«Choosing wisely»: Die Top-5-Liste der unnötigsten Untersuchungen

Die Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe gibt fünf Empfehlungen ab für die unnötigsten Untersuchungen. Dazu gehören:

  • Keine routinemässige Antibiotikagabe bei unkomplizierter Blasenentzündung und asymptomatischer Bakteriurie;
  • Kein jährlicher zytologischer Abstrich im Rahmen der regelmässigen gynäkologischen Kontrollen;
  • Keine routinemässigen Hormonabklärungen bei menopausalen Beschwerden;
  • Keine unbegründete Behandlung von Myomen oder Gebärmutterentfernung wegen Myomen;
  • Keine operative Entfernung harmloser Ovarialzysten ohne akute Beschwerden.

Kernstück von «Choosing Wisely» sind sogenannte «Top-5-Listen» aus jeder klinischen Fachdisziplin. Der Verein Smarter Medicine will nach dem Motto «weniger ist mehr» auf das Thema Fehl- und Überversorgung in der Medizin fokussieren.  

 

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Broschüren zum Impfen sowie zu Recht und Finanzen

In der Broschüre «Kinderimpfungen – eine Entscheidungshilfe» werden die geläufigsten Krankheiten den verschiedenen Ansichten zu gewünschten und unerwünschten Wirkungen der entsprechenden Impfungen gegenübergestellt. Der Ratgeber «Eltern werden – Recht und Finanzen», ebenfalls publiziert von der Stiftung für Konsumentenschutz, will Eltern bei der Klärung rechtlicher Fragen wie z. B. zum Sorge- und Namensrecht, zur Vaterschaftsanerkennung, Kündigungsschutz und Mutterschaftsurlaub unterstützen. 

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