Podcast «Herztöne»: Neue Folge

Das Geburtshaus Zürcher Oberland bietet seit wenigen Monaten ein neues Angebot: Auszeiten für junge Mütter oder Paare im sogenannten Geburtshaus-Hotel. Die Idee sei aufgrund der Nachfrage entstanden, erklären Silke Ruhnau und Sue Barratt vom Geburtshaus-Team in dieser Podcast-Folge. Gedacht ist das Hotelangebot für alle, die Ruhe brauchen und von der Geburtshaus-Atmosphäre mit der Präsenz der Hebammen profitieren möchten. Zu Wort kommt im Podcast auch eine junge Mutter, die eine Nacht im Hotel verbracht hat.

 

zum Artikel
Aktuelles zur Revision des Art. 29 KVG (Mutterschaft)

Wie bereits in den SHV-News berichtet,  ist die Revision des Art. 29 KVG (Mutterschaft) Teil des grossen KVG-Revisionspakets mit dem Titel „Massnahmen zur Kostendämpfung — Paket 2“ – Artikel 29 KVG Änderung, ab Seite 10, das derzeit die Räte durchläuft. Der Prozess wurde während der Sommersession 2024 im Ständerat fortgesetzt.“

In seiner Prüfung des zweiten Massnahmenpakets zur Eindämmung des Kostenanstiegs im Gesundheitswesen hat der Ständerat am Donnerstag, dem 13. Juni, die Erstattung der Leistungen und die Kompetenzen der Hebammen erweitert (siehe Mitteilung auf Französisch Dépêche ATS / Assemblée fédérale – Parlement suisse)

zum Artikel
Parlament einigt sich zu Vaterschaftsurlaub auch bei Totgeburt

National- und Ständerat haben sich darauf geeinigt, unter welchen Umständen ein Vaterschaftsurlaub bei einer Totgeburt eines Babys gewährt werden soll. Der Nationalrat schloss sich am 12.06.2024 einem Vorschlag des Ständerats an.

Wenn ein Kind tot geboren wird oder bei der Geburt stirbt, hat heute die Mutter Anrecht auf Mutterschaftsurlaub, falls die Schwangerschaft mindestens 23 Wochen gedauert hat. Der Vater und seit der Einführung der „Ehe für alle“ auch der andere Elternteil haben in einer solchen Situation gemäss der geltenden Gesetzgebung keinen entsprechenden Anspruch.

Diese Lücke will das Parlament schliessen. Es sei eine traumatische Erfahrung, wenn ein Kind bei der Geburt sterbe oder es tot geboren werde, sagte Kommissionssprecherin Flavia Wasserfallen (SP/BE) im März im Ständerat. Auch Väter sollten Urlaub in Anspruch nehmen können, wenn ihnen ein solches Ereignis widerfahre.

Die eidgenössischen Räte wollen einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub dann gewähren, wenn das Kind tot geboren wird oder bei der Geburt oder in den vierzehn Tagen danach stirbt. Die Zeitdauer des Vaterschaftsurlaubs läuft ab Totgeburt oder Tod.

Der Bundesrat hat nach dieser Einigung den Auftrag erhalten, die Gesetzgebung entsprechend anzupassen. (Inkrafttreten ist noch nicht kommuniziert). 

Die Verbandsverantwortlichen freuen sich sehr über diesen Entscheid, haben Sie sich doch mit einem breit verteilten Unterstützungsschreiben für dieses wichtige Anliegen eingesetzt. Zur Verbandsnews vom 15.05.2024

zum Artikel
Rückblick Schweizerischer Hebammenkongress 2024

Der Schweizerische Hebammenkongress fand am 16./17.05.2024 im Trafo Baden in Baden/AG  statt mit insgesamt knapp 500 Teilnehmenden statt. Nochmals herzlichen Dank an alle Teilnehmenden für die spannenden Diskussionen und Pausengespräche und allen Unterstüter*innen im Hintergrund für die gute Organisation – es war ein sehr gelungener Anlass!

Wer gerne in den einzelne Präsentationen stöbern oder verpasste Informationen nachlesen möchte, kann dies gerne unter folgendem Link tun: Link zu den SHV-Anlässen (Kongresse/dann 2024)

Findest Du Dich? Hier geht es zu den Fotos zum Kongress 2024

 

zum Artikel
Podcast «Herztöne» zu Hebammenpolitik: Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit einem Lobbyisten?

Der Schweizerische Hebammenverband (SHV) arbeitet zum ersten Mal mit einem Lobbyisten zusammen. Das Ziel des politischen Engagements ist es, Lücken bei der Abrechnung der ambulanten Hebammenarbeit zu schliessen.  Wie arbeitet ein Lobbyist? Und warum geht es in diesem Fall nicht ohne diese Zusammenarbeit? – Antworten liefern in der aktuellen Podcast-Episode Andrea Weber, die Geschäftsführerin des SHV, und der Lobbyist Walter Stüdeli.

Podcastfolge jetzt hören

Sich nochmals den grossen Überblick verschaffen? Die einzelnen Schritte im parlamentarischen Prozess sind hier nachzulesen.

zum Artikel
Verordnungskompetenz für Hebammen – Update zum parlamentarischen Prozess

Was mit 2 unterschiedlichen regulären Änderungsanträgen in den Bereichen Analyseliste für Hebammen und Vergütung von rezeptpflichtigen Medikamenten zuhanden BAG vor nun bereits einigen Jahren begann, hat sich bekanntlich zu einem seitens BAG verlangten parlamentarischen Prozess entwickelt im Zuge diesem klar wurde, dass alle Anliegen des SHV im Krankenversicherungsgesetz (KVG),  speziell im Artikel 29 (Mutterschaft) geregelt werden müssen.

Hier geht es zu den vergangenen Verbandsnews zu diesen Themen:

27.03.2024: Update Analyseliste für Hebammen: Antwort BAG und ein erster Teilerfolg

5.12.2023: Berufspolitik für Hebammen in Bundesbern – Gute Nerven sind gefragt

28.03.2023: Update: Nach Absage des BAG zu den KLV-Änderungsanträgen – parlamentarischer Vorstoss eingereicht

30.08.2022: BAG weist Anträge «Revision der Analyseliste» und «Verordnungskompetenz für Hebammen zurück»

23.09.2020: Antrag Revision der Analyseliste für Hebammen eingereicht

In einem intensiven Prozess zwischen dem BAG/dem Bundesamt für Justiz und dem SHV wurde mit juristischer Unterstützung an einem überarbeiteten Gesetzestext für den Artikel 29 KVG gefeilt.

Die Revision des Artikel 29 ist ja im grossen KVG-Revisionspaket mit dem Namen „Kostendämpfende Massnahmen -Paket 2“ mitinkludiert und wandert daher in diesem Paket durch die Räte. Aktuell ist der Prozess im Ständerat der Sommersession 2024, der revidierte Artikel 29 KVG ist hier zu finden ab Seite 10.

Damit man sich ein besseres Bild machen kann, findet man in dieser Tabelle den aktuell gültigen Art. 29 KVG und den zum jetzigen Stand revidierten Gesetzestext als Gegenüberstellung:
Art_29_KVG_d_aktuell_revidiert

Zu dieser aktuell revidierten Fassung hat der SHV nochmals Interpretationsfragen zuhanden der Rechtsabteilung des BAG eingereicht und wird anhand der Antworten die weiteren Schritte planen.

SRF-Beitrag zum Kostendämpfungen Massnahmepaket 2 und den darin enthaltenen Hebammenleistungen mit Past-Präsidentin Barbara Stocker Kalberer

Update folgt.

zum Artikel
Petra Graf Heule neue Präsidentin des SHV

Barbara Stocker Kalberer stellte sich nicht für eine weitere Amtsperiode als Präsidentin zur Verfügung. Für die geleistete Arbeit und das enorme Engagement für den Berufsverband und den Hebammenberuf möchte sich das Team der Geschäftsstelle und des Zentralvorstands ganz herzlich bedanken.

Standing Ovation für Barbara Stocker Kalberer:

Als ihre Nachfolgerin wurde an der Delegiertenversammlung des SHV vom 17. Mai 2024 Petra Graf Heule gewählt:

Weiter wurden 2 neue Mitglieder in den Zentralvorstand gewählt:

Felicia Burckhardt

und

Livia Ramseier

Die bisherigen Zentralvorstandsmitglieder Emanuela Gerhard, Samantha Domenici, Sula Anderegg und Anouk Joliat haben sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung gestellt und wurden wiedergewählt.

(Livia Ramseier fehlt, wurde in Abwesenheit gewählt)

Das Team der Geschäftsstelle gratuliert herzlich zur Wahl und freut sich auf die weitere gute Zusammenarbeit.

 

zum Artikel
Save-the-date: Schweizerischer Hebammenkongress 2025

Am 15./16.05.2025 findet der nächste Schweizerische Hebammenkongress im Forum Fribourg in Fribourg statt. 

Hauptthema: Future generations – sind wir bereit?

Themenblöcke:

  • Hebammenforschung aus der Schweiz
  • Going viral!
  • Update Wundpflege
  • Klima und Gesundheit im Wandel
  • Hebammengeleitete Geburtshilfe
  • Als Hebamme arbeiten

Link zum Vorschaufilm auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=SFy_XGyu044

Das wissenschaftliche Komitee steckt mitten in den Vorbereitungen und freut sich, wenn sich viele bereits heute das Datum im Kalender vormerken!

zum Artikel
Gemeinsamer Artikel von der Berufskonferenz Hebamme und dem SHV zu: Advanced Midwifery Practice in Switzerland: Development and challenges

Im April hat das renommierte europäische Journal European Journal of Midwifery einen für die Schweizer Hebammenwelt wichtigen Artikel veröffentlicht.
Dieser wurde durch die Berufskonferenz Hebamme (Vertreter*innen aller 4 Fachhochschulstandorte) und dem SHV  unter der Leitung von Eva Cignacco (BFH) und Anja Schlenker (BFH) gemeinsam verfasst und beleuchtet die aktuelle Situation von «Advanced Practice Midwivery» in der Schweiz, die Problematik der fehlenden gesetzlichen Verankerung und Regulierung und die damit verbundenen Herausforderungen und will eine Diskussion anstossen und die Wichtigkeit der weiterführenden Professionsentwicklung aufzeigen.

Hier ist der Link zum open-access-Artikel auf Englisch

zum Artikel
Update: Laser- und Ultraschallbehandlungen durch Hebammen, Pflegefachpersonen und Physiotherapeut*innen

Am 15.05.2024 im Rahmen des letzten Versand der Verbandsnews wurde an dieser Stelle zu dieser Thematik informiert. Hier der Link zum Nachlesen. 

Nun hat die angeschriebene Abteilung Strahlenschutz des BAG auf das gemeinsame Schreiben reagiert, hier ein Auszug aus dem Antwortschreiben:

Unsere Stellungnahme
Alle anderen Behandlungen mit nichtionisierender Strahlung und Schall, die nicht in der V-NISSG in Anhang 2 aufgelistet sind, brauchen gemäss V-NISSG keinen Sachkundenachweis und stehen gemäss V-NISSG auch nicht unter ärztlichem Vorbehalt. Darunter fallen auch die Behandlung von Mamillen während der Stillphase, die Unterstützung des Heilungsprozesses bei schmerzenden Geburtsverletzungen und der Einsatz von Ultraschallgeräten zur Lagekontrolle von Kind und Plazenta. Diese Behandlungen fallen nicht unter die V-NISSG und brauchen keinen Sachkundenachweis gemäss V-NISSG. Wir möchten anfügen, dass allfällige andere bundesrechtliche und kantonale Regelungen für solche Behandlungen ausserhalb unserer Zuständigkeit liegen.

Wichtig: Hebammen, die Akupunktur mittels Laser anbieten, brauchen einen Sachkundenachweis! Sie müssen das Modul und die Prüfung im Rahmen von Angeboten von durch das BAG zertifizierten Weiterbildungsstätten erlangen: Aktuell sind Angebote auf Deutsch und Französisch bei Chiway Weiterbildungen zu finden oder bei SAKE Bildungszentrum (nur in Deutscher Sprache). 

Antwort Gesundheitsfachpersonen_Berufsverbände_DE
Anhänge_DE (Mehr Informationen zu den Behandlungsarten, die einen Sachkundenachweis benötigen, immer unabhängig des verwendeten Laser- oder Ultraschallgerätes)

zum Artikel