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06.02.2013 Vier Schweizerinnen in Glasgow diplomiert
06.02.2013 Cybermobbing, Games, Smartphones und Co.
06.02.2013 Neugeborenen-Screening neu auch auf Cystische Fibrose (CF)
06.02.2013 ICM, Prag, 1. bis 5. Juni 2014
06.02.2013 Bundesrat lanciert Strategie für das Gesundheitswesen
06.02.2013 6. Schweizer Ernährungsbericht veröffentlicht
06.02.2013 Medizin für Gesunde (Human Enhancement)
06.02.2013 Diane 35 und Generika
Vier Schweizerinnen in Glasgow diplomiert
Im November 2012 wurden vier Schweizer Hebammen die Bachelor- und Master-Titel der Glasgow Caledonian University verliehen.
Judith Ballüder, Hebamme im Spital Uster, erhielt den «Bachelor of Science in Midwifery», Silvia Ammann-Fiechter, Hebamme und Lehrerin an der Haute Ecole de Santé Vaud (HESAV) in Lausanne, und Doris Wyssmüller, Hebamme in der Geburtsstation der Frauenklinik des Inselspitals in Bern, erhielten den Titel «Master of Science in Midwifery» und Bénédicte Michoud Bertinotti, Hebamme und ebenfalls Lehrerin an der HESAV, erhielt den Titel des «European Master of Science in Midwifery».
Der SHV gratuliert herzlich!
Informationen zur Glasgow Caledonian University sind zu finden unter dem angegebenen Link.
Mehr Infos:
http://www.gcu.ac.uk
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Cybermobbing, Games, Smartphones und Co.
Ein neuer Leitfaden für Eltern und Erziehungsberechtigte.
Ab sofort stellt das gesamtschweizerische Programm «Jugend und Medien» die Broschüre «Medienkompetenz Tipps zum sicheren Umgang mit digitalen Medien» bereit. Der Leitfaden beantwortet auf wissenschaftlicher Basis die wichtigsten Fragen, die sich Eltern im Zusammenhang mit der Mediennutzung ihrer Kinder stellen.
Der Leitfaden wird vom Programm «Jugend und Medien», das vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) umgesetzt wird, zusammen mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), herausgegeben. Für diese zweite, überarbeitete Auflage wurden die Inhalte aktualisiert und ergänzt. Zudem finden sich Angaben zu weiterführender Literatur, Studien und Internetseiten mit medienpädagogischem Material.
Mehr Informationen unter:
Mehr Infos:
http://www.edi.admin.ch/dokumentation/00331/01824/index.html?lang=de&msg-id=47622
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Neugeborenen-Screening neu auch auf Cystische Fibrose (CF)
Das Eidgenössische Department des Innern (EDI) hat beschlossen, das Neugeborenen-Screening auf die Cystische Fibrose, die häufigste Stoffwechselerkrankung in Westeuropa, zu erweitern.
Bei der CF besteht eine Störung des Salzaustausches in den Zellen. Als Folge davon sind die Sekrete in Atemwegen und Bauchspeicheldrüse zu zähflüssig. Dies führt zu chronischer Entzündung der Atemwege und schlechtem Gedeihen, was unbehandelt zu schwerer Erkrankung führt. Es sind auch milde Formen bekannt, die gelegentlich erst im Erwachsenenalter entdeckt werden.
Die Erweiterung erfolgt nach einer Pilotphase, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bewilligt hatte. Die Kostenübernahme durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung ist vorerst auf ein Jahr befristet. Nach der vollständigen Auswertung des zweiten Jahres der Pilotstudie wird über die Weiterführung entschieden.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Dezember 2012
Mehr Infos:
http://www.neoscreening.ch/
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
ICM, Prag, 1. bis 5. Juni 2014
Der 30. Kongress der International Confederation of Midwives (ICM) findet in der tschechischen Hauptstadt Prag statt.
Motto des Kongresses ist: «Midwives: Improving Womens Health Globally».
Ein Abstract kann zu folgenden Themen eingereicht werden:
- Bridging midwifery and womens health rights
- Access: bridging the gap to improving care and outcomes for women
and their families
- Education: the bridge to midwifery and womens autonomy
- Midwifery: bridging culture and practice
Letzter Einsendetermin für das Abstract ist Sonntag, 17. März 2013.
Bis 29. Juni 2013 gilt der Frühbucherinnenrabatt!
ICM2014-Newsletter-February-2013.pdf
Mehr Infos:
http:// www.midwives2014.org
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Bundesrat lanciert Strategie für das Gesundheitswesen
Der Bundesrat hat im Januar 2013 die Gesamtschau «Gesundheit2020» verabschiedet. Mit insgesamt 36 Massnahmen in allen Bereichen des Gesundheitssystems soll die Lebensqualität in der Schweiz gesichert, die Chancengleichheit gestärkt, die Versorgungsqualität erhöht und die Transparenz verbessert werden. Die Massnahmen werden in den nächsten Jahren schrittweise und unter Einbezug aller wichtigen Akteure umgesetzt unter anderem mit dem Ziel, das Schweizer Gesundheitssystem optimal auf die Herausforderungen der nächsten Jahre auszurichten und gleichzeitig bezahlbar zu halten.
Mehr Infos:
http://www.gesundheit2020.ch
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
6. Schweizer Ernährungsbericht veröffentlicht
Der Bundesrat hat im Januar 2013 den 6. Schweizerischen Ernährungsbericht und die Ernährungsstrategie für die Jahre 2013 bis 2016 vorgestellt. Der Ernährungsbericht zeigt, wie sich die Menschen in der Schweiz ernähren, wie sich ihr Ernährungsverhalten verändert hat und wie sich dies auf ihre Gesundheit auswirkt. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Schweizer Ernährungsstrategie 2013 bis 2016. Mit ihr soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem Menschen immer öfter eine gesunde Wahl treffen können.
Mehr Infos:
http://www.bag.admin.ch/themen/ernaehrung_bewegung/13259/index.html?lang=de
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Medizin für Gesunde (Human Enhancement)
Die SAMW beschäftigt sich schon seit längerem mit medizinischen Interventionen, die sich nicht auf die Therapie von Krankheit, sondern auf die Veränderung oder Verbesserung nicht-pathologischer Merkmale richten («Human Enhancement»).
Dabei werden zahlreiche ethische und gesellschaftliche Fragen aufgeworfen.
Die Broschüre «Medizin für Gesunde? Analysen und Empfehlungen zum Umgang mit Human Enhancement» fasst die Resultate von erstmals für die Schweiz durchgeführten empirischen Untersuchungen zusammen und diskutiert zentrale Aspekte wie die Abgrenzung zwischen Therapie und Enhancement oder die Rolle der Ärzteschaft. Im letzten Kapitel finden sich die Empfehlungen der Arbeitsgruppe nach Abschluss ihrer vierjährigen Tätigkeit. Der Bericht wendet sich an interessierte Fachkreise aber auch an die Öffentlichkeit.
Mehr Infos:
http://www.samw.ch/de/Ethik/Human-Enhancement.html
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Diane 35 und Generika
Swissmedic äussert sich zur aktuellen Diskussion in der Schweiz
Die französische Arzneimittelbehörde ANSM will Diane 35 und Generika in Frankreich vom Markt nehmen. Im Gegensatz zu Frankreich sind diese kombinierten Hormon-Präparate in der Schweiz nur eingeschränkt zugelassen: für Akne und gewisse Hautstörungen bei Frauen, die zugleich eine hormonale Verhütung wünschen. Für diese Anwendung können sie weiter eingenommen werden.
Diane 35 und Generika sind in der Schweiz zur Behandlung von Akne und gewissen Hautstörungen («Androgenisierungserscheinungen») bei Frauen zugelassen, die gleichzeitig eine Empfängnisverhütung wünschen. Die Anwendung nur zur Schwangerschaftsverhütung ist nicht zugelassen. Bei den Risiken entscheidend sind Venenthrombosen und Lungenembolien. Sie sind seit langem bekannt und stellen ein seltenes, jedoch potenziell schwerwiegendes Risiko dar. Sie sind etwa gleich häufig (etwa 1:1000) wie unter Antibabypillen der dritten und vierten Generation und etwa doppelt so häufig wie unter jenen der zweiten Generation. Aktualisierte Informationen über die Präparategruppen, ihre Sicherheit und die notwendigen Vorsichtsmassnahmen sind auf der Website von Swissmedic zu finden.
Quelle: Swissmedic, Februar 2013
Mehr Infos:
http://www.swissmedic.ch/
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
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