Unterstützung der Petition von Physioswiss

Seit Jahren kämpfen die Physiotherapeutinnen und -therapeuten für einen kostendeckenden und zeigemässen Tarif. Nun will der Bundesrat mit seinem Vorschlag den Tarif für die Physiotherapie kürzen. Der Schweizer Physiotherapie-Verband findet den Eingriff falsch und gefährlich und wehrt sich dagegen. Seine Forderungen:

  1. Ein Stopp des Tarifeingriffs durch den Bundesrat.
  2. Die Verhandlungen sollen durch die Krankenversicherer*innen erneut aufgenommen und gemeinsam eine Lösung erarbeitet werden, um die Versorgung zu sichern.
  3. Kostendeckende Tarife, die es Physiotherapeutinnen und -therapeuten ermöglichen, davon leben und ihre Familien ernähren zu können.

Der Schweizerische Hebammenverband unterstützt die Physiotherapeutinnen und -therapeuten und ruft zur Unterzeichnung der Online-Petition auf (Unterschriftensammlung bis 17. November).

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Einladung zur Informationsveranstaltung am 13. November 2023 «endlich fair – faire Pikett- und Überzeitentschädigung  für Spitalhebammen»

Arbeitsgruppe Faire Pikett- und Überzeitentschädigung (AG genannt)


Es ist Zeit, dass wir uns organisieren und gemeinsam für faire Arbeitsbedingungen in unserem wichtigen Beruf einstehen!

Gerne laden wir euch zur Informationsveranstaltung am 13.11.2023 ein. Die Veranstaltung wird an der ZHAW Winterthur, Katharina-Sulzer-Platz 9, 8400 Winterthur um 18.00 Uhr stattfinden.

Die Arbeitsgruppe für Faire Pikett- und Überzeitentschädigung der Sektion Zürich und Schaffhausen wird gemeinsam mit Elvira Wiegers, VPOD Zürich, über wichtige Schritte für eine erfolgreiche Veränderung informieren. 

Die Forderungen für angemessene Bedingungen betreffend Pikett und Überzeit und ein dazugehöriges Argumentarium werden von der Arbeitsgruppe erstellt. Die Verhandlungen im Anstellungsspital müssen von den Spitalhebammen selbst organisiert und durchgeführt werden. Die Arbeitsgruppe steht während dieses Prozesses den Spitalhebammen beratend zur Seite.


Ich bin Hebamme in einem Spital und möchte, dass sich in meinem Anstellungsspital etwas verändert…

… Wie gehe ich vor? Wer unterstützt mich bei meinem Vorhaben? Was, wenn es nicht klappt?

Genau auf diese Fragen gehen wir bei der Informationsveranstaltung ein. Ziel ist es, dass du dich nach der Veranstaltung sicher, motiviert und gestärkt fühlst, um gemeinsam mit anderen etwas zu verändern.

Anmeldung bis 15.10.2023 via Link (hier klicken) oder QR-Code:

 

Die AG freut sich über zahlreiches Erscheinen!

Solidarische Grüße

Natascha Suter, Katja von Schulthess, Carmen Dünki und Sara Lehner

Arbeitsgruppe Faire Pikett- und Überzeitentschädigung

 

 

 

 

 

 

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Petition für faire Pikett- und Überzeitentschädigung für Spitalhebammen

Die Arbeitsgruppe „Faire Pikett- und Überzeitentschädigung“ ist online!

Seit Dezember 2022 ist die Homepage der AG aufgeschaltet: www.spitalhebammen.ch. Die AG stellt sich vor, das Petitionsziel wird dargelegt und Neuigkeiten veröffentlicht. Ausserdem werden spannende Fakten publiziert, beispielsweise eine Übersicht über die Regelungen der Pikett- und Überzeitentschädigungen in den Spitälern in Zürich und Schaffhausen.

 In mehr als der Hälfte der Geburtenabteilungen in Zürich und Schaffhausen beträgt die Pikettentschädigung weniger als 3.- CHF pro Stunde. Zu diesem ernüchternden Ergebnis ist die Umfrage bei den leitenden Hebammen der spitalinternen Geburtenabteilungen der Kantone Zürich und Schaffhausen gekommen. Die im Herbst 2022 durchgeführte Erhebung des IST-Zustandes ermöglicht der Arbeitsgruppe „Faire Pikett- und Überzeitentschädigung“ (AG) eine detaillierte Übersicht über die jeweiligen Regelungen zur Pikett- und Überzeitentschädigungen für angestellte Spitalhebammen.

Bei rund einem Drittel (35.7%) von den insgesamt 14 Geburtenabteilungen der Spitäler in den Kantonen Zürich und Schaffhausen sind Pikettdienste fester Bestandteil des Dienstplans. Bei den übrigen Geburtenabteilungen dienen Pikettdienste als Notlösung bei personellen Engpässen.

Der Zeitzuschlag für einen Einsatz aus dem Pikettdienst bewegt sich zwischen 10-30%, in der Mehrheit der Geburtenabteilungen (78.6%) wird jedoch kein Zeitzuschlag gutgeschrieben.

In mehr als der Hälfte (57.2%) der befragten Geburtenabteilungen wird Überzeit teilweise in Pikettbereitschaft abgebaut. Das bedeutet, dass die Mitarbeitenden ihre Überzeit auf Abruf kompensieren. Folglich haben sie nicht die gleichen Freiheiten bei der Gestaltung ihrer Freizeit, wie ohne Pikettbereitschaft.

Das kurzfristige Einspringen wird bei 64.3% der Geburtenabteilungen entlöhnt oder belohnt. Das Verständnis von Kurzfristigkeit variiert je nach Geburtenabteilung, ebenso wie die Entschädigung dafür. Die meisten Geburtenabteilungen entschädigen die Flexibilität ihrer Mitarbeitenden monetär. Hier reicht die Bandbreite von 6.- CHF pro Stunde beim Einspringen innerhalb 48 Stunden bis 100.- CHF pauschal beim Einspringen innerhalb 24, respektive 48 Stunden je nach Geburtenabteilung.

Aufgrund dieser Daten wird eine weitere Umfrage geplant: Im nächsten Schritt werden die Spitalhebammen zu ihren Vorstellungen einer fairen Pikett- und Überzeitentschädigung befragt.

Arbeitsgruppe Faire Pikett- und Überzeitentschädigung (AG genannt)
Natascha Suter, Carmen Dünki und Katja von Schulthess

Datenauswertung_Petition Spitalhebammen

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