REMINDER: Wer hat noch nicht teilgenommen? Die Bedürfnisse von Hebammen in der Schweiz besser kennenlernen: SCOHPICA, die Schweizer Kohorte der Gesundheitsfachkräfte

Sehr geehrte Hebammen,

Ihre Meinung ist wertvoll!

Nehmen Sie teil, füllen Sie den Online-Fragebogen aus, indem Sie hier klicken, und Sie haben vielleicht die Möglichkeit, einen von zwanzig Geschenkgutscheinen im Wert von 50 CHF zu gewinnen.

Seit 2022 werden im Rahmen des Projekts SCOHPICA – Gesundheitsfachkräfte (GfK) jährlich Daten über die Laufbahnen, die Bleibeabsicht und das Wohlbefinden von Gesundheitsfachkräften, die in direktem Kontakt mit Patienten/innen arbeiten, in allen Sektoren und Fachrichtungen erhoben. Dieses Projekt von nationaler Bedeutung wird von vielen Akteuren des Schweizer Gesundheitssystems unterstützt, darunter die Schweizerische Hebammenverband (SHV), und zählt heute fast 6’000 Gesundheitsfachkräfte.

Als Bestätigung für die Bedeutung eines solchen Projekts wurde SCOHPICA mit dem AllianzQ 2024 Innovationspreis ausgezeichnet. Darüber hinaus wird ein Teil seiner Daten in das nationale Monitoring des Pflegepersonals integriert, das vom OBSAN im Auftrag des BAG entwickelt wurde (Pflegemonitoring – Obsan).

440 Hebammen haben sich bereits dem Projekt SCOHPICA-GfK angeschlossen. Danke! Da der Fragebogen jährlich neu erstellt wird, werden Sie, wenn Sie ihn bereits in der Vergangenheit ausgefüllt haben, persönlich per E-Mail eingeladen, den Fragebogen für 2024 zu beantworten; das Teilen Ihrer weiteren Erfahrungen ist für das SCOHPICA-Projekt sehr wichtig.

Noch nicht teilgenommen? Es braucht dringend noch mehr Daten zu Hebammen!!!!!!

Nehmen Sie teil, füllen Sie den Online-Fragebogen aus, indem Sie hier klicken, und Sie haben vielleicht die Möglichkeit, einen von zwanzig Geschenkgutscheinen im Wert von 50 CHF zu gewinnen.

Im Folgenden finden Sie einige Ergebnisse, die auf den Antworten der Hebammen basieren, die seit der Einführung von SCOHPICA im Jahr 2022 an dem Projekt teilgenommen haben: 

Die Abbildung 1 zeigt die Absicht im Beruf zu bleiben der Hebammen. 80% gaben an, dass sie «auf jeden Fall» oder «eher» die Absicht haben, im Beruf zu bleiben. Und nur 8% antworteten mit «gar nicht» oder «eher nicht» (die Gesamtprozentsätze können aufgrund von Rundungen leicht von 100% abweichen).

Die Abbildung 2 gibt das von den Hebammen berichtete allgemeine Wohlbefinden wieder. Hier gilt: Je höher die Punktzahl (nahe 10), desto höher ist das Wohlbefinden. Es ist zu beobachten, dass die Mehrheit der Teilnehmerinnen einen Wohlbefindenswert von über 6 berichtet. Dies deutet darauf hin, dass die Mehrheit der Hebammen ihr Wohlbefinden im gesamten Leben als zufriedenstellend einschätzt.

Die Abbildung 3 gibt die von den Hebammen berichtete Gleichgewicht zwischen Privat- und Berufsleben wieder. Hier gilt: Je höher die Punktzahl (nahe 100), desto höher ist das Gleichgewicht zwischen Privat- und Berufsleben. Die meisten Werte liegen zwischen 10 und 60, wobei nur 13,4 % der Teilnehmerinnen über 70 und 60,4 % unter 50 lagen. Dies deutet darauf hin, dass das Gleichgewicht zwischen Privat- und Berufsleben für einen grossen Teil der Hebammen schwierig zu finden ist.

Diese Ergebnisse basieren auf den 440 Hebammen, die in der Schweiz arbeiten und den SCOHPICA-Fragebogen im Jahr 2022 oder 2023 beantwortet haben. Um die Situation der Hebammen in der ganzen Schweiz besser verstehen zu können, ist es notwendig, dass sich noch mehr der Kohorte anschliessen. Denn Sie repräsentieren einen wichtigen Beruf im Schweizer Gesundheitssystem. Indem Sie Ihre Erfahrungen teilen, schliessen Sie sich nicht nur einem gemeinnützigen Projekt an, sondern tragen auch dazu bei, dass die Stimme der Hebammen gehört wird und die Ergebnisse relevanter und genauer werden. Diese Daten werden es ermöglichen, relevante und konkrete Empfehlungen zu formulieren, die Gesundheitspolitik zu beeinflussen und gezielte Interventionen zur Verbesserung der Praxisbedingungen in der Schweiz zu entwickeln.

Die anonymisierten Ergebnisse, die hier verfügbar sind, werden auch weiterhin auf unserer interaktiven Plattform veröffentlicht, die für alle zugänglich ist.

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SCOHPICA: Teilnahme bis Ende Januar möglich

In eigener Sache:
Liebe Hebammen

Bitte nehmt unbedingt an untenstehender Umfrage teil, da diese breit angelegte Erhebung die einzige Chance bietet, Hebammendaten zu sammeln, welche dann schweizweit zur Verfügung stehen werden. Eine andere Erhebung wird es in absehbarer Zeit nicht geben.

Information des Teams  SCOHPICA: 

Das SCOHPICA-Projekt gibt allen Gesundheitsfachkräften, die mit Patienten/innen arbeiten, eine Stimme, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern.

 Dieses Projekt von nationaler Bedeutung wurde 2022 gestartet und wird vom BAG, dem OBSAN und der SAMW sowie von zahlreichen Berufsverbänden und Akteuren des Schweizer Gesundheitswesens unterstützt.

 Das Ziel ist, eine Kohorte von Gesundheitsfachkräften aufzubauen, die über einen längeren Zeitraum beobachtet wird, um die Laufbahn der Teilnehmer und die Faktoren zu identifizieren, welche ihr Wohlbefinden und ihre Absicht, im Beruf zu bleiben, beeinflussen können.

 Um gültige und repräsentative Ergebnisse für jeden Beruf und jeden Sektor des Gesundheitswesens verbreiten zu können, ist es wichtig, dass so viele Angehörige der Gesundheitsberufe wie möglich teilnehmen. Somit werden die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen in der Lage sein, die Ergebnisse des SCOHPICA-Projekts zu nutzen, um gezielte Massnahmen zur Behebung des Personalmangels zu entwickeln und die Arbeitsbedingungen und das Wohlbefinden der Beschäftigten im Schweizer Gesundheitswesen zu verbessern.

 Wenn auch Sie sich den derzeit 1707 Teilnehmern anschliessen und Ihre Erfahrungen teilen möchten, gehen Sie einfach auf www.scohpica.ch und füllen Sie den Online-Fragebogen aus.

 Direktlink zur Teilnahme

Haben Sie bereits im letzten Jahr teilgenommen, werden Sie per E-Mail eingeladen, den Fragebogen 2023 zu beantworten. Es ist wichtig, die Fortsetzung Ihrer Erfahrungen teilen.

 

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Unbedingt teilnehmen: Einzige Langzeit Kohortenstudie für Gesundheitsfachpersonen und pflegende Angehörige

Das ambitionierte Projekt SCOHPICA (Swiss COhort of Healthcare Professionals and Informal CAregivers), das von Unisanté in Lausanne geleitet und seit 2021 vom BAG mitfinanziert wird, zielt darauf ab, Gesundheitsfachkräften und pflegenden Angehörigen eine Stimme zu geben, um die Ursachen für ein frühzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf und die Hindernisse bei der Personalerhaltung im Gesundheitswesen zu verstehen. Zu diesem Zweck sieht die Studie vor, die Laufbahnen der Teilnehmenden über mehrere Jahre hinweg zu verfolgen. Seit Oktober 2022 können alle in der Schweiz klinisch tätigen Gesundheitsfachkräfte am Projekt teilnehmen, indem sie sich in die Kohorte einschreiben.

Bitte unbedingt mitmachen, das ist die einzige laufende Datensammlung zu einer Studie, welche die Situation rund um den Fachkräftemangel und eben die persönlichen Gründe, den Job zu verlassen, untersuchen will. Das ist eine einmalige Chance, um mittels der erhobenen Daten eine solide Grundlage für zukünftige Projekte und  Argumente für Bund und Kantone zu erlangen! 

Hier mitmachen

 

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