Qualität
Empfehlungen
Hier finden Sie Guidelines, Leitlinien und Expertenstandards zu Themen der Hebammenarbeit.
Der SHV orientiert sich am Regelwerk des AWMF Leitlinien-Register.
Empfehlungen in Zusammenarbeit oder auf Empfehlung SHV
Gemeinsam mit dem SHV erarbeitet oder vom SHV empfohlen
S3-Leitlinie Adipositas und Schwangerschaft, in Überarbeitung
S2k-Leiltinie Hypertensive Erkrankungen in der Schwangerschaft
S3-Leitlinie Schwangerenvorsorge bei unkomplizierter Schwangerschaft, in Erarbeitung
Amendment EEK Ernährung in den ersten 1000 Lebenstagen, Gewichtszunahme in der Schwangerschaft
Cochrane Schweiz
Faktenbox: Welchen Nutzen hat eine Progesteron-Behandlung bei Frauen nach wiederholten Fehlgeburten?
Faktenbox: Was hilft, Schwangerschaftsdiabetes vorzubeugen?
Faktenbox: Welche Nahrungsergänzungsmittel sind für gesunde Schwangere sinnvoll?
gynécologie suisse
Guideline: Empfehlung zum späten Schwangerschaftsabbruch nach der 12. Woche
WHO
antenatal care for a positive pregnancy experience
Alkohol und Schwangerschaft
Die pränatale Alkoholexposition ist mit einer Vielzahl von Risiken verbunden. Es handelt sich dabei um ein Spektrum von Störungen nach fetaler Alkoholexposition (Englisch: Fetal Alcohol Spectrum Disorder, FASD). Dazu zählt auch das Fetale Alkoholsyndrom (FAS), die gravierendste Form von FASD.
Link zu FASD Schweiz - Arbeitshilfen
Schwangerschaft ohne Alkohol - Informationen für Fachpersonen
Gemeinsam mit dem SHV erarbeitet oder vom SHV empfohlen
S3-Leitlinie vaginale Geburt am Termin, in Überarbeitung
S3-Leitlinie Sectio caesarea, in Überarbeitung
Neonatale Erstversorgung –interdisziplinäre Empfehlungen zur Verlegung und Betreuung
S2k-Leitlinie Peripartale Blutungen, Diagnostik und Therapie
S2k - Leitlinie Management von Dammrissen III. und VI. Grades nach vaginaler Geburt, in Erarbeitung
S2k - Leitlinie Schulterdystokie
Zur Website «Kaiserschnitt-Info.ch», in Überarbeitung
Kaiserschnitt - Die Informationsbroschüre der Hebammen, Kinderärzte und Anästhesisten, in Überarbeitung
Cochrane Schweiz
Faktenbox: Welche Unterschiede gibt es bei den Methoden der Geburtseinleitung?
Faktenbox: Welche medizinischen Massnahmen können bei einer Fehlgeburt sinnvoll sein?
WHO
intrapartum care for a positive childbirth experience
NICE, National Institute for Health and Care Excellence

Der Schweizerische Hebammenverband verfolgt das Ziel, die Betreuung von Frauen und ihren Familien während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett durch Hebammen in alleiniger fachlicher Verantwortung zu fördern. Neben der Hausgeburtshilfe und den Geburtshäusern bieten immer mehr Schweizer Spitäler eigene Einheiten oder Betreuungspfade der hebammengeleiteten Geburtshilfe (HGGH) an. Diese erstmals auf Deutsch vorliegenden MUNet-Standards sollen in der Schweiz als übergeordnetes Instrument verstanden werden, um die Versorgungsqualität im Bereich der hebammengeleiteten Geburtshilfe weiterzuentwickeln.
Zusätzlich sind alle geburtshilflichen Organisationen, insbesondere Spitäler mit hebammengeleiteter Geburtshilfe, eingeladen, als Qualitätsentwicklungsmassnahme sowohl am «Netzwerk Hebammengeleitete Geburtshilfe SHV» als auch am «Anerkennungsverfahren Hebammengeleitete Geburtshilfe SHV» teilzunehmen. So nähern wir uns dem Ziel, dass möglichst alle Frauen und ihre Familien von HGGH Modellen in der ganzen Schweiz profitieren dürfen.
Bislang fehlte in der Schweiz eine nationale Empfehlung zu Ein- bzw. Ausschlusskriterien in der Hausgeburtshilfe. Um diese Lücke zu schliessen, beauftragte der Zentralvorstand des Schweizerischen Hebammenverbandes (SHV) 2024 den Beirat für Qualität und Innovation SHV mit der Ausarbeitung einer nationalen Liste von Ausschlusskriterien. Ziel war die Entwicklung einer evidenzbasierten und breit abgestützten Kriterienliste für die Hausgeburtshilfe in der Schweiz. Als wissenschaftliche Grundlage erfolgten die Sichtung aktueller Literatur und die Bewertung der Evidenzlage mit dem Ziel einer Analyse der Auswirkungen bestimmter Risikofaktoren in Bezug auf Mortalität, Morbidität, mütterliche und neonatale Sicherheit sowie langfristige Gesundheitseffekte. In einem moderierten Delphi-Prozess unter Einbindung von Expert*innen der Hausgeburtshilfe wurden die evidenzbasierten Kriterien diskutiert und verschiedenen Risikograden zugeordnet. Es konnten dabei keine der wissenschaftlich fundierten Kriterien ausgeschlossen werden. Die finale Liste der evidenzbasierten und durch die Workshops konkretisierten Kriterien und Empfehlungen wurden daraufhin in einer Urabstimmung unter den Mitgliedern des SHV verabschiedet.
Kriterienliste für die Hausgeburtshilfe SHV
Der Entstehungsprozess wurde am Perinatalkongress in Berlin 2025 vorgestellt:
Poster Kriterienliste Hausgeburt Perinatalkongress 2025
Development of the evidence-based guidelines for home birth in Switzerland: Results from a Delphi process
European Journal of Midwifery, 2026-08-31 | Journal article, DOI: 10.18332/ejm/220976
Gemeinsam mit dem SHV erarbeitet oder vom SHV empfohlen
S3- Leitlinie- Betreuung von Mutter und Kind im Wochenbett, in Erarbeitung
Stillen und Ernährung
S3-Leitlinie Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung
Ernährung des gesunden Neugeborenen
Stillförderung Schweiz Kremmel Schema
Ernährung in den ersten 1000 Lebenstagen, Eidgenössische Ernährungskommission
Handlungsanweisungen vegetarische und vegane Ernährung im Säuglings- und Kleinkindesalter
Beckenboden Wochenbett
Veränderungen am Beckenboden während Schwangerschaft und Geburt sowie im Wochenbett
Cochrane Schweiz
Faktenbox: Milchbildung – Was beeinflusst das Stillen und die Stilldauer?
Faktenbox: Welche Massnahmen beugen Brustentzündungen (Mastitis) während der Stillzeit vor?
Faktenbox: Welche komplementären Schmerztherapien sind nach einem Kaiserschnitt hilfreich?
Postnatale Depression
Broschuere-GFCH-Die_psychische_Gesundheit_von_Eltern_unterstützen
Screening-Instrumente peripartaler psychischer Erkrankungen
Die frühzeitige Erkennung ist entscheidend für eine rechtzeitige Behandlung und Unterstützung. Standardisierte Screening-Instrumente helfen Fachpersonen, Betroffene systematisch zu erfassen und den Schweregrad der Symptome einzuschätzen.
Screeninginstrumente Periparto
WHO
Gemeinsam mit dem SHV erarbeitet oder vom SHV empfohlen
Neonatale Erstversorgung – interdisziplinäre Empfehlungen
Die Unterstützung der Adaptation und Reanimation des Neugeborenen
Cochrane Schweiz
Faktenbox: Wie wirkt sich Bedsharing auf die Sicherheit des schlafenden Kindes aus?
Frühchen und Neokinder Schweiz
Versorgung betroffener Familien durch die Hebamme
Pädiatrie schweiz
Alle von pädiatrie schweiz empfohlenen Perzentilen-Kurven können hier heruntergeladen werden
Screening Neugeborene
Gemeinsam mit dem SHV erarbeitet oder vom SHV empfohlen
Hygieneempfehlungen
Hygieneempfehlungen, Wochenbettbesuch
Hygieneempfehlungen, Materialien
smarter medicine - Choosing Wisely Switzerland
Vor einigen Jahren wurden in den USA Stimmen laut, welche vor den Auswirkungen der medizinischen Überversorgung («Overuse») warnten. 2011 lancierten Ärztinnen und Ärzte die Choosing Wisely- Initiative. Ziel dieser Initiative ist es, nicht nur «kluge Entscheidungen» herbeizuführen, sondern auch die offene Diskussion zwischen Ärzteschaft, den Behandelten und der Öffentlichkeit zu fördern. Kernstück von Choosing Wisely sind sogenannte «Top-5-Listen» aus jeder klinischen Fachdisziplin. Diese Top-5-Listen enthalten je fünf medizinische Massnahmen, die in der Regel unnötig sind.
Diese Empfehlungen möchten Gesundheitsfachpersonen zum Thema weibliche Genitalbeschneidung sensibilisieren und praktische Unterstützung für den klinischen Alltag bieten.
Die Perinatale Pharmakologie umfasst die Wirkung von Substanzen (Arzneimittel inkl. solche der Komplementärmedizin, Impfstoffe, Diagnostika, Nahrungsergänzungsstoffe, Suchtmittel, Umweltschadstoffe, ionisierende Strahlen) bei der schwangeren Frau, der stillenden Mutter, beim ungeborenen Kind, beim Frühgeborenen und Neugeborenen und beim gestillten Säugling.
Evidenzbasierte Entscheidungen verbessern die Gesundheitsversorgung.
Aktualität
Die fachliche und methodische Qualität ist zwingende Voraussetzung für die Akzeptanz und Nutzung von Leitlinien.
Als SHV überprüfen wir die Aktualität fortlaufend und unterstützen so die Hebamme bei der
optimalen Betreuung der Familien.
Zusätzlich empfiehlt der SHV die „Skills für Hebammen“ der ZHAW und der BFH der hep Verlag AG. Auch die erfahrene Hebamme findet hier nach aktueller Evidenz beschriebene Arbeitsabläufe und Fertigkeiten.
Schweizweit gültige Empfehlungen ohne Einbezug des SHV
Empfehlungen berufsrelevanter Fachgesellschaften
gynécologie suisse
Gestationsdiabetes mellitus (GDM), Diagnostik, Therapie und Nachsorge
Überwachung und Betreuung von Zwillingsschwangerschaften
Empfehlungen berufsrelevanter Fachgesellschaften
Empfehlungen berufsrelevanter Fachgesellschaften
Schweizerische Gesellschaft für Neonatologie
Prävention und Therapie der Hypoglykämie bei Neugeborenen ab 35+0 Schwangerschaftswochen auf der Wochenbettstation
Pulsoxymetrie Screening zur Erfassung von kritischen angeborenen Herzfehlern
Empfehlungen zur Betreuung von Neugeborenen mit Hyperbilirubinamie

Cochrane setzt sich dafür ein, dass Entscheidungen in der Gesundheitsversorgung besser werden.
Cochrane Schweiz
Cochrane Library
Cochrane Pregnancy and Childbirth
