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Hebamme.ch

Unsere Zeitschrift "Hebamme.ch" ist die einzige Fachzeitschrift für Hebammen in der Schweiz. Hier erfahren Sie, was darin zu lesen ist.

Aktuelle Ausgabe 3 / 2017

Die Plazenta soll eine ausreichende Versorgung des Kindes bis zur Geburt gewährleisten und kann als „Tagebuch“ der Schwangerschaft dienen. Deren morphologische Untersuchung nach der Geburt bietet eine Fülle von Informationen über die zugrundeliegenden Mechanismen schwangerschaftsbedingter Erkrankungen. So ist es möglich, wichtige Erkrankungen von Mutter und Kind zu diagnostizieren und damit zur aktuellen Behandlung beizutragen, über das Management zukünftiger Schwangerschaften zu entscheiden und spezifische Erklärungen für ein ungünstiges mütterliches oder kindliches Outcome zu finden, schreiben Elisabeth Bruder, PD Dr. med., Leitende Ärztin am Institut für Medizinische Genetik und Pathologie am Universitätsspital Basel, Sylvia Höller, PD Dr. med., Oberärztin am Institut für Medizinische Genetik und Pathologie am Universitätsspital Basel, und Irene Hösli, Prof. Dr. med., Chefärztin der Frauenklinik Mutter und Kind am Universitätsspital Basel.

Die Plazentarphase fristet in unserer Gesellschaft ein nebensächliches Dasein. Sie ist oftmals angstbehaftet und wird gerne als risikoreichste Phase der Geburt betitelt. Alle Beteiligten sind froh, wenn die Plazenta schnellstmöglich geboren ist. Damit werden die Prozesse von Schwangerschaft und Geburt abgeschlossen, und die Frau wird in die neue Rolle als Wöchnerin begleitet. Aber erhält diese Phase genügend Zeit und Raum? Aufgabe der Hebamme ist die Begleitung aller Geburtsphasen, und so sollte die Plazentarphase mit der gleichen Sorgfalt betreut werden wie der Rest der Geburt, ist Franziska Zumbrunn, Hebamme MSc, Gründerin und Geschäftsleiterin des Geburtshauses ambra in Wittinsburg BL, überzeugt.

Seit einigen Jahren praktizieren die Hebammen am Asanaspital in Leuggern AG mehrheitlich die abwartende Begleitung der Plazentarperiode. Die Erfahrungen geben ihnen Recht: Die Pathologien haben nicht zugenommen. Die Hebammen schätzen das abwartende Management unter anderem, weil ihre Beobachtungsgabe geschult wird und weil der jungen Familie die nötige Ruhe gegönnt werden kann. Darüber berichtet Karin Rooke, Hebamme am Asanaspital Leuggern AG, und Kursleiterin für Geburtsvorbereitung.

Das Begehren des Deutschen Hebammenverbands um Aufnahme ins Unesco-Weltkulturerbe Deutschlands wurde im Oktober 2015 eingereicht. Nun ist der Entscheid gefallen: Das Hebammenwesen gehört seit Ende 2016 zum immateriellen Kulturerbe. Wie es dazu gekommen ist, beschreibt Sabine Welti Zwyssig, Historikerin, Koordinatorin Praxis im Fachbereich Gesundheit der Berner Fachhochschule.


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