5. Mai: Internat. Hebammentag
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25.05.2014  Nationales Symposium - Vorankündigung, 17.9.2014
25.05.2014  Alkohol und Schwangerschaft
21.05.2014  Neue Informationsbroschüre zum Kaiserschnitt
16.05.2014  Gesundheitskosten jetzt bei 11,5% des BIP
16.05.2014  Qualität in der Gesundheitsversorgung stärken
16.05.2014  Empfehlungen für Betreuung im Wochenbett
16.05.2014  BFH: 2. Berner Fachtagung, 12. Juni 2014
16.05.2014  Gemeinsame elterliche Sorge

 

Nationales Symposium - Vorankündigung, 17.9.2014

7. Nationales Symposium für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
Erfolge im Qualitätsmanagement  «Von Scheitern und Nachhaltigkeit»
Mittwoch, 17. September 2014, Landhaus Solothurn

Das diesjährige Symposium steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Ein erfolgreiches und nachhaltiges Qualitätsmanagement ist eine kontinuierliche Aufgabe, die, in Anbetracht der ständigen Veränderungen im Gesundheitswesen, von oben getragen und gestützt werden muss. In Nachhaltigkeit und Verbreitung liegen aber auch ökonomische Potenziale, die Selektions- und Positionierungsfaktoren einer Gesundheitsinstitution darstellen. Diskussionen über das Gesundheitswesen der Zukunft befassen sich zunehmend mit Themen zu Qualität und Nachhaltigkeit, wozu auch das Scheitern entsprechender Bemühungen gehören muss.

Im Rahmen des 7. Nationalen QM-Symposiums findet die Verleihung des 6. Swiss Quality Awards für herausragende Innovationen für das QM im Gesundheitswesen statt.

Nat Symposium-Vorinformation.pdf

Mehr Infos:
http://www.swissqualityaward.ch
http://www.qmsymposium.ch

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Alkohol und Schwangerschaft

Sucht Schweiz und die FMH (Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte) haben gemeinsam einen Flyer zum Thema Alkohol und Schwangerschaft veröffentlicht.
Der Umgang mit Alkohol während der Schwangerschaft ist ein sen­sibles Thema. Bei punktuellem oder chronischem Überkonsum kann das Kind schon vor der Geburt zahlreiche Schädigungen erleiden und es besteht das Risiko einer dauerhaften Behinderung.
In der wissen­schaftlichen Literatur werden die Schädigungen unter den Begriffen «fetales Alkoholsyndrom» (FAS), «fetale Alkoholeffekte» (FAE) und «Fetal Alcohol Spectrum Disorder» (FASD) beschrieben. Es ist sehr wichtig, dass Frauen und ihre Partner systematisch über die Risiken informiert und zu einem vorsichtigen Umgang mit Alkohol motiviert werden. Im Rahmen der Füherkennung können Fachpersonen aus Medizin, Pflege, sozialen Berufen etc. einen bedeutenden Beitrag zur Verminderung von Risiken leisten.

Fokus_Alkohol_Schwangerschaft.pdf

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr Neue Informationsbroschüre zum Kaiserschnitt

In der Schweiz kommt jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt.
Hebammen, Kinderärzte und Anästhesieärzte haben nun gemeinsam eine Informationsbroschüre erarbeitet.

Die Broschüre «Kaiserschnitt» ist ein Gemeinschaftswerk von vier Verbänden. Sie entstand aus einer mehrjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Schweizerischen Hebammenverband, der Schweizerischen Gesellschaft für Neonatologie, der Schweizerischen Gesellschaft fur Anästhesiologie und Reanimation sowie der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie.

Jeder Kaiserschnitt ist ein operativer Eingriff. Deshalb muss ihm, wie bei jedem medizinischen Eingriff, eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiken vorangehen. Um darüber möglichst kompetent entscheiden zu können, brauchen werdende Mutter und Väter verlässliche Informationen.


 

Gesundheitskosten jetzt bei 11,5% des BIP

Das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt stieg im Jahr 2012 von 11,0 auf 11,5 Prozent.
Die Ausgaben für das Gesundheitswesen betrugen 2012 insgesamt 68,0 Milliarden Franken und damit 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Stark ins Gewicht fällt dabei das Wachstum der Spitalausgaben um 2,3 Milliarden. Dies sind die Ergebnisse der neuesten provisorischen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zu den Kosten und der Finanzierung des Gesundheitswesens.

Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum BIP deutlich gestiegen
Die Gesundheitsausgaben sind 2012 um 5,3 Prozent gewachsen und liegen damit über dem durchschnittlichen Wachstum von 4,3 Prozent im Mittel der letzten fünf Jahre. In Verbindung mit einem Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 1,2 Prozent stieg das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt (BIP) zu laufenden Preisen weiter an und erreichte 2012 einen neuen Höchststand von 11,5 Prozent (11,0% im Vorjahr).

Die Gesundheitsausgaben stiegen gegenüber dem Vorjahr insbesondere in den Spitälern (+9,8%). Von den Mehrausgaben in Höhe von 3,4 Milliarden entfallen 2,3 Milliarden auf die Ausgabensteigerung in Krankenhäusern. Der Systemwechsel in der Finanzierung mit der Umstellung auf diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRG) erschwert im Jahr der Einführung die Dateninterpretation der Spitalkostenentwicklung.

Mehr Infos: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/01/new/nip_detail.html?gnpID=2014-095

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

mehr Qualität in der Gesundheitsversorgung stärken

Die Qualität der medizinischen Leistungen und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten sollen erhöht werden. Der Bundesrat will dafür schweizweite Qualitätsprogramme lancieren, die Leistungen konsequent auf ihren Nutzen hin überprüfen und ein nationales Zentrum schaffen. Damit sollen die bestehenden privaten und staatlichen Initiativen optimal koordiniert werden. Der Bundesrat hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf in die Vernehmlassung geschickt.

Jeder zehnte Patient erlebt laut internationalen Studien bei seiner Behandlung in einem Spital einen medizinischen Zwischenfall, zum Beispiel einen Diagnosefehler, eine Infektion oder eine falsche Medikation. Dadurch verlängert sich der Spitalaufenthalt im Schnitt um eine Woche, was für die Betroffenen eine grosse Belastung bedeutet und zugleich Mehrkosten in Millionenhöhe verursacht.
Der Bundesrat möchte solche Zwischenfälle verhindern und die Sicherheit und Qualität des Gesundheitssystems weiter steigern, wie er es in seiner Strategie «Gesundheit2020» festgelegt hat. Konkret sollen die Qualität der medizinischen Leistung besser gemessen, der Einsatz anerkannter Standards für die Patientensicherheit verbindlich geregelt und die Leistungskataloge der Krankenversicherung systematisch überprüft werden.

Der Bundesrat schlägt vor, zu diesem Zweck ein nationales Zentrum für Qualität zu schaffen. Dieses soll die bestehenden Aktivitäten in der Qualitätssicherung koordinieren und verstärken. Es soll Bund, Kantone und Leistungserbringer mit wissenschaftlichen Grundlagen und konkreten Projektarbeiten unterstützen, nicht aber Regulierungen erlassen oder hoheitliche Aufgaben übernehmen.


 

Empfehlungen für Betreuung im Wochenbett

An der Mitgliederversammlung der SHV-Sektion Bern vom 25. April 2014 wurden die neuen Empfehlungen für die Betreuung im frühen und späten Wochenbett verabschiedet.
Die Empfehlungen dienen den frei praktizierenden Hebammen der Sektion Bern als Grundlage und Orientierung für ihre Arbeit im Wochenbett.

Die Empfehlungen gliedern sich in drei Teile. Der erste Teil gibt Auskunft zu den Grundlagen der Hebammenarbeit. Der zweite Teil behandelt die spezifische Situation in der professionellen ambulanten Wochenbettbetreuung und der dritte Teil ist eine praktische Checkliste für die Hebammenarbeit im frühen und späten Wochenbett. Weiter sind nützliche Literatur und Links aufgeführt.

Die Empfehlungen richten sich aber auch an Spitalhebammen, Geburtshilfliche Abteilungen und Wochenbettstationen. Weiteren Fachpersonen wie auch Eltern, Behörden und Interessierten bieten die Empfehlungen Überblick und Angebote der Hebammenarbeit.

Empfehlungen_Wochenbett_03.14.pdf

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

BFH: 2. Berner Fachtagung, 12. Juni 2014

Die Ziele der diesjährigen Tagung «Wege zur hebammengeleiteten Geburtshilfe» widmen sich der frauen- und familienorientierten geburtshilflichen Versorgung.
Im Austausch zwischen Akademie und Praxis diskutieren wir über Wege eines zukunftweisenden Versorgungsmodells in der Geburtshilfe. Basierend auf aktuellen disziplinären und interprofessionellen Aspekten erörtern wir die Herausforderungen von Heute und Morgen. Nationale und internationale Referentinnen werden über ihre Projekte berichten, in denen wertvolle Erfahrungen während der Einführung der hebammengeleiteten Geburtshilfe gesammelt wurden.

In Workshops und Diskussionsrunden soll die Umsetzung dieser Erfahrungen untereinander ausgetauscht werden. Zur Gestaltung des beruflichen Alltages sollen aus verschiedenen Perspektiven die Anliegen von Frauen/Müttern in der perinatalen Versorgung aufgenommen und neue Wege aufgezeigt werden.

Zielpublikum
Die Tagung richtet sich an Hebammen, Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen und weitere an der stationären und ambulanten perinatalen Grundversorgung interessierte Fachpersonen.

Mehr Infos: http://www.gesundheit.bfh.ch/nc/de/weiterbildung/veranstaltungen_details.html?kursid=2300

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Gemeinsame elterliche Sorge

Der Bundesrat hat am 14. Mai 2014 neue Bestimmungen für die Anrechnung von Erziehungsgutschriften sowie weitere Ausführungsbestimmungen zur gemeinsamen elterlichen Sorge verabschiedet.
Die Anpassungen der Verordnungen betreffend das Zivilstandswesen treten, wie die Änderung des Zivilgesetzbuches (ZGB), auf den 1. Juli 2014 in Kraft. Die Änderung der AHV-Verordnung hat der Bundesrat auf 1. Januar 2015 in Kraft gesetzt, um den Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden der Kantone mehr Zeit zur Vorbereitung auf ihre neuen Aufgaben einzuräumen.

Mit der Änderung des ZGB wird die gemeinsame elterliche Sorge zur Regel. Trotzdem ist davon auszugehen, dass auch in Zukunft häufig nur ein Elternteil seine Erwerbstätigkeit einschränkt, um die gemeinsamen Kinder zu betreuen, und dadurch Einbussen im Hinblick auf die künftigen AHV-Leistungen hat. Die bisher geltende Regelung, wonach die Erziehungsgutschriften bei gemeinsamer elterlicher Sorge grundsätzlich hälftig aufgeteilt werden, ist somit in vielen Fällen nicht mehr angemessen.

Mehr Infos: https://www.news.admin.ch/dokumentation/00002/00015/index.html?lang=de&msg-id=52943

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein