Presseberichte

Keystone SDA
Supreme Court eher skeptisch bei Beschränkungen für Abtreibungspille

In den USA steht knapp zwei Jahre nach Ende des landesweiten Rechts auf Abtreibung der Zugang zu einer weitverbreiteten Abtreibungspille auf dem Prüfstand. Die Richterinnen und Richter des Supreme Courts meldeten in einer Anhörung am Dienstag in Washington dabei Zweifel an den Argumenten von Abtreibungsgegnern an, die empfindliche Zugangsbeschränkungen für die Pille Mifepristone erwirken wollen. Das Gericht ist aber mit einer erzkonservativen Mehrheit besetzt und wird seine endgültige Entscheidung erst in einigen Wochen bekannt geben.

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NZZ
Woher kommen in Zukunft die Kinder?

 Die Menschheit wird unfruchtbarer. Seit den fünfziger Jahren hat sich die Zahl der Geburten pro Frau halbiert. Sie wird weiter sinken. Diese Prognosen hat eine Forschungsgruppe in der Fachzeitschrift «The Lancet» jüngst präsentiert. Auch die Vereinten Nationen kamen in ihrer Weltbevölkerungsstatistik von 2022 zu einem ähnlichen Schluss.

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SRF
Die Geburtenrate sinkt wohl noch stärker – ja und?

Eine neue Studie zum Geburtenrückgang wählt drastische Worte: „Wir stehen im 21. Jahrhundert vor einem erschütternden sozialen Wandel“ und „diese Entwicklung wird die Weltwirtschaft völlig umgestalten.“ Was ist so schlimm an weniger Menschen auf dem Planeten? 

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Keystone SDA
Parlament fordert Vaterschaftsurlaub auch beim Tod des Kindes

Der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub soll auch gewährt werden, wenn das Kind tot geboren wird oder bei der Geburt
stirbt. Das fordert das Parlament. Die Details eines entsprechenden Vorstosses müssen noch geklärt werden. Der Ständerat hat am Dienstag den Text der Motion von Nationalrätin Greta Gysin (Grüne/TI) abgeändert. Deshalb  geht der Vorstoss noch einmal an den Nationalrat. Die kleine Kammer präzisierte, dass der Urlaub auch dann gewährt werden soll, wenn das Kind innert 14 Tagen
nach seiner Geburt stirbt. Der Urlaub soll am Stück und in vollem Umfang ab dem Zeitpunkt der Totgeburt oder des
Todes gewährt werden. Allfällig bereits bezogene Tage des Vaterschaftsurlaubs sollen abgezogen werden.

Schutz für traumatisierte Personen
Wenn ein Kind tot geboren wird oder bei der Geburt stirbt, hat heute die Mutter Anrecht auf Mutterschaftsurlaub,
falls die Schwangerschaft mindestens 23 Wochen gedauert hat. Der Vater und seit der Einführung der „Ehe für alle“
auch der andere Elternteil haben in einer solchen Situation gemäss der geltenden Gesetzgebung keinen entsprechenden Anspruch. Diese Lücke will das Parlament schliessen. Es sei eine traumatische Erfahrung, wenn ein Kind bei der Geburt sterbe oder es tot geboren werde, sagte Kommissionssprecherin Flavia Wasserfallen (SP/BE) im Ständerat. Auch Väter sollten Urlaub in Anspruch nehmen können, wenn ihnen ein solches Ereignis widerfahre.

Rund 600 Fälle
Der Zweck dieses Urlaubs sei es, die Mutter während der postnatalen Phase zu unterstützen, hielt Gysin in der
schriftlichen Begründung ihrer Motion fest. Das sei gerade im tragischen Fall einer Totgeburt oder falls das Kind bei
der Geburt stirbt notwendig. Laut einer Statistik des Bundes wären im Jahr 2022 607 Fälle betroffen gewesen. Die finanziellen Folgen für die Erwerbsersatzordnung werden auf Grundlage der Statistik 2022 auf 1,3 Millionen Franken geschätzt. Diese Summe
könnte aus den derzeitigen Mitteln der Erwerbsersatzordnung finanziert werden und bedürfte keiner zusätzlichen
Finanzierungsquelle, so die Ständeratskommission.

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Zürcher Unterländer
Geburtshaus in Bülach: «Es ist eine sichere Alternative»

Das Spital Bülach betreibt neu ein Geburtshaus. Patrizia Frey arbeitet seit 2015 als Hebamme im Spital Bülach und ist dort seit zwei Jahren als Hebammenexpertin tätig. Am 1. Januar übernahm sie die Leitung des Geburtshauses am Spital Bülach, das diese Woche offiziell eröffnet wurde. Im November 2020 hat sie den ersten Masterstudiengang in der Schweiz mit dem Diplom «Master of Science Hebamme» abgeschlossen. 

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Keystone SDA
Parlament stellt Mütter nach Komplikationen bei Geburt besser

Muss eine Frau wegen Komplikationen bei der Geburt länger im Spital bleiben, soll dies bei der Dauer des Mutterschaftsurlaubs künftig angemessen berücksichtigt werden. Der Nationalrat hat am Donnerstag als Zweitrat eine entsprechende Motion der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) angenommen.

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SRF
Geburt ohne Ärzte: Spitäler setzen auf neuen Trend

Die allermeisten Babys in der Schweiz kommen in einem Spital zur Welt. In der Regel ist dabei eine Ärztin oder ein Arzt anwesend. Immer häufiger kommt es jedoch vor, dass in Spitälern Hebammen die Geburt von A bis Z begleiten, ohne ärztliches Fachpersonal.

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Handelszeitung
Bei den Kleinsten schwingen die Grössten obenauf

Eine Geburt lässt sich nicht planen. Auch wenn es anfangs nach einer natürlichen Spontangeburt aussieht, können Komplikationen bei Mutter und Kind auftreten. Für die Geburtshilfe bedeutet dies, dass sie Vorhalteleistungen wie Gebärzimmer, Operationssaal, medizinisch-technische Geräte und Personal ständig aufrechterhalten muss. Ein Spagat, den die grossen Unikliniken
offenbar besser meistern als kleine Geburtshilfen.

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