Professionelle Hebammenarbeit:
- erfordet: Ressourcen der Frauen und deren Familien erkennen, gesundheitliche Probleme und Risiken benennen, diese durch gezielte Hebammenarbeit wesentlich beeinflussen.
Hebammendiagnosen:
- Wird durch die Benennung von Hebammen-diagnosen strukturiert, nachvollziehbar und transparent gestaltet.
- Legen gegenüber politischen Instanzen dar, welchen Beitrag Hebammen zum Wohlergehen der Frauen effektiv leisten.
- Haben das Potential, die Grundlage für eine Leistungsabgeltung der Hebammentätigkeit durch das sich etablierende DRGAbgeltungssystem
(Diagnoses Related Groups) in Schweizer
Spitälern zu bilden.
- Zu formulieren, setzt das Kennen von Hebammendiagnostik und -diagnosen, sowie die einzelnen Schritte des Pflegeprozesses voraus.
- Bedeutung der Hebammendiagnosen, -Bedeutung für die politische Festigung des Berufes im Gesundheitswesen.
- Hebammendiagnosen inhaltlich, strukturell und prozessbezogen definieren
Nach dem Kurs sind folgende Themen bekannt:
- Formulieren von Hebammendiagnosen mit Titel, Einflussfaktoren und Merkmalen (PES-Struktur).
- Den diagnostischen Prozess der Hebammenarbeit verstehen und üben.
- Hebammendiagnosen anhand von Fallbeispielen erkennen und benennen.
- Gütekriterien und Wege zur Umsetzung von Hebammendiagnosen.
Zielgruppe
Hebammen - in leitender Stellung, - mit Expertinnenfunktionen, - in politischen Ämtern, - angestellt in Spitälern
Teilnehmerinnenzahl
Mindestens 12, Maximal 20
Kursleitung
Dr. Eva Cignacco, Hebamme, Pflegewissenschafterin
Jürgen Georg, Pflegefachmann,-lehrer,-wissenschafter (MScN), Lektor
Datum, Ort
Freitag, 29. Oktober 2010
Olten
Kurskosten
CHF 210.-- für Mitglieder
CHF 260.-- für Nichtmitglieder
Anmeldeschluss
Freitag, 15.10.2010
Anmeldung
Online-Anmeldung oder schriftlich an
Schweizerischer Hebammenverband
Rosenweg 25 C, Postfach, 3000 Bern 23 per Fax: 031 332 76 19
Auskunft
Geschäftsstelle SHV, Tel 031 332 63 40 Infos betreffend Kursinhalte:
Marianne Luder, Tel 062 922 15 45,