Appella: 25 Jahre Telefon- und Onlineberatung

Die Telefon- und Onlineberatung appella bietet seit 25 Jahren unabhängige und unentgeltliche Information und Beratung zum gesamten Bereich der reproduktiven Gesundheit der Frau: Verhütung, Schwangerschaft, Geburt, Kinderwunsch und Wechseljahre. Im Januar 2008 wurde appella von der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich als Informations- und Beratungsstelle für pränatale Untersuchungen anerkannt.

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Besserer Schutz vor häuslicher Gewalt und Stalking

Opfer von häuslicher Gewalt und Stalking werden in Zukunft besser geschützt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 3. Juli entsprechende Änderungen im Zivil- und Strafrecht auf den 1. Juli 2020 in Kraft gesetzt. So werden dem Opfer, welches das Zivilgericht wegen Gewalt, Drohungen oder Stalking anruft, keine Gerichtskosten mehr auferlegt.

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Impfberatung: Studien zur Rolle der Gesundheitsfachpersonen

Die Gesundheitsfachpersonen spielen eine zentrale Rolle bei der Impfberatung. Drei vom Bundesamt für Gesundheit in Auftrag gegebene und am 24. Juni in Bern präsentierte Studien haben ihre Tätigkeit in diesem Bereich analysiert. Die erste Studie befasste sich mit den Kenntnissen und Haltungen gegenüber Impfungen in Gesundheitsberufen, die zweite analysierte die entsprechende Schulung in den verschiedenen Bildungsgängen, und die dritte untersuchte die Gesundheitskompetenzen der Bevölkerung.

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Geplante Kaiserschnitte in Zweisimmen möglich

Seit dem 1. Juli ist es möglich, im Spital STS AG in Zweisimmen geplante risikoselektionierte Kaiserschnitte durchzuführen. Ende Juli hat eine Frau aus Gstaad als erste Mutter diese Möglichkeit genutzt. Die Zusammenarbeitsvereinbarung für die Pilotphase ist auf zwei Jahre beschränkt und wird unter der Führung der Gesundheits- und Fürsorgedirektion Bern wissenschaftlich evaluiert.

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WHO-Studien: Babynahrung weist hohen Zuckergehalt auf

Zwei neue Studien des Regionalbüros für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen, dass ein hoher Anteil an Babynahrung auf unangemessene Weise als für Säuglinge unter sechs Monaten geeignet vermarktet wird und dass ein Grossteil dieser Nahrung einen unangemessen hohen Zuckergehalt aufweist. Der seit Langem bestehenden Empfehlung der WHO zufolge sollten Kinder in den ersten 6 Monaten ihres Lebens ausschliesslich gestillt werden.

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Sophie Ley präsidiert neu den SBK

Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) hat an seiner Delegiertensammlung Mitte Juni Sophie Ley zur Präsidentin und Franz Elmer zum Vizepräsidenten gewählt. Sophie Ley folgt auf Helena Zaugg, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Kandidatin zur Verfügung stand und zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

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Informationshilfe für vorgeburtliche Untersuchungen

Neu gestaltet, aktualisiert und überarbeitet liegt die Neufassung der mehr als 70’000 Mal abgegebenen Broschüre «!schwanger?» vor. Darin finden Interessierte oder schwangere Frauen / werdende Eltern Informationen über vorgeburtliche Untersuchungsmöglichkeiten sowie Gedanken und Anregungen, die bei der eigenen Entscheidungsfindung eine Hilfe sein können.

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Kaiserschnitt- und Dammschnittrate waren 2017 rückläufig

2017 wurden in Schweizer Spitälern und Geburtshäusern insgesamt 85 990 Entbindungen durchgeführt. Seit 2014 ist der Anteil der Kaiserschnittgeburten leicht zurückgegangen (–1,4 Prozentpunkte). Im europäischen Vergleich weist die Schweiz jedoch nach wie vor eine sehr hohe Kaiserschnittrate auf (32,3%).

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Weltstillwoche 2019: «Eltern unterstützen, Stillen erleichtern»

Die Weltstillwoche steht 2019 unter dem Motto «Empowering Parents». Für die Schweiz heisst der Slogan «Eltern unterstützen, Stillen erleichtern». Die Aktionswoche findet vom 14. bis 21. September in mehr als 90 Städten und Gemeinden statt. Sie macht in diesem Jahr auf die Bedeutung des sozialen und arbeitsrechtlichen Schutzes für die Elternschaft aufmerksam.

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Der Ständerat stimmt für zwei Wochen Papizeit

Mitte Juni hat der Ständerat über die Initiative «Vaterschaftsurlaub jetzt» sowie einen indirekten Gegenvorschlag dazu entschieden. Die Initianten alliance F, Travail.Suisse, Pro Familia und männer.ch fordern vier Wochen Papizeit. Die Parlamentarier haben dem Gegenvorschlag mit 26 zu 16 Stimmen zugestimmt, während eine klare Mehrheit die Ablehnung der Initiative empfohlen hat.

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