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Hebamme.ch

Unsere Zeitschrift "Hebamme.ch" ist die einzige Fachzeitschrift für Hebammen in der Schweiz. Hier erfahren Sie, was darin zu lesen ist.

Aktuelle Ausgabe 1 - 2 / 2017

Im Spital Affoltern wurde nach viel Vorarbeit und dem Erstellen eines Konzeptes Anfang 2015 offiziell die Hebammengeleitete Geburtshilfe eingeführt. Die Bilanz nach zwei Jahren: Nur wenige Paare haben sich bewusst für dieses Angebot entschieden. Obwohl die Ärztinnen und Ärzte in manchen Punkten mit den Hebammen zusammenspannten, fällt es ihnen bis heute schwer, die Frauen von diesen betreuen zu lassen. Die Herausforderung besteht laut den Erfahrungen der Leitenden Hebamme Miriam Bühlmann nach wie vor darin, die Schwangeren möglichst früh in die Hebammensprechstunde zu holen.

Die Veränderung der Ausbildung der Hebammen und ein damit verbundenes Selbstvertrauen der Berufsgruppe rufen einen Wandel hervor. Welche Möglichkeiten der Entwicklung gibt es für Hebammen in ihrem angestammten Berufsfeld, und wie können diese umgesetzt werden? Gabriella Stocker, stv. Chefärztin, und Natalia Conde, Leitende Ärztin für Geburtshilfe, beleuchten das konkrete Umsetzungsmodell in der Frauenklinik des Stadtspitals Triemli in Zürich und liefert Antworten.

Ein deklariertes Ziel der Weltgesundheitsorganisation ist es, unnötige Interventionen zu senken und für die psychische und physische Gesundheit von Mutter und Kind zu sorgen. Aktuelle Studien belegen, dass hebammengeleitete geburtshilfliche Modelle diese Interventionszahlen senken und gleichzeitig die maternale Zufriedenheit steigern können. Welche Faktoren können zur Zufriedenheit von Hebammen führen, die in Modellen der kontinuierlichen Betreuung arbeiten? Dies untersucht Laura Herrmann, Studentin im Bachelorstudiengang Hebamme an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

2014 hat die Sektion Bern des Schweizerischen Hebammenverbandes eine Petition mit 17‘000 Unterschriften eingereicht. Diese verlangte von den kantonalen Gesundheitsbehörden die Förderung und Umsetzung der Hebammengeleiteten Geburtshilfe. Der Begriff (englisch: midwife led unit), wie er seit mehreren Jahren in der Literatur verwendet wird, dient nicht als Orientierungshilfe. Eine Expertinnenkommission des Schweizerischen Hebammenverbandes hat den Begriff nun für die Schweiz mit griffigen Kriterien erläutert, die zurzeit einem Praxistest unterzogen werden.

Laut der schweizerischen Gesetzgebung darf Säuglingsanfangsnahrung, d. h. Säuglingsmilch für Kinder bis zum Alter von sechs Monaten, nicht beworben werden. Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen werden jedoch in ähnlichen Packungen angeboten, was sie schwer unterscheidbar macht, so Christine Brennan, Mitglied des Codex Panel und Geschäftsleiterin von Stillförderung Schweiz. Deshalb führt die Werbung für Folgenahrung unmittelbar zur Bewerbung der Säuglingsanfangsnahrung. Die Werbung für Säuglingsnahrung wird seit 1995 durch das Codex Panel überwacht.


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