Presseberichte

Keystone SDA
In der Westschweiz entsteht eine erste Muttermilchbank

Anfang 2022 wird im Universitätsspital Chuv in Lausanne die erste Muttermilchbank der Westschweiz eröffnet. Die Milch sollen Frühgeborene und kranke Neugeborene erhalten, die dringend Muttermilch benötigen, von ihren Müttern aber nicht selbst gestillt werden können. Muttermilch enthält zahlreiche Nährstoffe und Antikörper, die für die Entwicklung von Babys, insbesondere von Frühgeborenen, lebenswichtig sind.

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Tages Anzeiger
Trisomie-Bluttests boomen

Die Skepsis war gross, als vor neun Jahren neue vorgeburtliche Labormessungen auf den Markt kamen, die im Blut von Schwangeren Trisomie 21 (Downsyndrom) und andere Chromosomenstörungen beim Ungeborenen nachweisen können. Die sogenannten nicht invasiven Pränataltests (NIPT) sind zuverlässig und risikofrei – in den Augen von Kritikerinnen und Kritikern so sehr, dass eine überbordende Verwendung mit vielen vorsorglichen Schwangerschaftsabbrüchen und einer zusätzlichen Stigmatisierung von Trisomie-21-Kindern befürchtet wurde. Eine Auswertung der Zahlen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zeigt nun: Die Zahl der in der Schweiz durchgeführten NIPT ist in den letzten Jahren tatsächlich gestiegen. 2019 nutzte ihn fast jede Vierte der rund 85’000 Schwangeren.

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Tages Anzeiger
Wehenmittel löst unter Ärzten heftige Kontroverse aus

Das umstrittene Medikament Cytotec wird in der Schweiz trotz etlicher Verdachtsmeldungen in der Geburtshilfe eingesetzt. Gynäkologinnen und andere Fachleute sind sich über die Gefahren der Anwendung uneinig. Catherine Boss Eine Hebamme, die 40 Jahre Erfahrung hat und anonym bleiben möchte, sagt: «Ich erlebe den Wirkstoff Misoprostol in Cytotec als ein sehr aggressives Mittel. Die Wehen beginnen bei einem geschlossenen Muttermund. Man zwängt also das Kind wie durch eine geschlossene Tür. Das ist grässlich für die Frauen», sagt sie.

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Schweizerische Ärztezeitung
Dolmetschen als Schlüssel zur Chancengleichheit

Mehr als die Hälfte des Gesundheitspersonals ist häufig mit sprachlichen Hürden konfrontiert. Verständigungsschwierigkeiten können unter anderem dazu führen, dass unnötige Untersuchungen oder zeitintensive Interventionen durchgeführt werden oder sie können auf der anderen Seite auch dazu führen, dass eine angezeigte Intervention ausbleibt.

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Keystone SDA
Das weibliche Becken ist ein evolutionärer Kompromiss

Die Geburt eines Menschen ist wegen der Kopfgrösse des Fötus vergleichsweise schwierig. Aus evolutionärer Sicht stellt sich daher die Frage nach Vorteilen eines engen Geburtskanals, wenn er für Mutter und Kind eine potenzielle Gefahr darstellt. Wiener Forscher veröffentlichten nun im Fachblatt „PNAS“ eine neue Erklärung dafür: Ein grösserer Beckenkanal vermindert die Fähigkeit des Beckenbodens, den Fötus und die inneren Organe zu tragen und erhöht die Gefahr für Inkontinenz.

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Medical Tribune
Wer zu früh kommt…
Sicherlich haben es Frühchen in ihren ersten Lebensjahren nicht leicht. Aber auch nur ein paar Tage vor Termin geborene Kinder werden öfter ernsthaft krank.
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