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Hebamme.ch

Unsere Zeitschrift "Hebamme.ch" ist die einzige Fachzeitschrift für Hebammen in der Schweiz. Hier erfahren Sie, was darin zu lesen ist.

Aktuelle Ausgabe 9 / 2017

Eine Kardiotokografie (CTG) beim Eintritt einer Schwangeren in den Gebärsaal erlaubt es, wichtige Informationen zu erhalten, um Risiken unter der Geburt rechtzeitig erfassen zu können. Deren Interpretation sollte nach den aktuellen Empfehlungen erfolgen, um möglichst standardisierte und reproduzierbare Auswertungen zu bekommen. Auch am Ende der Eröffnungsperiode und in der gesamten Austreibungsperiode ist ein Dauer-CTG zwingend notwendig, so Dr. med. Tina Fischer, Leitende Ärztin Geburtshilfe am Kantonsspital St. Gallen. Shanti Lawrence, Fachexpertin Hebammen, beschreibt die Routinetests in der Geburtshilfe im Spital Zollikerberg, und Anja Fink, Hebamme, diejenigen in einem Krankenhaus in Süd-Norwegen.

Frühgeburt – ja oder nein? Diese Frage lässt sich bislang nur unzureichend beantworten. Mehrlingsschwangerschaften oder Alter der Frau sind zwar Indikatoren, doch etwa die Hälfte aller Frühgeburten passieren bei Frauen ohne spezielle Risikofaktoren. Dabei wäre es wichtig, zu verhindern, dass Kinder zu früh auf die Welt kommen. Denn selbst wenn die Frühchen überleben, besteht die Gefahr von Langzeiterkrankungen bei den Neugeborenen. Das ETH-Spin-off Pregnolia hat daher eine kleine Sonde entwickelt, mit der Geburtshelfer das Risiko einer spontanen Frühgeburt künftig früher und zuverlässiger bestimmen können, erläutern Sabrina Badir, Dr.sc. ETH, Gründerin des ETH-Spin-offs Pregnolia, und Marlene Bissig, Hebamme MSc, Mitarbeiterin des ETH-Spin-offs Pregnolia.

Alle drei Jahre wird in einem anderen Land der Kongress der Internationalen Confederation of Midwives (ICM) durchgeführt. Die 31. Veranstaltung, die vom 13. bis 16. Juni stattfand, organisierte der kanadische Hebammenverband in Toronto. Im Vorfeld tagte die internationale Delegiertenversammlung, sprich das Triennial Council, an dem die vergangenen drei Jahre analysiert wurden, aber auch ein Blick in die Zukunft nicht fehlen durfte, erklärt Franziska Schläppy, Mitglied des Zentralvorstandes des Schweizerischen Hebammenverbandes. Auf Einladung des Schweizerischen Hebammenverbandes nahmen Samantha Domenici, Tessinerin, Studentin der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, und Marie-Astrid Grämiger, Hebammenstudentin an der Haute Ecole de Santé Vaud in Lausanne, als Beobachterinnen am Council teil.
Am anschliessenden Weltkongress, der vom 18. bis 22. Juni stattfand, fanden 4200 Hebammen aus 130 Berufsverbänden und 113 Nationen zusammen – unter ihnen 35 Kolleginnen aus der Schweiz, schreibt Petra Graf Heule, Leiterin Kompetenzgruppe Betriebe und Praktika sowie Dozentin an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Oft betreuen frei praktizierende Hebammen Familien aus dem Kosovo. Diese sind stark verbunden mit ihrem Land und dessen Geschichte. Mehr zu erfahren über dieses Land, aber auch über die Geburtshilfe dort, war die Motivation für eine Reise nach Pristina, an der 13 Frauen, alle engagiert für Familystart Zürich, teilnahmen. Darüber berichten Clara Bucher, Hebamme, ehemals Leiterin Pflegedienst des Medizinbereichs Frau-Kind am UniversitätsSpital Zürich und Vorstandsmitglied Familystart Zürich, sowie Elena Reusser, frei praktizierende Hebamme seit 2015 bei Hebamme unterwegs in Winterthur, Aktiv- und Arbeitsgruppenmitglied bei Familystart Zürich.


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