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Kostendämpfung im Gesundheitswesen

Am 28. März verabschiedete der Bundesrat ein auf einem Expertenbericht zur Entlastung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung basierendes Kostendämpfungsprogramm. Er beauftragte das Eidgenössische Departement des Innern (EDI), die neuen Massnahmen in zwei Etappen und in Form von zwei Paketen bis Herbst 2018 bzw. Ende 2019 zu prüfen und umzusetzen. Das EDI hat nun ein erstes Massnahmenpaket erarbeitet.

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Netzwerk Wochenbett im Kanton Aargau

Das bestehende Netzwerk Wochenbett der Frauenklinik der Kantonsspital Aarau AG wird zu einem kantonalen Netzwerk erweitert. Durch Unterstützung des Departements Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau arbeiten die beiden Frauenkliniken der Kantonsspitäler in Zukunft enger zusammen. Der Kantonalverband Mütter- und Väterberatung Aargau übernimmt dabei eine koordinierende Rolle.

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Erstes Patientendossier in der Nordwestschweiz eröffnet

Mitte August hat Lukas Engelberger, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt, am Universitätsspital Basel (USB) im Rahmen einer Medienkonferenz sein persönliches «myEPD» vorgestellt. Er gab damit für die ersten Kliniken am USB den Startschuss. Dort können bald erste Patientinnen und Patienten nach einem Aufgebot und gezielter Aufforderung ihr elektronisches Patientendossier (EPD) eröffnen – die ersten in der Deutschschweiz.

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Onlinehandbuch zur Praxis in der Suchtmedizin

Zwei neue Onlineseiten informieren über Wirkungen von Alkohol und Nikotin auf den Fetus. Fachpersonen des Gesundheitswesens finden Hinweise und Instrumente, die sie dabei unterstützen, diese Themen vor und während Schwangerschaften anzusprechen. Sucht Schweiz hat diese Informationen in Zusammenarbeit mit Fachpersonen zusammengefasst. Das Projekt wurde durch den Nationalen Alkoholpräventionsfonds finanziell unterstützt.

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Kommission des Ständerates präferiert zwei Wochen Vaterschaftsurlaub

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-S) hat die Beratung der Volksinitiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie» fortgesetzt und in diesem Zusammenhang Vertreter der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände angehört. Mit acht zu fünf Stimmen hat sie in der zweiten Augusthälfte eine parlamentarische Initiative als indirekten Gegenentwurf zur Volksinitiative beschlossen.

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Milchbanken in allen Landesteilen gefragt

Spendermilch ist gemäss der Weltgesundheitsorganisation die beste Alternative zur Muttermilch. Doch in der Schweiz mangelt es an einer sicheren Infrastruktur, wie eine neue Studie zu den Erfahrungen mit dem Austausch von Muttermilch zeigt. Stillförderung Schweiz setzt sich für standardisierte Rahmenbedingungen für den Aufbau von Milchbanken für Frühgeborene in allen Landesteilen ein. Dazu sollte Muttermilch gesetzlich als Lebensmittel oder Blutprodukt deklariert werden.

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Bewegungsempfehlungen für Schwangere

Regelmässige Bewegung und Sport sind wesentlich für Wohlbefinden und Gesundheit und haben für Schwangere grundsätzlich dieselben gesundheitlichen Vorteile wie für alle Erwachsenen. Sowohl Mutter als auch Kind profitieren von körperlicher Aktivität während und nach der Schwangerschaft. 24 Institutionen, u. a. auch der Schweizerische Hebammenverband, haben die Empfehlungen «Gesundheitswirksame Bewegung bei Frauen während und nach der Schwangerschaft» erarbeitet.

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Gebärmuttertransplantation: NEK hat Vorbehalte

Die Gebärmuttertransplantation ist ein neues medizinisches Verfahren, das im Jahr 2014 in Schweden erstmals zur Geburt eines Kindes führte. Seither sind durch diese Methode weltweit rund zehn Kinder zur Welt gekommen. Noch ist das Verfahren klinisch nicht etabliert, sondern befindet sich in einem experimentellen Stadium. In ihrer Stellungnahme setzt sich die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) mit den ethischen Aspekten der Gebärmuttertransplantation auseinander.

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Bundesrat will Mittel der Spitex kürzen

Aufgrund der Evaluation der seit 2011 geltende Pflegefinanzierung und der darin geltenden Kostenneutralität hat der Bundesrat Anfang Juli vorgeschlagen, die Beiträge der Versicherer an ambulante Pflege zu Hause um 3,6% zu senken. Auch wenn die Beiträge an die Pflegeheime steigen sollen, ist dieser Vorschlag für den Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen (SBK) absolut unverständlich.

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MSc-Studiengänge: Auflösung der Kooperationen

Seit 2010 bieten die Berner Fachhochschule (BFH), die Fachhochschule St. Gallen (FHS) und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zusammen konsekutive Master-of-Science-Studiengänge (MSc) für Gesundheitsberufe an. Nach dem gelungenen Start und der gemeinsamen Weiterentwicklung der Kooperationsstudiengänge haben die BFH und die ZHAW die Auflösung der Kooperationen per 30. Juni 2019 beschlossen.

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