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28.08.2017  Hebammen-Bachelorarbeiten an der ZHAW prämiert
28.08.2017  Gesundheitsversorgung schwangerer Asylbewerberinnen
28.08.2017  Neues Geburtshaus im Bethesda-Spital in Basel geplant
28.08.2017  Lohn und Mutterschaft als Diskriminierungsgründe
28.08.2017  3. Nationale Tagung «Gesundheit & & Armut» 2018
02.08.2017  Weltstillwoche: interdisziplinäre Fachtagung
27.06.2017  Nachträglicher Titelerwerb
27.06.2017  Hebammenbetreuung bewährt sich – auch finanziell

 

Hebammen-Bachelorarbeiten an der ZHAW prämiert

Am Tag der Bachelorarbeiten vom 30. Juni an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) wurden vier Arbeiten des Studiengangs Hebamme prämiert. Andrea Weber, Geschäftsführerin des Schweizerischen Hebammenverbandes, hielt eine Laudatio und überreichte den Verfasserinnen je einen Preis für folgende Bachelorarbeiten: «Vaginal Seeding – Chance oder Risiko?» von Fabienne Baumann und Michelle Gianom; «Informierte, aktive Entscheidung für einen Geburtsort dank Social Media? Wie die Hausgeburt in schriftlichen deutschsprachigen Social Media dargestellt wird. Möglichkeiten, wie Fachpersonen den Entscheidungsfindungsprozess Schwangerer begleiten können» von Cordelia Johnson und Ann Köfler; «Fremdkörper Baby – Welche physischen, maternalen Risiken weisen Primiparae unter 40 Jahren in einer mit Oozytenspende entstandenen Einlingsschwangerschaft auf?» von Isabell Helfenstein und Sonja Marty; «Vaginal breech delivery – still an option? Neue Erkenntnisse in Bezug auf das neonatale Outcome von termingeborenen Einlingen nach vaginaler Beckenendlagegeburt im Vergleich zur primären Sectio nach Veröffentlichung der Term Breech Trial» von Bianca Tschan und Olivia Klein.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Gesundheitsversorgung schwangerer Asylbewerberinnen

Schwangere asylsuchende Frauen werden in der Schweiz unzureichend versorgt. Dies zeigt die Studie der Berner Fachhochschule (BFH) «Sexuelle und reproduktive Gesundheitsversorgung von Frauen und ihren Säuglingen in Asylunterkünften in der Schweiz (Refugee)». Schwangere Asylbewerberinnen erhalten die wesentlichen medizinischen Leistungen im Zuge der perinatalen Versorgung – psychosoziale Unterstützung ist ihnen aufgrund fehlender Finanzierung von Dolmetscherdiensten aber verwehrt. Nichtärztliche Gesundheitsfachpersonen sind kaum in die Versorgung eingebunden. Weiter ist in Asylunterkünften nur der Zugang zu Kondomen sichergestellt. Die Tatsache, dass Asylbewerberinnen keine Finanzierungshilfen für frauenspezifische Verhütungsmittel erhalten, der Schwangerschaftsabbruch dagegen von der Krankenkasse finanziert wird, werten die Forschenden als Zeichen für eine verfehlte Verhütungspolitik.
Einen Lichtblick bildet das innovative Modell der integrierten Gesundheitsversorgung des Kantons Waadt. Schwangere Asylbewerberinnen und Mütter werden von in Netzwerken tätigen Gesundheitsfachpersonen in Fragen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit kontinuierlich begleitet. Weiter empfiehlt die Forschungsabteilung Geburtshilfe die Finanzierung von Dolmetscherdiensten und den kostenlosen Zugang zu selbstbestimmten Verhütungsmitteln.
Die BFH untersuchte, mit finanzieller Unterstützung vom Bundesamt für Gesundheit, acht Asylunterkünfte der Kantone Bern, Waadt und Tessin. Zum Zeitpunkt der Analyse lebten dort 151 Frauen im geburtsfähigen Alter von 18 bis 48 Jahren, vor allem aus Eritrea, Äthiopien, Irak, Afghanistan und Syrien.

Mehr Infos: Studie

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Neues Geburtshaus im Bethesda-Spital in Basel geplant

Das Bethesda-Spital plant ein Geburtshaus, in der ausschliesslich hebammengeleitete Geburten durchgeführt werden sollen. Dies berichtete die «Schweiz am Wochenende». Konkret sollen hierfür mehrere Räume im Parterre des neu entstehenden Gebäudes für Alterswohnungen eingerichtet werden. Das neue Geburtshaus soll also direkt neben der bereits bestehenden Geburtsklinik des Bethesda-Spitals realisiert werden.
Mit diesem Projekt wolle Bethesda-Direktor Thomas Rudin einerseits Hebammen, insbesondere Beleghebammen fördern. Er schliesst nicht aus, neben den bestehenden neun noch weitere Beleghebammen anzustellen, sollte das Projekt 2019 erfolgreich starten. Andererseits folgt das Basler Privatspital damit aber auch dem immer stärker werdenden Trend der ambulanten Geburten. Das Angebot richtet sich an schwangere Frauen, bei denen das Risiko für Komplikationen als gering eingeschätzt wird. Ärzte werden bei den Geburten jeweils keine dabei sein.
Quelle: «Basler Zeitung» vom 10. Juli 2017

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Lohn und Mutterschaft als Diskriminierungsgründe

Nach gut 20 Jahren Gleichstellungsgesetz (GlG) bilanziert die im Auftrag des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann von der Universität Genf erarbeitete Studie «Analyse der kantonalen Rechtsprechung zum Gleichstellungsgesetz (2004–2015)» dessen Wirkung im Alltag. Dafür wurden rund 200 Gerichtsentscheide aus den Jahren 2004 bis 2015 untersucht. Im Vergleich zu einer letzten Analyse zum Zehn-Jahre-Jubiläum des GlG von 2005 halten sich Probleme in der Anwendung des Gesetzes hartnäckig, so wird bspw. die Verbandsklage als Instrument nach wie vor wenig genutzt. Weiterhin ist die am häufigsten geltend gemachte Diskriminierung die Lohnungleichheit.
Darüber hinaus verzeichnet die Studie einen starken Anstieg von geltend gemachten Fällen, in denen es um Diskriminierung aufgrund von Schwangerschaft und Mutterschaft geht. Ob es sich dabei um eine Verschärfung der Diskriminierungsproblematik handelt oder ob sich Frauen heute ganz einfach besser zur Wehr zu setzen wissen, muss im Rahmen der vorliegenden Studie offen bleiben. Dabei verbietet das GlG, das 1996 in Kraft trat, Diskriminierung im Erwerbsleben; von der Anstellung über den Lohn, die Weiterbildung und Kündigung bis zur sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz.
Quelle: Medienmitteilung des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann vom 14. Juni 2017

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3. Nationale Tagung «Gesundheit & & Armut» 2018

Der «Call for Papers» richtet sich an alle, die sich mit Zusammenhängen von Gesundheit und Armut befassen. Die Berner Fachhochschule, Organisatorin der 3. Nationalen Tagung „Gesundheit und Armut“, lädt Fachpersonen aus Politik, Verwaltung und Praxis ein, ihre Projekte, Programme oder Dienstleistungen an der Tagung vorzustellen und ihre Erfahrungen bei der Implementierung, Anwendung und Umsetzung mit anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Forscherinnen und Forscher erhalten die Möglichkeit, über aktuelle wissenschaftliche Studien, sozialepidemiologische Kennzahlen und Interventionsansätze zu berichten. Workshopbeiträge und Fachreferates sollten bis am 15. Dezember eingegeben werden, Posterbeiträge bis am 31. März 2018.
Die Tagung nimmt gesundheitliche Belange von Menschen in vulnerablen Lebenslagen in der Schweiz in den Fokus und sucht nach Möglichkeiten, gesundheitsbezogene Ressourcen zu stärken. Sie will sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheit in den öffentlichen Diskurs einbringen und entsprechende Reaktionen anstossen.

Mehr Infos: Formular zur Einreichung und Details

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Weltstillwoche: interdisziplinäre Fachtagung

Dieses Jahr widmet sich der fachliche Beitrag zur Weltstillwoche dem Thema «Transkulturelle Kompetenz». Die Interdisziplinäre Fachtagung findet am 31. August um 13.30 Uhr im UniversitätsSpital Zürich statt. Migration in der Schweiz, Familien in der Migration, Familiensysteme und transkulturelle Interaktion sind aktuelle Themen. Das Verständnis von kulturellen Unterschieden verbessern und damit verbundene Hürden abbauen möchte das mit dem Schweizerischen Roten Kreuz erarbeitete Programm. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung via Website von Stillförderung Schweiz erforderlich. An der Tagung wird ein Unkostenbeitrag von CHF 20.– erhoben.

Programm

Mehr Infos: Anmeldung

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Nachträglicher Titelerwerb

Gemäss dem erläuternden Bericht zur Änderung der Verordnung des Eidgenössischen Departementes für Wirtschaft, Bildung und Forschung über den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels (NTE) (SR 414.711.5) werden die NTE-Verfahren für alle Studiengänge per Ende 2025 abgeschlossen werden.

Quelle: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation, Information vom Januar 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Hebammenbetreuung bewährt sich – auch finanziell

Professionelle Hebammenbetreuung von Müttern und Neugeborenen zu Hause kann Gesundheitskosten senken. Dies zeigt eine Studie des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts rund fünf Jahre nach der Lancierung von Familystart in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Familystart ermöglicht allen Familien mit Neugeborenen nach Spitalentlassung eine professionelle Betreuung zu Hause.
Obschon seit der Einführung von Familystart im Jahr 2012 mehr Familien Hebammennachsorge in Anspruch nahmen (80 gegenüber 72 Prozent vor der Einführung), stiegen die mütterlichen Kosten im ersten Halbjahr nach Einführung von Familystart nicht an. Dies konnte mit Daten der Krankenversicherung Helsana gezeigt werden. Bei den Neugeborenen sanken die Kosten im ersten Monat nach Spitalentlassung sogar um CHF 114.–. Die Resultate zeigen, dass eine solch koordinierte Betreuung durch qualifizierte nicht-ärztliche Fachpersonen Kosten senken kann.
Familystart beider Basel ist ein Netzwerk aus frei praktizierenden Hebammen, organisiert als Verein. Wegweisend für das Modell ist die vertragliche Zusammenarbeit mit Geburtskliniken, um die nachgeburtliche, spitalexterne Betreuung sicherzustellen. In Zürich startete 2015 das Folgeprojekt Familystart Zürich.

Quelle: Medienmitteilung des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts vom 30. Mai 2017

Mehr Infos: Studie publiziert im «International Journal of Integrated Care», April 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer