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20.10.2016  Laboratorien müssen strengere Anforderungen erfüllen
20.10.2016  Neue Einteilung der Prämienregionen
20.10.2016  Babys weinen je nach Muttersprache anders
20.10.2016  Verursacht die Pille eher Depressionen als bisher angenommen
20.10.2016  Umgang mit Alkohol entgeht Kinderaugen nicht
20.10.2016  Welche Länder sind für Mädchen gut?
27.09.2016  Frei praktizierende Hebammen gesucht
27.09.2016  Film „Breast is best“

 

Laboratorien müssen strengere Anforderungen erfüllen

Fortpflanzungsmedizinische Verfahren sind komplex und stellen hohe Anforderungen an das Personal und die Infrastruktur. Laboratorien, die solche Verfahren durchführen, müssen deshalb zum Schutz des Embryos und der betroffenen Frau strenge Kriterien erfüllen. Mit der Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) werden die Anforderungen nochmals steigen. Bei der PID wird ein Embryo, der durch künstliche Befruchtung im Labor erzeugt worden ist, genetisch untersucht, bevor er der Frau in die Gebärmutter eingesetzt wird. In der Regel sind bei diesem Verfahren zwei Laboratorien beteiligt.
Die revidierte Fortpflanzungsmedizinverordnung sieht vor, dass reproduktionsmedizinische Laboratorien neu ein geeignetes Qualitätsmanagement haben müssen. Genetische Labors brauchen bereits heute eine Bewilligung durch das Bundesamt für Gesundheit. Neu müssen jene Laboratorien, die genetische Untersuchungen im Rahmen von Fortpflanzungsverfahren durchführen, zusätzlich über eine Akkreditierung verfügen. Zudem werden höhere Anforderungen an die Leiterinnen und Leiter der Laboratorien gestellt. Mit all diesen Massnahmen soll ein schweizweit einheitlich hoher Qualitätsstandard gewährleistet werden. Das revidierte Fortpflanzungsmedizingesetz, über das die Stimmberechtigten am 5. Juni 2016 abgestimmt haben, sowie das Ausführungsrecht sollen im Herbst 2017 in Kraft treten.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Neue Einteilung der Prämienregionen

Heute beruht die Einteilung der Prämienregionen auf den Gemeinden. Eine Abgrenzung nur nach diesen geografischen Einheiten kann jedoch willkürlich sein: So weist bspw. eine Gemeinde mit Alters- oder Pflegeheim höhere Kosten aus als die Nachbargemeinde, die über keine solche Einrichtung verfügt. Ausserdem erhebt das Bundesamt für Gesundheit die Versichertendaten seit 2015 nicht mehr nach Gemeinden, sondern nach Bezirken, um die Anonymität der Versicherten zu gewährleisten. Eine Kostenuntersuchung nach Gemeinden ist folglich anhand der erhobenen Daten nicht mehr möglich.
Das Parlament beauftragte das Eidgenössische Departement des Innern, die Prämienregionen festzulegen. Aus Kohärenzgründen beschloss dieses, bei der Einteilung der Regionen von den Bezirken auszugehen. Die Situation bleibt für fast alle Kantone unverändert, die heute zwei Regionen umfassen (BL, FR, TI, VD, VS). Eine Ausnahme bildet Schaffhausen, das neu nur noch eine Region zählt, da sein Versichertenbestand unter 200'000 liegt. Von den Kantonen mit heute drei Prämienregionen werden vier (BE, GR, LU und SG) nur noch zwei Regionen haben. Die Anzahl der Prämienregionen in Zürich bleibt unverändert. Die Änderungen sollen per 1. Januar 2018 in Kraft treten.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Babys weinen je nach Muttersprache anders

Neugeborene aus China und Kamerun weinen anders als deutsche Babys. Das haben Forscher der Universität Würzburg (Deutschland) in zwei Studien herausgefunden, wie die Universität am 23. September mitteilte. «Ihr Weinen glich mehr einem Singsang», schrieb die Würzburger Sprachforscherin Kathleen Wermke. Nach Ansicht der Wissenschaftler liegt das daran, dass in den jeweiligen Muttersprachen die Tonhöhe, in der eine Silbe ausgesprochen wird, eine wichtigere Bedeutung hat als im Deutschen.
Die Forscher ziehen daraus den Schluss, dass Neugeborene offenbar schon direkt nach der Geburt damit anfangen, Bausteine ihrer Muttersprache aufzunehmen – nicht erst, wenn sie selbst versuchen, zu sprechen. In der ersten Studie untersuchten die Forscher 42 Babys, jeweils zur Hälfte aus Deutschland und von der Gruppe der Nso, die im Nordwesten von Kamerun lebt.
Bei den Kindern war nicht nur der Abstand zwischen dem tiefsten und dem höchsten Ton deutlich grösser als bei den deutschen Babys, auch das kurzzeitige Auf und Ab der Töne fiel intensiver aus. Ähnlich sahen die Ergebnisse in einer zweiten Studie bei 55 Neugeborenen aus Peking aus – hier allerdings etwas schwächer ausgeprägt. Extra zum Weinen gebracht wurden die Babys nach Angaben der Universität nicht. «Wir haben nur spontane Lautäusserungen aufgezeichnet, in der Regel immer dann, wenn sich ein Baby bemerkbar machte, weil es Hunger hatte», betonte Kathleen Wermke.

Mehr Infos: Kurzes Video

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Verursacht die Pille eher Depressionen als bisher angenommen

In Dänemark wurden in der Studie «Association of Hormonal Contraception With Depression» von Charlotte Wessel Skovlund et al. (2016) die Daten von knapp 1,1 Mio. Frauen im Alter zwischen 15 und 34 Jahren über einen Zeitraum von 13 Jahren beobachtet. Und heraus kamen dabei signifikant höhere Anteile an Depressionen bei Frauen, welche die Pille einnahmen.
Die Erhebung besagt, dass bei Frauen, welche die Kombinationspille einnahmen, mit einer um 23% höheren Häufigkeit eine Depression diagnostiziert wurde. Bei jenen Frauen, die Progesteronpillen verwendeten, lag der Anteil sogar um 34% höher. Die höchsten Werte erreichte der Anteil von Pillenverwenderinnen mit Depressionen bei den Teenagern – bei den Nutzerinnen der Minipille lag die Quote hier um 80% höher als bei jungen Frauen, welche die Pille nicht verwendeten. Die hormonellen Alternativen schnitten auch nicht besser ab, im Gegenteil: Ob Hormonspirale, Hormonpflaster oder Verhütungsring – der Anteil der Frauen mit Depressionen lag hier sogar konsequent höher als bei den Pillenanwenderinnen.
Die Resultate aus Dänemark führen über die bisher vorherrschenden Erkenntnisse hinaus. Dies zum einen wegen des Ausmasses der Studie. Zum anderen wegen der massiv grösseren Häufigkeit, mit der den Pillenanwenderinnen die medizinische Diagnose Depression gestellt wurde. Und drittens, weil sich nun eine gängige Vorstellung als heikel erweist – nämlich dass man, wenn eine Frau Stimmungsdämpfungen beklagt, einfach den Umstieg auf andere hormonelle Kontrazeptiva anrät.

Quelle: www.medinside.ch > Forschung > Medikamente

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Umgang mit Alkohol entgeht Kinderaugen nicht

Zur Erforschung des alkoholbezogenen Wissens bei Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren hat ein Forscherteam von Sucht Schweiz eine neuartige Untersuchungsmethode entwickelt und angewendet. Rund 300 drei- bis sechsjährigen Kindern wurden auf einem Touchscreen-Computer Zeichnungen von Szenen aus dem Alltagsleben gezeigt, bspw. ein Mittagstisch, ein Picknick, eine Partyszene. Darunter erschienen in zufälliger Reihenfolge Fotos von zwölf verschiedenen Getränken (acht nicht alkoholische und vier alkoholische). Die Kinder wurden aufgefordert, durch Berühren der abgebildeten Getränke nacheinander anzugeben, welches Getränk jede der in den Zeichnungen abgebildeten Personen trinkt. Zum Schluss wurden die Kinder gebeten, alle Getränke zu benennen und zu entscheiden, ob das jeweilige Getränk Alkohol enthält oder nicht.
Die Resultate zeigen Folgendes: Bereits die Dreijährigen wissen bei der Hälfte der alkoholischen Getränke, dass sie Alkohol enthalten, bei den Sechsjährigen sind es 80%. Ausserdem wissen vier von fünf der Drei- bis Sechsjährigen, dass Kinder normalerweise keine alkoholischen Getränke trinken. Interessant ist die Tatsache, dass die befragten Kinder den dargestellten erwachsenen Männern häufiger alkoholische Getränke zuordnen als den Frauen. Dieser Unterschied nimmt mit dem Alter der Kinder zu. Es wird also früh verstanden, dass Alkohol unter Männern stärker verbreitet ist.
Die Studie verdeutlicht, dass Kinder weit früher Vorstellungen in Bezug auf den Alkohol entwickeln als bisher angenommen. Offen bleibt jedoch, inwiefern dieses früh erworbene Wissen später den eigenen Konsum beeinflusst.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Welche Länder sind für Mädchen gut?

Erstmals veröffentlicht Save the Children in seinem Bericht «Jedes Einzelne Mädchen» eine Rangliste der besten und schlechtesten Länder weltweit für Mädchen. Der Index umfasst 144 Länder und beruht auf fünf Indikatoren: Frühverheiratung, Schulbildung für Mädchen, Schwangerschaft bei Jugendlichen, Müttersterblichkeit und Frauenanteil im Parlament. Die Schweiz erreicht im Index Platz 9 – hinter Ländern wie Schweden (Platz 1), Slowenien (Platz 7) oder Portugal (Platz 8); und vor Deutschland (Platz 12) oder den USA (Platz 32).
Niger landet auf dem letzten Platz der untersuchten Länder (144). Hier werden 76% aller Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Die 20 letztplatzierten Länder liegen allesamt in Sub-Sahara Afrika, wo die Frühverheiratung weit verbreitet und die Schulbildung für Mädchen tief ist.
Die internationale Gemeinschaft hat sich in den Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) dazu verpflichtet, Frühverheiratung bis 2030 zu eliminieren. Doch wie der neue Bericht von Save the Children zeigt, wird weltweit nach wie vor alle sieben Sekunden ein Mädchen unter 15 Jahren verheiratet. Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, wird die totale Anzahl Frauen, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet wurden, von heute 700 Mio. bis 2030 auf 950 Mio. und bis 2050 sogar auf 1,2 Mrd. ansteigen.
Der neue Bericht von Save the Children zeigt ausserdem:
• Jedes Jahr bringen 2,5 Mio. Mädchen unter 16 Jahren ein Kind zur Welt. 75‘000 Mädchen sterben jährlich an den Folgen einer Schwangerschaft oder Geburt. Damit bilden Schwangerschaften die zweithäufigste Todesursache bei Mädchen zwischen 15 und 19 (nach Suizid).
• Mädchen, die von Konflikten betroffen sind, werden häufiger im Kindesalter verheiratet. Flüchtlingsfamilien gehen so mit schwindenden Ressourcen um.
• Mädchen aus armen Familien sind häufiger von Frühverheiratung betroffen. In Nigeria werden 40% aller Mädchen aus armen Familien vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. In wohlhabenderen Familien sind nur 3% betroffen.
• In absoluten Zahlen sind am meisten Mädchen in Indien von Frühverheiratung betroffen. 47% aller Mädchen werden hier vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet – das entspricht 24,6 Mio.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Frei praktizierende Hebammen gesucht

Der Verein Netz – Hebammenzentrale Mittelland/Jurasüdfuss führt ein Vermittlungstelefon für Schwangere und Wöchnerinnen zwecks Finden einer frei praktizierenden Hebamme im Wohngebiet mit entsprechendem Angebot. Vor zehn Jahren war es für die meisten Hebammen überlebenswichtig, im Verein zu sein, um genügend Arbeit zu haben. Die Vermittlerin war bemüht, die anfragenden Wöchnerinnen möglichst gerecht auf die ansässigen Hebammen zu verteilen.
Diese Situation hat sich in den letzten zwei bis drei Jahren enorm verändert. Mit Einführung der Diagnosis Related Groups (DRG, deutsch: diagnosebezogene Fallgruppen) werden die Wöchnerinnen vielerorts konsequent nach drei Nächten nach Hause geschickt. Dadurch ist die Zahl der Wöchnerinnen, die eine Wochenbettbetreuung zu Hause wünschen oder brauchen, gewachsen. Heute muss die Vermittlerin drei bis acht Anrufe machen, um eine Hebamme mit freien Kapazitäten zu finden. Viele Hebammen haben genügend Wöchnerinnen oder warten noch auf die bereits bei ihnen angemeldeten Frauen.
Der Verein Netz möchte Hebammen ermutigen, den Schritt in die Freiberuflichkeit zu wagen. Es gibt Kapazität in der Wochenbettbetreuung, z. B. für Wiedereinsteigerinnen oder für Familienfrauen, die in einem Teilpensum arbeiten möchten. Wer sich angesprochen fühlt, soll sich an die entsprechende regionale Vermittlungszentrale wenden oder eine bereits frei praktizierende als Hebammenpatin wählen. Der Verein Netz sucht insbesondere Kolleginnen für die Region Langenthal/Olten/Zofingen, für den Raum Solothurn und Aarau.

Kontakt: Verein Netz – Hebammenzentrale Mittelland/Jurasüdfuss, Tel. 079 344 73 03, netzhebammen@gmx.ch

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Film „Breast is best“

Der Film „Breast is best“ ist ein mehrfach ausgezeichneter Ausbildungsfilm über das Stillen, die Muttermilch und den ersten Kontakt mit dem Neugeborenen. Im Vordergrund stehen insbesondere Vorteile für Mutter und Kind, Bonding, richtiges Ansetzen, Stillposition und Stilldauer. Der Film wird im Laufe des Jahres in diverse Sprachen übersetzt (Französisch, Italienisch, Englisch, Albanisch, Arabisch, Kurdisch, Portugiesisch, Somalisch, Spanisch, Tamilisch, Tigrinisch, Türkisch).

Mehr Infos: Details und Bestellung

SHV/FSSF, Miryam Azer