Leitpapier zur Abrechenbarkeit der Beckenbodentherapie und Prävention von Inkontinenz vor und nach der Geburt durch Hebammen

Ausgangslage:
Bei der Beckenbodenrehabilitation (französisch «rééducation périnéale») oder -therapie handelt es sich um eine Behandlung, die darauf abzielt, den Beckenboden zu stärken, zu dehnen und zu entspannen. Die Rehabilitationstechniken werden eingesetzt, um verschiedene Probleme im Zusammenhang mit dem Beckenboden zu behandeln, wie zum Beispiel Beckenbodenschwäche, Inkontinenz, Beckenbodenschmerzen oder postnatale Probleme. Nachfolgend wird zusammenfassend von Beckenboden-Interventionen gesprochen.

Problematik:
Unklarheit über Abrechenbarkeit oben genannter Leistungen über die Grundversicherung.

Aufgrund diverser Unklarheiten hat der Schweizerische Hebammenverband für seine Mitglieder zwei rechtliche Leitdokumente mit den wichtigsten Informationen zu dieser Thematik erstellen lassen. Ein Dokument ist ausschliesslich für die Aufklärung der Hebamme gedacht und darf nicht an Versicherer weitergeleitet werden! Das zweite ist für die Weiterleitung an Versicherer, welche die rechtmässige Abrechnung in Frage stellen.
Wichtig: Im Streitfall müsste ein kantonales Gericht final entscheiden. 

Die Dokumente sind ab dem 15.5. im neuen Wiki im Intranet des SHV zu finden. 

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