Brugg
4. Interprofessionelle Fachtagung Perinataler Kindstod

Wenn ein (ungeborenes) Kind stirbt – Begleiten und Kommunizieren mit Eltern in der Krise

SAVE THE DATE:

Donnerstag, 30. Oktober 2025 in Brugg

Fehlten Ihnen als Hebamme in einer Krise auch schon mal die Worte? Hat das Miterlebte Sie fassungslos gemacht?

Gerade der frühe Tod eines Kindes in der Schwangerschaft, während der Geburt oder kurz danach löst bei (werdenden) Eltern und deren Familie eine tiefgreifende Krise und grosse Trauer aus. Es gilt, mit vielschichtigen Emotionen umzugehen und neue Orientierung zu finden.

Wie können wir Hebammen und begleitende Fachpersonen die individuellen Bedürfnisse erkennen und die betroffenen Eltern in ihrer Not und Trauer angemessen begleiten? Was erleben Eltern und ihr Umfeld in der Krise als hilfreich oder unpassend? Wie erklären sie ihren Kindern, dass das Geschwisterkind gestorben ist? Und wie stellen wir die Weichen für ein gesundes Weiterleben?

Die Heftigkeit des Geschehens und die Intensität der Gefühle der Eltern können uns Hebammen und weitere begleitende Fachpersonen mitreissen und ohnmächtig machen. Die Hilf- und Sprachlosigkeit zu überwinden, ist herausfordernd. Wir suchen nach den «richtigen» Worten, sei dies im Umgang mit der Mutter, dem Vater oder in der Kommunikation mit Geschwisterkindern und weiteren Familienangehörigen.

Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse orientieren, wenn wir schwerwiegende Diagnosen übermitteln (müssen)? Wie regulieren wir den eigenen Stress in emotional belastenden Situationen? Und wie könnte eine Gesundheitsversorgung aussehen, bei der das Kind und seine Familie im Zentrum stehen und reibungslose Übergänge über das gesamte Versorgungsspektrum hinweg gelingen?

Wir laden Sie ein zu spannenden Fachinputs, regem Austausch, interdisziplinärer Vernetzung und gemeinsamer Reflexion. Die Veranstaltung richtet sich an Fachpersonen aller Berufsgruppen, die – zu einem frühen oder späteren Zeitpunkt – Familien betreuen, deren Kind während der Schwangerschaft, rund um die Geburt oder in der ersten Lebenszeit stirbt oder gestorben ist.

Lassen Sie uns am 30. Oktober 2025 in Brugg neue Wege gehen. Gemeinsam suchen wir nach Ansätzen, um betroffene Familien beim Tod ihres Kindes kompetent zu unterstützen und Ihnen als Fachperson zu ermöglichen, Ihre wichtige Arbeit weiterhin mit Freude und nachhaltigem Engagement zu gestalten.

Anmeldung und Detailprogramm sind ab 1. Februar 2025 verfügbar.

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Weitere Informationen zur Fachtagung

 

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Bern, Kino REX
Filmvorführung «Gretas Geburt» am 21. Januar 2025

Ein Albtraum ist Wirklichkeit geworden: Ein Mädchen kommt leblos zur Welt.
Seine Geburtshelferin beginnt, es wiederzubeleben. Später übernimmt ein Notarzt
Das kleine Mädchen stirbt. Seine Eltern nennen es Greta.
Vier Jahre später steht seine Geburtshelferin vor Gericht – sie ist Ärztin, gleichzeitig Hebamme.

Filmvorführung: Bern, Kino REX, Schwanengasse 9, 3011 Bern

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Kino Rex, Bern
Kinofilm: Gretas Geburt – einmalige Vorstellung in Bern (Datum noch offen)

Eine Geburtshelferin wird verurteilt.

Ein Albtraum ist Wirklichkeit geworden: Ein Mädchen kommt leblos zur Welt. Seine Geburtshelferin beginnt, es wiederzubeleben. Später übernimmt ein Notarzt. Das kleine Mädchen stirbt. Seine Eltern nennen es Greta. 

Vier Jahre später steht seine Geburtshelferin vor Gericht – sie ist Ärztin, gleichzeitig Hebamme. Greta hatte im Bauch ihrer Mutter anders herum gelegen als üblich. Warum war Greta gestorben? Ein Fehler ihrer Geburtshelferin? Hatte sie Gretas Tod vorsätzlich in Kauf genommen? Das Urteil: „Schuldig des Totschlags“. Sechs Jahre und neun Monate Gefängnisstrafe, Berufsverbote, Schadensersatzzahlungen. Fragen bleiben offen. 

Filmvorführung mit anschliessender Podiumsdiskussion im Kino Rex in Bern/BE (Datum folgt)

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Zürich/online
Frühe Förderung für bessere Startchancen – Jubiläumstagung ZEPPELIN 1. März 2025

1. März 2025, 9:00 16:30

Seit 15 Jahren untersucht die ZEPPELIN-Studie die Wirksamkeit früher Förderung ab Geburt, mit 250 Familien als Stichprobe. An der Jubiläumstagung werden die neusten Forschungsergebnisse und bewährte Praxiserfahrungen vorgestellt und diskutiert. Freuen Sie sich auf Beiträge von renommierten Expertinnen wie die Professorinnen Margrit Stamm, Sonja Perren und Franziska Vogt sowie Nationalrat Philipp Kutter und Regierungsrätin Laura Bucher (SG).

Jetzt anmelden und vom Early-Bird-Tarif bis 1.12.2024 profitieren! 

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Zürich
Frühe Förderung für bessere Startchancen – Jubiläumstagung ZEPPELIN

1. März 2025

Zürich, 9:00 – 16:30

 Seit 15 Jahren untersucht die ZEPPELIN-Studie die Wirksamkeit früher Förderung ab Geburt, mit 250 Familien als Stichprobe. An der Jubiläumstagung werden die neusten Forschungsergebnisse und bewährte Praxiserfahrungen vorgestellt und diskutiert. Freuen Sie sich auf Beiträge von renommierten Expertinnen wie die Professorinnen Margrit Stamm, Sonja Perren und Franziska Vogt sowie Nationalrat Philipp Kutter und Regierungsrätin Laura Bucher (SG).

 Melden Sie sich jetzt an – Early-Bird-Tarif bis 1.12.2024!

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Winterthur und Freienstein
Film „Gretas Geburt“ in Winterthur und Freienstein

Der Film „Gretas Geburt“ wird in Winterthur und Freienstein gezeigt: 

Wann und Wo?

4. Mai, 13:30 im Figurentheater in Winterthur
Eintritt frei, Kollekte, anschliessender Apéro

5. Mai, 20:00 im neuen Kino, Freienstein mit anschliessender Podiumsdiskussion
Eintritt regulär, Apéro ab 19.15Uhr

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weltweit
Internationaler Hebammentag am 5. Mai

Dieses Jahr lautet der Slogan der «International Confederation of midwives» (ICM):

  • «Midwives: critical in every crisis» 
  • «Sages-femmes: indispensables dans chaque crise»

Der Schweizerische Hebammenverband adaptiert den Slogan auf Deutsch und Italienisch wie folgt:

  • Hebammen: Unverzichtbar in jeder Krise 
  • Levatrici: indispensabili in ogni crisi

In Krisenzeiten sind Hebammen unverzichtbar. Sie bieten mit begrenzten Ressourcen wichtige Gesundheitsdienste wie sichere Geburten, Versorgung von Gewaltüberlebenden und Unterstützung bei der Mütter- und Neugeborenenpflege – auch in Notlagen, so die Begründung des ICM zur Wahl des Slogans.

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Forum Fribourg
Last call: Schweizerischer Hebammenkongress 2025, 15./16. Mai

Am Donnerstag und Freitag, den 15. und 16. Mai 2025 findet der jährliche Schweizerische Hebammenkongress im Forum Fribourg in Fribourg statt. Das Kongressthema lautet: Future generationssind wir bereit?

Für Kurzentschlossene hat es an der Tageskasse noch genügend Plätze (wenn möglich Barzahlung)!

Für weitere Informationen zum Kongress hier klicken. 

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Fribourg
Schweizerischer Hebammenkongress 2025 – 15-16. Mai

Schweizerischer Hebammenkongress 2025

Future generationssind wir bereit?

15. und 16. Mai im Forum Fribourg

Am Donnerstag und Freitag, dem 15. Und 16. Mai 2025, findet der jährliche Schweizerische Hebammenkongress im Forum Fribourg unter dem Titel «Future generations – sind wir bereit?» statt. Die Delegiertenversammlung wird am Donnerstagvormittag durchgeführt, die Vorträge und Workshops folgen am Donnerstagnachmittag und Freitag. Die eingeladenen Referentinnen und Referenten werden zu folgenden Themen sprechen:

  • Going viral!
  • Update Wundpflege
  • Klima und Gesundheit im Wandel
  • Hebammengeleitete Geburtshilfe
  • Als Hebamme arbeiten

Es werden Workshops angeboten sowie eine integrierte Weiterbildung für externe Teilnehmende. Am Donnerstagabend lädt die traditionelle Kongressparty mit Abendessen und Tanz dazu ein, den Austausch unter Kolleginnen und Kollegen in entspannter Atmosphäre fortzusetzen.

 

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Bern
Tagesweiterbildung: Eltern begegnen, wenn ihr Kind gestorben ist: Wie finde ich als Fachperson Zugang – mit und ohne Worte?

Montag, 16. Juni 2025, 9.30-17.00 Uhr im Walkerhaus Bern

Wie begegne ich als Hebamme Eltern, deren Kind früh stirbt? Wie finde ich Worte, wenn das Unabänderliche eingetroffen ist? Wie kann ich als Hebamme in krisenhaften Situationen Hilfestellung über Köperregulation, und Regulation des autonomen Nervensystems anbieten – für die Betroffenen und für mich selbst?

Der Verlust eines Kindes während der Schwangerschaft (auch Schwangerschaftsabbruch), bei der Geburt oder in der ersten Lebenszeit kann für Eltern und deren Familien eine Krise bedeuten: Eine Entwicklungskrise und eine Lebenskrise. Da Krisen sehr individuell erlebt werden, kommt oft die Herausforderung der Bewältigung als Paar hinzu. Krisen können Menschen aus ihrem Alltag werfen, aus ihren Gewohnheiten und Plänen, sie stellen das Selbst- und Weltverständnis auf die Probe. Krisen können als Wendezeiten im Lebenskontinuum verstanden werden.

In der Tagesweiterbildung werden die Teilnehmenden für Begleitungen von Eltern, die um ihr frühverstorbenes Kind trauern, sensibilisiert:  Sie lernen Aspekte des Beistands in der akuten Krise unter Einbezug des Körpers kennen. Wertvolles Fachwissen aus der Entwicklungspsychologie, Trauermodelle und die Grundlagen der Polyvagal-Theorie bestärken Sie in Ihrer umsichtigen Hebammenbegleitung.

 

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