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Verhütung: Fokus Migration und Lebensstil

In der Schweiz existieren Unterschiede in der Verwendung von Verhütungsmitteln zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die mit dem Einkommen, der Bildung, dem Migrationsstatus und auch dem persönlichen Lebensstil zusammenhängen. In der vorliegenden Analyse zeigte sich nun, dass sich dieses Phänomen auch in der zweiten Generation der Migrationsbevölkerung beobachten lässt, und dies, obwohl Sprachbarrieren kaum mehr ein Problem darstellen. Anstrengungen, Verhütungsmittel für alle Personen in der Schweiz besser zugänglich zu machen, sind nach wie vor nötig, um die gesundheitlichen Risiken, die mit einer ungeplanten Schwangerschaft einhergehen können, zu vermeiden.

OBSAN-Bericht 06/21