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CIRS ambulant

Was ist passiert?

Als Hebamme verfüge ich über eine HIN-Adresse. Damit kann ich mich bei XXX (Dokumentationssystem) anmelden. Bei Austritt einer Wöchnerin sollte ich „freigeschaltet“ werden, daraufhin eine Meldung erhalten und so dass ich mich einloggen und den Austrittsbericht lesen kann. Der Fall: Eine Klientin hat geboren. Sie spricht fast kein deutsch und hat nicht verstanden, dass sie mir hätte schreiben oder mich hätte anrufen müssen, dass das Baby geboren sei und sie das Spital verlassen würde. Ich bekam keine Meldung über die HIN-Adresse und nur weil der Ehemann mir geschrieben hat, dass er die Haushebamme stornieren möchte, habe ich überhaupt erfahren, dass das Baby bereits geboren und mit der Mutter zu Hause war. Bei meinem schnell angesetzten Besuch noch am gleichen Abend habe ich erfahren, dass das NG_Screening bereits hätte abgenommen werden müssen. Die Klientin hatte keinerlei Papiere bei sich und konnte mir auch nichts über die Geburt erzählen. 

Was wurde getan?

Die Hebamme hat der Plattform Hebammenzentrale XXX geschrieben, dass kein Austrittsbericht und keine Meldung über den Austritt erhalten wurde. Die Antwort: Es ist so mühsam. Sie vergessen immer wieder, uns Hebammen freizuschalten. Sie haben wohl gedacht, die Frau hätte dich informiert.

Zusätzlich hat die Verantwortliche Qualität des SHV direkt Kontakt mit den Verantwortlichen im betroffenen Spital aufgenommen.

Beschreiben Sie mögliche Massnahmen, mit denen der kritische Zwischenfall künftig verhindert werden könnte.

Es muss gewährleistet sein, dass die betreuende Hebamme Zugang zum Austrittsbericht erhält. Falls dies nicht möglich ist, muss der Wöchnerin eine Version des Austrittsberichtes mitgegeben werden. Beim Austritt muss gefragt werden, ob die Hebamme über den Austritt informiert sei.

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