Update: Laser- und Ultraschallbehandlungen durch Hebammen, Pflegefachpersonen und Physiotherapeut*innen

Am 15.05.2024 im Rahmen des letzten Versand der Verbandsnews wurde an dieser Stelle zu dieser Thematik informiert. Hier der Link zum Nachlesen. 

Nun hat die angeschriebene Abteilung Strahlenschutz des BAG auf das gemeinsame Schreiben reagiert, hier ein Auszug aus dem Antwortschreiben:

Unsere Stellungnahme
Alle anderen Behandlungen mit nichtionisierender Strahlung und Schall, die nicht in der V-NISSG in Anhang 2 aufgelistet sind, brauchen gemäss V-NISSG keinen Sachkundenachweis und stehen gemäss V-NISSG auch nicht unter ärztlichem Vorbehalt. Darunter fallen auch die Behandlung von Mamillen während der Stillphase, die Unterstützung des Heilungsprozesses bei schmerzenden Geburtsverletzungen und der Einsatz von Ultraschallgeräten zur Lagekontrolle von Kind und Plazenta. Diese Behandlungen fallen nicht unter die V-NISSG und brauchen keinen Sachkundenachweis gemäss V-NISSG. Wir möchten anfügen, dass allfällige andere bundesrechtliche und kantonale Regelungen für solche Behandlungen ausserhalb unserer Zuständigkeit liegen.

Wichtig: Hebammen, die Akupunktur mittels Laser anbieten, brauchen einen Sachkundenachweis! Sie müssen das Modul und die Prüfung im Rahmen von Angeboten von durch das BAG zertifizierten Weiterbildungsstätten erlangen: Aktuell sind Angebote auf Deutsch und Französisch bei Chiway Weiterbildungen zu finden oder bei SAKE Bildungszentrum (nur in Deutscher Sprache). 

Antwort Gesundheitsfachpersonen_Berufsverbände_DE
Anhänge_DE (Mehr Informationen zu den Behandlungsarten, die einen Sachkundenachweis benötigen, immer unabhängig des verwendeten Laser- oder Ultraschallgerätes)

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