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Hebammen – Auf die Welt kommen

Der Alltag von Hebammen bewegt sich an der Schwelle, wo neues Leben entsteht und manchmal Leben vergeht. Der Film der Regisseurin Leila Kühni gibt einen intimen Einblick in die natürlichste Sache der Menschheit.

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Psychopharmaka in der Schweiz

Psychopharmaka sind die am häufigsten bezogenen Medikamente in der Schweiz. Gleichzeitig werden sie in der Gesellschaft und auch in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Im Bulletin stehen Antidepressiva, Antipsychotika, Anxiolytika/Sedativa sowie Medikamente bei ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) im Fokus

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Das Unsichtbare sehen: Handlungsbedarf in der vernachlässigten Krise der ungewollten Schwangerschaften

Die Hälfte! Das ist weltweit der Anteil der ungewollten Schwangerschaften. Was sagt das über unsere Werte, unsere Prioritäten und unsere Zukunft aus? Dass weltweit jede zweite Schwangerschaft eintritt, ohne dass die Frau sich dafür entschieden hat, schwanger zu sein und Mutter zu werden, ist eine besorgniserregende Erkenntnis. Im Jahresbericht 2022 des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) wird von einer «vernachlässigten Krise» gesprochen, von der jährlich 121 Millionen Frauen betroffen sind.

Vollständiger, englischer Bericht der UNFPA unter https://www.unfpa.org/sites/default/files/pub-pdf/EN_SWP22%20report_0.pdf

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Verstoss gegen Richtlinien bei der Vermarktung von Formula-Milch

Mehr als die Hälfte der Eltern und schwangeren Frauen (51 Prozent), die für einen Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNICEF befragt wurden, geben an, dass sie mit Marketingmassnahmen von Herstellern von Säuglingsnahrung konfrontiert worden seien, die in weiten Teilen gegen internationale Standards für Säuglingsernährung verstossen.

 

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Nebenwirkungen zur COVID-19-Impfung melden und erfassen

Ziel der Studie ist es, die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen bei schwangeren und stillenden Frauen in Abhängigkeit von der Art des Impfstoffs und von individuellen Merkmalen zu messen. Alle gesammelten Informationen werden mit der «European Medicines Agency» und den Pharmakovigilanz-Systemen von Swissmedic geteilt und innerhalb der Länder verglichen.

Flyer auf Deutsch 

Registration für Schwangere oder Stillende unter www.covidvaccinemonitor.eu/ch

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Erleichterter Zugang zu den Unterlagen von Miapas

Miapas ist ein nationales und interdisziplinäres Vernetzungsprojekt zur Gesundheitsförderung in der frühen Kindheit. In einem Expert*innengremium, der Resonanzgruppe Miapas, werden Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich vernetzt. Sie erarbeiten und verbreiten nationale Empfehlungen und Grundlagen zu einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung und psychischen Gesundheit für werdende Eltern, Säuglinge und Kleinkinder bis 4 Jahre. Der Schweizerische Hebammenverband arbeitet ebenfalls aktiv bei Miapas mit. Alle erstellten Unterlagen sind neu auf einem zweiseitigen Übersichtsprospekt gebündelt zusammengestellt, um deren Verbreitung unter Fachkräften und Eltern zu verbessern. Eine etwas ausführlichere Informationsbroschüre (15 S.) beschreibt zudem das Engagement von Gesundheitsförderung Schweiz für die frühe Kindheit.

Webseite von Miapas: https://gesundheitsfoerderung.ch/kantonale-aktionsprogramme/ernaehrung-und-bewegung/kinder-und-jugendliche/fokusthemen/miapas.html?cHash=644dff40f3230763317a0cb5b481bad0&_gl=1*o39eow*_ga*NzA5MDcyNDU1LjE2MzQ2NjM1NDk.*_ga_YG4EVEX5PF*MTY0NDM0MjQ3OC4yLjEuMTY0NDM0MzA3NS4w

Übersichtsprospekt:

https://gesundheitsfoerderung.ch/assets/public/documents/de/1-kap/fokusthemen/fruehe-foerderung/Flyer_GFCH_2021_09_-_Miapas.pdf

Informationsbroschüre: https://gesundheitsfoerderung.ch/assets/public/documents/de/1-kap/fokusthemen/fruehe-foerderung/Infoblatt_GFCH-2021-09_-_Engagement_fuer_die_Gesundheitsfoerderung_in_der_fruehen_Kindheit.pdf

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Inbetriebnahme des Gesundheitsberuferegisters (GesReg)

Die Revision des Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) sieht in Art 40a KVG vor, dass das Departement ein Register über die nach Art 36 KVG zugelassenen Leistungserbringer*innen führt. Das neue Leistungserbringerregister dient nach Art 40b KVG dem interkantonalen Informationsaustausch über zugelassene Leistungserbringer*innen sowie dem interkantonalen Informationsaustausch über getroffene Massnahmen nach Art 38 KVG und Sanktionen nach Art 59 KVG, der Information der Versicherer und der Versicherten, statistischen Zwecken und der Festlegung der Höchstzahlen nach Art 55a KVG.

Die Führung des Registers kann der Bundesrat an einen Dritten übertragen. Der Schweizerische Hebammenverband begrüsst ein neues, umfassendes und mind. teilweise öffentlich zugängliches Register aller kantonal zugelassenen Leistungserbringer*innen.

Register unter https://www.gesreg.admin.ch/

Siehe auch die Stellungnahme des Schweizerischen Hebammenverbandes vom 18. Januar 2021, https://www.hebamme.ch/wp-content/uploads/2021/01/Antwortformular-VL-Zulassung-von-Leistungserbringern_DE_SHV.pdf

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Eine Studie zeigt: Hebammengeleitete Geburten in der Klinik bewähren sich

Eine jüngst publizierte Studie analysiert die Hebammengeleiteten Geburten an der Frauenklinik des Inselspitals Bern von 2006 bis 2019: Das Team von Prof. Daniel Surbek zeigt, dass die Hebammengeburt bei Schwangerschaften mit niedrigem Risiko eine sichere Option und eine sichere Alternative zu einer primär von Geburtshelfern geleiteten Geburt ist, vorausgesetzt, dass die Auswahlkriterien befolgt werden und im Falle eines abnormalen Wehen- und Geburtsverlaufs oder postpartaler Komplikationen eine sofortige Einbindung des Geburtshelfers möglich ist.

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CH++: pragmatisch, demokratisch, digital

CH++ ist eine organisatorisch, ideologisch und finanziell unabhängige Organisation, die in ihren Tätigkeiten und ihrer Finanzierung unabhängig ist vom Staat, politischen Parteien und Interessengruppen sowie von wirtschaftlichen Partikularinteressen. Sie steht der ganzen Bevölkerung offen, unabhängig von Beruf, Alter, Herkunft und parteipolitischer Gesinnung. CH++ setzt sich dafür ein, dass mit wissenschaftlichen und technologischen Kompetenzen die demokratischen Entscheide in der Schweiz gestärkt und effizient umgesetzt werden – zum Wohle aller.

 

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Pflegeinitiative: SBK verlangt, dass Massnahmen parallel angegangen werden müssen

Der Bundesrat hat am 12. Januar den Entscheid gefällt, die am 28. November 2021 angenommene Pflegeinitiative in zwei Etappen umzusetzen. Der SBK begrüsst das rasche Vorgehen, verlangt aber aufgrund der Dringlichkeit eine gleichzeitiges und nicht ein etappenweises Vorgehen bei der Umsetzung.

Entgegen der Aussage des Bundesrats in seiner Medienmitteilung sind für den SBK die Zuständigkeiten in wichtigen Eckpunkten bereits heute klar in Bundeskompetenz. «Basis bilden das Arbeitsgesetz und seine Verordnungen für die Arbeitsbedingungen, sowie das Krankenversicherungsgesetz für die Forderungen nach genügend Pflegenden auf allen Schichten und die angemessene Entschädigung der Pflegeleistungen», erklärt die Geschäftsführerin Yvonne Ribi. «Zudem braucht es Konkretisierungen der Verordnungen und der Bundesgesetze, die von den Kantonen umzusetzen sind. Das ist nach Annahme der Pflegeinitiative der klare Auftrag der Bundesverfassung.»

Mit Stichentscheid des Kommissionspräsidenten Albert Rösti (SVP Bern) will allerdings die Gesundheitskommission des Nationalrats den ehemaligen indirekten Gegenvorschlag zur Stärkung der Pflege aufsplitten. So soll die eigenständige Erbringung ausgewählter Pflegeleistungen vom Bundesrat erneut überprüft und erst im zweiten Paket verabschiedet werden.

Quellen: Medienmitteilungen des Schweizer Berufsverbands der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner vom 12. Januar, https://www.sbk.ch/aktuell/news-single?tx_news_pi1%5Bnews%5D=626&cHash=bd528ad2003bee54c539115f55db5bd2 und vom 14. Januar, https://www.sbk.ch/aktuell/news-single?tx_news_pi1%5Bnews%5D=629&cHash=f7554341882dbd981bb470574141d8a4

Siehe auch die Medienmitteilung des Bundesrates vom 12. Januar, https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-86761.html

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