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21.01.2016  Workshop-Tagung „Kinder psychisch kranker Eltern“
21.01.2016  Jour Fixe Familie „Kinder im Blick (KiB)“
18.12.2015  Nationale Strategie Sucht verabschiedet
18.12.2015  Vereinheitlichte Anforderungen an das Gesundheitspersonal
18.12.2015  Elektronisches Patientendossier rasch einführen
18.12.2015  Kommission für Frauenfragen feierte 40. Geburtstag
18.12.2015  Stillbroschüre auf Arabisch
18.12.2015  WHO-Kaiserschnittrate möglicherweise zu tief

 

Workshop-Tagung „Kinder psychisch kranker Eltern“

Obwohl in der Schweiz gute Versorgungsangebote sowohl für psychisch kranke Kinder als auch psychisch kranke Erwachsene bestehen, werden gerade Kinder psychisch kranker Eltern oft vergessen. Wer fühlt sich für Kinder psychisch kranker Eltern zuständig? Wie lassen sich Versorgungssysteme vernetzen, um die psychosoziale und psychiatrische Versorgung von Familien mit einem psychisch belasteten Elternteil zu gewährleisten und dabei auch die Situation der Kinder durch frühzeitige Erkennung von problematischen Entwicklungen in der Familie zu optimieren?
Im Rahmen dieses Workshops am 4. Februar von 13.30 bis 17.30 Uhr in Basel sollen einerseits bestehende Angebote aufgezeigt werden, andererseits der Frage nachgegangen werden, durch welche konkreten Massnahmen unsere Versorgungsangebote in Basel optimiert werden können und vor welche Herausforderung uns Familien mit einem psychisch kranken Elternteil stellen. Dies soll mit verschiedenen Fachdisziplinen der Erwachsenen- und Kinder- und Jugendpsychiatrie, sozialpädagogischen Fachkräften in ambulanten und stationären Angeboten der Kinder und Jugendhilfe sowie Vertretern des Kinderschutzes diskutiert werden. Ziel ist die Entwicklung eines möglichen Aktionsplanes.

Programm und Anmeldung

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Jour Fixe Familie „Kinder im Blick (KiB)“

Das Centrum für Familienwissenschaften lädt am 4. Februar um 12.30 Uhr zum Jour Fixe Familie mit dem Thema "Kinder im Blick (KiB) - Ein neues Angebot für getrennt lebende Eltern". Dieser findet statt an der Juristischen Fakultät der Universität Basel, Peter Merian-Weg 8, Basel, Pro Iure Auditorium. Es referieren Renato Meier, dipl. Sozialarbeiter FH, Leiter der Familien-, Paar und Erziehungsberatung, Basel, Vorstandsmitglied des Vereins Kinder im Blick, und Michel Wälte, dipl. Sozialarbeiter, lic. phil. I, KiB Trainer.

Programm

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Nationale Strategie Sucht verabschiedet

Die Nationale Strategie Sucht ist die koordinierte Antwort auf Risikoverhalten und Sucht im Rahmen der gesundheitspolitischen Prioritäten „Gesundheit2020“. Sie beruht auf den aktuellen Programmen im Bereich Drogen, Alkohol und Tabak und berücksichtigt auch neue Formen von Sucht wie Geldspielsucht oder exzessive Internetnutzung.
Die Strategie bezieht alle suchtgefährdenden Substanzen und Verhaltensweisen ein und formuliert gemeinsame Ziele etwa zum Jugendschutz oder zur Sicherung der Behandlungsqualität. Sie bündelt die Kräfte aller Akteure aus der Prävention, Schadensminderung und Therapie sowie aus den Bereichen Soziales, Justiz und Polizei, was dem in der Schweiz bewährten Viersäulenmodell entspricht (Prävention, Therapie, Schadensminderung und Regulierung).
Der Bundesrat hat die Nationale Strategie Sucht verabschiedet. Bis Ende 2016 wird in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Partnern ein Massnahmenplan entwickelt. Die Harmonisierung mit der Strategie zur Vorbeugung nichtübertragbarer Krankheiten und mit dem Bericht «Psychische Gesundheit in der Schweiz» wird dabei ein wichtiges Anliegen sein.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Vereinheitlichte Anforderungen an das Gesundheitspersonal

Die Qualität der Ausbildung und der Ausübung der Gesundheitsberufe soll gefördert werden. Der Bundesrat will dies für die Berufe der Fachhochschulen mit einem neuen Gesundheitsberufegesetz (GesBG) sicherstellen. Er hat Mitte November 2015 die entsprechende Gesetzesvorlage, die vom Eidgenössischen Departement des Innern und dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung ausgearbeitet wurde, an das Parlament überwiesen.
Das GesBG legt gesamtschweizerisch einheitliche Anforderungen an die Bachelor-Ausbildungen in Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Optometrie, Hebammengeburtshilfe sowie Ernährung und Diätetik sowie für Osteopathie zusätzlich auf Masterstufe fest. Weiter regelt es die Ausübung der entsprechenden Berufe in eigener fachlicher Verantwortung. Dazu gehören eine Berufsausübungsbewilligung sowie einheitliche Berufspflichten sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor.
Die Gesetzesvorlage sieht ein sogenanntes aktives Register vor, wie dies bereits für Ärzte, Zahnärzte, Chiropraktoren, Apotheker und Tierärzte in Form des Medizinalberuferegisters existiert. Das Gesundheitsberuferegister umfasst nicht nur die Ausbildungsabschlüsse der Gesundheitsfachleute, sondern enthält auch Angaben über die Bewilligung zur Berufsausübung und allfällige Disziplinarmassnahmen. Das Register gewährleistet damit den Vollzug des GesBG über die Kantonsgrenzen hinweg, erhöht die Transparenz für die Bevölkerung und erleichtert den Kantonen die Aufsicht über die Gesundheitsfachpersonen.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Elektronisches Patientendossier rasch einführen

Bund und Kantone haben die Einführung des elektronischen Patientendossiers zu einer gemeinsamen Priorität bestimmt und wollen die dazu notwendigen rechtlichen Grundlagen auf Anfang 2017 in Kraft setzen. Die technischen und organisatorischen Voraussetzungen dafür sind zahlreich und komplex. Bund und Kantone haben sich an der Sitzung des Dialogs Nationale Gesundheitspolitik Mitte November 2015 darüber ausgetauscht, wer dabei welche Aufgaben zu übernehmen hat. Diskutiert wurde auch der Aufbau von Stammgemeinschaften. Diese Zusammenschlüsse von Arztpraxen, Apotheken, Spitälern oder Spitexorganisationen stellen den elektronischen Austausch der Daten sicher.
Vorgesehen ist, dass der Bund für deren Aufbau insgesamt 30 Mio. CHF einsetzt. Die Finanzhilfen des Bundes sind an eine Mitfinanzierung in der gleichen Höhe durch die Kantone oder Dritte gebunden.
Das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier wurde am 19. Juni 2015 von den eidgenössischen Räten mit deutlichen Mehrheiten verabschiedet. Ziel ist, die Qualität und Sicherheit sowie die Effizienz medizinischer Behandlungen zu verbessern. Dabei haben Informationssicherheit und Datenschutz höchste Priorität. Patientinnen und Patienten entscheiden selber, welchen Gesundheitsfachpersonen sie Zugriff auf ihre medizinischen Informationen gewähren wollen.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Kommission für Frauenfragen feierte 40. Geburtstag

Vor 40 Jahren hat der Bundesrat auf Druck der Frauenorganisationen die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) als ausserparlamentarische Kommission eingesetzt. Ihr kommt damit die Rolle einer Pionierin in der Schweiz zu. Als erstes und lange Zeit einziges nationales Gremium hat sich die Kommission für die Rechte von Frauen und Mädchen engagiert und dabei erfolgreich mit einer breiten Palette von Organisationen zusammengearbeitet.
Seit 1976 ist die EKF auf nationaler und internationaler Ebene Plattform und Drehscheibe für Informationen zur Entwicklung der Gleichstellung. Sie sorgt immer wieder dafür, dass brisante Themen wie z. B. der Elternurlaub in der öffentlichen Diskussion bleiben. Die Studien, Analysen und Empfehlungen der Kommission liefern Anregungen für die Gleichstellungspolitik des Bundes und der Kantone.
Am 19. November 2015 hat die EKF gemeinsam mit Gästen aus Politik, Behörden und Zivilgesellschaft ihr 40-Jahre-Jubiläum in Bern gefeiert. Gewürdigt wurden rechtliche Meilensteine wie der Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung im Jahr 1981, das neue Eherecht von 1988, das Gleichstellungsgesetz von 1996, die Einführung der Mutterschaftsversicherung 2004 und die Gleichstellung der Geschlechter im Namens- und Bürgerrecht von 2013. Nach wie vor fehle aber eine egalitäre Vertretung von Frauen in Wirtschaft und Politik, und ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Gesellschaft als Ganzes sei nicht erreicht.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Stillbroschüre auf Arabisch

Die Broschüre „Stillen – ein gesunder Start ins Leben“ wird ab Februar neu auch auf Arabisch erhältlich sein. Neben Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch gibt es die Broschüre wie bisher ebenfalls in Albanisch, Portugiesisch, Serbokroatisch, Spanisch, Tamilisch und Türkisch. Wer denkt, dass eine Sprache fehlt, kann sich bei Stillförderung Schweiz melden unter contact@stillfoerderung.ch.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

WHO-Kaiserschnittrate möglicherweise zu tief

Der Kaiserschnitt ist eine der ältesten und häufigsten Operationen weltweit. Die optimale Rate liege sowohl bezüglich Kindersterblichkeit wie Müttersterblichkeit bei 19 Kaiserschnitten auf 100 Lebendgeburten, schreibt ein amerikanisches Forscherteam. Es hat in allen 194 Mitgliedländern der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für das Jahr 2012 nach Daten zur Kaiserschnittrate sowie zur Mütter- und Säuglingssterblichkeit gesucht. Aus diesen oft schwer zugänglichen und teilweise extrapolierten Angaben haben die Forscher die optimale Rate berechnet.
Bei weniger Operationen besteht der Verdacht auf medizinische Unterversorgung. Bei mehr Kaiserschnitten ist dagegen mit keinem zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen zu rechnen. Bisher ging die WHO davon aus, dass diese Grenze bei 10 bis 15 Kaiserschnitten pro 100 Geburten liegt. Wie stark die Kaiserschnittrate weltweit variiert, zeigt ein Blick in die Daten der einzelnen Länder. Die Spannbreite reicht von weniger als 2 (z. B. Äthiopien) bis zu über 45 (z. B. Brasilien, Türkei), wobei Brasilien mit 55,6 Kaiserschnitten auf 100 Lebendgeburten den «Spitzenplatz» auf dieser Liste einnimmt. Mit 33 befindet sich die Schweiz im Mittelfeld.

Quelle: NZZ, 4.Dezember 2015

SHV/FSSF, Miryam Azer