Brugg
Fachtagung 2023 «Im Spannungsfeld zwischen perinataler Palliative Care und spätem Schwangerschaftsabbruch»

 Interprofessionelle Fachtagung Perinataler Kindstod «Im Spannungsfeld zwischen perinataler Palliative Care und spätem Schwangerschaftsabbruch

Die Erschütterung ist bei Eltern und Fachpersonen selten grösser, als wenn werdende Eltern während der Schwangerschaft erfahren, dass ihr freudig erwartetes Kind behindert, unheilbar oder lebensbedrohlich krank ist, oder sterben wird. Wie können wir als Fachpersonen Eltern begleiten, wenn unmenschliche Entscheide gefällt werden (müssen)?

Diese brennende Fragestellung steht im Zentrum der interprofessionellen Fachtagung Perinataler Kindstod «Im Spannungsfeld zwischen perinataler Palliative Care und spätem Schwangerschaftsabbruch» in Brugg.

Die Fachstelle Kindsverlust lädt ein zu spannenden Fachinputs, regem Austausch, interdisziplinärer Vernetzung und gemeinsamer Reflexion.

Wann? 26. Oktober 2023   

Wo? Brugg 

  Mehr Informationen und Anmeldung

 

 

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Olten
Nationale Tagung «Familienzentrierte Vernetzung»

Das Bundesamt für Gesundheit und Alliance Enfance veranstalten am 28. August im Stadttheater Olten gemeinsam die nationale Tagung «Familienzentrierte Vernetzung». Die Tagung richtet sich an alle Fachpersonen der frühen Kindheit sowie an alle Interessierten. Der SHV, Mitglied von Alliance enfance, wird ebenfalls daran teilnehmen. 

Wo? Stadtheater Olten 

Wann? 28. August

Weitere, zukünftige Informationen  sind hier zu finden 

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Brugg (AG)
Frühbuchrabatt: Interprofessionelle Fachtagung Perinataler Kindstod

Setzen Sie sich einen Tag lang mit dem Spannungsfeld zwischen perinataler Palliative Care und spätem Schwangerschaftsabbruch zusammen mit anderen Hebammen und involvierten Fachpersonen interdisziplinär auseinander.  

Wann? 26. Oktober 2023

Wo? Brugg, Aargau 

An der interprofessionellen Fachtagung Perinataler Kindstod wird mit einem Referat, einem Fachpodium, einem Seminar und verschiedenen Workshops vertieft die Begleitung von Familien nach belastender vorgeburtlicher Diagnose reflektiert.

Mitdiskutieren und gemeinsam neue Türe öffnen: Wer sich bis zum 30. Juni 2023 anmeldet, profitiert von CHF 30.- Frühbuchrabatt.  

  Direkt zur Anmeldung

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Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, Von Roll-Strasse 10 4600 Olten Schweiz
Netzwerktreffen hebammen­geleitete Geburtshilfe 2023 «Weise Voraussicht – wo endet die hebammengeleitete Geburt?»

Hebammengeleitete Geburtshilfe ist wirksam und sicher. Um das Angebot einer interventionsarmen und natürlichen Geburtshilfe flächendeckend in der Schweiz einzuführen, unterstützt der Schweizerische Hebammenverband Hebammen im Aufbau und in der Weiterentwicklung der hebammengeleiteten Geburtshilfe in und um die Regelversorgung in den Spitälern, in Geburtshäusern und in der Hausgeburtshilfe. An unserem zweiten gemeinsamen
Netzwerktreffen möchten wir uns der grossen Herausforderung der Verlegungen/Überleitungen aus dem Modell der hebam­mengeleiteten Geburtshilfe in die ärztlich geleitete Regelstruktur
widmen. Nach zwei Inputreferaten bieten wir Raum für Diskus­sionen und gegenseitiges Lernen. 

Zielgruppe
Interessierte Hebammen und Student*innen, Hebammenexpert*innen, leitende Hebammen

Dozierende

  • Cristina Marinello, Hebamme, Mitglied im Steuerungskomitee

Anerkennungsverfahren hebammengeleitete Geburtshilfe, Praxis

Juno Hebammen, Bremgarten

  • Dina Krähenbühl, Hebamme,

Co-Präsidentin im Steuerungskomitee Anerkennungsverfahren

hebammengeleitete Geburtshilfe, Praxis 9punkt9, Bern

Datum, Oort
10. Mai 2023, Fachhochschule Nordwestschweiz FNHW,
Von Roll-Strasse 10, 4600 Olten

Zeiten
13.30–17.00 Uhr

Log-Punkte
1.5

Kosten
Unkostenbeitrag Raummiete und Kaffeepause: 20.- CHF

Anmeldeschluss
9. Mai 2023

Netzwerktreffen Hebammengeleitete Geburt

Anmeldung via die Plattform www.e-log.ch

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Online
Online-Weiterbildung: Im Fehlgeburtsgeschehen Geburtshilfe leisten – was bedeutet das?

In der Arbeit als praktizierende Hebamme werden wir alle früher oder später mit Erfahrungen zum frühen Kindsverlust konfrontiert. In diesen oft herausfordernden Situationen ist es für eine professionelle Begleitung der betroffenen Eltern hilfreich auf praktische Fachinputs und Erfahrungen anderer Hebammen zurückgreifen zu können. Da die Begleitung rund um eine frühe Fehlgeburt in den Kompetenzen der Hebammen liegt, ist unser Praxiswissen hier besonders relevant.

Die achtsame, verlangsamende Begleitung einer Fachperson ist für betroffene Mütter im Prozess der kleinen Geburt oft sehr wichtig und unterstützend. Nicht selten tritt nach dem Tod des Kindes im ersten Trimenon der Schwangerschaft ein vermeintlich unaufhaltsamer Aktionismus ein. 

  • Was bedeutet es im Rahmen einer physiologischen kleinen Geburt Geburtshilfe zu leisten?
  • Was können wir als Fachpersonen praktisch an Begleitung anbieten?
  • Was sind mögliche Warnzeichen oder Komplikationen und welche Handlungen sind angemessen?
  • Wie gestaltet sich das Wochenbett und wie können wir emotional beistehen?

Die Online-Weiterbildung vom Donnerstag, 21. September 2023, 18.00 bis 20.30 Uhr «Forum mit Fokus: Im Fehlgeburtsgeschehen Geburtshilfe leisten – was bedeutet das?» der Fachstelle kindsverlust.ch bietet einen Fachinput und Raum zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

Möchten Sie Ihr Hebammenwissen rund um Geburtshilfe im Fehlgeburtsgeschehen vertiefen und sich mit anderen Fachpersonen austauschen?

Jetzt informieren und anmelden

 

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Bern
Tagesweiterbildung: Professionell begleiten bei Fehlgeburt

Wann: Donnerstag, 13. Oktober 2023, 9.30-17.00

Wo? Walkerhaus Bern

Kursleitung: Franziska Maurer, Hebamme MSc & Dozentin, Lehrbeauftragte von kindsverlust.ch, Autorin des 2017 erschienenen Buchs «Fehlgeburt – Die Physiologie kennen, professionell handeln»

Eine Schwangerschaft kann vorzeitig mit einer Fehlgeburt enden. Dies bedeutet Tod und Abschied, kurz nach dem die Frau begonnen hat, sich in ihrem Körper, in ihren Gefühlen und in ihrem Denken auf Leben und Ankommen ihres Kindes einzurichten.

Den körperlichen Verlauf des Fehlgeburtsgeschehens zu kennen, gibt der werdenden Mutter Orientierung. Sie kennt damit die körperliche Selbstregulation und kann entscheiden, wie sie diese Erfahrung gestalten und welche Unterstützung sie in Anspruch nehmen will. Uns begleitenden Hebammen dient dieses Wissen, um das körperliche und emotionale Geschehen zu erfassen, einzuschätzen und adäquat zu handeln.

  • Was sind mögliche Verlaufsformen einer Fehlgeburt?
  • Wie kann ich die Situation und mein erforderliches Handeln fundiert einschätzen?
  • Wie kann Selbstregulation und Selbstwirksamkeit den betroffenen Eltern dienen und wie unterstütze ich diese in meiner Begleitung?
  • Was erleben die werdenden Eltern körperlich und emotional, wenn ihr Kind früh stirbt?

Die Weiterbildung vom Donnerstag, 13. Oktober 2023, 9.30-17.00 Uhr im Walkerhaus in Bern «Professionell begleiten bei Fehlgeburt» bietet einen Fachinput und Raum für gemeinsame Reflexion der Praxiserfahrungen.

Möchten Sie Ihr Hebammenwissen rund um das Fehlgeburtsgeschehen vertiefen und sich mit anderen Fachpersonen austauschen?

Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung

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Zürich
Fachtagung 2023 in Zürich «Einflüsse auf das Stillen»

Stillerfolg, Stillraten und Stilldauer sind auch abhängig von äusseren Einflüssen:  Selbstwirksamkeit, Geburt, Marketingstrategien, Wiederaufnahme der Arbeit nach der Mutterzeit.  Die Referentinnen erläutern, was den Erfolg oder Misserfolg des Stillens beeinflussen kann. Abgerundet wird die Weiterbildung von einer künstlerischen Betrachtung der Einflüsse auf das Stillen.

Wann: 1. September 

Wo: Volkshaus Zürich 

Zum Programm und zur Anmeldung

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Schweiz
Weltstillwoche 16. – 23. September

Das Recht auf bezahlte Stillpausen für Mütter muss in der Arbeitswelt selbstverständlich sein. Dafür setzt sich die Kampagne der diesjährigen Weltstillwoche ein. Sie findet schweizweit vom 16. bis 23. September statt.

In der Schweiz schützt das Arbeitsgesetz das Stillen bei Erwerbstätigkeit der Mutter im ersten Lebensjahr des Kindes. Seit 2014 sind Arbeitgebende gesetzlich verpflichtet, Müttern die für das Stillen oder das Abpumpen von Milch erforderlichen Zeiten freizugeben und als Arbeitszeit anzurechnen. Nach wie vor lässt der Geltungsbereich des Arbeitsgesetzes aber zu viele Ausnahmen zu und ist somit nicht auf alle Arbeitnehmerinnen anwendbar. Hier sind Politik und Wirtschaft gefragt: Das Recht auf bezahlte Stillpausen am Arbeitsplatz muss überall gültig und selbstverständlich sein!

Die Schweiz hat es bis heute nicht geschafft, das von ihr ratifizierte Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über den Mutterschutz für alle umfassend umzusetzen. Darin ist das Recht auf eine oder mehrere tägliche Pausen oder eine tägliche Verkürzung der Arbeitszeit zum Stillen verankert.

Stillen muss möglich sein! Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten möchten wir während der Weltstillwoche vom 16. bis 23. September 2023 darauf aufmerksam machen.

Weitere Informationen zur Stillkampagne 2023

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Schweiz
Weltstillwoche 2023: 16 – 26. September

Das Recht auf bezahlte Stillpausen für Mütter muss in der Arbeitswelt selbstverständlich sein. Dafür setzt sich die diesjährige Kampagne vom 16. bis 23. September ein.
In der Schweiz schützt das Arbeitsgesetz das Stillen bei Erwerbstätigkeit der Mutter im ersten Lebensjahr des Kindes. Seit 2014 sind Arbeitgebende gesetzlich dazu verpflichtet, Müttern die für das Stillen
oder das Abpumpen von Milch erforderlichen Zeiten freizugeben und als Arbeitszeit anzurechnen. Nach wie vor lässt der Geltungsbereich des Arbeitsgesetzes aber zu viele Ausnahmen zu und ist somit nicht
auf alle Arbeitnehmerinnen anwendbar. Hier sind Politik und Wirtschaft gefragt: Das Recht auf bezahlte Stillpausen am Arbeitsplatz muss überall gültig und selbstverständlich sein!

Die Schweiz hat es bis heute nicht geschafft, das von ihr ratifizierte Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über den Mutterschutz für alle umfassend umzusetzen. Darin ist das Recht auf eine oder mehrere tägliche Pausen oder eine tägliche Verkürzung der Arbeitszeit zum Stillen verankert.

Stillen muss möglich sein! Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten möchten wir während der Weltstillwoche vom 16. bis 23. September 2023 darauf aufmerksam machen.

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16 Aktionstage 2023: Psychische Gewalt

Die 16 Aktionstage finden jährlich vom 25.11.-10.12. statt. 2023 steht psychische Gewalt im Zentrum. Unsichtbare Gewalt soll sichtbar gemacht werden!

Über 40% der Frauen in Europa sind betroffen von psychischen Gewalterfahrungen. 20% der Frauen haben mindestens ein Mal in ihrem Leben Stalking erlebt. Nährboden für diese Gewalt sind patriarchale Strukturen, Abwertung von Frauen und ungleiche Machtverhältnisse. Diese gesellschaftlichen Strukturen führen zudem zur Verharmlosung von geschlechtsspezifischer Gewalt.

Beleidigungen, Erniedrigungen, Drohungen, Anschreien, Stalking, Einschüchterungen, Morddrohungen, Erzeugen von Schuldgefühlen, Verbote und Kontrolle: All dies sind Formen psychischer Gewalt. Sie ist häufig subtil und von aussen unsichtbar. Sie kann für Betroffene schwerwiegende und lebensgefährdende Folgen haben. Psychische Gewalt ist oft Teil einer Gewaltspirale Häuslicher Gewalt. Meist kann nur durch Unterstützung von Fachpersonen das Durchbrechen der Gewaltspirale gelingen.

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