Weiterbildung «Begleitung beim späten Schwangerschaftsabbruch»

Kindsverlust.ch bietet eine eintägige Weiterbildung zum Thema «Begleitung beim späten Schwangerschaftsabbruch: Was brauchen Eltern von Fachpersonen?» an. Geleitet wird das Seminar von Uli Michel, einer erfahrenen Hebamme und Trauma-Fachberaterin sowie Leiterin der Bethanien Sternenkinder Beratungsstelle in Münster/Osnabrück.

Wann? 30. April 2024 Wo? Volkshaus Zürich Teilnahmegebühr:  CHF 280.- für Mitglieder und CHF 350.- für Nichtmitglieder.

Hebamme stehen mitten im akuten Geschehen, wenn es darum geht, Mütter und Väter durch die komplexen und emotional herausfordernden Momente eines späten Schwangerschaftsabbruchs zu begleiten. Das Erleben der Eltern ist geprägt von den Umständen während des Entscheidungsprozesses, der Begleitung während des Schwangerschaftsabbruchs und der Möglichkeit in der Folgezeit dem Erlebten Raum zu geben. Dieses vielschichtige Thema erfordert von Fachpersonen eine wertfreie, offene Haltung und einen reflektierten Umgang mit der nicht selten auftretenden eigenen Betroffenheit.

In der  Weiterbildung «Begleitung beim späten Schwangerschaftsabbruch: Was brauchen Eltern von Fachpersonen?» werden konkrete Fragetechniken, Handlungsmöglichkeiten und Visualisierungen für die ressourcenfokussierte Begleitung betroffener Familien erlernt. Die Teilnehmenden erhalten Raum um die eigene Haltung und die besondere Rolle als Fachperson zu reflektieren.

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Fachstelle Kindsverlust: Neues Weiterbildungsprogramm 2024

Neues Weiterbildungsprogramm 2024

Mit neu konzipierten Fortbildungen und einem zusätzlichen Kursstandort in St. Gallen

 Wenn ein Kind während der Schwangerschaft, rund um die Geburt oder kurz danach stirbt, ist professionelles Handeln von uns Hebammen und weiteren involvierten Fachpersonen besonders wichtig. Wie können wir nachhaltig und einfühlsam begleiten, wenn die Welt der betroffenen Familien stillsteht?

Die Fortbildungen von kindsverlust.ch beleuchten jeweils einen Tag lang verschiedene Aspekte rund um den frühen Kindsverlust, geben Raum für Reflexion und wertvolle Impulse für Ihre Arbeit.

Die neu konzipierten Weiterbildungen wie «Die Schwangerschaft nach einem belastenden vorgeburtlichen Befund fortsetzen», und «Vorgeburtliche Untersuchung des Kindes und deren Konsequenzen» wurde das Angebot erweitert, um für die Betreuung betroffener Familien spezifisches Fachwissen zu vermitteln.

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Interprofessionelle Fachtagung zum späten Schwangerschaftsabbruch

Die Erschütterung ist bei Eltern und Fachpersonen selten grösser, als wenn werdende Eltern während der Schwangerschaft erfahren, dass ihr freudig erwartetes Kind behindert, unheilbar oder lebensbedrohlich krank ist, oder sterben wird. Wie können wir Eltern begleiten, wenn unmenschliche Entscheide gefällt werden (müssen)? 

 

Diese brennenden Fragestellungen stehen im Zentrum der interprofessionellen Fachtagung Perinataler Kindstod «Im Spannungsfeld zwischen perinataler Palliative Care und spätem Schwangerschaftsabbruch» in Brugg. Wir laden Sie ein zu spannenden Fachinputs, regem Austausch, interdisziplinärer Vernetzung und gemeinsamer Reflexion. 

 

Herzlich willkommen sind Fachpersonen aller Berufsgruppen, die – zu einem frühen oder späteren Zeitpunkt – Familien betreuen, welche erfahren, dass ihr Kind krank oder behindert sein könnte oder möglicherweise sterben wird, und sich für die Fortsetzung oder den Abbruch der Schwangerschaft entscheiden oder entschieden haben.

Jetzt Termin notieren und am 26. Oktober 2023 gemeinsam mit anderen Hebammen und involvierten Fachpersonen mit uns mitdiskutieren.

Jetzt informieren und ab 1. Februar 2023 anmelden können Sie sich unter:  

 

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Weiterbildung: Rituale beim frühen Verlust eines Kindes, Montag, 21. November in Bern

Was macht es aus, dass ein Ritual den Familien Trost und Kraft spenden kann, wenn ihr Kind stirbt? Was haucht einem Ritual Leben ein und bringt uns in die Gegenwart (zurück)?

In diesem Kurs lernen Sie als Hebamme und Fachperson die rituelle Handlung und ihre Wirkungsweise fundiert kennen. Sie erhalten wichtige Inputs zur Gestaltung von Ritualen und der Kraft von Gesang, Gebärden, Bildern, Symbolen und Worten. Sie üben die achtsame Präsenz und lernen Wege und Formen kennen, Empfindungen und Gefühlen Ausdruck zu verleihen, wenn ein Kind früh stirbt.

Es gibt noch freie Plätze für Fachpersonen wie Sie als Hebamme sowie für Pflegefachleute und Fachpersonen aus den Bereichen der Geburtshilfe, Gynäkologie, Neonatologie, Kinderspitex, Mütter- und Väterberatung, Seelsorge, Psychotherapie, Beratung, Trauerbegleitung und für weitere Interessierte.

Möchten Sie Eltern nach ihrem frühen Kindsverlust mit Ritualen begleitend unterstützen?

Mehr Informationen und den Anmeldelink finden Sie unter:

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Neue Broschüre zum Abstillen nach dem Verlust eines Kindes

Was tun, wenn die Brüste voller Milch sind und das Kind nicht lebt? In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Hebammenverband gibt die Fachstelle kindsverlust.ch eine neue zwölfseitige Informationsbroschüre für Mütter, Väter und begleitende Fachpersonen heraus.

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