Was kosten die ambulanten Hebammenleistungen? Auswertung der Daten der Jahre 2018, 2021 und 2022

Im April 2023 hat der SHV eine Kurzfassung des ersten Jahresberichts zum Monitoring der ambulanten Hebammenleistungen, der gemeinsam mit den Versicherer Verbänden erstellt werden musste, kommuniziert. Dieser kann man hier nachlesen: Link. In diesem Jahr hat sich die Tarifkommission, bestehend aus dem SHV, der IGGH-CH®  und den Versicherer Verbänden, darauf geeinigt, den gesamten Jahresbericht zu veröffentlichen. 
Im ersten Jahresbericht standen die Kosten im Übergang vom alten Einzelleistungs-Tarifstrukturvertrag aus dem Jahre 1995 zum neuen Vertrag, welcher per 1. September 2020 in Kraft gesetzt wurde, im Fokus. Im zweiten Jahresbericht standen nebst den Gesamtkosten im Vergleich zum Vorjahr vor allem die Kosten der Materialpauschalen und der Wegentschädigung im Zentrum. 

Gesamtübersicht Kosten


Die totalen Kosten der Hebammenleistungen betrugen im Darstellungsjahr CHF 117.51 Mio. und sind im Vergleich zum Jahr 2021 (CHF 120.62 Mio.) um 3.11 Mio. / 2.6 Prozent gesunken. Am Total der OKP-Kosten von rund CHF 37.7 Mia.1 haben die Hebammenleistungen einen Anteil von rund 0.31 Prozent.

Ergebnis:
Der 2. Jahresbericht zeigt, dass die Einführung der neuen Tarifstruktur und die kalkulierten Mehrkosten der Struktur «verdaut» sind. Die Tarifpartner gehen davon aus, dass sich die jährlichen OKP-Kosten derHebammenleistungen um den Betrag von CHF 120 Mio. bewegen.

Zum gesamten Bericht: 

20231027_FINAL_Daten_2.Monitoring

 

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