«Mit dem Modell der hebammengeleiteten Geburtshilfe können wir dem Wunsch vieler Frauen nach einer möglichst natürlichen Geburt entgegenkommen», sagen Hebamme Fabienne Huber und Ärztin Claire Scherer vom Spital Nidwalden. Seit Frühling 2023 finden auf der Geburtenabteilung in Stans sowohl hebammengeleitete als auch ärztlich geleitete Geburten statt. Manchmal gibt es auch Übergänge vom einen zum anderen Modell. Dies ist der Fall, wenn es während einer Geburt Komplikationen gibt. Mit welchen Herausforderungen ist das Geburtshilfe-Team im Spital in Stans konfrontiert? Ist eine PDA im hebammengeleiteten Modell «erlaubt»? Wie wird den Paaren der Übergang in die ärztlich geleitete Geburtshilfe kommuniziert? Und welche Bedeutung hat die Tatsache, dass das Angebot der hebammengeleiteten Geburt vom Schweizerischen Hebammenverband anerkannt wurde? – Darum geht es in dieser Podcast-Folge. Diese «Herztöne»-Episode ist Folge 3 einer Serie zur hebammengeleiteten Geburt.
Seit 2021 wurden sämtliche Weiterbildungen des SHV mittels SurveyMonkey-Umfrage evaluiert. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden und der Dozierenden sind für die Verantwortlichen Fort- und Weiterbildung des SHV für die Weiterentwicklung des Kursangebotes sehr wertvoll.
Um die Ressourcen des Bereichs Fort- und Weiterbildung noch optimaler einzusetzen, werden ab September 2025 alle neuen Weiterbildungen bei der ersten und zweiten Durchführung evaluiert. Falls ein Angebot danach weiterhin angeboten wird, wird es periodisch überprüft. Den Dozierenden von Kursen, die nicht durch eine SurveyMonkey-Umfrage evaluiert werden, steht es frei, eine eigene Auswertung durchzuführen und diese den Verantwortlichen Fort- und Weiterbildung zur Verfügung zu stellen.
Alle Teilnehmenden sind zudem eingeladen, Rückmeldungen zu Weiterbildungen via Feedbackformular ((LINK noch einsetzen)) auf der Webseite des SHV einzureichen.
Während eines Weiterbildungszyklus müssen die beiden Pflicht-Weiterbildungen BLS-AED-SRC-Komplett und Reanimation des Neugeborenen absolviert werden. Auf e-log wurde für jede Pflicht-Weiterbildung eine eigene Kategorie erstellt. So kann während des Controllings der Weiterbildungspflicht die Überprüfung, ob ein Mitglied beide Pflicht-Weiterbildungen absolviert hat, automatisiert werden.
Ab dem Weiterbildungszyklus 2026-2028, d.h. ab dem 1. Januar 2026, müssen sämtliche Pflicht-Weiterbildungen, die nicht über e-log bestätigt werden, gemäss Anleitung erfasst werden.
👉 «Wie erfasse ich manuell eine Pflicht-Weiterbildung, die nicht über e-log bestätigt wird?»: FAQ zur Weiterbildungspflicht SHV und e-log
Seit dem 1. Juli 2025 ist bei einer manuellen Erfassung einer Bildungsleistung auf e-log zwingend ein Nachweisdokument nötig. Das heisst: Ein Eintrag kann nicht abgespeichert werden, wenn kein Nachweisdokument hochgeladen wird. Es erscheint ein entsprechender Hinweis.
Als Konsequenz muss bei der Erfassung einer Abwesenheit (Mutterschaft/Absenz aufgrund Krankheit oder Unfall) neu auch ein Nachweisdokument hochgeladen werden. Dafür wurden das Formular «Mutterschaft» und das Formular «Absenz» erstellt.
Formulare und weitere Informationen in den FAQ Weiterbildungspflicht SHV und E-log: Wichtiger Hinweis für Mitglieder, die während eines Zyklus Mutterschaftsurlaub beziehen ODER Wichtiger Hinweis für Mitglieder, die Absenzen wegen Krankheit/Unfall haben
Seit 2022 bietet die Gynäkologie und Geburtsabteilung am Luzerner Kantonsspital LUKS Sursee die hebammengeleitete Geburt an. Dieses Angebot hat nun das offizielle Anerkennungsverfahren des Schweizerischen Hebammenverbands (SHV) durchlaufen und wurde mit der möglichen Maximalpunktzahl ausgezeichnet.
Risiken im Blick – ein Kinderspiel?
Vom 15. bis 19. September 2025 dreht sich bei der Aktionswoche Patient*innensicherheit alles um Risiken in der Gesundheitsversorgung – mit Fokus auf einer Auswahl von Risiken, die spezifische Patient*innengruppen besonders betreffen.
Globale Gesundheit
Die globale Gesundheit bezieht sich auf die menschliche Gesundheit und den Zustand der sozialen, wirtschaftlichen, politischen und natürlichen Systeme, von denen unsere Zivilisation abhängt. Sie beschreibt somit ein Konzept, in dem die Gesundheit des Planeten das grundlegende Element der menschlichen Gesundheit und allen Lebens auf der Erde darstellt. Durch einen ganzheitlichen Ansatz nutzt dieses Konzept Synergien. Durch den Schutz, die Erhaltung und die Aufwertung der natürlichen Ressourcen zielt es beispielsweise darauf ab, das Klima zu stabilisieren, die Gesundheit zu schützen und eine nachhaltige Wirtschaft zu fördern. Sowohl die neue gesundheitspolitische Strategie des Bundesrates 2020-2030 als auch die COVID-19-Pandemie unterstreichen die Bedeutung einer umfassenden Sichtweise der menschlichen Gesundheit, die auf komplexe Weise mit unserer Umwelt verknüpft ist. Die Schweiz hat das Pariser Abkommen 2015 unterzeichnet und 2017 ratifiziert. Auf nationaler Ebene verlangt seine Umsetzung bis 2030 eine Halbierung der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu den Werten von 1990. Die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (Foederatio Medicorum Helveticorum [FMH]) hat eine Strategie für globale Gesundheit (Planetary Health Strategy) verabschiedet, die darauf abzielt, den Beitrag der Ärzteschaft zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu leisten.
Gesunde Frauen mit einer unkomplizierten Schwangerschaft können ihr Kind in Bülach im Geburtshaus zur Welt bringen. Das Geburtshaus steht auf dem Campus des Spitals, etwa 150 Meter von den Klinikgebäuden entfernt. Die hebammengeleitete Geburt in diesem Modell gibt es am Spital Bülach seit Frühling 2024.
565 Personen haben am Schweizerischen Hebammenkongress teilgenommen, der am 15. und 16. Mai 2025 im Forum Fribourg in Fribourg stattfand. Der Schweizerische Hebammenverband dankt allen Teilnehmer*innen für ihre spannenden Beiträge und Gespräche sowie allen Personen, die an der Organisation des Kongress beteiligt waren!
Der Schweizerische Hebammenverband (SHV) hat kürzlich eine Kriterienliste für die Hausgeburtshilfe SHV veröffentlicht, die von einer vom Zentralvorstand beauftragten Arbeitsgruppe unter der Leitung der Qualitätsbeauftragten Anne Steiner erstellt wurde und sich aus akademischen und klinischen Expertinnen und Experten aus der ganzen Schweiz zusammensetzt. Die Liste ist auf der Website des SHV unter der Rubrik Qualität > Empfehlungen > Hausgeburt veröffentlicht.
Siehe Medienmitteilung des SHV vom Mai 2025
Artikel von Medinside, basierend auf der Medienmitteilung, hier lesen
