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Hebamme.ch

Unsere Zeitschrift "Hebamme.ch" ist die einzige Fachzeitschrift für Hebammen in der Schweiz. Hier erfahren Sie, was darin zu lesen ist.

Aktuelle Ausgabe 4 / 2017

Sein weinendes Baby zu trösten, während sie sich selber müde und erschöpft fühlen, bringt viele Eltern an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. In der Hebammennachsorge ist die Betreuung von Familien, deren Kind exzessiv weint, eine der grössten Herausforderungen. Hebammen erhalten während dem Hausbesuch einen systemischen Einblick in die Familiensituation und haben vielfältige Interventionsmöglichkeiten. Doch wie lässt sich eine professionelle Unterstützung der Familie strukturiert gestalten, und was tun, wenn auch die Hebamme an ihre Grenzen stösst? Diese Frage beantwortet Elisabeth Kurth, Dr. phil., frei praktizierende Hebamme und Geschäftsführerin des Hebammennetzwerks Familystart beider Basel.

Ein untröstlich weinendes Baby wird häufig zur Belastungsprobe für die ganze Familie, die Eltern stossen an physische und psychische Grenzen. In einer solchen Krisensituation werden laut Ursula Portmann, Hebamme, Fachberaterin und Therapeutin Emotionelle Erste Hilfe, unbewusste Verhaltensmuster aktiv, wodurch die Regulationsfähigkeit sowie die Beziehungs- und Bindungsfähigkeit deutlich abnehmen. Wie können die Eltern in ihrer Rolle gestärkt werden und von „Ich weiss nicht weiter und kann nicht mehr“ zu Klarheit, Stabilität und Zuversicht zurückfinden?

Die fachliche und die ethisch-moralische Beurteilung einer Situation gehen in der alltäglichen Hebammenarbeit Hand in Hand. Deshalb sind nebst dem fachlichen Wissen und Fertigkeiten auch moralische Kompetenzen erforderlich, die ein hohes Bewusstsein der persönlichen und beruflichen Werte und die Berücksichtigung der Perspektive aller Beteiligter einschliessen. Um diese Kompetenzen langfristig zu verbessern, hat die Berner Fachhochschule zusammen mit Partnern aus Estland und Finnland ein Modell zu deren Erweiterung entwickelt. Es wird beleuchtet von Stephan Oelhafen, Dr. phil, Psychologe, und Ursula Hölzli Reid, Hebamme MSc.

Lebensqualität und Wohlbefinden von Frauen nach der Geburt sind wichtige Aspekte für die Hebammenbetreuung. Der Mother-Generated Index (MGI) ist ein Instrument, zur Beurteilung der postpartalen Lebensqualität, das in der beschriebenen Studie ins Deutsche übersetzt und validiert wurde. Zudem wurden Assoziationen zwischen den Scores des MGI und der peripartalen Betreuung gefunden. Der MGI scheint ein interessantes Instrument für die peripartale Betreuung und die Hebammenforschung zu sein, so Susanne Grylka-Bäschlin, Hebamme und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Edwin van Teijlingen, niederländischer Sozialwissenschaftler an der Bournemouth University in England, und Mechthild M. Gross, Hebamme und Professorin für Hebammenwissenschaft an der Medizinischen Hochschule Hannover.


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