Neue Folge «Herztöne»: Wenn das Kind eine seltene Krankheit hat

Nele Strübing ist Hebammenexpertin im Bereich Fetalchirurgie am Universitätsspital Zürich. Sie betreut Paare, die ein Kind mit einer seltenen Krankheit erwarten, und koordiniert entsprechende Operationen. In der 45. Folge von «Herztöne» wird Nele Strübing vor und während eines Eingriffs bei einer Schwangeren begleitet, deren ungeborenes Kind im Mutterleib wegen Spina Bifida (offenem Rücken) operiert wird. Die Operation am Fetus erfolgt durch die Bauchdecke der Schwangeren und einen kleinen Schnitt in der Gebärmutter.

Zur Folge: «Wenn das Kind eine seltene Krankheit hat» 

 

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Swissmedic lässt Beyfortus zur RSV-Prophylaxe für Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder zu

Medienmitteilung von swissmedic vom 28.12.2023

Swissmedic hat nach sorgfältiger Prüfung das Arzneimittel Beyfortus der Zulassungsinhaberin Sanofi-Aventis (Suisse) SA zugelassen. Beyfortus wird angewendet zur Prophylaxe von Erkrankungen der unteren Atemwege, die durch das respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verursacht werden.

Das RSV ist ein Atemwegsvirus, das in der Regel leichte Symptome – ähnlich einer Erkältung – verursacht. Bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern kann das Virus jedoch Erkrankungen auslösen, die zu einer Lungenentzündung oder Bronchiolitis (Entzündung der kleinen Atemwege in der Lunge) führen können. Beyfortus (mit dem monoklonalen Antikörper Nirsevimab) wird intramuskulär als einmalige Injektion verabreicht.

Medienmitteilung swissmedic

Medical Tribune: Nirsevimab schützt Säuglinge vor RSV-Infektion (incl. Informationen zu den Studien)

SRF: Grünes Licht für neues Medikament gegen Atemwegserkrankung

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Europäische Arzneimittelbehöre: Rät von Fencheltee für Schwangere, Säuglinge und Kinder unter 4 Jahren ab

Die Europäische Arzneimittelbehöre (EMA) hat bereits im Mai 2023 in einem öffentlichen Statement vor dem krebserregenden Inhaltsstoff „Estragol“ in medizinischen Kräuterprodukten gewarnt, explizit sind auch Schwangere und Kinder unter 4 Jahren erwähnt, welche keine Produkte mit Estragol zu sich nehmen sollten!

Die deutsche Monatszeitschrift Pädiatrie aktuell hat in einem Kurzartikel die Studienergebnisse der EMA zusammengefasst, kommentiert und als open-access-Artikel zur Verfügung gestellt, hier der Link zum Artikel «Fencheltee für Kinder?»

Aktuell findet man auch einen Artikel des Schweizerischen Fachmagazines Medical Tribune zu diesem Thema. 

Hier der Link zum Artikel «Fencheltee: Nichts für Säuglinge und Kleinkinder!»

Auszug aus dem öffentlichen Statement im Original (Englisch):

Pregnant and breast-feeding women

The usage of estragole containing HMPs in pregnant and breast-feeding women is not recommended if
the daily intake of estragole exceeds the guidance value of 0.05 mg/person per day, unless otherwise
justified by a risk assessment based on adequate safety data.
If this limit is complied with, section 4.6 of the SmPC of the products concerned should be phrased
according to the ‘Guideline on risk assessment of medicinal products on human reproduction and
lactation: from data to labelling’ (EMEA/CHMP/203927/2005).

Sensitive groups: Children

The usage of estragole containing HMPs in children up to 11 years is not recommended if the daily
intake of estragole exceeds the guidance value of 1.0 µg/kg bw, unless otherwise justified by a risk
assessment based on adequate safety data.

Zusammenfassung der Studie (Quelle: Pädiatrie aktuell, 2023)
Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um eine wissenschaftliche Richtlinie vom Mai 2023 des HMPC-Komitees der EMA. In dieser Aufarbeitung der EMA zu den Daten, die speziell zu Estragol zur Verfügung stehen, wurde anhand von Tierversuchen mit sehr hohen Dosen von Estragol eine Hepatokanzerogenität in zahlreichen Studien nachgewiesen. Dies ist insofern trotz dieser ungewöhnlich hohen Dosen von Bedeutung, als der tatsächliche Gehalt von Estragol in Fencheltees außerordentlich stark schwanken kann. In einer hervorragenden österreichischen Übersichtsarbeit von Mihats et al. [2] wurde ein teilweise außerordentlich hoher Gehalt von Estragol in Fencheltees nachgewiesen. Der Gehalt von Estragol lag in den untersuchten Tees in einem weiten Bereich zwischen 78,0 µg/l und 4633,5 µg/l. Bei Säuglingen schwankte die verabreichte Tagesdosis dementsprechend stark zwischen 0,008 µg/kgKG und Tag und 20,78 µg/kgKG und Tag.

Bedenkt man zusätzlich, dass Fenchel auch in einzelnen Babynahrungsmitteln in Breiform enthalten ist, so muss die tatsächlich erreichte bzw. erreichbare Tagesdosis ungewiss bleiben und kann möglicherweise dem hepatotoxischen Bereich durchaus nahekommen. Das erklärt die zurückhaltende Position der EMA angesichts der fehlenden Daten zur Sicherheit von estragolhaltigen Produkten bei Säuglingen.

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Weiterbildungen SHV: freie Plätze!

9a Väter erreichen und einbeziehen

Mo, 11. März 2024, 9.30–17.00 Uhr, Olten

Markus Theunert ist Leiter des Dachverbands progressiver Schweizer Männer- und Väterorganisationen (www.maenner.ch) und des nationalen Programms MenCare Schweiz.

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37 Kurse für (werdende) Väter: Knowhow aus der Väterarbeit und -bildung

Mo, 18. März 2024, 9.30–13.00 Uhr, Olten

Jetzt anmelden

38 Versorgung einfacher Damm­verletzungen post partum

Di, 19. März 2024, 9.30–17.00 Uhr, Olten

Dr. med. Susanne Fasler, Leitende Ärztin, Kantonsspital Aarau

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7a start4neo – Geburten im ausserklinischen Setting

Mo, 8. April 2024, 13.00–17.00 Uhr, Olten

Med. prakt. Jehudith Fontijn, Oberärztin Neonatologie Universitätsspital Zürich und Prof. Dr. med. Romaine Arlettaz Mieth, Neonatologin

 Jetzt anmelden

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Konferenz der Leitenden Hebammen, Pflegefachpersonen und Hebammenexpertinnen

Am 16.November 2023 fand in Olten die Konferenz Leitende Hebammen, Pflegefachpersonen, Hebammenexpertinnen-/experten statt. Der Zentralvorstand und das Team der Geschäftsstelle durften 64 Personen vor Ort willkommen heissen.
Folgende Schwerpunkte wurden vorgestellt und diskutiert:

• Fachkräftemangel im Gesundheitswesen – was Führungskräfte konkret dagegen tun können
• Faire Pikett- und Überzeitentschädigung für Spitalhebammen –Schluss mit 1.75 CHF pro Stunde
• Personalplanung – Herausforderungen und Lösungsansätze
• Die kontinuierliche Betreuung von Frau und Kind im Kantonsspital Bellinzona/TI 

Herzlichen Dank an alle Redner*innen für diese spannenden Inputreferate!

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CIRRNET-Meldemonat 2024 «Jede CIRS-Meldung zählt» – vom 1. – 31. März 2024

Gemeinsam mit der Stiftung Patientensicherheit Schweiz bitten wir Sie, vom 1. – 31. März 2024 alle Ereignisse zum Thema «Failure to rescue» im CIRS zu melden!

Gemeint sind damit Ereignisse, bei denen es zu Versäumnissen, Verzögerungen oder fehlende Kompetenzen beim Erkennen und Reagieren auf Komplikationen eines Krankheitsprozesses oder aufgrund eines medizinischen Eingriffs kam.

Beispiele möglicher Situationen:

Beispiel 1: «Relevante Verschlechterungen des Gesundheitszustands werden nicht, bzw. zu spät als Gefährdung wahrgenommen, obwohl Anzeichen hierfür erkennbar gewesen wären.»

Beispiel 2: «Informationen über die Verschlechterung des Gesundheitszustands können nicht, bzw. nur verzögert an die zuständigen Personen weitergeleitet werden.»

Beispiel 3: «Informationen über die Verschlechterung des Gesundheitszustands werden nicht ausreichend beachtet oder ignoriert.»

Beispiel 4: «Die Behandlung einer Komplikation/Zustandsverschlechterung kann nicht zeitgerecht erfolgen, da die hierfür zuständigen Personen anderweitig eingebunden sind.»

Beispiel 5: «Der Einsatz von Notfallteams verzögert sich.»

Beispiel 6: «Für die Behandlung von Komplikationen nach einer spezialisierten Intervention stehen die erforderlichen Spezialist:innen nicht, bzw. nicht zeitgerecht zur Verfügung.»

Beispiel 7: «Dringend benötigte Notfallmaterialien stehen nicht zur Verfügung oder sind nicht funktionsbereit.»

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Einzahlung in den Tariffond: Danksagung

Gerne möchte sich der Zentralvorstand und das Team der Geschäftsstelle bei allen Einzelmitgliedern, Praxen und Sektionen bedanken, welche in den Jahren 2022 und 2023 in den verbandseigenen Tariffond (Fond Tarifverhandlungen) einbezahlt haben: Einfach nur grossartig – ein herzliches Dankeschön an Euch alle!!!!!!

Ab 1.1.2023

Sektion Genf

 

500

Sektion Beide Basel

 

400

Sektion Aargau-Solothurn

 

1000

Einzelmitglied Sektion Zentralschweiz

 

1000

Ab 1.1.2022

Sektion Schwyz

 

500

Sektion Tessin

 

1000

Sektion Ostschweiz

 

3107.25

Sektion NE-JU

 

360

Sektion FR

 

525

Sektion Zentralschweiz

 

2000

Einzelmitglied Sektion Schwyz

 

1000

Sektion Glarus

 

500

Sektion Bern

 

2000

Sektion Beide Basel

 

1000

 

 

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Einführung des Neugeborenen-Screenings auf spinale Muskelatrophie (SMA) ab 01.03.2024

Informationen von: Zentrum für Pädiatrische Labormedizin – 

Liebe Hebammen, Pflegefachfrauen und / -männer, Kolleginnen und Kollegen

Nach der Bewilligung zur Durchführung eines Neugeborenen-Screenings für spinale Muskelatrophie
(SMA) am 21.12.2023 durch das Bundesamt für Gesundheit, freuen wir uns ab dem 01.03.2024 die SMA
als 11. Krankheit in das Screening-Panel des Neugeborenen-Screenings Schweiz aufzunehmen.

Über unsere Homepage www.neoscreening.ch werden Ihnen bis zum 27.02.2024 alle Informationen zum
SMA Screening zur Verfügung stehen.

Freundliche Grüsse
Neugeborenen-Screening Schweiz

Informationen zur Krankheit: NBS-SMA SF_de

Infoschreiben SMA D

Link zur Website

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Neu: Grundlagendokument für die Regelung der Arbeitsbereiche zwischen Hebamme und Doula

Aufgrund unterschiedlicher Vorkommnisse in der Zusammenarbeit zwischen Hebammen und Doulas und auch aufgrund dem in der Deutschschweiz verbreiteten Aufruf zur Alleingeburt durch eine Doula (siehe Stellungnahme SHV), haben sich Mitglieder des Vorstandes von Doula Schweiz, der Zentralvorstand und die Geschäftsführerin SHV ausgetauscht. Im Fokus standen die Kompetenzen und Arbeitsbereiche der beiden Berufe, die fehlende Reglementierung im Bereich der sehr unterschiedlichen Doula-Ausbildungen, den fehlenden reglementierten Kompetenzen und die teilweise irreführenden Informationen auf den Websites unterschiedlicher Doulas in der ganzen Schweiz.

Aufgrund dieses Austausches hat sich der SHV dazu entschieden, seinen Mitgliedern eine mögliche Vereinbarung über die Arbeitsbereiche Hebamme/Doula, welche zu mehr Klarheit im Betreuungsdreieck Hebamme-Elter-Doula führen soll, zur Verfügung zu stellen. 

Zum Dokument: Aufgabenbereich_Hebamme_Doula

(Auch im Hebammenwiki des Intranets SHV auffindbar)

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