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Hebamme.ch

Unsere Zeitschrift "Hebamme.ch" ist die einzige Fachzeitschrift für Hebammen in der Schweiz. Hier erfahren Sie, was darin zu lesen ist.

Aktuelle Ausgabe 12 / 2016

In der Schweiz leidet laut Statistik fast jede siebte Person an einer Angststörung und eine von 15 Personen an einer Depression. Dabei sind es mehr Frauen, bei denen eine psychische Erkrankung diagnostiziert wird. Für Hebammen ist die Wahrscheinlichkeit damit deutlich höher, dass sie in ihrem Arbeitsalltag einer Frau mit psychischer Erkrankung begegnen als einer mit Mastitis, schreibt Katrin Oberndörfer, Hebamme, Diplom-Psychologin und modulverantwortliche Dozierende im Bachelorstudiengang Hebamme an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Je früher eine psychische Auffälligkeit entdeckt wird, desto besser für die Frau und nicht zuletzt für ihre Familie.

Wie oft betreuen Hebammen psychisch kranke Frauen – möglicherweise, ohne es zu wissen? In der Schweiz ist bisher nur wenig über die Häufigkeit perinataler psychischer Störungen und die Versorgung der Betroffenen bekannt. Dieser Artikel von Anke Berger, Dr. rer. nat., Hebamme, Biologin und Forscherin an der Disziplin Geburtshilfe des Fachbereichs Gesundheit an der Berner Fachhochschule, wirft einen Blick auf epidemiologische Daten und publizierte Richtlinien.

Einer der Forschungsschwerpunkte der Disziplin Geburtshilfe am Fachbereich Gesundheit der Berner Fachhochschule ist die «Psychische Gesundheit während der Perinatalzeit». Bereits während des Bachelorstudiums werden die Studierenden auf das Thema vorbereitet, jedoch mit bis anhin wenigen Möglichkeiten, einen direkten Praxistransfer herzustellen. Seit 2015 können Studierende im Mutter-Kind-Haus der Stiftung Ita Wegmann ihr Praxismodul absolvieren, schreiben Katharina Tritten Schwarz et al.

In ihren verlängerten Ferien im Frühsommer war Judith Eisenring, Hebamme, Pflegefachfrau und Ausbildnerin im Spital Will, als Freiwillige in Piräus im Hafen von Athen in Griechenland im Einsatz. Im dortigen illegalen Flüchtlingscamp arbeitete sie zusammen mit anderen Freiwilligen in einer improvisierten Hebammenpraxis. Sie hatte bereits praktische Erfahrung aus Zentralamerika sowie als langjährige Projektverantwortliche bei medico international schweiz.

Kosovo-albanische Familien stellen in der Schweiz eine grosse Gruppe innerhalb der Migrationsbevölkerung dar. Sie sind daher auch für Hebammen eine relevante Klientinnengruppe. Das Wissen über ihren Hintergrund und ihre Lebensbedingungen in der Schweiz ist nicht sehr verbreitet. Die vorliegende Literaturreview von Paola Origlia Ikhilor et al. sichtet die Fakten zu Integration, Gesundheit und zur perinatalen Versorgung von Frauen und Familien mit kosovo-albanischem Migrationshintergrund.


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  • Die Beirätinnen der Redaktion und die Redaktionsleitung entscheiden über Kürzungen der Leserinnenbriefe. Korrespondenz wird keine geführt.
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