5. Mai: Internat. Hebammentag
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26.04.2016  Ziel sind weniger Antibiotikaresistenzen
26.04.2016  Frauen sind stärker untervertreten
14.04.2016  Impfung gegen Masern wird empfohlen
11.04.2016  Film: Leben mit einem psychisch erkrankten Elternteil
01.04.2016  Atelier über die Kontrazeptionsberatung
01.04.2016  "Hebamme.ch" Nr. 4/2016
24.03.2016  Trisomie 21 neu in der IV-Liste der Geburtsgebrechen
24.03.2016  Mehr Pflegefachkräfte dank Masterplan

 

Ziel sind weniger Antibiotikaresistenzen

Die Teilrevision der Tierarzneimittelverordnung (TAMV) soll den fachgerechten Einsatz von Tierarzneimitteln fördern. Ziel ist zum einen, unerwünschte Arzneimittelrückstände in Lebensmitteln tierischer Herkunft zu vermeiden. Zum anderen sollen die Entstehung und Verbreitung von Antibiotikaresistenzen reduziert werden. Ab 1. April 2016 gelten deshalb strengere Anforderungen an die Abgabe von Tierarzneimitteln auf Vorrat und an die Verschreibung von Fütterungsarzneimitteln und Arzneimittelvormischungen.
Angepasst wird auch die Arzneimittel-Werbeverordnung (AWV). Künftig muss in den Pflichthinweisen für Arzneimittel stehen, dass ein Arzneimittel vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic zugelassen wurde. Von dieser Massnahme dürften insbesondere Arzneimittel der Komplementär- und Phytomedizin profitieren, da sie sich so klar von Nahrungsergänzungsmitteln oder Medizinprodukten abgrenzen können. Die Massnahmen sind zudem Teil der Umsetzung des neuen Verfassungsartikels zur Komplementärmedizin, den Volk und Stände am 17. Mai 2009 angenommen haben.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Frauen sind stärker untervertreten

Eine akademische Laufbahn beginnt mit dem Erwerb eines Doktortitels. Gemäss den Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS), die im Bericht der Europäischen Kommission «She Figures 2015» zu Frauen in der Wissenschaft veröffentlicht wurden, lag die Schweiz mit einem Frauenanteil von 43% der Promovierten im Jahr 2012 europaweit auf dem letzten Rang (europäischer Durchschnitt – EU28: 47%). Es sind auf dieser Stufe jedoch Fortschritte bei der Gleichstellung von Mann und Frau zu beobachten: Im Jahr 2004 betrug der Anteil der Frauen lediglich 37%. Je nach Fachbereich bestehen allerdings grosse Unterschiede. Männer und Frauen konzentrieren sich jeweils auf ganz spezifische Fachrichtungen. 2012 entfielen im Ingenieurwesen 24% der Doktortitel auf Frauen, im Bildungsbereich waren es hingegen 57%.
Wie überall in Europa nimmt der Frauenanteil auch in der Schweiz ab, je höher man die Stufen der akademischen Karriereleiter hinaufsteigt. 2013 lag der Frauenanteil im unteren akademischen Mittelbau (wissenschaftliche Mitarbeitende) bei 38% (EU28: 45%). Bei den leitenden Forschenden, dem höchsten akademischen Grad, betrug er 19% (EU28: 21%).
Eine wissenschaftliche Laufbahn kann mit der Wahl an die Spitze einer Hochschule (Rektor/in oder Präsident/in) oder in den Hochschulrat fortgesetzt werden. Im Jahr 2014 wurden 18% der Hochschulen von Frauen geleitet (EU28: 20%). Sie stellten 23% der Hochschulratsmitglieder (EU28: 41%).
Verglichen mit den früheren Publikationen von «She Figures» zeigen die im Bericht 2015 veröffentlichten Prozentzahlen eine gewisse Zunahme des Frauenanteils in der Wissenschaft. In der Schweiz z. B. betrug die durchschnittliche jährliche Zuwachsrate zwischen 2002 und 2012 bei den Frauen mit neu erworbenem Doktortitel 5% und bei den Männern mit neu erworbenem Doktortitel 1% (EU28: 4% bzw. 2%). Trotz dieser sehr vielversprechenden Zahlen wird es aber noch einige Zeit dauern, bis in diesem Bereich ein Geschlechtergleichgewicht erreicht wird.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Impfung gegen Masern wird empfohlen

Zum Schutz ihrer Säuglinge empfehlen sowohl das Bundesamt für Gesundheit (BAG) als auch die Ärzteschaft den Eltern die Impfung gegen Masern. Die Masern sind eine sehr ansteckende Infektionskrankheit, die insbesondere bei Babys und Erwachsenen zu schweren Komplikationen führen kann. Müttern und Vätern ohne Masernschutz (keine vorherige Impfung oder Erkrankung) wird daher empfohlen, sich zu ihrem Schutz und dem ihrer Babys impfen zu lassen, da Säuglinge in der Regel erst ab zwölf Monaten gegen Masern geimpft werden.
Bei Säuglingen besteht bei einer Maserninfektion ein erhöhtes Komplikationsrisiko und die Hospitalisierungsrate ist relativ hoch. Obschon sich Babys in der Regel gut erholen, kann die Krankheit in seltenen Fällen tödlich enden – zumeist infolge einer Lungenentzündung. Sehr selten bleibt das Virus nach der Heilung im Gehirn des Kleinkindes und löst Jahre später eine Hirnentzündung aus, die immer tödlich endet. Erkrankt eine Schwangere an Masern, ist das Risiko einer Lungenentzündung für sie erhöht. Kommt es während der Schwangerschaft zu einer Infektion, kann dies zu einer spontanen Fehlgeburt, einer Frühgeburt oder einem niedrigen Geburtsgewicht führen.
Mit einem kleinen Pieks schützen Eltern sich und dadurch ihre Kleinen vor einer möglicherweise folgenschweren Maserninfektion. Die vollständige
Impfung schützt zumeist ein Leben lang.

Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Film: Leben mit einem psychisch erkrankten Elternteil

Wenn Mama oder Papa psychisch erkrankt ist, leiden Kinder mit. Eine solche Krankheit wühlt die ganze Familie auf und belastet sie mit Ängsten, Unsicherheiten und Schuldgefühlen. Im Film „Kinder zwischen Risiko und Chance“ kommen Betroffene und ihre Eltern zu Wort. Sie schildern ihren Alltag, die mit der Krankheit verbundenen Belastungen und ihren ganz individuellen Umgang damit. Der Film zeigt auf, welche Unterstützung für Kinder und Eltern hilfreich ist und wie der Zugang zu solchen Angeboten gelingen kann. Die Filmpremieren finden in den Städten Luzern, Zürich, Winterthur und Aarau statt; in Bern und Zug sind Filmvorführungen mit Gesprächen geplant (siehe PDF).

Termine und Orte

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Atelier über die Kontrazeptionsberatung

Die Europäische Gesellschaft für Empfängnisverhütung und reproduktive Gesundheit (European Society of Contraception and Reproductive Health, ESC) organisiert vom 4. bis 7. Mai 2016 ihren 14. Kongress unter dem Titel „Contraception: from molecular biology to social science and politics“ in englischer Sprache in Basel. Am 4. Mai findet von 15.30 bis 17.30 Uhr der Vor-Kongress "Kontrazeptionsberatung: ein Workshop für nichtärztliche Berater/innen" in Form von Ateliers in deutscher Sprache statt, der sich an Hebammen und Krankenschwestern richtet. Eine Anmeldung ist obligatorisch.

Mehr Infos: Programm und Anmeldung

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

"Hebamme.ch" Nr. 4/2016

Bilder und Literaturliste zum Artikel "Stillprodukte fördern und unterstützen das Stillen" von Susanne van Gogh.

Literaturliste und Bilder

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Trisomie 21 neu in der IV-Liste der Geburtsgebrechen

Personen mit einer Trisomie 21 (Down-Syndrom) brauchen in der Regel medizinische Massnahmen zur Behandlung einer muskulären Hypotonie (Muskelschwäche) und teilweise zur Behandlung der psychischen Auswirkungen ihrer Intelligenzminderung (Oligophrenie). Dabei handelt es sich zumeist um Physio- und teilweise um Psychotherapien. Diese werden seit März 2016 für unter 20-Jährige neu von der IV statt von der Krankenversicherung übernommen. Die meisten anderen Erkrankungen, die häufig mit Trisomie 21 einhergehen, waren bereits auf der Liste der Geburtsgebrechen aufgeführt.
Die Kosten, die dadurch von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zur IV verlagert werden, lassen sich nicht genau beziffern. Der Betrag dürfte sich auf mehrere Millionen Franken jährlich belaufen. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen bedeutet diese Änderung eine finanzielle Entlastung, da in der IV kein Selbstbehalt erhoben wird.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Mehr Pflegefachkräfte dank Masterplan

Der Bundesrat hat den Schlussbericht zum Masterplan Bildung Pflegeberufe 2010–2015 gutgeheissen. Mit diesem wurde eine Koordinationsplattform geschaffen, die es Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt ermöglicht hat, Massnahmen zur Erhöhung der inländischen Ausbildungsabschlüsse in den Pflegeberufen aufeinander abzustimmen und umzusetzen.
Der Schlussbericht des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) zeigt auf, dass die bildungspolitischen Ziele des Masterplans Bildung Pflegeberufe zu einem grossen Teil erreicht worden sind. Seit 2007 haben sich die jährlichen Abschlüsse Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ mehr als verdoppelt; sie decken nun über 84 Prozent des geschätzten Nachwuchsbedarfs. Zudem stehen Grundlagen für die Förderung der betrieblichen Ausbildungsplätze zur Verfügung. Auf der Tertiärstufe entwickelt sich die Anzahl Abschlüsse ebenfalls positiv. Die Anstrengungen, um die Eintritte in die Pflegestudiengänge der höheren Fachschulen und der Fachhochschulen zu erhöhen, werden fortgesetzt.

SHV/FSSF, Miryam Azer