Kompetenzprofil einer Hebamme MSc aus» von Dorothée Eichenberger, Beatrice Friedli und Monika Beck.

Literaturliste

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Elternbroschüre «Ernährungsspass im Familienalltag»

Die neue, fotobasierte Broschüre «Ernährungsspass im Familienalltag» von Purzelbaum Schweiz stellt Eltern anhand von farbenfrohen Fotos eine Auswahl an ausgewogenen Mahlzeiten mit frischen und saisonalen Zutaten vor, deren Zubereitung nicht viel Zeit in Anspruch nimmt und die auch nicht teuer sind. Die Rezepte wurden von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung auf ihre Ausgewogenheit geprüft und bei den Zutaten wurde auf deren Nachhaltigkeit geachtet. Ergänzt wird die Broschüre mit praktischen Tipps für eine abwechslungsreiche Küche, welche die unterschiedlichen Jahreszeiten mit ihrer vielfältigen Gemüse- und Früchteauswahl berücksichtigt.

Mehr Infos: Bestellung, weiterführende Links und Anregungen

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Sonnenschutzmittel in der Stillzeit?

Für den Sonnenschutz in der Stillzeit sollten an erster Stelle der Schatten und geeignete Kleidung stehen. Für exponierte Hautstellen sind die erste Wahl bei Sonnenschutzmitteln mineralische UV-Filter, die nur bei Bedarf angewendet werden. Ein neues Merkblatt mit Empfehlungen zum «Sonnenschutz für die Mutter in der Stillzeit» von Stillförderung Schweiz gibt Auskunft.

Mehr Infos: Merkblatt

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Sitzung des ZV: DV-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Der Zentralvorstand (ZV) des Schweizerischen Hebammenverbandes (SHV) traf sich am 21. März zu einer Sitzung. Erstmalig dabei war Andrea Weber-Käser, die neue Geschäftsführerin des SHV. Der Stand der Tarifverhandlungen, insbesondere derjenige der Tarifstrukturverhandlungen und des Antrages für die Delegiertenversammlung (DV), «Strategie Tarifverhandlungen», waren ein weiteres Mal ein wichtiges Sitzungsthema. Ebenfalls diskutierte der ZV, wie der Stand der Reorganisation mit den Präsidentinnen besprochen und an der DV präsentiert werden soll. Weiter wurden die Rechnung 2016 und das Budget 2017 eingehend diskutiert, und der Finanzbericht sowie der Finanzplan 2017 bis 2019 wurden zu Kenntnis genommen. Die Vorbereitungen der Präsidentinnenkonferenz, der DV und der Konferenz der Leitenden Hebammen brauchten Zeit. Die überarbeitete «Guideline zu Screening und Beratung bei Zigaretten- und Alkoholkonsum vor, während und nach der Schwangerschaft» lag vor und konnte verabschiedet werden. Der ZV dankt den drei Mitgliedern der Expertengruppe, Yvonne Meyer-Leu, Katharina Tritten Schwarz und Sakari Lemola, für ihre Arbeit.

Barbara Stocker Kalberer, SHV-Präsidentin

Das gesamte Protokoll ist auf der Website zu finden unter www.hebamme.ch > Hebammen > Bereich für Mitglieder > Verband

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Elektronisches Patientendossier

Der Bundesrat hat im März die Verordnungen zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPD) verabschiedet. Gesetz und Umsetzungsbestimmungen traten am 15. April in Kraft. Zur Frage, welche Folgen dies für die Leistungserbringer im Gesundheitswesen und insbesondere für die Hebammen hat, referierte Serge Bignens, seit 2014 Professor für Medizininformatik an der Berner Fachhochschule und Mitglied verschiedener multidisziplinärer Arbeitsgruppen im Zusammenhang mit eHealth, am 7. April nach der Präsidentinnenkonferenz in Bern.
Im EPD können alle medizinischen Daten abgelegt werden, die für die Behandlung einer Patientin oder eines Patienten wichtig sind. Die dazu berechtigten Gesundheitsfachpersonen können damit von überall her und zu jeder Zeit auf die Daten zugreifen. Dabei haben Datenschutz und Datensicherheit höchste Priorität. Die Eröffnung eines EPD ist für Patientinnen und Patienten freiwillig und bedingt eine digitale Identität.
Spitäler haben ab Mitte April drei Jahre Zeit, um das EPD einzuführen, Pflegeheime und Rehabilitationskliniken fünf Jahre – im ambulanten Bereich besteht keine Verpflichtung. Das Parlament erhoffe sich, dass die Patienten bei den Gesundheitsfachpersonen wie z. B. Hausärzten bezüglich EPD nachfragen und Marktdruck ausüben, so Serge Bignens.
Hebammen können sich wie alle anderen Leistungserbringer zu Gemeinschaften zusammenschliessen, die unter anderem die einzelnen Dokumente des EPD verwalten und deren Zugriffsrechte regeln. Das Gesetz zwingt die Gemeinschaften dazu, untereinander verknüpft zu sein, weshalb es für die Grundfunktionalitäten des EPD für Hebammen keine Rolle spielt, bei welcher Gemeinschaft sie angeschlossen sind. «eHealth Suisse und das Bundesamt für Gesundheit werden die Hebammen nicht spezifisch fragen, was diese brauchen – die Hebammen müssen selbst aktiv werden», verdeutlichte Serge Bignens. Deshalb empfiehlt er den Sektionen des Schweizerischen Hebammenverbandes, sich z. B. bei den Gesundheitsdepartementen zu erkundigen, bei welcher Gemeinschaft ihr Kanton mitmachen wird, und sich regionalen Pilotprojekten anzuschliessen.
Der SHV ist Mitglied in der Interprofessionellen Arbeitsgruppe Elektronisches Patientendossier, zusammen mit dem Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, pharmaSuisse, Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) und anderen Berufsverbänden. Dieser politische Zusammenschluss hat sich laut Andrea Weber-Käser, Geschäftsführerin SHV, zum Ziel gesetzt, im Rahmen der Bundesvorgaben mögliche Inhalte des EPD zu definieren.

Miryam Azer

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Gesundheitsversorgung in Flüchtlingsunterkünften

Das Bundesamt für Gesundheit hat der Berner Fachhochschule, Disziplin Geburtshilfe, den Auftrag erteilt, in Flüchtlingszentren in der Schweiz eine Situationsanalyse durchzuführen, um herauszuarbeiten, wie heute die Gesundheitsversorgung von Schwangeren, Wöchnerinnen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften in der Schweiz gewährleistet wird (Refugee-Studie). Ein Augenmerk soll auf Versorgungslücken und Probleme (z. B. Koordination) gerichtet werden. Darauf basierend werden Empfehlungen für eine adäquate Betreuung und Versorgung dieser Zielgruppe formuliert. Die Empfehlungen sollen im kommenden Sommer in nationale Empfehlungen für die Neuausrichtung der allgemeinen Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden einfliessen, die derzeit unter der Führung des Staatssekretariats für Migration und dem Bundesamt für Gesundheit erarbeitet werden.

Weitere Informationen bei Prof. Dr. habil. Eva Cignacco, Leiterin Forschungsabteilung Geburtshilfe, Berner Fachhochschule, eva.cignacco@bfh.ch

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Neues Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung

Im Auftrag des Bundes haben Terre des femmes Schweiz, Caritas Schweiz, das Schweizerische Kompetenzzentrum für Menschenrechte und Sexuelle Gesundheit Schweiz das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz gegründet. Im Zentrum der vielfältigen Aktivitäten steht die Website www.maedchenbeschneidung.ch. Diese unterstützt zum einen von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) betroffene Frauen und Mädchen und sensibilisiert die Communities in verschiedenen Sprachen. Zum anderen vermittelt sie Fachpersonen die nötigen Informationen im Umgang mit FGM. Lanciert wird die Website am 16. Mai.

Nadine Brändli, Terre des femmes Schweiz

SHV/FSSF, Miryam Azer