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Fachmagazin «Clic» neu als Online-Magazin

Das Fachmagazin «Clic» des Schweizerischen Fachverbandes Mütter- und Väterberatung erscheint seit diesem Jahr als Online-Magazin. Die erste Ausgabe ist soeben erschienen mit spannenden Artikeln – unter anderem zum Thema Elternschaft und Narzissmus, Social Media-Nutzung in der Beratung und Parental Load.

Einmalig bietet der Fachverband ein Probeabo für Hebammen zum Jahresabo-Preis von CHF 20.00 an!

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Jetzt im Kino: Les paradis de Diane

Nach der Geburt ihres ersten Kindes taucht Diane in einer unbekannten Stadt unter. Aber ihr Körper erinnert sie, wovon sie geflohen ist. Der Film greift den Mythos Familie an, Mutterschaft wird als etwas dargestellt, das nicht unbedingt vorherbestimmt, angeboren oder natürlich ist. Weit entfernt von zuhause baut Diane wieder eine Verbindung zu ihrem Körper auf und findet Wahrheit …

 Zum Vorfilm Les paradis de Diane

In der nächsten «Obstetrica» zu lesen: Eine Filmbesprechung mit unterschiedlichen Stimmen zum Film. 

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Weiterbildung «Begleitung beim späten Schwangerschaftsabbruch»

Kindsverlust.ch bietet eine eintägige Weiterbildung zum Thema «Begleitung beim späten Schwangerschaftsabbruch: Was brauchen Eltern von Fachpersonen?» an. Geleitet wird das Seminar von Uli Michel, einer erfahrenen Hebamme und Trauma-Fachberaterin sowie Leiterin der Bethanien Sternenkinder Beratungsstelle in Münster/Osnabrück.

Wann? 30. April 2024 Wo? Volkshaus Zürich Teilnahmegebühr:  CHF 280.- für Mitglieder und CHF 350.- für Nichtmitglieder.

Hebamme stehen mitten im akuten Geschehen, wenn es darum geht, Mütter und Väter durch die komplexen und emotional herausfordernden Momente eines späten Schwangerschaftsabbruchs zu begleiten. Das Erleben der Eltern ist geprägt von den Umständen während des Entscheidungsprozesses, der Begleitung während des Schwangerschaftsabbruchs und der Möglichkeit in der Folgezeit dem Erlebten Raum zu geben. Dieses vielschichtige Thema erfordert von Fachpersonen eine wertfreie, offene Haltung und einen reflektierten Umgang mit der nicht selten auftretenden eigenen Betroffenheit.

In der  Weiterbildung «Begleitung beim späten Schwangerschaftsabbruch: Was brauchen Eltern von Fachpersonen?» werden konkrete Fragetechniken, Handlungsmöglichkeiten und Visualisierungen für die ressourcenfokussierte Begleitung betroffener Familien erlernt. Die Teilnehmenden erhalten Raum um die eigene Haltung und die besondere Rolle als Fachperson zu reflektieren.

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Die Stilldauer orientiert sich an der Länge des Mutterschaftsurlaubs

In einem neuen Policy Brief der Eidgenössischen Kommission für Familienfragen EKFF befassen sich zwei Autorinnen mit den optimalen Voraussetzungen zur Förderung des Stillens und den Vorteilen, die die Gesellschaft, nicht nur Mutter und Kind, daraus ziehen können. Aufgrund der hierzulande im Ländervergleich kurzen Stilldauer machen sie Empfehlungen für die Schweiz.

Viele Mütter und medizinische Fachkräfte sind sich der Vorteile des Stillens auf verschiedenen Ebenen bewusst. Doch im Alltag kommt es nicht selten vor, dass das Stillen aufgrund familienexterner Faktoren nicht oder (zu) schnell nicht mehr möglich ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn eine Mutter, die ihre Erwerbstätigkeit wieder aufnimmt, von ihrem Arbeitgeber nicht unterstützt wird, oder wenn es finanziell nicht tragbar ist, die für das Stillen erforderlichen Stunden auf Kosten einer anderen Tätigkeit aufzuwenden.

Die am Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut tätigen Autorinnen Sonja Merten, Mitglied der EKFF, und Jordyn Wallenborn sind überzeugt, dass die Vorteile des Stillens über die Familie hinausgehen. In dem von ihnen verfassten Policy Brief formulieren sie verschiedene Empfehlungen. So soll insbesondere das Stillen am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit verbessert werden; zudem soll eine nationale Kommunikationsstrategie Eltern, Arbeitgeber und die Gesellschaft über das Stillen informieren und die Akzeptanz des Stillens erhöhen. Damit es möglich ist, die Empfehlungen für ausschliessliches Stillen umzusetzen, empfehlen die Autorinnen die Einführung einer mehrmonatigen Elternzeit inklusive Verlängerung des Mutterschaftsurlaubs.

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Erstes Geburtshaus im Zürcher Unterland offiziell eröffnet

Das Geburtshaus Spital Bülach nimmt am 4. März 2024 seinen Betrieb auf.  Es bietet werdenden Eltern eine Alternative zur Spitalgeburt – in familiärer Atmosphäre ausserhalb des Spitalbetriebs.

Die Nachfrage nach hebammengeleiteten Geburten hat den letzten Jahren stark zugenommen. Mit dem neuen Geburtshaus kommt das Spital Bülach dem Bedürfnis vieler werdender Eltern nach, eine natürliche Geburt unter Hebammenleitung ausserhalb der Spitalinfrastruktur zu erleben. Dank der Lage auf dem Spital-Campus steht bei medizinischer Notwendigkeit die gesamte Infrastruktur der spitalinternen Geburtshilfe inklusive Neonatologie direkt zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Geburtshaus

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Weltstillwoche 2024: 14. – 21. September

«Closing the gap: breastfeeding support for all!»

 

Der Slogan für die Schweiz auf Deutsch, Französisch und Italienisch folgt.

 

Die Daten für die Fachtagungen stehen, zum Notieren in die Agenda:

  1. September in Zürich
  2. September in Lugano
  3. September in Lausanne
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Freie Plätze im Lehrgang 2024/25 «Professionell begleiten beim frühen Tod eines Kindes»

Im e-log-zertifizierten Lehrgang der Fachstelle kindsverlust erhalten Hebammen die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zur gesundheitsorientierten Familienbegleitung und damit ihr Fachwissen zu erweitern.

Dieser Lehrgang mit Zertifikatsabschluss ist speziell konzipiert für Hebammen, Ärzt*innen und Pflegefachpersonen aus Gynäkologie, Geburtshilfe und Neonatologie sowie Seelsorger*innen, Therapeut*innen sowie Mütter- und Väterberater*innen. Es werden fundiertes Fachwissen und praktische Ansätze vermittelt, um Familien in Krisen- und Verlustsituationen während der Schwangerschaft, Geburt und darüber hinaus zu begleiten. Fähigkeiten können vertieft werden, zudem können sich die Teilnehmenden mit anderen Fachpersonen austauschen.

Die 16 Kurstage widmen sich essenziellen Fragen:

  • Was ist zu tun, wenn ein Kind am Anfang seines Lebens stirbt?
  • Was ermöglicht den betroffenen Eltern, mit dieser existentiellen Erfahrung weiterzuleben?
  • Woran orientieren sich die Fachpersonen in der Begleitung von Familien, deren Kind in der Perinatalzeit stirbt? Und wie geht es ihnen persönlich dabei?

Weitere Informationen und Anmeldung auf der Webseite von kindsverlust.

Für Fragen: fachstelle@kindsverlust.ch oder telefonisch unter +41 333 33 60. 

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Hebammenwesen: Immaterielles Kulturerbe der Menschheit

Die UNESCO nahm am 6. Dezember 2023 das Hebammenwesen in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf. Die UN-Organisation würdigt damit die weltweite kulturelle Vielfalt, die sich in der Praktik widerspiegelt. Das grundlegende Wissen und Können von Hebammen gleiche sich auf der ganzen der Welt, weise aber je nach Erdteil viele regionale und kulturelle Besonderheiten auf. «Das Hebammenwesen ist ein wundervolles Beispiel für die Menschlichkeit unseres Erbes! Es zeigt, wie kulturelle Traditionen unsere Welt einen können», erklärt Kerstin Pürschel, Deutschlands Botschafterin bei der UNESCO. Seit 20 Jahren unterstützt die UNESCO den Schutz, die Dokumentation und den Erhalt gelebter Kultur. Zum Immateriellen Kulturerbe zählen lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken.

 Quelle: Pressemittelung der Deutschen UNESCO-Kommission vom 6. Dezember 2023

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Kaiserschnittrate in der Schweiz

Eine der Empfehlungen in der Top-5-Liste von smarter medicine «choosing wisely», die zusammen mit dem Schweizerischen Hebammenverband erarbeitet wurde, lautet: «Keine routinemässigen Kaiserschnitte bei Status nach Sectio empfehlen oder planen». Die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene «Rangliste» zeigt auf, bezogen auf den Zeitraum 2007 – 2022, in welchen Kantonen die Kaiserschnittraten in den letzten Jahren gestiegen und in welchen sie gesunken sind. Der Kanton Zug bezieht mit einer Rate von über 40 Prozent die Spitzenposition bei den Kaiserschnitten. Als Kontrast: Im Kanton Jura liegt die durchschnittlichen Kaiserschnittrate bei rund einem Fünftel der Geburten.

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ProCoRe-Magazin zu Sexarbeit und Mutterschaft

ProCoRe – das nationale Koordinationsbüro, das sich für die Anliegen und Rechte von Sexarbeitenden in der Schweiz einsetzt, hat ein neues Heft herausgegeben mit dem Thema  Sexarbeit und Mutterschaft. Darin ist unter anderem auch ein Interview mit Giovanna Gilges zu finden, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Gesundheit Bochum im Studienbereich  Hebammenwissenschaft. Ihr Promotionsthema: «Der schwangere Körper in der Prostitution». Giovanna Gilges gibt ebenfalls Workshops für Hebammen. Denn Tatsache ist: Der Grossteil der Sexarbeiterinnen in der Schweiz sind Mütter, oft alleinerziehend. 

  zur Ausgabe «Sexarbeit und Mutterschaft»

 

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