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Gesundheitsförderung und Prävention in der frühen Kindheit

Die frühe Kindheit beeinflusst die Gesundheit eines Menschen ein Leben lang. Deshalb unterstützt das Bundesamt für Gesundheit Aktivitäten, welche die frühkindliche Gesundheitsförderung und Prävention verbessern. Es hat dazu ein Konzept verfasst und konkrete Massnahmen formuliert, die sich an die Handlungsfelder der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten anlehnen.

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Netzwerk Wochenbett im Kanton Aargau

Das bestehende Netzwerk Wochenbett der Frauenklinik der Kantonsspital Aarau AG wird zu einem kantonalen Netzwerk erweitert. Durch Unterstützung des Departements Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau arbeiten die beiden Frauenkliniken der Kantonsspitäler in Zukunft enger zusammen. Der Kantonalverband Mütter- und Väterberatung Aargau übernimmt dabei eine koordinierende Rolle.

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Kostendämpfung im Gesundheitswesen

Am 28. März verabschiedete der Bundesrat ein auf einem Expertenbericht zur Entlastung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung basierendes Kostendämpfungsprogramm. Er beauftragte das Eidgenössische Departement des Innern (EDI), die neuen Massnahmen in zwei Etappen und in Form von zwei Paketen bis Herbst 2018 bzw. Ende 2019 zu prüfen und umzusetzen. Das EDI hat nun ein erstes Massnahmenpaket erarbeitet.

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Bundesrat will Zugang zu Arzneimitteln vereinfachen

An seiner Sitzung Mitte September hat der Bundesrat mehrere Bestimmungen verabschiedet, um das revidierte Heilmittelgesetz ab 1. Januar 2019 umzusetzen. Ab diesem Zeitpunkt werden die Voraussetzungen für die Abgabe von Arzneimitteln gelockert.

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Einheitliche Anforderungen für Gesundheitsberufe

Das Parlament hat 2016 das Bundesgesetz über die Gesundheitsberufe (GesBG) verabschiedet. Nun hat der Bundesrat an seiner Sitzung von Mitte Oktober das Ausführungsrecht zum GesBG in die Vernehmlassung geschickt. Das neue GesBG regelt die Hochschulausbildungen in Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Hebamme, Ernährung und Diätetik, Optometrie und Osteopathie sowie die Berufsausübung.

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Neue Broschüren und Merkblätter zur Ernährung

Gesundheitsförderung Schweiz hat die neuen Bildbroschüren «Ernährung im 1. Lebensjahr» und «Ernährung im 2. bis 3. Lebensjahr» erstellt. Diese richten sich speziell an Personen mit Migrationshintergrund und sind in 13 Sprachen erhältlich. Die Merkblätter zur Schweizer Ernährungsscheibe der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung wurden auf Arabisch und Tigrinisch übersetzt. Das Dokument ist nun in 14 Sprachen verfügbar.

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Gebärmuttertransplantation: NEK hat Vorbehalte

Die Gebärmuttertransplantation ist ein neues medizinisches Verfahren, das im Jahr 2014 in Schweden erstmals zur Geburt eines Kindes führte. Seither sind durch diese Methode weltweit rund zehn Kinder zur Welt gekommen. Noch ist das Verfahren klinisch nicht etabliert, sondern befindet sich in einem experimentellen Stadium. In ihrer Stellungnahme setzt sich die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) mit den ethischen Aspekten der Gebärmuttertransplantation auseinander.

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Bewegungsempfehlungen für Schwangere

Regelmässige Bewegung und Sport sind wesentlich für Wohlbefinden und Gesundheit und haben für Schwangere grundsätzlich dieselben gesundheitlichen Vorteile wie für alle Erwachsenen. Sowohl Mutter als auch Kind profitieren von körperlicher Aktivität während und nach der Schwangerschaft. 24 Institutionen, u. a. auch der Schweizerische Hebammenverband, haben die Empfehlungen «Gesundheitswirksame Bewegung bei Frauen während und nach der Schwangerschaft» erarbeitet.

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Milchbanken in allen Landesteilen gefragt

Spendermilch ist gemäss der Weltgesundheitsorganisation die beste Alternative zur Muttermilch. Doch in der Schweiz mangelt es an einer sicheren Infrastruktur, wie eine neue Studie zu den Erfahrungen mit dem Austausch von Muttermilch zeigt. Stillförderung Schweiz setzt sich für standardisierte Rahmenbedingungen für den Aufbau von Milchbanken für Frühgeborene in allen Landesteilen ein. Dazu sollte Muttermilch gesetzlich als Lebensmittel oder Blutprodukt deklariert werden.

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Kommission des Ständerates präferiert zwei Wochen Vaterschaftsurlaub

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-S) hat die Beratung der Volksinitiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie» fortgesetzt und in diesem Zusammenhang Vertreter der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände angehört. Mit acht zu fünf Stimmen hat sie in der zweiten Augusthälfte eine parlamentarische Initiative als indirekten Gegenentwurf zur Volksinitiative beschlossen.

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