Website für das Projekt «Geburt 3000» ist online

Informationen von den Projektleiter*innen:

Liebe Hebammen, liebe Kolleginnen,

gerne informieren wir euch, dass «Geburt 3000» (Gebären im dritten Jahrtausend) mit einer Landingpage online geht. Dieses nationale Vorhaben wurde von einer Stiftung ins Leben gerufen, um die autonome, ausserklinische Hebammenbetreuung zu fördern und weiterzuentwickeln. Das Ziel von «Geburt 3000» ist es den Anteil der ausserklinischen, hebammengeleiteten Geburten in der Schweiz von derzeit 4% pro Jahr auf 10% pro Jahr zu steigern.

Die Idee für das Projekt «Geburt 3000» ist das Ergebnis von 30 Jahren Geburtshauserfahrung, nach der Etablierung der ersten Geburtshäuser in der Schweiz und stellt eine wegweisende Innovation für die Geburtshilfe in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum dar. Mit diesem Leuchtturmprojekt streben wir folgende Ziele an:

  • Erweiterung der Wahlmöglichkeiten des Geburtsortes für Frauen und ihre Familien, 
  • Förderung der autonomen, ausserklinischen Hebammenbetreuung,
  • Förderung einer kooperativen Zusammenarbeit zwischen Geburtshäusern und Spitälern,
  • Aufbau einer strategischen Allianz mit Spitälern für eine win-win-Situation,
  • Sicherung der Betreuungsqualität durch die Forschungszusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule
  • Etablierung zeitgemässe Arbeitsmodelle für Hebammen («new work»)

Der Schweizerische Hebammenverband (SHV) sowie die Interessensgemeinschaft der Geburtshäuser Schweiz (IGGH-CH) und der Fachliche Beirat der Berner Fachhochschule wurden über das Projekt «Geburt 3000» bereits informiert. 

Aktuell stehen wir mit verschiedenen potenziellen Partnerspitälern für die Erstellung des Prototyps für den ersten Geburtspavillon «Geburt 3000» im Gespräch. 

Weitere Informationen entnehmt ihr unserer Landingpage: http://www.geburt3000.ch/

Bei Fragen stehen wir euch jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Renate Ruckstuhl                      Anka Dür                                                 Eva Cignacco

Hebamme, MBA                       Hebamme BSc, Architektin              Hebamme Prof. Dr.

Projektleiterin                           Projektmitarbeiterin                          Projektmitarbeiterin

info@geburt3000.ch                info@geburt3000.ch

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Netzwerk hebammengeleitete Geburtshilfe – Kick Off

Hebammengeleitete Geburtshilfe (HGG) innerhalb und /oder in enger Zusammenarbeit mit Spitälern, Visionen und Massnahmen im Format eines World Cafés

Wann:                     30. März 2022

Zeit:                         13.30 – 17.30 Uhr

Wo:                         Geschäftsstelle des SHV, Froburgstrasse 17, 4600 Olten

Wer:                        Interessierte Hebammen, Hebammenexpertinnen und leitende Hebammen in Spitälern und Geburtshäusern (Schwangeren-/Geburten-/Wochenbettabteilung), Mitstreiter*innen der Institute für Hebammen an Fachhochschulen

Anmeldung:           quality@hebamme.ch

Mehr Informationen

 

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Anerkennungsverfahren hebammengeleitete Geburtshilfe Baden

Die Geburtsabteilung des Kantonsspital Baden (KSB) freut sich über die erfolgreiche Anerkennung hebammengeleitete Geburt des SHV. Bisher sind im KSB über hundert Babys durch eine hebammengeleitete Geburt zur Welt gekommen.Seit Dezember 2021 ist es auch amtlich, dass dabei die höchsten Qualitätsstandards eingehalten wurden: Die KSB-Hebammen haben bei der Erstanerkennung durch den Schweizerischen Hebammenverband die maximale Punktezahl erreicht.

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Neue Anerkennung für hebammengeleitete Geburtshilfe

Das neue Geburtshaus Nordstern des Kantonsspitals Aarau (KSA) öffnete Mitte November 2019 für ein paar Stunden seine Türen. Im Rahmen des Anlasses fand die offizielle Anerkennung des Geburtshauses als hebammengeleitete Einrichtung durch den Schweizerischen Hebammenverband statt.

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«Anerkennungsverfahren dient als gute Standortbestimmung»

Das Stadtspital Triemli in Zürich hat als erste Institution in der Schweiz die Anforderungen des Anerkennungsverfahrens der hebammengeleiteten Geburtshilfe des Schweizerischen Hebammenverbandes erfüllt und das Audit im August erfolgreich bestanden. Hebammenexpertin Tamara Bonc erzählt, vor welche Herausforderungen sie im Rahmen dieses Prozesses gestellt war und welchen Nutzen das Stadtspital Triemli daraus zieht.

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