Methode zur Beruhigung
Sanfte Musik bei der ersten Blutabnahme entspannt Neugeborene, wie eine neue Studie zeigt.
15 Prozent aller Frauen leiden nach der Geburt an einer Depression. Jetzt macht ein neues Medikament Betroffenen Hoffnung.
In der er Schweiz entscheiden sich immer mehr Schwangere dafür, bei der Geburt nur eine Hebamme dabeizuhaben. In den letzten 20 Jahren hat sich diese Zahl fast verdoppelt. Die Schwangere und das Ungeborene müssen dafür gesund sein. Bei Risikoschwangerschaften, etwa mit komplizierter Lage oder Zwillingen, ist eine Ärztin zwingend. Bei Mirjam Tiziani war beides nicht der Fall.
Beim Thema Gebären gehen die Meinungen auseinander: Wir haben seit Jahren eine hohe Kaiserschnittrate von etwa einem Drittel. Demgegenüber stehen neuerdings Stars und Influencerinnen, die begeistert von ihren Hausgeburten berichten – und deren Verfechterinnen, die null Kritik daran zulassen. Andrea Weber-Käser, Geschäftsführerin des Schweizerischen Hebammenverbandes, ordnet ein.
24 Wochen zusätzlich: Am 18. Juni stimmt der Kanton Bern über die sogenannte Elternzeitinitiative ab.
Drei Familien erzählen, wie sie ihr Familienleben mit dem Beruf vereinbaren.
Sie half Hunderten von Kindern auf die Welt und ist die erste Hebamme, die in der Schweiz doktorierte: Eva Cignacco Müller (62) über Kaiserschnitte, Väter im Gebärsaal und wie sie es erlebte, als ihr Mann nach einer Hirnblutung auf einmal auf sie angewiesen war.
Stillen bietet Babys die beste Versorgung, dennoch erhält die Hälfte von ihnen industrielle Säuglingsnahrung. Fachleute fordern eine Umkehr.
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Postpartale Depression
Tamara aus Riehen erfuhr am eigenen Leib, wie eine Wochenbettdepression das Leben auf den Kopf stellen kann.
Im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne spricht sie über ihre Geschichte.
Der Internationale Hebammentag steht unter dem Thema «Wissenschaft und Praxis näher zusammenbringen». Die in der Region tätige Hebamme Anouk Joliat absolviert den Masterstudiengang und erklärt, weshalb die Forschung für den Beruf wichtig ist.
Viele Kaiserschnitte hält der Bieler Chefgynäkologe Jerörne Mathis für vermeidbar.
Am Tag der Hebamme hat das «Journal du Jura» den Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe am Spitalzentrum Biel (SZB), Jerome Mathis, befragt. Denn gerade
hat der Schweizerische Hebammenverband seine «Top 5»-Liste zur Verbesserung der Betreuung von Patientinnen veröffentlicht (siehe Infobox rechts). Diese zeigt sich insbesondere kritisch
zur steigenden Zahl von Kaiserschnitten.