5. Mai: Internat. Hebammentag
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27.02.2013  Aufruf zur Teilnahme an der EMA-Konferenz 2013
26.02.2013  Impfempfehlungen gegen Keuchhusten angepasst
07.02.2013  Welche Rauchprävention braucht es?
07.02.2013  Der HebammenLiteraturDienst (HeLiDi) feiert
06.02.2013  Masernimpfung seit 1. Januar 2013 von der Franchise befreit
06.02.2013  Jahrestreffen Netzwerk Frauenrechte, 2. März 2013, Bern
06.02.2013  Elektronischer Impfausweis lanciert
06.02.2013  Projekt Kind - Bodenseedialoge, Bregenz, September 2013

 

Aufruf zur Teilnahme an der EMA-Konferenz 2013

Die «European Midwives Association» (EMA) führt am 29. und 30. November 2013 die «Education Conference» im niederländischen Maastricht durch. Die EMA ruft zur Teilnahme auf und freut sich über Posters, Präsentationen und Workshops zum Thema «Hebammenausbildung».

Mehr Informationen wie z.B. die Teilnahmebedingungen, die Konferenzthemen und den Anmeldeschluss/die Anmeldekonditionen usw. finden Sie in englischer Sprache unter der angegebenen Website.

Mehr Infos: http://www.av-m.nl/avm/ema-congres/call-for-abstracts#.US23YugnDxg

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Impfempfehlungen gegen Keuchhusten angepasst

Im letzten Jahr sind die Fälle von Keuchhustenerkrankungen in der Schweiz stark gestiegen. Kinder und Jugendliche waren besonders betroffen.Um die langwierige und sehr ansteckende Krankheit einzudämmen, wurden die Impfempfehlungen in diesem Bereich angepasst.

Letztes Jahr wurden in der Schweiz rund 7400 Fälle von Keuchhusten gemeldet. Dies ist beinahe eine Verdoppelung im Vergleich zu 2011. Da es sich um eine Krankheit handelt, die insbesondere für Säuglinge gefährlich ist, haben das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) bei ihrer jährlichen Überprüfung der Impfempfehlungen Anpassungen vorgenommen. So sollen Jugendliche im Alter zwischen 11 und 15 Jahren im Rahmen der Diphtherie- und Tetanus-Impfung auch gegen Keuchhusten geimpft werden. Sie sind nach den jüngeren Kindern am häufigsten von Keuchhusten betroffen.

Weiter wird Schwangeren, deren letzte Keuchhusten-Impfung mehr als 5 Jahre zurückliegt, empfohlen, sich impfen zu lassen. Ausserdem wird für Säuglinge, die bereits vor dem Alter von 5 Monaten eine Betreuungseinrichtung (Krippe, Tagesmutter, Spielgruppe usw.) besuchen, ein beschleunigtes Impfschema mit je einer Impfdosis im Alter von 2, 3 und 4 Monaten empfohlen.

Die bisherigen Impfempfehlungen gelten nach wie vor: je eine Impfdosis im Alter von 2, 4 und 6 Monaten, zwischen 15 und 24 Monaten und zwischen 4 und 7 Jahren. Seit 2012 wird auch Erwachsenen zwischen 25 und 29 Jahren eine Auffrisch-Impfung empfohlen sowie allen Personen, die regelmässig Kontakt zu Säuglingen unter 6 Monaten haben und deren letzte Impfung mehr als 10 Jahre zurückliegt.
Quelle: BAG, Medienmitteilung vom 25.2.2013

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Welche Rauchprävention braucht es?

Yvonne Meier-Leu, Dozentin an der Lausanner Fachhochschule HECV/Santé und Mitglied des SHV-Zentralvorstandes und Sakari Lemoka haben mit ihren Kollegen Jakub Samochowiec und Alexander Grob eine Studie zur Rauchprävention durchgeführt. 486 Gynäkologen und Gynäkologinnen und 366 Hebammen (SHV-Mitglieder) haben den Fragebogen zur Raucherprävention ausgefüllt.

Die Resultate sind im Juli 2012 im renommierten Fachjournal «Journal of Evaluation in Clinical Practice» online veröffentlicht worden. Alle, die an der Umfrage teilnahmen, sprechen schwangere Frauen auf die Rauchprävention an, erläutern die Gefahren und empfehlen mit dem Rauchen aufzuhören. Es ist aber nur eine Minderheit, die sich aktiv an Rauchpräventionsmassnahmen beteiligt. Die Rauchprävention sollte daher in die Hebammenausbildung einfliessen.

Die Autorinnen und Autoren der Studie danken den Hebammen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, recht herzlich!

Quelle: Lemola, S., Meyer-Leu, J., Samochowiec, J. & Grob, A. «Control beliefs are related to smoking prevention in prenatal care». In: Journal of Evaluation in Clinical Practice (IF 2011: 1.229). DOI: 10.1111/j.1365-2753.2012.01891

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Der HebammenLiteraturDienst (HeLiDi) feiert

NEU: Zum 20-jährigen Bestehen des HeLiDi steht ein Inhaltsverzeichnis aller Ausgaben in einer Excel-Datei online zur Verfügung. Sie finden sie unter dem aufgeführten Link.
Die zahlreichen englischsprachigen Fachartikel können oft mangels optimaler Sprachkenntnisse nicht von allen Kolleginnen rezipiert werden. Daher wurde 1993 der HebammenLiteraturDienst (HeLiDi) von Gabi Merkel, Ilse Steininger und Mechthild Groß ins Leben gerufen. Englische Abstracts werden für den deutschen Sprachraum aufbereitet, so dass dadurch Sprachbarrieren hinsichtlich internationaler geburtshilflicher Fachartikel abgebaut werden.

Der HeLiDi ist eine abstractbasierte Literaturbeilage in vier Hebammenfachzeitschriften (Die Hebamme, Hebammenforum, Hebamme.ch, Österreichische Hebammenzeitung), die zweimal jährlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheint. Dieser Service dient der Verbreitung von evidenzbasiertem Wissen auf den Gebieten Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und der Verbreitung von evidenzbasierter Praxis im deutschsprachigen Raum.

Der HeLiDi (HebammenLiteraturDienst) erscheint jeweils im Frühjahr und im Herbst in folgenden Fachzeitschriften:

Die Hebamme, Hippokrates Verlag GmbH, D-70445 Stuttgart
Hebammenforum, Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV), D-76006 Karlsruhe
Hebamme.ch, Schweizerischer Hebammenverband (SHV), CH-3000 Bern 23
Österreichische Hebammenzeitung, Dorothea Rüb, A-90200 Klagenfurt

Mehr Infos: http://www.mh-hannover.de/weiterbildung0.html

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Masernimpfung seit 1. Januar 2013 von der Franchise befreit

Wer sich gegen Masern, Mumps und Röteln impft, muss nur noch den Selbstbehalt bezahlen, also einige wenige Franken. Die entsprechende Änderung der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) die Befreiung der Impfung von der Franchise  trat am 1. Januar 2013 in Kraft.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Dezember 2012

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Jahrestreffen Netzwerk Frauenrechte, 2. März 2013, Bern

Amnesty International und die Schweizer Sektion Frauenrechtsnetzwerk veranstalten am Samstag, 2. März 2013 eine Veranstaltung zum Thema «Sexualität und Menschrechte».
Sie findet in der Kirchgemeinde Paulus, Grosser Saal, Freiestrasse 20, 3012 Bern, statt. Das Treffen steht Mitgliedern des Netzwerkes und weiteren Interessierten offen.
Anmeldung bis 25.2. 2013 per E-Mail an Regula Fahrländer: pr-camp-1@amnesty.ch

2013_03_02_Amnesty_NW-Treffen_Frauenrechte_2013_Programm_Dt.pdf

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Elektronischer Impfausweis lanciert

Auf der gesicherten Website www.meineimpfungen.ch können Sie kostenlos:
- Ihren elektronischen Impfausweis erstellen und verwalten, damit er nicht verloren geht.
- erfahren, welche Impfungen für Sie nützlich oder unnötig sind, entsprechend Ihrer persönlichen Situation (Krankheit, Beruf, Umfeld, Reisen), den Empfehlungen der Schweizer Behörden oder nach Ihrer persönlichen Präferenz.
- sofort sehen, ob Sie gut geschützt sind oder ob Ihnen gewisse Impfungen fehlen.
- Ärzte oder Apotheker auswählen, denen Sie Ihren Impfausweis zum validieren oder vervollständigen anvertrauen wollen.
- sich einschreiben, um im Fall einer notwendigen Impfung eine kostenlose Meldung
(SMS, E-Mail) zu erhalten.

Mehr Infos: https://www.meineimpfungen.ch

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein


 

Projekt Kind - Bodenseedialoge, Bregenz, September 2013

«Projekt Kind - Dialoge zur Reproduktionsmedizin» ist der Titel der diesjährigen Dialogtage in Bregenz am Bodensee.
Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutieren über medizinische, psychologische, ethische und gesellschaftliche Aspekte der Reproduktionsmedizin.

Vorträge werden unter anderem gehalten zu Themen wie: Woran forscht die Reproduktionsmedizin? - Ein Blick in die Zukunft; Geburtshilfliche Herausforderungen nach künstlicher Befruchtung; Die Kinder der Reproduktionsmedizin - Outcome und Kindeswohl; Wie soll die Gesellschaft regeln, was die Reproduktionsmedizin darf? Das «Projekt Kind» - Welche Werte stehen auf dem Spiel?

Mehr Infos: http://www.bodenseedialoge.li

SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein