COVID-19: Die Trennung von Neugeborenen von ihren Müttern birgt erhebliche Risiken

Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die in der Fachzeitschrift The Lancet Eclinical Medicine veröffentlicht wurde, zeigt, dass ein enger Kontakt zwischen Neugeborenen und ihren Eltern nach der Geburt von entscheidender Bedeutung ist, insbesondere bei Kindern mit niedrigem Geburtsgewicht und bei Frühgeborenen. In einigen Ländern werden jedoch bei Bestätigung oder Verdacht auf COVID-19 Neugeborene routinemäßig von ihren Müttern getrennt, was das Risiko von Tod und irreversiblen Komplikationen erhöht.

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WHO: neuer Leitfaden der Geburtshilfe

Die World Health Organization (WHO) und das Forschungsprogramm sexuelle und reproduktive Gesundheit veröffentlichen den «Labour Care Guide» (Leitfaden der Geburtshilfe) mit dem Ziel, das Geburtserlebnis für Frauen zu verbessern und die Gesundheit und das Wohlbefinden der Frauen und ihrer Babys zu fördern.

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SWEPIS-Studie wurde vorzeitig beendet

Was passiert, wenn eine Studie abgebrochen wird? Bei der Studie «SWEdish Post-term Induction» (SWEPIS) hat das unabhängige Gremium Data and Safety Monitoring Board die weitere Gewinnung von Teilnehmerinnen lange vor der geplanten Zwischenauswertung gestoppt.

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Unterschiedliche Dosierungen beim Oxytocin

Obwohl synthetisches Oxytocin bereits seit über 70 Jahren geburtshilflich angewendet wird, fehlen bislang belastbare Daten zur Anwendung und zu Empfehlungen. Das Ziel einer multinationalen Studie bestand darin, nationale, regionale und/oder lokale Dosierungsschemata zur intravenösen Gabe von synthetischem Oxytocin während der Geburt zu vergleichen.

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