Fotografischer Rückblick auf den Kongress 2022

Vorträge, Workshops, Aussteller und Posterwettbewerb. Mit einer Auswahl an Bildern können Sie den Schweizerischen Hebammenkongress in Thun Revue passieren lassen. Die Fotos finden Sie hier.

Es gibt noch mehr: Die Juli-Ausgabe von Obstetrica widmet sich ebenfalls dem Kongress. Sie finden sie am 8. Juli in Ihren Briefkästen und hier online!

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Save-the-date: Schweizerischer Hebammenkongress 2023

«Hebammen in Krisensituationen» Schweizerischer Hebammenkongress 2023 am 24./25.5.23 in Fribourg

Der Kongress wird wiederum 1.5 Tage dauern und am Nachmittag des zweiten Kongresstages wird die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Hebammenverbandes stattfinden. Die Gastsektion wird diesmal die Sektion Valais-romand sein. Du möchtest jetzt schon mehr erfahren?

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Hypnotherapeutische Techniken in der Trauerbegleitung nach frühem Verlust eines Kindes

Donnerstag, 22. September 2022 in Bern

Dozentin: Lic. phil. Swantje Brüschweiler-Burger, eidg. anerkannte Psychotherapeutin

Grosse Teile unseres emotionalen Erlebens basieren auf unbewussten Prozessen und Motiven. Gerade Trauerprozesse sind unwillkürlich gesteuert und somit durch kognitive Interventionen nur bedingt zugänglich. Hypnotherapeutische Methoden umgehen den bewussten, rationalen Verstand und ermöglichen uns, auf einer anderen Ebene mit dem Trauerschmerz umzugehen. Wir können den Eltern, deren Kind früh gestorben ist, dadurch einen Rahmen bieten, in dem sie mit ihren ganz individuellen Selbstheilungskräften in Kontakt kommen können. Die „Weisheit des Unbewussten“ kann mittels Hypnotherapie genutzt werden.

 

 

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Orion Medic: Schützt Ihre Rechte

Bereits ein rechtlicher Konflikt im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit als Hebamme kann Ihnen wertvolle Zeit rauben und viel Geld kosten. Aber auch im privaten Umfeld kann es sein, dass Sie für Ihrer Rechte eintreten müssen. Mit Orion Medic – dem kombinierten Rechtsschutz (Beruf und Privat) sind Sie umfassend geschützt. Orion übernimmt die Kosten Ihres Rechtsfalls und berät Sie professionell.

 

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Reminder: ZSR-Nummern für Hebammen – Information der SASIS AG

Um den Anforderungen der neuen kantonalen Zulassungsprüfung sowie für die Automatisierung der Prozesse in der Leistungsabrechnung seitens Versicherer gerecht zu werden, sind Anpassungen bei der ZSR-Nummernvergabe an Hebammen erforderlich.

Bisher:
Wurde durch eine Hebamme Leistungen in mehreren Kantonen erbracht, erfolgte die Abrechnung mehrheitlich über eine einzige ZSR-Nummer. Diese ZSR-Nummer enthielt eine kantonale Zuordnung, für welche eine entsprechend kantonale Bewilligung vorliegen musste. Zusätzliche Bewilligungen für weitere Kantone konnten auf der initial erteilten ZSR-Nummer hinterlegt werden. Dadurch war eine Abrechnung mit einer ZSR-Nummer in mehreren Kantonen möglich.

Neu:
Es wird neu pro Kanton, für welchen eine kantonale Zulassung zu Lasten OKP vorliegt, eine separate ZSR-Nummer erteilt. Die in einem Kanton erbrachten Leistungen müssen folglich über die ZSR-Nummer mit entsprechender kantonaler Zuordnung erfolgen. Zum aktuellen Zeitpunkt erfolgt diesbezüglich keine generelle Datenbereinigung. Wird eine neue ZSR-Nummer beantragt oder die Zulassung für weitere Kantone gemeldet,
vergibt die SASIS AG für jede neu gemeldete kantonale Zulassung eine separate ZSR-Nummer. Die Umstellung hat keine Kostenfolge für die Hebammen. Zahlungspflichtig ist ausschliesslich die initial erteilte ZSR-Nummer. Sämtliche zusätzlichen ZSR-Nummern werden kostenlos erteilt.

Die Änderung tritt per 01.07.2022 in Kraft. Sie betrifft ausschliesslich ZSR-Nummern für Hebammen. ZSR-Nummern für Organisationen der Hebammen wurden bereits in der Vergangenheit standortbezogen erteilt.

 

 

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Tarif-News

Die Tarifkommission, in welcher nebst dem SHV auch die IGGH-CH, santésuisse sowie curafutura je mit einer Stimme vertreten sind, hat sich folgender Problematik angenommen: «CTG-Überwachung in der Risikoschwangerschaft». Dabei stand die Anzahl der CTG-Kontrollen pro Tag im Fokus. 
Die Tarifkomission hat sich für folgende Interpretation entschieden:

Hebammen, Organisationen der Hebammen sowie Listengeburtshäuser sind befugt die Tarifposition A50 in Kombina-
tion mit A30 oder A32 in Zusammenarbeit mit dem Arzt (A30) oder nach ärztlicher Verordnung (A32), und dem Ein-
halten der WZW-Kriterien mehrmals am Tag anzuwenden.

Damit soll mehr Klarheit herrschen, wenn CTG-Kontrollen aus unterschiedlichen medizinischen Gründen auch mehrmals pro Tag erfolgen und folglich auch abgerechnet werden können müssen.

 

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Hygieneempfehlungen

Gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe von Familystart Zürich und einer Fachexpertin für Infektionsprävention konnten Empfehlungen zur Standardhygiene in der häuslichen Hebammenarbeit erarbeitet und vom Zentralvorstand SHV genehmigt werden. 

Sowohl die Präsidentinnenkonferenz wie auch der Zentralvorstand des SHV wurden fortlaufend über den Projektstand informiert.

Geplant ist als nächster Schritt die Erstellung eines kurzen e-learnings zum Thema «Standardhygiene in der häuslichen Hebammenarbeit», um das Wissen über die korrekte Anwendung zu vertiefen und bei Bedarf gegenüber den kantonalen Gesundheitsdirektionen auszuweisen.

Link zu Familystart, nur auf Deutsch: https://www.familystart-zh.ch/hebammen/empfehlunge)

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Gutachtertätigkeit in Akkreditierungsverfahren Studiengang Hebamme

Die Schweizerische Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung sichert und fördert die Qualität von Lehre und Forschung an den Hochschulen in der Schweiz. Auch die Studiengänge der Hebammen werden akkreditiert. 

Hierzu werden geeignete Hebammen gesucht:

  • Erfahrung mit Akkreditierungsverfahren im Bereich der höheren Bildung;
  • angemessene Qualifikationen und wissenschaftliche und/oder berufliche Erfahrung im zu akkreditierenden Bereich;
  • Erfahrung im Bereich der Steuerung von Studienprogrammen, deren hochschulinterne Qualitätssicherung und Weiterentwicklung;
  • hinreichende Kenntnisse der schweizerischen Hochschullandschaft und des schweizerischen Gesundheitssystems, insbesondere zum Umfeld des betroffenen Studiengangs;
  • aktive Kenntnisse der Verfahrenssprache.
  • Die Gutachterinnen und Gutachter müssen unabhängig und in der Lage sein, den Studiengang unvoreingenommen zu beurteilen.

Für weitere Informationen: quality@hebamme.ch

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Medienmitteilung SHV zum Internationalen Hebammentag vom 5. Mai

Internationaler Hebammentag am 5. Mai
Der Internationale Hebammentag wird am 5. Mai weltweit von allen Hebammenverbänden zum Anlass genommen, um auf den Beruf der Hebammen aufmerksam zu machen. In diesem Jahr feiert der internationale Dachverband (International Confederation of Midwives (ICM)), dem 140 Hebammenverbände und über eine Million Hebammen angehören, sein hundertjähriges Bestehen. Dementsprechend lautet der diesjährige Slogan:
«International Confederation of Midwives – 100 years in progress»

Ziel des Internationalen Hebammenverbandes
Seit der Gründung des ICM setzt sich dieser für die Rechte, Würde und Gesundheit von Frauen, Neugeborenen und deren Familien auf der ganzen Welt ein. Daneben engagiert sich der ICM und die angeschlossenen Verbände für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Hebammenberufes. Noch immer gibt es nicht überall auf der Welt für Hebammen eine adäquate Ausbildung! Damit Frauen und deren Kinder eine Schwangerschaft, die Geburt oder die Wochenbettzeit überleben, ist die Präsenz und Verfügbarkeit von Hebammen jedoch von ganz zentraler Bedeutung. Daher ist dieser «progress», der gefeiert wird, noch lange nicht abgeschlossen!

Hebammen in der Schweiz
Hebammen in der Schweiz verfügen über eine fundierte Ausbildung und die Weiterentwicklung des Berufes geniesst einen hohen Stellenwert. Hebammen sind eigenständige Grundversorgerinnen und leisten einen bedeutenden Beitrag für die Gesundheitsförderung und Gesundheitserhaltung von Frauen, Kindern und deren Familien. Sparmassnahmen in der Gesundheitsversorgung führen jedoch zunehmend dazu, dass die nötigen Ausbildungsplätze in den Spitälern gestrichen werden, dadurch zu wenig Hebammen ausgebildet werden können und Hebammen den Beruf frühzeitig verlassen, weil die Arbeitsbedingungen in den Spitälern zunehmend unattraktiver werden. Somit droht auch in der Schweiz ein Hebammenmangel.

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