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smarter talents – interprofessionelles Lehrprogramm auch für Hebammen im Anerkennungsjahr

Neue Weiterbildung zur Vermeidung von Überversorgung

Die Universität Luzern und «smarter medicine» lancieren eine Weiterbildung für junge Gesundheitsfachkräfte. Dies mit dem Ziel, für unnötige Behandlungen und Abklärungen zu sensibilisieren.
Im Schweizer Gesundheitswesen kommt es immer wieder zu Behandlungen und Abklärungen, welche den Patientinnen und Patienten keinen Mehrwert bringen. Dies führt zu einer unnötigen Beanspruchung von Gesundheitsressourcen, erhöhten Kosten und kann bei den Behandelten Schäden verursachen. Zur Steigerung von Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung soll
Überversorgung in Form von unnötigen Behandlungen und Abklärungen möglichst vermieden werden.

Die gemeinnützige Organisation «smarter medicine» hat zusammen mit dem Zentrum für Hausarztmedizin und Community Care der Universität Luzern das Weiterbildungsprogramm smarter talents entwickelt, in dem junge Fachkräfte lernen, wie Überversorgung im Berufsalltag vermieden werden kann. Teilnehmende eignen sich dazu praxisnahe Werkzeuge an, um
unnötige Behandlungen und Abklärungen zu identifizieren und Lösungen für eine bessere Patientenversorgung zu entwickeln.

Das Programm richtet sich an Gesundheitsfachkräfte bis 30 Jahre, wie Masterstudierende der Medizin und Pflege, Personen im Anerkennungsjahr zur Hebamme sowie Assistenzärztinnen und -ärzte, Pflegefachpersonen und Hebammen. Bewerbungen «sur dossier» sind in Ausnahmefällen möglich. 

Die Teilnahme am Programm smarter talents ist kostenfrei. Das Programm wird in deutscher Sprache durchgeführt, und es können 20 Personen teilnehmen. Die Auswahl erfolgt durch die Programmverantwortlichen anhand von Lebenslauf und Motivationsschreiben. Bewerbungen sind ab sofort auf der Webseite von smarter medicine möglich. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt bis Ende April 2025.
Weitere Informationen und Bewerbung: https://www.smartermedicine.ch/de/angebot/smartertalents-switzerland

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